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  #1 (permalink)  
Alt 11.07.2009, 15:44
Legende
 
Registriert seit: 07/2009
Ort: Tokyo
Beiträge: 844

Cool Pseudo-Schriftsteller

Also ich schreibe ein Buch ich wolte mal die erste Seite vorstellen und hoffe auf Anregungen, Kritik (hoffentlich nicht viel) und ob auch ihr schon mal was längeres geschrieben

Hier die erste Seite (Das ist keine Werbung, das Buch ist noch nicht fertig)
Es heißt die Chronik eines Dämonen

Kapitel1: Der Beginn (Prolog)
Die Geschichte die ich erzählen will, beginnt zu jener (nicht)Zeit, als die Erde noch wüst unbewohnt war, bis erste Anzeichen von Leben den Planeten formten und ihm eine wohnlichere Gestalt gaben.
Die Karte, der Welt Shirun von der ich euch erzähle, füge ich vorne an.
Doch ist es wohl besser euch die Besonderheiten der einzelnen Kontinente zu erklären.
Im Norden des Planeten erstreckten sich felsige Inseln umrahmt von ewigem,
Kilometer dicken Eis in dunklem Polarmeer.
Nachts sah es dort so aus als könne man nach dem Firmament greifen und sich an den Sternen hinauf ziehen.
Hier zeigte sich die Natur von ihrer unwirtlichsten Seite, außer den wenigen Tieren und einigen Naturgeistern überlebte nichts lange in der tödlich kalten Umarmung des ewigen Eises.
Das Südkap zeigte sich weniger kalt und mehr von Land als Eis bedeckt.
Eiswölfen und anderen Jägern der Kälte gelang es sich so hervorragend an das Klima anzupassen, dass sie es zu ihrem festen Lebensraum machten.
Von der Form her umspannte es das südliche Ende des Planeten vollkommen und sein Fundament, bestand nicht aus Inseln wie der Norden.
Der Südpol war ein einziger mit Eis und Schnee bedeckter Kontinent.
In der Mitte der Welt befand sich Lemuria.
Es war ein Kontinent, auf dem es, abgesehen von Eis, alle Arten von Lebensräumen gab.
Die Küsten präsentierten sich sanft und von Leben durchzogen.
Doch weiter im Landesinneren wurde es deutlich felsiger, weniger gastlich.
Abgesehen von Kratern und Resten noch halbaktiver Vulkane, trieben viele Grabwichte und andere Geißeln der freien Völker dort ihr Unwesen.
Abseits des Gebirges säumten dichte Wälder sowie kristallklare Flüsse, die weite Ebene im Südosten des Kontinents.
Der Südwesten war das Gebiet von uns Dämonen und der Seltsamste aller Landstriche dieses Planeten.
Denn wo viele Dämonen, auf engen Raum, leben beugt sich das Land ihrer Kraft.
Es nimmt Formen an die für Nichtdämonen unmöglich bewohnbar sind.
Das Rundmeer, das Lemuria umgab war angefüllt mit einer Vielzahl von Inseln.
Die als die Schifffahrt begann zu einer florierenden Handeloase wurden.
Auf der westlichen Seite dieser Welt befand sich die weite Ebene von Gondowan.
Eine heiße, karge Ansammlung von Wüsten und trostlosen Steppen.
In der außer ein paar Nomadenvölkern und sehr begnügsamen Zwerge
Kein intelligentes Leben zu finden war.
Bis auf jene Dämonen, die Einsamkeit und viel Raum bevorzugten, zog es niemand von uns dort hin.
Das Leben begann sich zu formen.
Wie genau meine Existenz begann weiß ich nicht mehr.
Denn über die vielen Jahre die ich in einer Welt zwischen Traum und Realität verbrachte.
Haben sich die Meisten meiner Erinnerungen mit Fantasie und meinen tiefsten Wünschen vermischt.
Es Waren Wesen der Dunkelheit sowohl auch Wesen des Lichtes.
Die in der Welt der frühen Tage lebten.
Die meisten Kreaturen verschmolzen zumindest äußerlich
Mit ihrem Lebensraum.
Die Dämonen, die als sie von der Dunklen Macht abgespalten waren worden
Befanden sich nun körperlos in unserer Welt.
Sie schufen sich also mit dem einen Körper was sie fanden.
Es gab welche wie aus Stein mit granitenen Körpern denen Selbst die härtesten Schläge nicht mehr, als ein Kratzer in ihrem Panzer einbrachte.
Die meisten aber hielten sich nicht mit einem, wie sie fanden lästigen, gewöhnlichen Körper auf.
Sie gingen eine fast nahtlose Verbindung mit den damaligen Elementen ein.
so entstanden:
Die Feuerteufel, die Wassernymphen, wandelnde Bäume und
sprechende Pflanzen und das um nur einige zu nennen.
Manche nahmen sich auch einen Körper der, den zur damaligen (nicht)Zeit
Lebenden Tiere ähnelten oder die heutigen Tiere ähneln den damaligen Dämonen so genau weiß auch ich es nicht mehr.
Auch ich war eine jener Seelen die sich nicht damit begnügten
Ein Körperloser Schatten zu sein oder gar nur aus einem Element zu bestehen....


