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  #1 (permalink)  
Alt 03.01.2009, 16:09
Benutzerbild von Clodia
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Beiträge: 162
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Standard Anfang und Ende des Lebens?

hallo

diese frage, die man im threadtitel bewundern kann, ist gleichzeitig mein thema für ein ethik-referat, welches ich mir eigens ausgesucht habe, da ich das thema schon ziemlich interessant finde. daher wusste ich jetzt nicht so richtig, wohin ich es posten sollte, und ob ich es nicht doch besser bei den schul- u. studienfragen hätte posten sollen ... aber da ich finde, dass das auch ein sehr diskussionswürdiges thema ist, dachte ich mir, es einfach hier zu posten
ich habe heute morgen überlegt, wie ich das mit dem referat anstelle ...erst dachte ich in der schule, als ich das glück hatte, mir als erste ein thema aussuchen zu dürfen, dass ich damit den absoluten glückstreffer zwischen all den anderen, nicht ganz so interessanten themen gelandet hab, aber mittlerweile scheint sich dieser glückstreffer etwas in wohlgefallen aufzulösen ... denn ich habe bisher nicht allzu viel brauchbares material gefunden. auf meine frage hin, was denn alles in den vortrag hineinsollte, bekam ich die antwort: "verschiedene definitionen" ... es lassen sich sicher medizinische oder juristische definitionen auftreiben, aber dann hatte ich die idee, einfach mal hier nachzufragen. denn ich denke, bei einer diskussion über das thema (und ich denke schon, dass man darüber gut diskutieren kann) werden sicher einige interessante aspekte genannt werden, von verschiedenen standpunkten aus ... ich finde das irgendwie lebensnäher als nur irgendwelche stumpfen definitionen von irgendwelchen berühmten persönlichkeiten, die eh keiner kennt... (natürlich werde ich auch weiterhin das i-net durchforsten, nicht, dass jemand auf die idee kommt, ich würde mir hier mein referat erledigen lassen wollen )
wie gesagt, ich habe es hier gepostet, weil ich das thema auch außerschulisch sehr interessant finde...

wo, denkt ihr, beginnt das menschliche leben? wann hört es auf? kann man einen bestimmten zeitpunkt festsetzen? ist es dem menschen erlaubt, darüber zu urteilen, wann es beginnt, wann es endet? ist es dem menschen erlaubt, darüber zu entscheiden?
gewisse aspekte solch einer diskussion habe ich in diesem forum zwar schon andersweitig gefunden, aber nie in diesem kontext.
ich freue mich auf eure antworten
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  #2 (permalink)  
Alt 03.01.2009, 16:30
Benutzerbild von Lord_Data
*wuff wuff*
 
Registriert seit: 09/2003
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Beiträge: 4.871
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Über den Beginn des menschlichen lebens kann ich nix sagen, find das nen heikles Thema... den Menshcne gibt es ab der Geburt, aber das "Leben" an sich existiert schon vorher. Kann ich nix sagen.


Wann es endet? Ich denke ein Leben endet, wenn die Person es will. Jetz ist nur die Frage, was mit Leuten ist, die nicht für sich selbst entscheiden können... da weiß ich auch keine Antwort.

Verdammt Gott, wo bist du, wenn man dich braucht
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  #3 (permalink)  
Alt 03.01.2009, 17:20
Benutzerbild von Szadek
Cash or Octopus
 
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Standard

Das menschliche Leben beginnt meiner Meinung in der Schwangerschaft sobald der Embyro soweit entwickelt ist, dass er ein komplettes System darstellt welches in seiner Umwelt lebensfähig ist. (Schwangerschaftsabbruch ist in Deutschland ja auch nur bis zu einem bestimmten Monat erlaubt.)

Das menschliche Leben endet mit dem körperlichen und/oder geistigen Tod eines Menschen. Anders ausgedrückt zu dem Zeitpunkt an dem das System Mensch nicht mehr in der Lage ist in seiner Umwelt zu überleben.

Du darfst diese Aussage bei Bedarf in dein Referat einbauen und mich zitieren.
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Glenn Matthews, bis mir etwas besseres einfällt.
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  #4 (permalink)  
Alt 03.01.2009, 17:26
Benutzerbild von Lord Duran
β
 
Registriert seit: 07/2005
Ort: Bad Oeynhausen
Beiträge: 2.678

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Du musst dazu sicherlich auch religiöse Standpunkte nennen, die Religionen haben ja auch verschiedene Punkte zum Beginn des Lebens festgesetzt.

