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Alt 21.03.2018, 17:59
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Halbgott
 
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Zitat:
Zitat von Lord_Data Beitrag anzeigen
Ich weiß nicht, solange die politischen Parteien das politische Spektrum der Bevölkerung abbildet, müsste es ja gehen. Aber mir wären klarere Kanten trotz allem auch lieber, ja.
Allem Anschein gibt es ja in der Bevölkerung ein Bedürfnis nach einer AfD oder ähnlichen Partei. Naja, wie weit die CDU nach links gerutscht ist oder nicht, ist hier auch eher nen Nebenschauplatz. Ich glaube dass es ein Konservatives Wählerpotential gibt, dass durch die CDU nicht (mehr) ausreichend bediehnt wird, wird durch die AfD auch nicht vollständig, aber zumindest zu Teilen.

Zitat:
Zu Indonesien kann ich nur sagen, dass mein indonesischer Freund nie etwas anderes behauptet hat, als dass dort alles normal sei. Gibt ja auch hier "Bürgerwehren" etc., die ja aber auch nicht repräsentativ für das deutsche Rechtssystem stehen.
Der Vergleich zu den Bürgerwehren hinkt, weil Bürgerwehren hier nicht legal sind. In Indonesien wurde ja, wie aus dem Artikel hervorging durch Terrorismus Islamische Gesetzgebung erzwungen. Der Vergleich wäre eher der, wenn in Deutschland beispielsweise 10 Bundesländer islamische Gesetzgebung einführen würden.


Zitat:
Dann glaube ich, dass viele selbsternannte Muslime deiner Definition nach eben keine Muslime wären. (insbesondere das "unabänderlich) Die gleiche Definitiond es CHristentums wäre ja "Die Bibel ist das unabänderliche Wort Gottes. Jesus ist der Sohn Gottes. Als solcher ist sein Wort und Handeln moralische Maxime" - wieviele "Christen" wären dann noch Christen?
Im christlichen Glauben ist die Bibel durch Menschen aufgeschrieben worden, der Koran ist aber im Islam das direkte Wort von Allah durch den Erzengel übergeben. Die Unabänderlichkeit der Schrift ist im Islam wesentlich bedeutender als im Christentum. Koranschulen lehren den Koran auf Arabisch, er wird oft auf Arabisch zitiert, da viele Muslime glauben, schon die leicht andere Konnotation in einer anderen Sprache kann die Aussage verfälschen.
Aber selbst wenn man den Koranteil meiner Definition weglässt sehe ich nicht wie man Mohammed trotz seiner Pädophilie, Kriegstreiberei etc. als Vorbild oder moralische Instanz sehen kann. Mich würde deine Definition von Islam mal interessieren.


Zitat:
Ich will jetzt dann aber den Bogen zur Ausgangsdiskussion spannen: Genau das machen Nationalisten doch auch, "die Ausländer", "die Flüchtlinge", "die Deutschen". Da ist der Einzelne doch auch nichts wert oder wichtig.
Bei der Beschreibung muss man natürlich generalisieren und kollektivieren.
Die Distribution/Wahrnehmung von Rechten/Pflichten ist eine andere Sache. Ich will gar nicht bestreiten, dass es auch rechte Gruppen gibt, die zu Unrecht kollektivieren, aber da kritisieren wir das ja auch und wenn wir die Möglichkeit hätten tausende von Nazis ins Lands zu holen oder nicht, würden wir es sicher nicht machen wollen.


Zitat:
Seit den Karolingern sind Könige von Gott auserwählt - „Durch mich regieren die Könige“ (Buch der Sprichwörter 8,15) steht auch in der Bibel. Jede Regierung ist dem christlichen Glauben nach gottauserwählt.
Es geht nicht darum, ob sie diese Könige das behauptet haben, dass sie von Gott auserwählt wurden, oder ob geistliche nach weltlicher Macht gegiert haben, sondern in wie weit die tatsächliche theologische Lehre diese Ansprüche unterstützt. Wie gesagt sehe ich durch Luther und andere es weit genug begründet, dass aus der christlichen Lehre kein direkter Herrschaftsanspruch hervorgeht. Es gibt ja auch genug Leute, die behaupten, der Islam müsse eine ähnliche Reformation durchmachen und vieleicht wäre das eine Lösung, ich denke aber dass der Islam nicht den Interpretationsspielraum bietet für eine Reformation. Ich bin der Meinung der Koran ist oft wesentlich direkter und eindeutiger mit seinen Vorgaben, als es die Bibel ist.
Aber ich denke sollte eine islamische Reformation statt finden wäre das sicher Grund die Einwanderungspolitik unter einem neuen Licht neu zu diskutieren.

