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  #1 (permalink)  
Alt 17.05.2010, 23:47
Benutzerbild von Rennsteigripper
Held
 
Registriert seit: 11/2009
Ort: Leipzig
Beiträge: 289

Standard Machen "Depressive Endings" ein 'Gutes Spiel'?

Ok, ich pack das mal hier rein, da ich denke, das es hauptsächlich RPGs betrifft...

Ich habe mal ein Interview von irgend einem Spieledesigner gelesen, das bei einem Spiel bzw. einer guten Story es im ersten Moment auf den Anfang und das Ende der Geschichte ankommt.
Um es sinngemäß wiederzugeben:
"Solange der Anfang und das Ende genial sind, ist der Mittelteil einer Geschichte nicht ausschlaggebend."

Naja, jedenfalls, als ich mich grad so durch Youtube klicke, und mir mal diverse Videos anschaue, fällt mir irgendwie auf, das gerade die erfolgreichen/berühmten RPGs zum Ende nochmal was richtig Depressives auffahren, z.B.

 
- Lufia - RotS: Maxim und Selan überleben nicht
- Mystic Quest: Die Große Liebe, der man das ganze Spiel hinterherjagt, wird der neue Manabaum
- Secret of Mana: Die Koboldin bzw ihr Körper verschwindet
- FF-X: Tidus löst sich in Luft auf
- FF VII: Midgar wird zu einer Ruine (Gut, wie 'traurig' das ist, kann man sich drüber streiten)


Man könnte auf jeden Fall noch die Liste weiter führen - auch über andere Genre (Shadow of the Colossus oder Metal Gear Solid 3 würden mir da jetzt gerade spontan noch einfallen)

Jedenfalls die Frage - ist das wirklich so, dass Geschichten mit einem 'schlechten Ende' (für die Charaktere oder der Welt, in der sie Leben) uns mehr im Gedächtniss hängen bleiben und so einfach ein besseres Spiel ausmachen, als Spiele, in denen sich alles einfach in pures Glück verwandelt.

Als Gegenbeispiel würde mir hier das Ende von Zelda OoT einfallen - das ganze Szenario mit der großen Feier bzw dem Endbild hat sich wohl bei jedem Spieler ins Hirn gebrannt...

Doch merkt man sich nicht eher die Enden mit einem faden Beigeschmack?

[EDIT von Kinta] Hab mal Spoiler-Tags eingefügt
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Geändert von Kinta (18.05.2010 um 08:42 Uhr)
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Alt 17.05.2010, 23:50
Benutzerbild von Lord Duran
β
 
Registriert seit: 07/2005
Ort: Bad Oeynhausen
Beiträge: 2.678

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Nee. Eigentlich nicht.
__________________
Was yea ra chs hymmnos mea.
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Alt 17.05.2010, 23:53
Benutzerbild von Nazgul
Mitey Pirabbite
 
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Ort: Unter der Brücke, wo sonst?
Beiträge: 3.338
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Also erst mal: Danke für die Spoiler, hab noch nicht alle davon gespielt... ganz toll... -.-

Und ein Schocker bleibt nunmal im Gedächtnis hängen.

Peace
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Schon gewusst? Es gibt seit 2012-09-18 Eastereggs in meinen Posts! :D
(bitte gib mal bescheid, wenn du eins, oder das hier Entdeckst)
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  #4 (permalink)  
Alt 17.05.2010, 23:54
Benutzerbild von Yuffie
Not a pervert
 
Registriert seit: 04/2004
Beiträge: 1.752

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Sehe ich jetzt auch so wie Lord Duran... es gibt gute "gute Endings" sowie gute
"trauige Endings". Das Gesamtbild muss stimmen und da passt eben nicht immer
Friede, Freude und Eierkuchen.
__________________
MAKE A CONTRACT WITH ME AND BECOME A MAGICAL GIRL.
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  #5 (permalink)  
Alt 18.05.2010, 00:15
Benutzerbild von Szadek
Cash or Octopus
 
Registriert seit: 06/2002
Beiträge: 4.135
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Dem kann ich so nicht zustimmen, es kommt oftmals auch darauf an, wie es erzählt wird. Außerdem bin ich mir sicher, dass man es als Spieler merkt, wenn der Mittelteil halbgarer Mist ist.
__________________
I don't make the rules. I just think them up and write them down.

Glenn Matthews, bis mir etwas besseres einfällt.
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  #6 (permalink)  
Alt 18.05.2010, 00:30
Benutzerbild von Lord_Data
*wuff wuff*
 
Registriert seit: 09/2003
Ort: Buer im Pott :D
Beiträge: 4.965
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SPOILER WEG >.<

Naja so traurige Enden regen meist mehr zum Nachdenken an. Ich hasse die Enden von Grandia und Grandia 2, weil die einfach keine Aussagekraft für mich haben
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  #7 (permalink)  
Alt 18.05.2010, 08:16
Benutzerbild von MicalLex
Linksverwandter Grünmensch
 
Registriert seit: 08/2003
Ort: Bremen
Beiträge: 3.815
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Es wurde schon erwähnt, aber auch ich finde es nicht so glücklich, daß die Spoiler da stehen.

