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Alt 30.12.2015, 17:56
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Beiträge: 1.987

Standard Games 2015 - Tops & Flops

Dieses Thema gibt es für dieses Jahr wirklich erst zum Ende 2015 hin.

Welche Spiele waren dieses Jahr eure Tops & Flops (wann das Spiel erschienen ist, spielt dabei keine Rolle)?
Welche Spiele haben euch besonders überrascht oder enttäuscht?
Was war das Spiel des Jahres bzw. der Reinfall des Jahres?
Wart ihr dieses Jahr zufrieden mit dem was der Markt zu bieten hatte und wie sind eure Prognosen für 2016?
Gibt es Entwickler die besonders hervorzuheben sind?

Und ich packe für 2015 noch einen zusätzlichen Punkt rein: Indie-Spiel des Jahres.
Wer will kann das alles gerne noch weiter ausführen.

Vorab muss ich es loswerden:
Kann mich nicht daran erinnern jemals ein so gutes Zocker-Jahr gehabt zu haben und dementsprechend wird der Beitrag recht lang werden.
Die Auswahl an hochwertigen neuen Games bzw. Remakes (und wenn nur über PSN) war schon cool und erhoffe mir 2016 von Games wie WiLD, Detroit: Become Human, Far Cry Primal, NieR: Automata, Persona 5, Shin Megami Tensei: Final, Hellblade, Rime, Dark Souls 3, Horizon Zero Dawn, Zelda Wii U, die restlichen King's Quest Episoden, The Last Guardian, Dragon Quest VII, Dragon Quest VIII Remake, Bravely Second: End Layer, Stella Glow, Shin Megami Tensei X Fire Emblem, The Legend of Legacy, Shiness: The Lightning Kingdom und The Devil's Men eine ganze Menge.
Die Liste ist lang und wäre vermutlich noch länger wenn ich anfangen würde zu suchen.
Ob all diese Games tatsächlich noch 2016 erscheinen sei dahingestellt und genügend Zeit hat man meistens eh nicht, aber was soll's?

Tops:

Professor Layton vs. Phoenix Wright: Ace Attorney

Habe mich auf ein Professor Layton gefreut und Phoenix Wright am Ende gefeiert.
Obwohl der erste Prozess mich eher abgeschreckt hat, habe ich nach und nach gefallen an diesen speziellen Humor gefunden und sind die Prozesse das Kernstück vom Spiel und mit über 30 Stunden Spiellänge hat man ein sehr langes und abwechslungsreiches Adventure aus zwei Reihen erhalten.
Die Geschichte rund um die Hexen ist schön mysteriös, der Soundtrack hat wie immer Layton-Klasse und diese Kombination aus beiden Reihen funktioniert einfach.
Nur schade, dass das vermutlich der letzte Professor Layton Teil war, aber dafür kann ich den Blick jetzt auf die Ace Attorney Spiele richten.

Bloodborne

Einer der wenigen Spiele die ich relativ schnell nach Release gekauft habe und der m.M.n einzige aktuelle PS4 exklusiv Titel, der sich lohnt.
Zwar ziehe ich Dark Souls eindeutig vor und hat Bloodborne Macken, die für From Software übelst peinlich sind, wie in etwa die unheimlich langen Ladezeiten, keine Schnellreisefunktion, Grinden bis zum abwinken, weniger Umfang, weniger Ausrüstung sowie fehlende Magie.
Alles Punkte die Dark Souls wesentlich besser macht und mit ca. 46 Stunden Spielzeit hat es eine normale Länge für ein JRPG.
Dennoch hat Bloodborne sehr viel von Dark Souls in die Wiege gelegt bekommen.
Es spielt sich schneller als deren geistiger Vorgänger, ist knackig schwer, das Art Design ist fantastisch und hat mich Bloodborne unterm Stich und trotz leicht übertriebenen Hype, prächtig unterhalten, wie es nur noch wenige JRPGs schaffen und hoffe in Zukunft auf einen zweiten Teil, der einige Fehler des Vorgängers korrigiert.