Darüber haben wir auch mal in Philosophie gesprochen, aber leider ist unsere Lehrerin nicht gerade die fähigste.
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Was yea ra chs hymmnos mea.
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  #5 (permalink)  
Alt 03.01.2009, 17:59
Benutzerbild von Nazgul
Mitey Pirabbite
 
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Gestern erst hab ich von Monika GRuber darüber etwas gehört.

Bei Taufen, Hochzeiten und Beerdigungen gibt es ja immer so ein Essen, wie eine Leberknödelsuppe, dann einen Schweinsbraten und dann ein Vanilleeis mit heissen Himbeeren... zumindest in Bayern... Irgendwie lustig, wie dieses Essen unser Leben eingrenzt. Es beginnt mit einer Leberknödelsuppe und endet mit Vanilleeis. Und zwischendrin gibt es gewisse Abschnitte... oder Scheiben, wie bei einem Schweinsbraten. Mahlzeit!

Meiner Meinung nach beginnt Leben an dem Zeitpunkt, der erfolgreichen Befruchtung einer Eizelle, bei Tieren (ja, von mir aus nenne ich hier auch die Menschen, obwohl es keinen Biologischen Unterschied gibt) und ab dem Keimen des Samens bei Pflanzen. Es endet mit dem Gehirntod bei Tieren... und bei Pflanzen hab ich nicht die geringste Ahnung, wann... Vielleicht ab dem Zeitpunkt, bei dem man die Pflanze nicht mehr "retten" kann und sie zwangsläufig verdorrt, oder sowas.

Was vor, oder nach dem Tod passiert geht uns, salopp gesagt, nichts an. Niemand (glaubwürdiges) hat uns je davon berichten können, also können wir nichts drüber sagen, auch wenn wir so scharf nachdenken, wie wir können. Wir werden früh genug herausfinden, ob es etwas nach dem Tod gibt. Und wenn's es nichts gibt, dann merken wir das nicht mal, weil es uns nicht mehr gibt... Und das gehr uns in dem Moment dann auch am Anus vorbei.

Peace
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  #6 (permalink)  
Alt 03.01.2009, 20:34
Benutzerbild von Meister der Runen
Emergency Induction Port
 
Registriert seit: 03/2004
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Beiträge: 1.654
Meister der Runen eine Nachricht über ICQ schicken

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Ich sehs so ähnlich wie szadek
Das leben beginnt Biologisch gesehn, eigendlich schon wenn das Spermium in die
Eizelle eindringt, da Eizelle und Spermien schon Lebewesen sind.

Der Tod tritt ein wenn der Geist unwiderruflich "Tot" ist. Der körperliche Tod
schließt das ja gleich mit ein.
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Can't wait for Star Citizen!
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  #7 (permalink)  
Alt 03.01.2009, 20:37
Benutzerbild von Clodia
Held
 
Registriert seit: 12/2005
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Beiträge: 162
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nargh, ich freue mich sehr über die fixen antworten hier
und interessant zu lesen ist es allemal, schon drei leute, die ihren senf dazugegeben haben, und drei verschiedene ansichten...ich war mit mir selbst bezüglich dieses themas noch etwas im unreinen, aber mittlerweile denke ich, dass ich doch mehr in szadeks richtung tendiere, dessen angebot, ihn zu zitieren, ich gerne annehmen werde

religiöse aspekte müssen auf jeden fall auch mit in das referat, das ist schon richtig. da muss ich mich jedenfalls nochma genauer informieren, denn so genau kenne ich mich bis jetzt noch nicht damit aus...

nazguls meinung find ich aber auch sehr interessant (das mit dem essen mit eingeschlossen xD)
aber ich frage mich, inwieweit ein leben nach dem tod noch als das gleiche leben wie vor dem tod gelten darf, um somit in den geltungsbereich dieser frage zu kommen... ist es dann nicht ein neues, ein zweites leben? gilt es dann noch als 'menschliches' leben? ich tendiere eher zu nein ... ich denke eher, das menschliche leben endet mit dem tod des menschlichen körpers (wann genau der festzusetzen ist, ist wieder ne andere geschichte...), und alles, was danach kommt, ist ... etwas anderes.
aber recht hast du, niemand kann uns davon erzählen, ob da wirklich etwas ist, und ich bin der festen annahme, dass es auch niemals jemand wird tun können.
ich freue mich auf weitere antworten

oh, den letzten beitrag hab ich gar nicht gesehen...
ich muss dir recht geben, dass es sich schon da um irgendeine lebensform handelt ... aber bereits um eine menschliche? ich weiß nicht...
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  #8 (permalink)  
Alt 03.01.2009, 21:04
Benutzerbild von Szadek
Cash or Octopus
 