Zitat:
Dann lass ich den Aritkel hier:
https://mediendienst-integration.de/...usbildung.html
60 % der arbeitenden Flüchtlinge arbeiten als Fachkräfte, wieviele aber tatsächlich nicht arbeiten (können), ist anscheinend nicht erfasst?
Ich hab noch ein paar andere Probleme mit dem Artikel:
Er ist auf einer Seite die offensichtlich politisch motiviert ist. Das ist ein Verein, der Fördermittel aquirieren will. Aber gut, die offensichtlich fehlende Neutralität wäre ok, wenn konkrete Fakten genannt würden. Das Problem ist aber dass uneindeutige Begriffe verwendet werden: Ein Facharbeiter ist jemand der bei einer Industrie und Handelskammer eine Berufsausbildung abgeschlossen hat. Wenn man also schreibt: Viele Flüchtlinge arbeiten als Facharbeiter, würde das bedeuten, dass sie Stellen für Facharbeiter besetzen, ohne aber Facharbeiter zu sein. Das wäre gruselig für die Produktqualität.
Noch dazu wird immer von "Geflüchteten" geschrieben. Geflüchteter ist kein juristischer klar definierter Terminus. Man müsste nach legalem Status differenzieren. Zusätzlich werden keine Vergleichsdaten oder Anteile genannt. Wenn ich sage: In meiner Stadt gibt es 5000 Fussballspieler ist dass eine sinnlose Aussage, weil ich keinen Vergleichsrahmen habe.
Dann gibt es sehr viele Wieselworte, also "sehr hoch" ,"besonders stark", "viele", ... anstatt konkrete (%)Zahlen zu nennen.
Wird hier von regulären, sozialversicherungspflichtigen Beschäftigungsverhältnissen gesprochen, oder zählen auch Maßnahmen, Praktika, etc. wie durch die Abbildung suggeriert.
Ich glaube hier liegt ein klassischer Fall von Lügen mit Statistiken zu politischen Zielen vor. Wer ehrlich mit Zahlen ist, der offenbart seine Bemessungsgrundlage, Methodik und benutzt klar definierte Begriffe.
Der Artikel ist Propaganda nach Definition.

Zitat:
Wenn es aber einen Job gibt, der nach Mindestlohn bezahlt wird, kann ein Ausländer seine Arbeitskraft nicht für weniger anbieten. Vielleicht steigen die Jobs an der Niedroglohngrenze - dann könnte die Regierung den Mindestlohn anheben.
Im Bereich der Schwarzarbeit tut er das durchaus, aber diese Sonderfälle mal außen vor:
Ich bin mir nicht sicher was du mit dem Satz "Vieleicht steigen die Jobs an der Niedriglohngrenze" aussagen willst. Steigt deren Zahl? Höchstwahrscheinlich nicht. Wahrscheinlich ist dass die Zahl der Stellen für Ungelernte (Jobs an der Niedriglohngrenze) zu gering ist und durch Automatisierung in Zukunft wahrscheinlich langfristig noch geringer wird. Viele Technologien sind an der Schwelle, der breiten Anwendbarkeit. Werden selbstfahrende Fahrzeuge Buss, LKW und Taxifahrer weitestgehend überflüssig machen? McDonalds experimentiert bereits mit vollautomatisierter Bediehnung, etc. Wir haben als Volkswirtschaft keinen Bedarf an ungelernten Arbeitern, wie es noch in den 60ern der Fall war.

Zitat:
Ich finde, Menschen Grundrechte zuzustehen durch finanzielle Zuwendungen, ist verantwortliches Handeln. Stuttgart 21 oder der FLughafen BER hingegen nicht - und das sind auch Milliardengräber. Ich sehe aber keine Demos dagegen.
Wo siehst du die Grenze. Soll allen Menschen weltweit finanzielle Zuwendung zugestanden werden? Auf welchem Niveau? Alles bezahlt vom deutschen Steuerzahler?
Für mich ist finanziell verantwortliches Handeln, wenn der Staat mit dem Geld der Bürger die Aufgaben bezahlt, zu denen er legal durch Verfassung und Gesetz angewiesen ist. Hinzu soll die Budgethoheit des Bundestages geachtet werden. Ich will nicht, dass der Staat einfach hingehen kann und die Projekte die er will finanziert. Ich denke eine gute freiheitliche Verfassung sowie eine starke Justiz, die die Politik an der sehr sehr kurzen Leine hält ist die bessere Versicherung gegen eine autoritäre Regierung, als dass man dauernd den politischen Gegner mit Propaganda zumüllen, defamieren und zensieren muss, damit der Bürger ja nicht auf die Idee kommt mal falsch zu wählen.