Cognition: An Erica Reed Thriller

Mein 1 Euro Spiel.
Empfand den Anfang ein wenig langweilig, doch dann entfaltet sich die Story von Episode zu Episode und haut Wendungen raus, vor denen ich so gar nicht mit gerechnet habe und gleichzeitig schockieren.
Ein so erwachsenes, düsteres und gut erzähltes Adventure hatte ich zuletzt mit Black Mirror 2 und die Rätsel mit den Blick in die Vergangenheit waren erfrischend anders.
Außerdem ist Cognition eines der Spiele, die ganz schön durch den Fleischwolf gedreht wurden, mir dennoch unheimlich viel gegeben haben.

Batman: Arkham Knight

Der beste Teil der gesamten Reihe und eines der besten Videospiele die ich jemals gezockt habe.
Es hat nur ganz wenige Macken und eine davon ist der Grund, warum es nicht „Mein Spiel des Jahres“ geworden ist und zwar:

 
War die Geschichte um den Arkham Knight zum Schluss viel zu schnell erzählt.
Man baut eine so gute Geschichte rund um Jason Todd auf nach den Kampf verschwindet er und taucht als Batman's Retter kurz vor Schluss für einige Sekunden wieder auf.
Das hätte man dramatischer in Szene setzen oder zumindest länger darstellen können.


Ansonsten ist dieses Spiel so was von stimmig.
Gotham wurde klasse eingefangen, es gibt wahnsinnig viel zu entdecken und wer sich mit jeden Schurken anlegt ist ca. 40 Stunden dabei und die Story schlägt mit Wendungen um sich die ein bis ganz zum Schluss mitfiebern lassen:

 
Besonders cool die Stelle, wo Gotham vom Angstgas geflutet wird oder der Joker Batman auf Schritt und Tritt begleitet und langsam die Kontrolle über Batman übernimmt.


Und das Rocksteady mit Scarecrow meinen liebsten Batman-Widersacher als Hauptgegner raus haut ist echt mutig.
Denn ähnlich wie in der Christopher Nolan Trilogie wird hier ein Bild gezeigt, das der Joker nicht das Maß aller Dinge in Gotham darstellt und Batman noch andere Dämonen (inklusive sich selbst) zu bekämpfen hat.

Far Cry 4

Eine Reihe die ich erst ab Teil 3 kennen und lieben gelernt habe.
Doch wenn ich Teil 3 und 4 miteinander vergleiche, gewinnt Far Cry 4 deutlich.
Habe ca. doppelt so viel Zeit in diesen Open-World Ego Shooter gesteckt und nach gut 34 Stunden waren alle wichtigen Missionen erledigt.
Kyrat ist lebendig und schaut prächtig aus, die Charaktere wurden gut geschrieben und alleine die Drogentrips, die Gyrokopter, das Reiten auf Elefanten bis hin zu der äußerst gelungenen Traumwelt, die ein regelrecht in Far Cry 4 eintauchen lässt, weiß zu fesseln.
Diesen Stil der Traumwelten wünsche ich mir für das gesamte Far Cry Primal.

Rayman Legends

Ich habe eindeutig eine Schwäche für 2D-Spiele und obwohl mir Rayman in all den Jahren nicht ein einziges mal in die Konsole kam, hatte ich nach all der Lobhudelei hohe Ansprüche.
1 Stunde hat es dann gedauert und Rayman Legends hat selbst diese Erwartungen übertroffen.
Sehr positiv ist mir aufgefallen wie viel Mühe man sich für die Schräge aber traumhafte Grafik mit all den Kleinigkeiten gegeben hat.
Springt man auf den Fallschirm der Kröten, so meckern die ein an, fängt man an zu rennen, fängt Rayman an zu hecheln oder man springt ins Wasser und die Fische Summen ein Lied.
Dann die unterschiedlichen Welten.
Märchenhaft bei den Bohnenranken bis hin zu den Unterwasserwelten mit einen gewissen Spionage-Touch.
Ubi Soft weiß wie man für Abwechslung in Rayman sorgt und die Musiklevel sind dann das Sahnehäubchen mit Kirsche oben drauf.
Nach 14 Stunden war ich damit fertig und gut das ich es für die Wii U gekauft habe.
Denn einige Levelabschnitte sind speziell für das Wii U Gamepad angepasst worden und stelle mir das auf anderen Konsolen nicht so stimmig vor.