Viel Spaß
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  #2 (permalink)  
Alt 11.07.2009, 16:14
Legende
 
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Also erstmal: Ich glaube, du meintest "Pseudo-Schriftsteller" ohne "y".
Darüber hinaus will ich noch auf ein etwas älteres Thema hinweisen, wo eigene schriftliche Werke ihren Platz haben:

http://www.sdc-forum.de/off-topic/25...-gefaellt.html
(Höhö, was Mical kann, kann ich auch : D)

So, und jetzt zu deiner ersten Seite:
Also, ich finde es auf alle Fälle gut, dass du dich um einen abwechslungsreichen Wortschatz bemühst und auch mit Adjektiven eine lebendigere Stimmung aufbaust, auch wenn es vielleicht hin und wieder zuviel des Guten ist, sodass sich das Lesen etwas streckt. Kann natürlich auch sein, dass als Anfang der Geschichte das so gewollt ist um einen besseren Eindruck zu kriegen, über das ganze Buch hinweg würde das auf mich nur etwas ermüdent wirken.
Was aber imo verbesserungswürdig ist, wäre der Lesefluss, vielleicht kommt daher auch diese schleppende Gefühl beim Lesen:
Die Sätze reihen sich Stück für Stück aneinander; ich weiß nicht ob das nur die Formatierung im Post ist, aber auch optisch ist da kein fließender Übergang zwischen den Sätzen, wenn jeder neue Satz einer neuen Zeile entspricht. Man bekommt mehr den Eindruck als hätte man ein Gedicht vor sich, wo Zeilen andauernd gebrochen werden.

Geändert von Raguna (11.07.2009 um 16:28 Uhr)
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  #3 (permalink)  
Alt 11.07.2009, 16:54
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Na ja das ist halt der Prolog
da beschreibe ich erstmal die Welt an sich richtig lebendig wird es erst ab Kapitel2
Wer mehr lesen möchte bitte persönlich anschreiben
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  #4 (permalink)  
Alt 11.07.2009, 21:41
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Also ganz nett aber:

1. Du musst auf die Zeitformen achten. Ich bin zwar kein
Grammatikfetischist, aber manche Sachen hören sich dann einfach
merkwürdig an. Probier mehr im Präsens zu schreiben, wenn es möglich ist.

2. Teilweise hört es sich zu Rollenspielmäßig an.
Zitat:
Die Karte, der Welt Shirun [...]
"Karte" hört sich sehr Merkwürdig an. Du solltest irgendein anderes Wort dafür
finden. "Beschaffenheit" oder etwas in der Art. Gibt noch mehr Stellen, aber die
kannst du ja selber finden.

3. Nimm nicht alles im Vorraus weg. Ich weiß ja nicht wie Komplex die Geschichte
noch wird, aber sowas kann, wenn man es übertreibt, die Spannung kaputt
machen. Aber natürlich kann man mit einer frühen erwähnung den Leser auch
komplett umhauen, wenn sich diese Kleinigkeit später als großer Plot-Gegenstand
entpuppt.

4. Hast du die Geschichte schon zu Ende gedacht, oder wenigstens schon
schematisch grob entwickelt? Solltest du machen, ansonsten wirst du dir mit
einer sehr hohen Wahrscheinlichkeit noch mehrmals Bein stellen.
Am besten alles ins kleinste Detail durchdenken und nach Denkfehlern und
verbesserungswürdigen Gebieten, Charakteren, Plotwendungen, etc. suchen.