Registriert seit: 06/2002
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So betrachtet sind Spermien und Eizellen zu einem Hauptteil Informationsträger, jedoch keine selbstständig lebensfähigen Organismen wie Baktieren.
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Glenn Matthews, bis mir etwas besseres einfällt.
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  #9 (permalink)  
Alt 03.01.2009, 21:26
Benutzerbild von MajorTom
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Beiträge: 399
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Für mich endet ein Leben, wenn die Person volkommen vergessen wurde. "Er/Sie lebt in unserem Herzen und Köpfen weiter." Warum auch nicht? Ein schöner Gedanke, leider werden dann ander Menschen nie wirklich tot sein.

Von der Definition, wann das Leben beginnt, bin ich Szadeks Meinung.

Nach dem Tot:
Der Tot ist der übergang vom menschlichen Leben in ein anderes. Es gibt viele Darstellungen. Aus meiner Sicht kommt nach dem "Mensch sein" ein langer Traum [bis man vergessen wird]. In diesem Traum ist man gottähnlich. Jeder stellt sich etwas anderes vom Jenseits vor und daher bildet sich jeder etwas anderes. Man spielt in der Hinsicht Gott und schafft sich seine neue Welt in der man den Rest verbringt. Ob es nun Himmel oder Hölle oder Wiedergeburt ist, ist jedem selbst überlassen.
__________________
uamfg
Major Tom, Wahnsinniger aus Merask und auch in diesen Landen, gibt es Drachenhöhlen
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  #10 (permalink)  
Alt 03.01.2009, 22:11
Benutzerbild von Zhao Yun
Friedensbewahrer des Silberhammers
 
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Das Leben beginnt sobald ein Lebensfähiger Organismus entstanden ist (in meinen Augen)
und Endet sobald der Organismus nichtmehr selbstständig Lebensfähig ist
__________________
Wenn du ein Tier wärst, welches wärst du.

Also bei meinem Lebensstil hoff ich eine genveränderte Kuh mit so 6-14 Lebern.
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  #11 (permalink)  
Alt 04.01.2009, 00:04
Benutzerbild von Zahnkoloss
Mächtiger Krieger
 
Registriert seit: 10/2007
Beiträge: 133

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Wann man jetzt sagen kann das Leben beginnt kann ich nicht sagen.

Man lebt jedoch meiner Meinung nach, in der Zeit in welcher man auf der Erde wandelt, nur so lange wie man noch Ziele hat und auch versucht diese zu erreichen. Ich meine jetzt nicht solche kleinlichen Sachen wie ne gute Note in der Schule(nix gegen dich ).
Wer seine Ziele aufegeben hat ist schon tot denke ich. Das was danach kommt ist nur noch ein dahin vegitieren bis auch der Körper nicht mehr mitspielt.
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Know your place
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  #12 (permalink)  
Alt 04.01.2009, 13:41
Benutzerbild von Nazgul
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Zitat:
Zitat von Szadek Beitrag anzeigen
So betrachtet sind Spermien und Eizellen zu einem Hauptteil Informationsträger, jedoch keine selbstständig lebensfähigen Organismen wie Baktieren.
Dazu möchte ich gerne einen Vergleich liefern:
Der liebe Herr Szadek möchte zu einem Vorstellungsgespräch. Da Herr Szadek überaus kompetent für den Job ist, steht bereits zu 100% fest, dass er ihn bekommt. Die einzige Möglichkeit für Herrn Szadek, den Job nicht zubekommen, wäre, wenn er nicht zum Vorstellungsgespräch kommt.
Um zu diesem Vorstellungsgespräch zu kommen, fährt er mit dem Auto. Allerdings hat sein böser WG-Kollege, Herr Nazgul, der genau von diesem Vorstellungsgespräch gewusst hat, Herrn Szadek die Autoschlüssel geklaut, weil er das Auto selber braucht, um phöse Drogen zu konsumieren.
Es kommt, wie es kommen muss, Herr Szadek schafft es nicht zum Vorstellungsgespräch und ist weiterhin arbeitslos. Als er Herrn Nazgul zur Rede stellt, sagt dieser:
"Du hattest den Job noch nicht, also warst du schon vorher Arbeitslos. Ich kann also gar nicht für deine Arbeitslosigkeit verantwortlich sein."