Ja, S21 und BER sind absolute Steuerverschwendungen, aber Fehlplanungen wird es immer wieder geben. Der Bau geschah aber aus der Intention die legitime staatliche Aufgabe der Bereitstellung von Infrastruktur zu gewährleisten.
Soll deine Aussage beudeuten, dass weil in einigen Fällen die zuständigen Gebietskörperschaften grünes Licht für sich als katastrophale Fehlplanungen herausstellende Projekte, die man als Steuerverschwendung bezeichnen könnte gegeben haben, die Bundesregierung berechtigt ist mit dem Steuergeld der Bürger ab sofort machen zu dürfen was sie will, ohne dass es ein Korrektiv gibt?
Gegen beide, S21 und BER gab es sehr wohl einiges an Demos.


Zitat:
Das ist jetzt aber kein Argument mehr. Wir haben ja auch einen Sozialstaat, in dem wir oft für andere Leute mitzahlen.
Das deutsche Volk ist eine Solidargemeinschaft. Man kann nicht einfach beliebig viele Menschen in die Solidargemeinschaft aufnehmen, solange diese nicht den gleichen Beitrag leisten. Dir ist schon bewusst wie das Versicherungsprinzip funktioniert, oder? Wir haben nur eine gewisse Kapazität deren Risiko zusätzlich auszugleichen, ohne auf Beiträge von denen zurückgreifen zu können. Jedes System verträgt nur einen gewissen Grad an Freeriding.

Zitat:
Es gibt Länder, in denen geht es deutlich wirtschaftsliberaler zu mit weniger Staatseingriffen. In solchen Ländern will ich aber nicht leben; und ein Großteil der Deutschen anscheinend auch nicht, sonst würden sie ja auswandern.
Das deutsche Volk ist eine Solidargemeinschaft. Man kann nicht einfach beliebig viele Menschen in die Solidargemeinschaft aufnehmen, solange diese nicht den gleichen Beitrag leisten.
Wenn man sich beispielsweise den Freedom Index anguckt, sind da durchaus Länder vor Deutschland, in denen es sich nach bestimmten Metriken besser leben lässt als in Deutschland und in die auch sicher viele der deutschen Auswanderer auswandern, wie die Schweiz, Neuseeland, die USA, Dänemark, die Niederlande, Irland, Australien, Chile, ... (basierend auf FI 2016)
Meiner Meinung nach sind das Länder, in denen es sich durchaus leben ließe und ich nicht so pauschal sagen würde, dass ich da nicht leben wollen würde.
Deutschland ist Rang 17, so zur Info. Im globalen Maßstab ist die Wirtschaft hier also noch relativ frei.

Zitat:
Die Bildung der dazugekommenen ist schlecht, das senkt den Schnitt. Wieso sollte aber das Bildungsniveau der anderen Kinder nachhaltig negativ beeinflusst werden?
Weil das Durchschnittsniveau der Klasse sich auch auf den Fortschritt des einzelnen auswirkt. Gerade da die Tendenz in der Bildungspolitik mMn. dahin geht möglichst eine Leistungsdiskriminierung zu reduzieren.


Zitat:
Niemand zahlt mehr Steuern.
Wo kommt das Geld denn sonst her? Natürlich ist das Steuergeld. Wenn dieses nicht finanziert würde, hätte dieses Geld vom Fiskus nicht eingetrieben werden müssen bzw. könnte im nächsten Fiskaljahr an den Steuerzahler zurückgegeben werden, sowie dass subsequent weiter anfallende Kosten nicht
in kommende Budgetpläne fallen und somit das Steuerniveau niedriger bleibt.
Ja, man kann über kurz oder mittelfristig finanzpolitische Spielereien ala Fiat Currency etc. betreiben und Geld aus dem Nichts drucken, ultimativ aber werden Werte geschaffen und verkonsumiert und das wird vom Steuerzahler finanziert.