5. Der Leser muss gefesselt werden. So zu schreiben, dass der Leser weiter-
lesen muss ist eine Kunst. Das solltest du so gut es geht umsetzten.
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  #5 (permalink)  
Alt 11.07.2009, 22:06
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Hey du bist ja richtig professionel...

wenn du dir ein echtes Bild von meinem Werk machen möchtest poste nochmal was, dann stell ich mal ein bisschen Action aus dem Buch vor
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  #6 (permalink)  
Alt 14.07.2009, 03:32
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Find den Anfang an sich ganz ok, aber wie schon mehrfach erwähnt solltest du auf jeden Fall nochmal deine Grammatik überprüfen. Es ist nur der Anfang aber wenn du schon mehrere Seiten oder sogar Kapitel mit diesen Fehlern geschrieben hast (auch wenn sie in ihrem jetzigen Zustand wohl kaum in die Endfassung kommen würden), wirst du viel mehr Zeit damit verbringen Korrektur zu lesen und alles wieder zu verbessern. Ich selbst hab mich auch ab und zu mal an Geschichten versucht, ich kann dir per PN ja mal was zukommen lassen wenn du möchtest. Sind nicht die besten sachen aber naja. Das war nun erstma die Kritik.
Einen Lob muss ich auch noch aussprechen. Die Art wie du alles beschreibst kommt echt sehr gut rüber. Man kann sich die Landschaften schon ein wenig im Kopf vorstellen. Das find ich echt gut, hab schon viele Geschichten von normalsterblichen wie uns gelesen und finde sowas echt selten, obwohl es für mich ein wichtiger Bestandteil in einem Buch ist.

Schick mir doch mal ein paar Seiten mehr von dem was du schon geschrieben hast, ich würd gern noch etwas mehr Lesen. Vielleicht kann ich dir dann auch bessere Kritik geben
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  #7 (permalink)  
Alt 14.07.2009, 15:13
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Klar mach ich gerne.
Schick du aber auch mal was, damit ich mir ein Bild davon machen kann, was die anderen so können.
Und das schreibe ich jetzt bestimmt schon zum 10.mal Korrektur lesen nochmal ganz am Schluss...
Ich schick das Ende vom Prolog lies das erstmal
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  #8 (permalink)  
Alt 15.07.2009, 12:20
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Also das wichtigste sind wohl schonmal eine Ideeund Phantasie und die scheinst du zu haben.
Zum Schreibstil haben die anderen sich ja schin geäußert und ich kann mit vielem davon übereinstimmen. Das "Abgehackte" empfinde ich persönlich als störend, kann aber eben auch ein Stilmittel sein, welches du benutzt für den Prolog. (Welcher übrigens vor dem ersten Kapitel stehen sollte, weswegen er ja auch Prolog heißt. ) Über den ganzen Text wäre es definitiv zu viel, wie man hier ja schon schrieb.
Ich werds jetzt nicht zerpflücken, aber eine Sache, die mir sofort auffiel war die Doppelung der "Umarmung des ewigen Eises". Beim zweiten Mal würde ich da eine andere Formulierung wählen. "In den Fängen des Eises" oder so würde sich da anbieten.

Dem Meister der Runen muß ich allerdings ein bißchen widersprechen. Eine Zeitform solltest du schon beibehalten, aber es muß nicht unbedingt Präsens sein.
Und die "Karte" ist so schon richtig, wenn er vorhat, eine gezeichnete Karte da reinzupacken. Ich würde sie dann allerdings ans Ende verfrachten, wenn im Prolog erwähnt wird, daß sie beigefügt wird oder die Passage ganz rauslassen.
Und genau zu wissen, wie die Geschichte ablaufen soll ist sicherlich ne feine Sache, aber ich finde nicht, daß sie zwingend notwendig ist. Man sollte vorher ne Ahnung haben, aber vieles entwickelt sich erst beim Schreiben. Ist vielelicht ärgerlich, wenn man Dinge später rausstreichen oder komplett ändern muß, aber das machen die Großen ja auch.
Also erstmal anfangen zu schreiben und in durchaus regelmäßigen Abständen mal wieder drüber lesen und gegebenenfalls Korrekturen einfügen. So halte ich das zumindest.
Und so ganz allgemein als Tip würde ich sagen, du versuchst dich erstmal an kleineren Projekten, um Übung und Gefühl fürs Schreiben zu entwickeln. Wie wäre es mit Kurzgeschichten, gern auch aus dem Universum dieser Geschichte? Das bringt wie gesagt Übung, macht weniger Aufwand und ist auch für dein Publikum erstmal leichter zu verdauen.
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  #9 (permalink)  
Alt 04.08.2009, 00:03
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Ja ich werd noch ein bisschen an den ersten 3 kapiteln rumwerkeln und dann ein paar kurzgeschichten schreiben
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  #10 (permalink)  
Alt 04.08.2009, 16:42
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Dadadamm hieeeeeeeeeer ist es...