Ach ja, und Rayman Legends ist an einigen Stellen bockschwer.
So, dann werde ich nächstes Jahr mit Rayman Origins weitermachen, denn die 40 von 60 Level von diesen Teil in Legends habe ich bewusst gemieden, denn wenn, dann will ich jedes Level sehen.

Life is Strange

Kein anderes Spiel hat es das ganze Jahr über geschafft so... naja, aktuell zu bleiben.
Episodenspiele gibt es mittlerweile reichlich, doch Life is Strange wurde regelrecht in den Himmel gelobt.
Und ja, ich kann es nachvollziehen.
Die Geschichte ist zwar leicht vorhersehbar, die Technik oft beschissen und wer es mit deutsche Untertitel zocken möchte benötigt den Deutsch-Patch, aber der gesamte Rest ist so stimmig.
Die gesamte Geschichte wird von glaubhaften Charaktere getragen, man fiebert regelrecht mit denen mit, der Soundtrack macht soviel richtig, die Spiellänge mit gut 20 Stunden mehr als ordentlich für ein interaktiver Film und das letzte Spiel welches ich kenne und sich mit Zeitreisen beschäftigt hat war glaube ich Shadow of Memories vor unzähligen Jahren, was mit ähnlichen Schwächen zu kämpfen hatte.
Die lebendige und sehr realitätsnahe Welt die Dontnod hier erschaffen hat gepaart mit diesen Bleistift-Stil in den Menüs hat schlicht begeistert.
Ob allerdings eine Fortsetzung nötig wäre wage ich zu bezweifeln.
Man könnte das Spiel damit schnell nach unten ziehen.

Xenoblade Chronicles X

Habe glaube ich noch nie 115 Stunden für den ersten Durchgang eines Videospiels benötigt.
Dragon Quest VIII könnte das höchstens schlagen, aber dafür müsste ich meinen alten Spielstand raus suchen.

Mit Abstand betrachtet ist Xenoblade C genauso, wie ich es die ganze Zeit erwartet habe.
Die Story fängt zwar cool an, hört stark auf und im Mittelteil denkt man sich 1-2x jetzt kommt es dicke, doch wenn ich jetzt darüber nachdenke reicht die Main-Story nicht ansatzweise an die Klasse von Xenoblade ran.
Es ist ein Spiel, welches in aller erster Linie zum entdecken und erkunden einlädt und da kann man als Spieler schon enttäuscht werden wenn man ein Xenoblade/saga erwartet.
Mira ist dennoch wunderschön, riesig und besonders der Kontinent Noctilum hat es mir angetan.
Erst wenn man dieses RPG gespielt hat weiß man wie groß es wirklich ist und haut Xenoblade C immer wieder neue Spielsachen für den Spieler raus.
Das FrontierNav sowie die Gears, die Talente und Klassen bis hin zur Ausrüstung und all die spielbaren Charaktere in dieser umfangreichen Welt motivieren unzählige Stunden.
Das Kampfsystem geht schnell von der Hand, der Soundtrack ist abgedreht gelungen, das Schnellreisesystem ist vorbildlich, es gibt zig Quests und auf der anderen Seite sind die Kritikpunkte kaum zu schmälern.

- Will man sein Team zusammenstellen geht die Sucherei los.
- Der Einstieg ist eine Katastrophe.
- Man wird trotz umfangreiches Team gezwungen bei den Hauptmissionen zwei Pflichtmitglieder im Team zu lassen.

 
Die Story wirft mehr Fragen auf als sie beantwortet, was in Anbetracht dessen, dass man ja die ganze Welt erkundet hat, nicht wirklich Sinn ergibt.


- Das System das Spiel in Kapitel/Missionen aufzuteilen hindert den Spielfluss.
- Das Kampfsystem erschien mir an einigen Stellen als unfair und dann wieder als viel zu leicht und war noch gut Luft nach oben, aber war schon vom Xenoblade Kampfsystem nicht so angetan.
- New Los Angeles ist die einzige Stadt im gesamten Spiel, obwohl es mehrere Rassen gibt.

 
Was ich bei der Anzahl der außerirdischen Rassen irgendwann schon lächerlich fand und manchmal den Spieler mächtig auf den Wecker gehen können mit ihren Redensarten.
Sag nur die Ma-Non's...