Zitat:
Nein, weil es auch in Deutschland dazu Meinungsfreiheit gibt. Natürlich muss man das skeptisch sehen, sollte wirklich starke Sympathie gehegt werden, aber auch das ablehnen des Grundgesetzes wird letztendlich durch das Grundgesetz geschützt.* Das Paradox der Demokratie.
Ich würde das auch nicht kriminalisieren wollen, dass sie das sagen, aber ich würde nicht mit Menschen assoziieren wollen, die sagen, dass sie Straftaten begehen werden und/oder mit Menschen sympatisieren, die dieses tun.
Ja ein Paradox, ich würde aber sagen: Wenn wir die Wahl haben diese Leute zu importieren, warum sollten wir das tun? Warum gehe ich ein Risiko ein, ohne einen möglichen potentiellen Nutzen zu haben?

Zitat:
*Natürlich Angriffe gegen das GG nicht, aber Terroristen sind ja meistens auch nicht mit wirklicher politischer Agenda unterwegs. Da sist aber auch eine andere Diskussion ...
Terrorismus ist definiert als Einsatz von Gewalt um politische Ziele durchzusetzen. Ein Terrorist hat per Definition eine politische Agenda. Ich weiß nicht was du hier meinst.

Zitat:
Naja, puh, das ist auch ne andere Diskussion. Also mir fällt spontan die Abschaffung der Kennzeichnungspflicht bei Polizisten und die Vorratsdatenspeicherung ein, die massiv vom rechten Teil des Spektrums (inkl. CDU) gefordert wird. veggi Day ist nicht repressive Politik, sondern schlechte PR der Grünen.
Ja, ich will in diese Diskussion jetzt auch nicht zu tief einsteigen. Meines Wissens nach sind AfD und FDP, welche man je nachdem auch zum rechten Spektrum zählen könnte gegen Vorratsdatenspeicherung. CDU und SPD sind dafür, also nach linksruck der CDU ein tendenziell eher links besetztes Thema ;-). In wirtschaftlichen Fragen war der linke Flügel meiner Meinung nach immer schon autoritärer, in sozialen Fragen war es der rechte Flügel in der Vergangenheit. Seit etwa 5-10 Jahren wird aber zusehends der linke Flügel immer autoritärer. Du magst das anders sehen.



Zitat:
Zeig mir die Statistik mit dem Trend und extrapolier mir das.
Religion Statistics and Information | GRF

Hier kannst du das sogar interaktiv selber machen. Ich hab schon mal die Voreinstellungen gestroffen. Bezweifelst du dass die Geburtenrate von Muslimen in Deutschland höher ist, als dem Rest?

Zitat:
So funktioniert die Welt aber nicht mehr. Die Vernetzung der Welt ist zu groß. Die Welt muss quasi genau das ausbaden, was die USA in diesem Glauben 20, 30 Jahren lang auf der Welt verändert haben; eigene Interessen in fremden Ländern schützen. Das zieht sich wirklich durch. Würde man wirklich weitsichtig denken, würde man doch versuchen, die Lage vor Ort merklich zu bessern (was jetzt freilich nicht mehr geht) oder präventiv. Die nächsten Flüchtlingswellen werden ja auch kommen, Afrika brodelt ... Das hat nichts mit Wohltätigkeiten zu tun, sondern wären Investitionen in eine sichere Zukunft.
Dann soll das meinetwegen die USA ausbaden. Für mich hört sich das wie ein Plädoyer für blinden Aktionismus an.

Zitat:
Mh, toll, ich sollte mir deine Beiträge ab jetzt erst ganz durchlesen, bevor ich kommentiere. Überheblich anmachen lasse ich mich nicht so gerne.
Entschuldigung

Zitat:
Jetzt nur in Bezug auf Flüchtlinge oder was?