Das dritte Kapitel meines Buches.
bitte lest es euch durch und gebt mir Feedback

Kap3: Der Krieg


(der geneigte Leser möchte bitte verstehen dass ich den ersten teil im Passiv
erzählt habe um manche dinge besser erklären zu können, von nun an werde ich im Präsens schreiben und die dinge aus meiner sicht schildern)

Rauch hing über dem Lager der Menschen.
Sie rüsteten zum krieg gegen alle magischen Geschöpfe einschließlich ihrer Halbbrüder den elfen und Zwergen. Ich würde wohl nie aus den Menschen schlau werden. Ich war auf einer Mission, die ich von Rat der Dämonen aufgetragen bekommen hatte, unterwegs. Ich selber war kein geringes Mitglied in unserem Rate doch da kein geeigneterer für diese mission als ich selbst zu finden war machte ich selber auf den weg. ein ekelhafter Geruch stieg über meine Lefzen zu meiner empfindlichen Nase hinauf und ließ mich erschaudern.
Die Menschen tauchten ihre Waffen und Pfeilspitzen in die Exkremente ihrer mit sich geführten Tiere um wenn sie ihrem Gegner schon keine tödliche Wunde zufügen könnten ihn wenigstens an einer Vergiftung sterben zu lassen.
Langsam schlich ich durch den, wie ich fand nachlässig, bewachten Torweg.
Noch bemerkte mich niemand und das war gut, sehr gut sogar.
Denn ich war nicht friedlicher Absicht gekommen.
Ich pirschte mich langsam durch die Schatten, der nachlässig aufgestellten Zeltstadt,
Mein Ziel war das Behausung des Truppenführers der diese Garnison befehligte.
hier werde ich wohl nicht ohne Kampf hineinkommen dachte ich bei mir.
Ich Belauschte ein Gespräch der wachhabenden Soldaten.
Doch die Menschen dort sprachen nur über Nichtigkeiten, die meine Ohren
Nicht erreichten, darum ignorierte ich sie und wendete mich wieder meiner Aufgabe zu.
Pfeilschnell schoss ich aus dem Schatten, die mich verbargen hatte, hervor
Und stürzte mich auf die, in einiger Entfernung, stehenden Soldaten.
Den Ersten riss ich in Stücke, indem ich meine Fänge in ihn schlug.
Der Andere starb wahrscheinlich vor Angst.
Die auf einen zu rasende Gestalt eines riesigen Wolfhundes, die dann auch noch deinen wachhabenden Kollegen umbringt, ist wahrlich kein sehr schöner Anblick.
Der Kampf hatte mir keinen Spaß gemacht...
Ohne zu Zögern schritt ich in das Zelt hinein, geradewegs auf den Oberbefehlshaber, ging in Die Knie und sprang als ein wirbelnder Schatten
Aus Klauen und Zähnen auf ihn zu.
Nachdem er zu Boden gegangen war, ging ich zu ihm und schnitt ihn gleich
Einer Ölsardine aus seiner eisernen Rüstung.
Er schrie, deshalb musste ich schnell sein, sonst hätte ich bald das komplette
Lager an den Fersen gehabt.
Und das wäre ein Kampf geworden, den auch ich nicht hätte bestehen können.
Ich brach seine Rippen auf und riss ihm sein noch schlagendes Herz aus
Dem Brustkorb.
Nachdem mein Hunger gestillt war und meine Kräfte zum größten Teil
wieder aufgefrischt, konnte ich mich ganz auf meine Mission konzentrieren.
Ich hatte nicht die Zeit alles durch zu wühlen also schnappte ich mir alles
Was auf dem Tisch lag, klemmte es in meine Schnauze und stieg über die Leiche, hinaus ins Freie.
Das ganze hatte nicht mehr als 2 Minuten benötigt... sehr zufriedenstellend.
Unterwegs versuchten viele der Soldaten meinen Weg hinaus aus ihrem Lager zu unterbrechen oder gar zu beenden, Noch lange nachdem das Tor hinter mir gelassen hatte, schossen sie mir noch Pfeile hinterher.