Es kann natürlich sein das gewisse Storyfetzen in optionale Quests geklärt werden, aber nach 115 Stunden ist die Luft für die nächsten Monate raus.


Alles im allen erinnert mich Xenoblade C stark an Bloodborne.
Es macht vieles richtig und begeistert auf verschiedene Art und Weise, kommt aber nicht 100%ig an seinen Vorgänger ran.
Dennoch eindeutig ein Top-Titel im diesen Jahr und bereue keine Sekunde.

The Witcher 3: Wild Hunt

Wird momentan noch gezockt und bin noch lange nicht am Ende.
Habe ca. 15 Stunden auf'n Zähler und wage es dennoch es hier aufzulisten.
Denn hier fällt es mir schwer, abgesehen vom verschachtelten Menü, etwas ernsthaft zu bemängeln.
Vielleicht rächt es sich noch, aber The Witcher 3 wurde nicht umsonst überall so gelobt.
Was die Polen hier abgeliefert haben erinnert mich stark an den ersten Teil von Dragon Age und wenn das Spiel weiterhin so gut bleibt, setzt es noch eine Schippe oben drauf.
Diese vielen kleinen und gut geschriebenen Quests neben der spannenden Haupthandlung haben es in sich und die ganze Welt zieht ein förmlich in den Bann.
Das man sich dabei aus zig Sagen und Mythen bedient, man selbst für die kleinsten Quests vertonte Gespräche führt, Tagebucheinträge, Briefe, Berichte und Bücher über die Welt findet oder über jeden popeligen Gegner ein interessanter Bericht mit Ursprung im Menü finden lässt ist bemerkenswert.
Das ist eine Leistung, die nicht viele Entwickler schaffen und wenn man dann noch mit Geralt durch die Straßen schlendert, all die Gerüchte aufschnappt oder die schnellen Kämpfe mit den bombastischen Soundtrack erlebt, ist es um mein Rollenspiel-Herz geschehen.

The Book of Unwritten Tales 2

Eines muss man Deutschland lassen.
Für Adventures haben die echt ein Händchen.
Habe nach den starken ersten Teil, aber den etwas schwächeren Prequel gar nicht so viel erwartet nach all den Jahren und am Anfang gab es einige Lacher, doch unterm Strich ist The Book of Unwritten Tales 2 richtig gut geworden.
Die Schauplätze sind abwechslungsreich, man fühlt sich wie in einer verkorksten Fantasiewelt, die Story und Dialoge sind witzig und schätze Humor in Games sehr, da es nicht viele Spiele gibt die eine lustige und gute Geschichte erzählen.
Grafik und Spieldauer sowie die Rätsel sind alle auf sehr hohem Niveau und jetzt heißt es warten bis irgendwann mal der dritte Teil erscheint.
In der Zwischenzeit denke ich an die gelungenen Doctor Who Seitenhiebe zurück.

Indie-Spiele des Jahres: Guacamelee! Super Turbo Championship Edition und Mark of the Ninja

Ich kann und will nicht zwischen den beiden Spielen entscheiden.
Und auch wenn die Story keinen Preis verdient, wirklich schlecht ist diese in beiden Spielen nicht.
Ähnlich wie mit Rayman Legends, zwei 2D Spiele und schon war es um mich geschehen.
Guacamelee mit seinen südamerikanischen Flair und Mark of the Ninja mit diesen Comic-Stil, dass passt einfach zusammen.
Von beiden Spielen habe ich im Vorfeld nicht viel gehört und die dann sehr günstig auf Steam und Gog geschossen mit der Einstellung: Bei den Preis machst du vermutlich nichts falsch.
Dabei sind beide Spiele sehr viel mehr Wert und viele andere Spiele weit voraus.
Während Guacamelee den Spieler in eine verrückte Welt mit Torero-Skelette, Luchador-Masken, Hühner und Ziegen am Día de los Muertos schubst, so haut Mark of the Ninja in einen düsteren Setting in der Gegenwart auf den Putz.
Der Schwierigkeitsgrad war genau richtig und hatte an beiden Spielen knapp 10 und gut 8 Stunden lang mächtig Spass.