...wow, das ist ja schon fast eine Parabel, ich hoffe, ihr versteht den Punkt... Ich erläutere sie lieber nicht, sonst kommt noch die Schlechtigkeit der "Parabel" heraus.
(Und die Moral von der Geschicht: Wagt es ja nicht, mit mir zusammen zu leben! )

@Zahnkoloss
Was ist denn z.B., wenn einer in der Midlife-Crisis steckt und sämtliche Ziele verloren hat? Dann müsste er ja eigentlich "tot" sein. Aber es gibt genug Leute, die's danach wieder schaffen, ihre Ziele wiederbekommen und glücklich, wie eh und je weiterleben! Was ist dann das? Untote bevölkern die Erde? Die Auferstehung?

(Amen und) Peace
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  #13 (permalink)  
Alt 04.01.2009, 14:29
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@Nazgul: Ich verstehe den Vergleich nicht wirklich. Bleiben wir mal in dem Vergleich, ab dem Zeitpunkt wo du bewusst die Autoschlüssel nimmst, bist du direkt verantwortlich für meine zukünftige Arbeitslosigkeit durch dein handeln.

Da mir das Wort jetzt auch wieder eingefallen ist, welches ich eigentlich statt Informationsträger verwenden wollte, nämlich Sekret, ist es wohl verständlicher, dass du das Produkt eines Organs welches Teil eines Organismus ist nicht mit einem eigenständigen Organismus innerhalb eines Organismus vergleichen.
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  #14 (permalink)  
Alt 04.01.2009, 14:55
Benutzerbild von Nazgul
Mitey Pirabbite
 
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Was ich damit meinte:
Du hattest den Job noch nicht, aber du hättest ihn bekommen.

Wenn ich jetzt einen Embryo absterben lasse, um Stammzellen zu erhalten, dann nehme ich quasi die Autoschlüssel weg. Es hätte sich Leben/Arbeit daraus entwickeln können.

Vielleicht ist das jetzt nicht direkter Teil des Themas, aber wenn man kein Leben nehmen darf, dann darf man, wenn man das so sieht auch keine Embryos absterben lassen, da sich ja Leben daraus entwickelt hätte. Und wenn man etwas nicht absterben lässt, weil man kein Leben wegnimmt, was ist dann ein Embryo? Dann kann es doch nur per Definition "Leben" sein, wenn auch nicht im "traditionellen" Sinne.

Peace
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  #15 (permalink)  
Alt 04.01.2009, 22:18
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Beiträge: 193

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Für mich beginnt das Leben mit der Berfruchtung der Eizelle.
Von da an liegt ein kompletter Chromosomensatz vor, das Geschlecht des Kindes ist festgelegt und es findet Zellteilung statt, worauf Leben beruht.

Für mich wird man zudem nicht zum Menschen, man ist von Anfang an Mensch.
Daher erübrigt sich die Frage, wie ich zu Abtreibungen stehe und hier stelle ich mich ausnahmsweise vollständig und ohne Kompromisse hinter die kath. Kirche.

Der Unterschied, der für mich zwischen der Zygote und einem älteren Embryo besteht, ist lediglich, dass der Emybro "älter" und schon mehr "gewachsen", besser "entwickelt" ist, wobei dieses "besser" für mich nicht zu der Annahme führt, dass alle Zustände davor niedere Zustände seien, die das Wort Leben nicht "verdienten".
Also eine Unterscheidung, die ich auch zwischen Kindern von drei und sechs Jahren treffe.

Wann das Leben konkret endet, weiß ich nicht.
Ob alles Leben jetzt an unseren Körper gebunden ist, ob uns nach dem irdischen Tod Walküren zu Odin geleiten werden, wer vermag das zu sagen?
Ich persönlich bin zumindest von der Erlösung durch Gott absolut überzeugt, weil dies mein Glaube ist.

LG
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