Aber zum eigentlichen Thema:

Es gehört für mich mehr dazu als ein guter Anfang und ein gutes Ende. Wenn der Mittelteil mies ist, hilft mir der Rest auch nicht weiter. Für mich ist der Mittelteil eigentlich das wichtigste, da man dort ja einfach die meiste Zeit verbringt. Das Ende ist dann reine Fomsache. Entweder es befriedigt mich oder es regt mich auf. Das mag sich dann zwar auf meine Gesamtmeinung zum Spiel auswirken, aber nicht so sehr, wenn es anders herum wäre, also ein schlechter Mittelteil. Den könnte ein noch so grandioses Ende nicht vergessen machen.

Und "depressive" Enden machen für mich kein gutes Spiel. Ehrlich gesagt, sagen mir Happy Endings viel mehr zu als diese, wo die Charaktere nach zahlreichen Jahren und Schlachten dann ausgerechnet doch noch sterben müssen. Ein Spiel wird für mich damit auch nicht tiefgründiger oder so. Deswegen sollen die Leute ruhig alle am Leben bleiben, zusätzliche Dramatik brauch ich da nicht.
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I think I could last at least a week without someone to hold me.
Won't you hold me?
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  #8 (permalink)  
Alt 18.05.2010, 08:17
Pollyanna is dead
 
Registriert seit: 08/2001
Ort: Mit einer Hand am Lichtschalter
Beiträge: 7.207
Standard

Ich stimme dem Grossteil hier zu, dass sowohl gute und als auch traurige Enden gut sein können, es gibt nur eine Art von Ende, das mir ein Spiel komplett versalzen kann.
Beispiel Baten Kaitos:

 
Etwa 30 Minuten Endsequenz, die darauf hinausläuft, dass Xelha "stirbt" (das beschreibt es am besten) und weitere 10 Minuten später aus einem völlig hanebüchenen Grund kommt sie zurück und alles ist gut. Ende.
Das ist ein dermassen erzwungenes Happy End, das nimmt einem wichtigen Storyelement sämtliche Bedeutung...
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  #9 (permalink)  
Alt 18.05.2010, 10:15
Benutzerbild von Dönerpate
Legende
 
Registriert seit: 08/2006
Ort: Leipzig
Beiträge: 703
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Standard

Ich denke nicht, dass ein "depressives" Ende Zwang für ein gutes Spiel ist.

ABER: Bei den Spielen mit ebendiesen Enden haben die Entwickler meist gründlich über die Story nachgedacht und nicht eine 0815 Geschichte kopiert. (als Klassiker fällt mir da Prinzessin wird entführt und Held rettet sie ein)
Das macht sich dann natürlich bemerkbar.

Fazit: Bei "depressiven" Enden machen sich die Storyschreiber meist mehr Gedanken, also ist das Endergebnis natürlich besser.
__________________
MfG Dönerpate
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  #10 (permalink)  
Alt 18.05.2010, 10:59
Benutzerbild von Doresh
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Registriert seit: 02/2005
Ort: Schöffengrund
Beiträge: 7.032
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Zitat:
Zitat von Rennsteigripper Beitrag anzeigen
"Solange der Anfang und das Ende genial sind, ist der Mittelteil einer Geschichte nicht ausschlaggebend."
Super! Aber wenn im Mittelteil nichts passiert, werden nur die Wenigsten bis zum Ende durchzocken...

Für mich muss es nicht gleich tragisch sein. Es kommt aber auf jeden Fall darauf an, dass das Ende bewegend ist. Mit "negativen" Gefühlen kann man so etwas einfach nur leichter erreichen als mit einem Happy End.

Legend of Zelda kam ja bisher immer gut mit einem fröhlichen Ende aus, und auch das Ende von Dragon Quest VIII bleibt mir noch gut im Gedächtnis. Ist zwar nichts revolutionäres, aber schick
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  #11 (permalink)  
Alt 18.05.2010, 16:56
Benutzerbild von Rief
Himmlischer
 
Registriert seit: 06/2006
Ort: Observatorium
Beiträge: 2.819
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Das Ende sollte auch zu einem Spiel passen.
Ansonsten schließe ich mich einfach der Meinung meiner Vorredner an, sowohl Bad End als auch Happy End kann gut sein.
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Lebe deine Träume!

Wir müssen nicht die Welt verändern, sondern uns selbst,vom Grunde unseres Herzens!