Überraschung des Jahres: King's Quest – Episode 1: Der seinen Ritter stand

Es kommen zwar noch drei Episoden und habe es hin und wieder mal in der Masse aufblitzen sehen, aber ansonsten hat King's Quest keine große Aufmerksamkeit erhalten.
Nachdem ich es dann für 0,99 € sah habe ich zugeschlagen, da es auf den Bildern ganz nett ausschaute.
Anschließend folgten ziemlich genau 6 Stunden Spielspass mit denen ich so überhaupt nicht gerechnet habe.
Die erste Episode: Der seinen Ritter stand, könnte als eigenständiges Spiel stehen.
Schließlich ist die Handlung in dieser Episode komplett erzählt und viele andere Adventures wie z.B. Edna bricht aus, Harveys neue Augen oder Deponia sind kein Deut länger.
King's Quest hat mich zudem mit seinen besonderen Humor (z.B. wenn Graham tausend Fragen seinen Gegenüber stellt und dabei die merkwürdigsten Bewegungen dabei ausübt) und seiner märchenhaften Welt voll erwischt, dessen Soundtrack das Geschehen toll unterstreicht.
Graham ist unheimlich sympathisch, das alles als Rückblende erzählt wird unterstreicht diesen Märchen-Touch zusätzlich und dennoch findet man Zeit einige ernste Entscheidungen und Szenen einzufangen.
King's Quest ist schlicht und ergreifend charmant, abwechslungsreich, bietet anhand anderer Antwortmöglichkeiten unterschiedliche Sequenzen und wenn die restlichen Episoden das Niveau halten können und zum Schluss 20-30 Stunden zusammen kommen, könnte es bei mir ganz schnell das Spiel des Jahres 2016 werden.
Kann – zumindest die erste Episode – nur jeden empfehlen der was für Adventures übrig hat.
Und ein großes Lob an die Entwickler, die zwar länger für die einzelnen Episoden brauchen (was ungerechtfertigter Weise gerne in den Reviews bemängelt wird) aber dafür die Episoden komplett und auf mehrere Sprachen übersetzt veröffentlichen und wie schon erwähnt, zumindest die erste Episode ist fast so lang wie ein gesamtes Adventure und die meisten Episodenspiele werden erst übersetzt, sobald diese komplett veröffentlicht wurden.

Spiel des Jahres: Shin Megami Tensei: Strange Journey

Strange Journey hat sich nur sehr knapp gegen die anderen Spiele durchsetzen können, aber ich bin einfach ein Fan von dieser Reihe.
Dungeon-Crawler stehen zusätzlich hoch im Kurs und wenn man mir dazu einen guten Soundtrack, eine ordentliche Story und ein Gameplay inklusive Kampfsystem serviert, wo man noch gefordert und gefördert wird, dann ist es um mich geschehen.
Strange Journey schafft all das und erinnert mich im positiven an die 90er, wo man ohne Vertonung und Grafikbomben gute Spiele erleben durfte.
Habe über 74 Stunden mich durch fiese Dungeons geboxt, Forma gesammelt, Dämonen fusioniert und bei der außergewöhnlichen Geschichte, die ein ständig wissen lässt wie hoffnungslos das ganze Vorhaben ist, mitgefiebert.
Atlus weiß halt wie man alles aus den NDS/3DS rausholt.

Flops:

Alien: Isolation

Ja, es hat seine guten Seiten, aber wenn ich daran zurückblicke, dann kann ich nur seufzen.
Das ganze Spiel ist unfair und nein, ich kaufe es Ripley nicht ab sich nicht wehren zu können, wenn das Alien direkt vor ihr steht.
Bin pausenlos krepiert und spannend ist die Story auch nicht.
Nein, das Geld hätte ich besser verschenkt, anstatt mich permanent über das ach so unheimliche Alien aufzuregen.

Dragon Age: Inquisition

Also erwartet habe ich ein schlechteres Dragon Age und ein besseres Dragon Age 2.
Bekommen hat man ein schlechtes Skyrim.
Dafür sollte sich BioWare schämen.
Bedienen die sich echt an Games anderer Entwickler, dabei haben die schon so gute Spiele auf den Markt geworfen und diese waren voll gepackt mit eigenen Ideen.
Mit den dritten Teil hat BioWare seine Seele an den Massenmarkt verkauft und The Witcher 3 zeigt ausgesprochen gut wie es sehr viel besser geht.
Wenn ich nur an die grausigen und lieblosen Dialoge und an den künstlich aussehenden Grünzeug denke *schüttel*.