Ich machte mich zurück auf den Heimweg.
Ich durchquerte das heftig umkämpfte Grenzgebiet, wo sich das Land der Menschen mit dem der Elfen schnitt, zügig.
Die Landschaft um mich herum, war ausgebeutet und verwüstet...
Alles was die Menschen nicht hatten stehlen können, hatten sie zerstört.
Um mich herum war Leere.
Nichts lebte mehr um mich herum, das Einzige was mir Gesellschaft leisten konnte, waren halb verkohlte Bäume deren Äste, wie Finger toter Hände unbewegt und leblos, wie ein Fingerzeig des Todes über der Aschelandschaft hingen.
Langsam und bedächtig schritt ich durch ich durch die Nacht und auf lange Zeit begleitete mich nur das leuchtendhelle Angesicht, des Mondes.
Ich musste ungefähr eine Stunde gelaufen sein, bis ich auf das Gerippe eines verbrannten Gasthauses stieß.
Margian, Der Wirt war ein Mensch gewesen, der in der Nähe des kleinen Elbendorfes, regen Handel trieb.
Letzten Endes hatte er zu der kleinen Gemeinde gehalten.
Immer noch selbst als der Krieg schon vor Haustüre stand hatte er sich an den Gedanken geklammert, das die Menschen seinem guten Beispiel folgen würden und in Frieden mit den Elben leben würden.
Doch die Rachsucht und die Unverständnis der Menschen, kannte keine Grenzen mehr.
Als abschreckendes Beispiel zündeten die Soldaten, sein Gasthaus an und während sie an einem nahen Baum hängten, durfte er in den letzten Sekunden seines Lebens, zusehen wie sein geliebtes Gasthaus verbrannte.
Als ich mir die Reste, dieser tragischen Stätte ansah, bemerkte ich eine Gruppe von Leichenfledderern, wie man die menschlichen Aasgeier in dieser Gegend nannte.
Die Wut stieg in mir hoch, denn noch nicht einmal jetzt gönnten, diese barbarischen Wesen, den toten ihre Letzte Ruhe.
Ein tiefes Knurren entrang sich meiner Kehle, das die Plünderer aufschreckte und sie mich bemerkten.
Panik flackerte in den Augen einer der Männer, verdrehte die Augen und sank besinnungslos zu Boden.
Ein Anderer drehte sich auf der Stelle um und lief sofort weg, um nicht das Schicksal zu ereilen, das seinen Kumpanen drohte.
Egal er würde nicht weit kommen, denn auch ihn würde ich ergreifen und ihn die letzte Lektion seines Lebens lehren.
Die Mutigsten unter ihnen, oder waren sie einfach nur dumm, zogen verschiedenste Waffen aus ihren Gewändern und bereiteten sich offenbar auf einen Kampf vor.
Der Anführer dieser lustigen Bande sprang vor und versuchte mich anzugreifen, damit bereitete er seinem Leben einen unfreiwilligen Heldentod.
Während er sein Kurzschwert in einen verzweifelten Hieb gegen mich führte, tauchte ich unter ihm durch und biss ihm noch während er flog, den Arm ab, der die Waffe hielt.
Blut schoss sturzartig in Fontänen aus seinem Armstumpf.
Er stürzte zu Boden und schrie in purer Agonie, seine sicherlich unvorstellbaren Schmerzen heraus.
Doch es war mir gleichgültig, genauso gleichgültig wie es ihnen gewesen war ein ganzes Volk ins Verderben zu reiten.
Der jämmerliche Rest, wich zurück und stolperte in der Dunkelheit, über die eigenen Füße.
Wie ein lebendes Geschoss katapultierte ich mich in Richtung meiner Feinde und rammte sie mit meinem gewaltigen Körper gegen die Reste einer noch halbwegs intaktern Wand.
Doch ich hatte meine Kraft wieder einmal unterschätzt, denn der gewaltige Stoß, den ich der Wand versetzt hatte, gab dem Haus den Rest.