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  #12 (permalink)  
Alt 18.05.2010, 19:39
Benutzerbild von Rennsteigripper
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Beiträge: 289

Standard

Erstmal entschuldigung wegen der Spoiler'

Und ihr solltet euch ja nicht drauf festbeißen, ob ein Ending einen schlechten Mittelteil überschatten kann, sondern ich meinte halt mehr, das einem die schlechten Endings mehr im Gedächtniss bleiben - wie anhand der Beispiele.

Kann ja auch persönlich an mir liegen, das ich mit stinknormale happy Endings einfach nicht merke - fragt mich z.B. nicht, wie Star Ocean 3, Chrono Trigger (ok, multiple Endings...), diverse Zelda Teile, Shadow Hearts 3, Rogue Galaxy oder Valkyrie Profile Silmeria ausgegangen ist...

Naja, gut, dann bin ich halt der Einzige, dem das so geht
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  #13 (permalink)  
Alt 18.05.2010, 22:28
Pollyanna is dead
 
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Zitat:
Zitat von Rennsteigripper Beitrag anzeigen
sondern ich meinte halt mehr, das einem die schlechten Endings mehr im Gedächtniss bleiben
Das ist gut möglich, aber das liegt halt daran, dass sie seltener sind als Happy Ends. Ein "Ui, das hab ich nicht erwartet" bleibt halt eher im Gedächtnis (ein s) als ein "Joa, noch ein Happy End". Ich glaube jeder hier hat mehr oder weniger das Gefühl, dass alle Protagonisten in einer Geschichte eine erhöhte Überlebenschance haben, weshalb Szenen wie der berühmte Tod eines Charakters in FF7 so einen Eindruck hinterlassen.

Niemand hat daran gezweifelt, dass Han Solo mit einer Gruppe anderer storyrelevanter Charaktere an Bord des Millenium Falken sicher durch den Meteroitengürtel kommt, darum wäre der Schockeffekt umso grösser gewesen, wenn der grosse Wurm sie gefressen und sich der Maincast der Filme plötzlich halbiert hätte.
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  #14 (permalink)  
Alt 19.05.2010, 10:13
Benutzerbild von Nightblade Hawk
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Beiträge: 2.465

Standard

Bei "trauriges/schlechtes Ende" denke ich mal an folgendes:

 
Dragon Age Origins: Man hat die Möglichkeit sich selbst zu opfern und die darauf folgende Bestattungssequenz ist relativ traurig.
Call of Duty 3: Eine der Marquis, dem französichen Widerstand, wird am Ende der Normandie-Kampagne getötet - fand ich persönlich traurig


Was auch benutzt wird ist eine überhaupt tragische Story:

 
Dragon Age Origins: Die meisten Hauptcharaktere verlieren alles, und werden dann noch beschuldigt für den Tod des Königs verantwortlich
Zelda A Link to the Past: Links Onkel, der König von Hyrule und der Priester werden im Laufe der Story umgebracht. Was Aghanim mit den Mädchen gemacht hat kann man spekulieren.


Anscheinend soll das da sein um den Spieler zu schocken - auch Storyelemente wie ein gewisser Tod in FFVII helfen ein bisschen bei der Story - aber das muss nicht sein. Zelda III zB hat eines von diesem "Alles ist wieder gut"-Enden.

Jedoch regen traurige bzw. schlechte Enden mehr zum nachdenken an als die normalen "Wir leben wieder in unserer Rosa Zuckerwatte-Welt"-Enden. Ja das beschreibt es wohl am Besten.
__________________
Wenn man sagt man kann etwas nicht, hat man es noch nie versucht. - Ich
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  #15 (permalink)  
Alt 16.06.2010, 21:52
Benutzerbild von Redwolf
Folge der 8 bei den Palmen!
 
Registriert seit: 02/2002
Beiträge: 2.799

Standard

Nennt sich auch "Bittersweet-Ending" (z.B. das von Mystic Quest oder Terranigma). Ein Ende, welches zwar einen schlechten Nachgeschmack lässt, aber kein totales schlechtes Ende. Sowas wirkt meistens aufwühlend und man denkt lange über das Ende nach. Das ist bestimmt auch das Ziel der Storyschreiber gewesen.
Kann gut sein, kann aber auch nach den langen Strapazen eher eine depressive Stimmung vermitteln.

Da gäbe es noch das Happyend, aber mit vielen Twists, so dass man nachher ein Ende hat, welches man in der Form nicht erwartet hat oder ein Bittersweet-Ende erwartet und letztlich doch ein Happyending bekommt. Das finde ich als ein sehr befriedigendes Ende.

Ups und ich vergaß das berühmte offene Ende. Welches meistens gewählt wird um weiter Spekulationen über das wirkliche Ende aufzuheizen und nicht gleich alle Geheimnisse und Spekulationen darzulegen. Der Spieler wird also bewusst im dunkeln gelassen.

Geändert von Redwolf (16.06.2010 um 22:00 Uhr)
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