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Alt 09.11.2016, 17:57
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Für Amerika die schlechtere Wahl. Durch Republikanermehrheit im Kongress und Senat wird jetzt die Neoliberale Maschinerie angeworfen. Nicht alles, was Trum will, wird "seine" Partei durchwinken, aber die Richtung ist klar (wodurch Trump witzigerweise zum von ihm verhassten politischen Establishment würde).

Für den Rest der Welt vielleicht OK? Außenpolitik spielte bei ihm ja außerhalb des Populismus keine Rolle. Clinton hätte an dem Kurs jedoch definitiv nichts geändert, was ich eher negativ sehe.

Erschreckend aber wirklich eher, wieviel wichtiger die US-Wahl für viele in Deutschland ist als die eigene nächstes Jahr. "Haha, dumme Briten/Amis" und nächstes Jahr wird AFD größte Oppositionspartei und wenn die FDP wieder in den Bundestag enzieht wird die Regierungsbildung super kompliziert (und Oppositionspolitik nicht möglich, oder sieht jemand Gründe/Linke mit AFD zusammenarbeiten?). Aber das ist ja egal, solange man über dumme Ausländer lachen kann, die auf Populismus reinfallen.
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