Tales of Abyss

Könnte schwören es in irgendein Thema dieses Jahr als mittelmäßig betrachtet zu haben.
Jetzt nach einigen Monaten Abstand und im Vergleich mit den leicht schwachen Tales of Xillia 2, welches ich vor einigen Monaten beendet habe, sieht das mittlerweile ganz anders aus.
Hauptkritikpunkt: Es wiederholt sich viel zu oft.
Man hat noch keine 20 Stunden auf'n Zähler, da rennt man das restliche Spiel zu bereits bekannten Orte zurück und das bis zum Enddungeon.
Ein Bodyguard als kleines Mädchen mit Teddy und ein aufgeblasener Gockel als Protagonist der selbst nach seinen Wandel den 0815-JRPG-Protagonisten nicht überflügelt hat mir dann den Rest gegeben.
Nicht zu vergessen die Story in der wieder Krieg herrscht und das Rad weder neu erfindet, noch es schafft diese spannend den Spieler zu vermitteln.
Tales of … entwickelt sich immer mehr zum japanischen Assassins Creed.
In ein Jahresabstand bekommt man immer und immer wieder den selben Kram serviert und würde man sich zumindest bei der Geschichte mehr bemühen, wäre die halbe Miete bereits drin, denn vom Gameplay ist es meistens ganz ordentlich.

Suikoden Tactics und Thief 3

Da mache ich es kurz.
Habe beide Spiele nicht besonders lange gespielt.
Aber Suikoden Tactics ist der lieblose Lückenfüller des bereits schlechten vierten Teils und bei Thief 3 war die Luft nach einer Stunde draußen.
Das Spiel fängt so unbedeutend an und hinterließ dabei nur einen negativen Eindruck.
Länger als nötig habe ich es mir dann nicht gegeben.

Flop des Jahres: Trails in the Sky: The Legend of Heroes

Es läuft mir immer wieder kalt den Rücken runter wenn ich diesen Titel oder deren Fortsetzungen irgendwo lese.
Die ersten Stunden waren ein solcher Blender.
Habe schon fast an die geistige Fortsetzung von Grandia gehofft.
Aber nein, am Ende wird man als Spieler mit unzähligen Dialogen regelrecht bombardiert und diese sind so langweilig.
Immer wenn man zocken durfte war ich erleichtert und dann, nach wenigen Kämpfen, geht das Geblubber wieder los.
Und die hörten gar nicht mehr auf.
Das Team welches man mehr oder weniger vollständig hat, bot mir nicht einen interessanten Charakter, die Story blitzt kurz vor Schluss auf und lässt einen interessanten Part erahnen und selbst dieser ist nicht außergewöhnlich für ein Spiel.
Und Joshua und Estelle sind nach Squall und Rinoa das scheußlichste Paar, welches ich jemals in einem Videospiel erlebt habe und Final Fantasy VIII habe ich in den 90ern gespielt.

Der Enddungeon war somit das Highlight des gesamten Spiels, da man endlich „richtig“ zocken durfte und nicht nur Wiesen, Straßen und Städte sieht, sondern einen Dungeon bestreiten muss.
Das Kampfsystem war sogar ganz gut, aber wie alles andere vom Spiel bis auf die Dialoge, zu kurz.
Nein, die Fortsetzung werde ich mir sparen und vielleicht sogar die ganze Reihe abhaken.