Ich sehe einfach keine Probleme, die spezifisch Ausländer/Flüchtlinge beträfen. Meinem Empfinden nach ist eine offene Gesellschaft, in der der Staat jeden so unterstützt, dass er sich frei entfalten kann, stabil und sicher und ein Ziel, auf das die Politik hinarbeiten müsste.
Auch du wirst aber einsehen, dass man irgendwo ne Grenze ziehen muss, man kann nicht die ganze Welt auf kosten des deutschen Steuerzahlers versorgen. Wie würde für dich eine sinnvolle Begrenzung aussehen. Ich persönlich halte auch nichts von einer reinen Nummer als Obergrenze, sondern eher etwas von einer Inhaltlichen, obwohl ich immer mehr zu einem tendiere, das beides ist 0.
Zitat:
Mich würde halt interessieren, was spezifisch für dich Probleme sind, die durch die Flüchtlingswelle entstehen?
Es sind meist keine Probleme, die exklusiv durch die Flüchtlinge entstehen, aber verschärfungen bestehender Probleme, sei es Kriminalität, sei es Arbeitslosigkeit und Transferabhängigkeit. Eine Verursachung von hohen Kosten zu keinem Erkennbaren Vorteil für Deutschland und keiner erkennbaren strukturellen Verbesserung in den Herkunftsregionen.
Das ist wie ein vergiftetes Getränk. Vieleicht kann ich ein zwei Tropfen davon trinken ohne zu sterben und technisch gesehen ist jetzt weniger Gift im Glas, das Problem, dass da ein Glas mit vergiftetem Getränk steht bleibt aber bestehen. Alle Versuche des Westens irgendwo Demokratie zu exportieren sind jeher gescheitert. Nation Building funktioniert einfach nicht. Andere Länder müssen anscheinend ihre eigene Geschichte durchleben und ihre eignene Renaissance finden, wir können nur hoffen, dass wir dabei nicht als Kollateralschaden enden.
Aktionen wie die Kölner Silvesternacht 15/16 u.A. erwecken ausserdem den Anschein als wenn die deutsche Großzügigkeit auf nicht allzuviel Dankbarkeit stößt.

Zitat:
"Erniedrigung des Bildungsniveaus" ist ein großer, leerer Begriff. Werden Lehrer schlechter? Werden Schüler weniger gefördert? Ist der Unterricht zu langsam?
Wenn das Niveau einer Klasse durchschnittlich schlechter ist, dadurch dass mehrere Kinder die Sprache nicht können o.Ä. kann der Lehrer nur langsamer durch den Stoff gehen, da vieles öfter erklärt werden muss, da es mehr und mehr Schüler gibt die immer mehr individuelle Betreuung brauchen. Ein Lehrer fährt ja erst dann mit dem Stoff fort, wenn er den Eindruck hat, dass dieser von dem wesentlichen Teil der Klasse verstanden wurde. Der gleiche Schüler lernt in einer Klasse mit gleich leistungsstarken Klassenkameraden mehr, als mit wesentlich schwächeren Klassenkameraden.

Zitat:
Was ist eine Lösung für das Problem krimineller Ausländer - deren Hauptkriminaläität im Diebstahl besteht? Hand abhacken?
Das hättest du wohl gerne ;-) Abschiebung!

Zitat:
Du schreibst, du willst keinen starken Staat im Vordergrund, forderst aber, dass Politik und Staat etwas tun. Was denn nun?
Ich will auch keinen besonders starken Staat. Wenn dieser sich aber mit einer Aktion über seine selbst gegebene Gesetzgebung hinwegsetzt (Asylgesetze, Dublin3 etc.) erwarte ich im Idealfall eine Verfassungsklage, aber zumindestens Stellungnahmen, die das Rationell hinter dieser Aktion erklären und Lösungsansätze für die daraus resultierenden Probleme/Folgen.
Um noch mal das Beispiel mit "Auf eine Mauer zufahren" zu bemühen:
Wenn du sagst dass du auf eine Mauer zufährst und ich dein Beifahrer bin erwarte ich von dir dass du mir sagst, wann du die Kurve fährst und wohin.
Ein schwacher Staat, der dazu noch transparent ist.

Zitat:
Und ein Grundproblem hier ist doch auch: Wäre die AfD die Antwort auf diese Probleme/Fragen; eine Partei die mehr lügt als die Wahrheit spricht? Weil, auch wenn wir hier im Diskurs stehen, kann ich einige deiner Gedankengänge nachvollziehen (auch wenn ich sie halt anders sehe); aber für mich ist die AfD doch nicht in der Lage, das zu lösen.
Meiner Meinung nach ist die AfD nicht unehrlicher als andere Parteien auch. Ob sie die richtigen Lösungen hat weiß ich letztendlich auch nicht, aber sie ist die einzige Partei, die die Flüchtiglingsproblematik mit der gebührenden Gravitas thematisiert. Die Leute merken dass die Assimilation in die deutsche Gesellschaft kein Selbstläufer ist.
Was ich hauptsächlich nicht nachvollziehen kann ist, deine Kommentare dazu, dass niemand Steuern dafür bezahlt, dass Flüchtlinge mit monetären und Sachleistungen versorgt werden. Neben Steuern natürlich sozialversicherungsbeiträge, Gebühren etc.

Geändert von LS (21.03.2018 um 18:08 Uhr)
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