Enttäuschung des Jahres: Metal Gear Solid V: Phantom Pain

Es gibt gute und schlechte Geschichten.
Es gibt Geschichten die werden kurz gehalten, aber die erfüllen ihren Zweck oder eben nicht.
Und dann gibt es Geschichten, wo man sich permanent an den Kopf langen möchte, da diese zwar erzählt werden, aber nicht schlecht, sondern vielmehr unheimlich grottig sind.
Und das könnt ihr jetzt *10 nehmen und ihr habt den fünften Teil von Metal Gear Solid.
Ich verstehe nicht warum viele Spieler bestimmte Reihen und den Kopf dahinter auf einen Podest stellen müssen?
Nicht jede Reihe bleibt gut und einige werden richtig schlecht.
Mario und Zelda haben nicht ausschließlich gute Teile.
Final Fantasy war früher besser und Kojima sowie Konami wussten vielleicht vor Jahren wie ein gutes Spiel ausschaut, doch die Gegenwart inklusive das Verständnis was der Spieler möchte, ist voll an denen vorbeigerauscht.
Mag zwar sein das Metal Gear Solid 5 oft als tolles Spiel dargestellt wird, aber habe nicht eine einzige Kritik gelesen, die keine großen Schnitzer erwähnt und den Teil unter den anderen Teilen eingliedert.

Also müsste ich die Kategorie schlechtestes Entwicklerstudio und schlechtester Entwickler 2015 füllen, dann wäre Konami (alleine schon wegen Silent Hill, Suikoden und den Arbeitsbedingungen) und Kojima auf Platz 1 und zwischen Platz 1 und 2 würde sehr lange rein gar nichts kommen.

Ja, Metal Gear Solid 5 hat ein spaßiges Gameplay, sobald man sich mit all der Ausrüstung auf die Gegner stürzt und die Grafik ist dabei ein Bonbon und alleine dieser Punkt hat mich viele Stunden motiviert, aber der Rest?
Tut mir Leid, selbst wenn andere dieses Spiel vergöttern, der Rest ist hingerotzter Mist.
Die Story ist so schlecht, da machen Einzelpersonen die ein 8-Bit Indie-Spiel auf den Markt werfen es besser.
Die Kassetten, die Basis, die Dialoge, die Auflösung am Ende, die Open-World an sich, all das funktioniert nicht.
Die ganzen Details wofür sich Kojima wohl ins Zeug gelegt hat sind unheimlich nervig und versauen ein das letzte bisschen Spielspaß und als wäre das noch nicht genug wiederholen sich all die Missionen später.
80 Mio. waren noch nie so sinnlos angelegt wie mit diesem Spiel.

Geändert von Orpheus (30.12.2015 um 18:09 Uhr)
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  #2 (permalink)  
Alt 03.01.2016, 11:15
Benutzerbild von Ashura
Amazone und Meridian Child
 
Registriert seit: 09/2001
Ort: Im Vier Jahreszeiten Wald bei den Kobolden!
Beiträge: 4.404

Standard

IRL zu Busy....daher kann ich nur wenige Spiele benennen:

Tops:
~~~~

Hatsune Miku: Project Mirai DX(3DS)
Cytus(IPad)
Deemo(IPad)

Flops:
~~~~

...dafür hatte ich zuwenig Zeit zum Spielen...darum gabs da keine echten Flops. Nur die Triforce Heroes Demo machte sehr schnell keinen SPaß mehr wegen Trollen.
__________________
Ein Spiel ist besser als du denkst, wenn du weniger von ihm erwartest.


http://mypsn.eu.playstation.com/psn/...kuchen2011.png
http://backloggery.com/ashurag/sig.gif
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  #3 (permalink)  
Alt 04.01.2016, 08:20
Benutzerbild von saryakan
SHADILAY
 
Registriert seit: 01/2005
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saryakan eine Nachricht über Skype™ schicken

Standard

Alle welt meint 2015 war klasse für sie gewesen und 2014 eines der enttäuschendsen Jahre überhaupt.
Für mich ist es fast schon eher umgekehrt.
2014 gab es mit Hyrule Warriors, Mario Kart 8, Sm4sh Bros, Dark Souls 2, Bayonetta 2, KH2.5 remix, Shovel Knightm etc. richtig viele Spiele, die mich damals begeistert hatten.
Dieses Jahr mag vor allem für viele Mainstream Spiele/Serien und AAA Titel ganz gut gewesen sein, aber für mich gab es dieses Jahr vielerlei Enttäuschungen oder viele dinge, die von scheinbar allen geliebt werden haben mich nicht wirklich begeistern können. (Hustundertalehust)

Ich glaube meine WiiU und mein 3DS haben sich dieses Jahr sehr langweilig gefühlt, weil ich 2015 nicht ein Spiel dafür gekauft habe und höchstens hier und da mal mit nem kumpel MonHun3U gespielt habe.

Die meisste Zeit dieses Jahr (laut Steam mittlerweile 868 Stunden und das bei einem nicht MMO) habe ich mit einem nicht mal releastem Spiel verbracht, das im moment noch in Early Access ist:
Grim Dawn
__________________
Klinka Imra Miryon Tin Qua

4:1:2.5

Kein Wort ist Illegal
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  #4 (permalink)  
Alt 04.01.2016, 19:22
Benutzerbild von Doresh
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Wie so oft hab ich keine wirklichen Flops anzubieten, weil ich nach wie vor sehr paranoid in Sachen Einkaufen bin.

Tops

Grandia II Anniversary Edition (PC): Da hab ich mich mal echt wie ein Schneekönig gefreut, dass ich endlich einen vernünftigen Port dieses Spiels hab. Aber zum Glück wurde noch nachgepatcht, denn die Fußstapfen waren echt laut wie sau

Hatsune Miku: Project Mirai DX (DS):
Der wahre Grund, warum ich mir einen DS geholt hab. Ärgerlich, dass es verschoben wurde, aber ich verbringe echt fast jeden Tag rund 30 - 60 Minuten mit dem Spiel, so süchtig macht es. Sollte ich vielleicht auch mal ein Review schreiben.
Kerbal Space Program (PC): Sehr motivierender Raumfahrtprogramm-Simulator. Kaum etwas ist zufriedenstellender, wenn man endlich ein Flugzeug, eine Raumstation und eine Mondlandung hinbekommen hat.

Monster Hunter 4 Ultimate (DS): Der andere Grund für meinen DS-Kauf und den, den ich gerne als wahren Grund verkaufe. Hab dazu ja schon ein Review geschrieben, also fass ich mich kurz: MH4U ist supi
One Piece Pirate Warriors 3 (PC): Meine Lieblings-Beat-em-Up-Reihe und der einzige große Manga, dem ich folge? Na klar hab ich blind zugegriffen. Hat echt ein paar ziemlich coole und willkommene Änderungen zur DW-Formel, und Content gibt es auch mehr als genug. Nur schade, dass Mr. 2 nicht spielbar ist..

Prison Architect (PC)as ist mal ein Tycoon Game nach meinem Geschmack

Star Wars: Knights of the Old Republic 2 + Restoration Mod (PC)
: Besser spät als nie, sag ich da nur. Nach KOTOR1 musste ich diese Duologie endlich mal zu Ende bringen

Ys 1 (PC): Der Urgroßvater des Action RPGs. Sehr ungewöhnliches Kampfsystem, aber man gewöhnt sich schnell dran.
X3: Terran War Pack (PC): Während alle Welt auf Star Citizen wartet, hab ich den nächstbesten "Vorgänger" geholt. Vielleicht noch etwas früh für eine finale Entscheidung, aber es macht doch schon einiges her.

Way of the Samurai 4 (PC):

Überraschungen des Jahres

Hyperdimension Neptunia Re;Birth1 (PC): Fanservice JRPG Light? Kann das funktionieren? Anscheinend schon. Und ja, dass Review kommt noch

Rebel Galaxy (PC): Quasi Freelancer mit Breitseiten-Kämpfen und Countrymusik-Soundtrack (glaub ich zumindest), der doch irgendwie ziemlich gut passt.


Relative Flops

Undertale (PC): Ich hätte es eigentlich wissen sollen. Hype in etwa wie bei Five Nights at Freddies, aber immerhin ist das eigentlich Produkt nicht ganz so grottig, aber immer noch deutlich vom Hype entfernt.

Leichtes Ärgernis des Jahres

Xenoblade (3DS): Ist hier nur wegen dem Schwierigkeitsgrad. Da wird man ohne Ende mit interessanten Sidequests bombardiert, und dann ist man flugs zu stark für die Main Quests weil die Entwickler XP für die Side-Quests aushändigen. Und was ist mit Shulks Gesicht los ?!
__________________
"The bird of Hermes is my name, eating my wings to make me tame."
(Hellsing)
"Who the hell do you think I am?!"
(Gurren Lagann)

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