Unter einem gewaltigen Krachen stoben die riesigen schwarzen Pfeiler und die Reste des zerstörten Dachstuhles in Richtung Erde und begrub mich und die Truppe der Plünderer unter sich.
Instinktiv versuchte ich aus dem Gefahrenbereich zu flüchten, doch verschiedene Trümmerstücke, die wie ein Trommelfeuer hinunterstürzten blockierten meinen Weg und gaben mir keine Möglichkeit aus dieser Hölle hinauszugelangen.
Langsam schwanden mir die Sinne und ich glitt hinab ins die dunkle Umarmung der Ohnmacht.
Ivor, einer der Männer, der zu den Leichenfledderern gehört hatte rannte als wäre ihm der Teufel auf den Fersen.
Ein Dämon, dachte er, seit Jahren waren in dieser Gegend keine Dämonen mehr gesehen worden.
Und warum griff er sie an?
Er war doch nur ein kleiner Bauer aus der großen Ebene, der auf seinem kleinen Bauernhof, ein paar Hektar Land und wenige Nutztiere hatte.
Was hatte er getan? Er wollte sich nur ein bisschen Geld verdienen, denn die Steuern, die der Imperator des Großreichs der Menschen erhob, waren brutal.
Und wer nicht zahlen konnte, dem wurde der Hof gepfändet.
Bei Ivor war es einmal dazu gekommen, dass seine beste Milchkuh erkrankte und sie nichts mehr hergab, als ein paar kümmerliche Tropfen.
Gerade zu dieser unpassenden Zeit, kam der Landbüttel, der verkündetet das nun höhere
Steuern zu zahlen seien, sei es in Gold oder Naturalien.
Er und seine Eintreiber, die einmal alle Zwei Monate, von Dorf zu Dorf zogen, hatten ihm gedroht.
Das nächste Mal, das Doppelte oder wir nehmen deine hübsche Tochter mit.
Dermaßen genötigt, sah er sich gezwungen, auf alternative Geldquellen umzusatteln und hatte sich einer Truppe Männer angeschlossen, die in dem besiegten Elbenland, nach Schätzen hatten suchen wollen.
Offiziell war es nun eine neue Provinz des Großreiches der Menschen.
Doch in Wirklichkeit hatten sie nichts gefunden außer zerstörte, teils verbrannte Landschaften, in denen der Tod gewütet hatte.
Da wurde ihm zum ersten Mal bewusst, was seine „erhabene Rasse“, den Elben angetan hatte.
Von Schätzen war keine Spur zu sehen, alles Wertvolle war schon von den Soldaten mitgenommen worden und war somit, ohne Umwege, in die Kasse des Reiches geflossen.
Doch Metall gab es reichlich, verbeulte Rüstungen und zerbrochene Waffen.
Allerlei Dinge die zu schwer gewesen waren oder die keinen Wert beziehungsweise Nutzen hatten, waren zurückgelassen worden.
Doch das Metall war auch kein schlechter Fang gewesen.
Mittlerweile wurden alle Schmiede gezwungen für das Militär zu produzieren und genau diese zahlten einen recht guten Preis für noch zu gebrauchendes Material.
So war es gekommen, das er und die anderen zufällig begonnen hatten, das Wirtshaus zu durchstöbern.
Noch dieses ein Mal, war er mit dem Schrecken davon gekommen, aber was sollte aus seinem armen Land nur werden.
Der von ihnen allen „geliebter“ Imperator, war durch einen Putsch an die Macht gekommen
Er hatte den Kanzler, des ehemals friedlichen Freistaates der Menschen, ins Exil geschickt. Und über Nacht wurde aus dem glänzenden Concordia, von vielen Völkern und Besuchern
Die schönste Stadt des Ostens genannt, das auf autoritärer Staatsgewalt funktionierende Discordia.
Der Putsch vollzog sich über Nacht und Nichts aber auch Nichts konnte ihn aufhalten.
Der Imperator und eine kleine Truppe seiner Gefolgsleute stürmten den Stammsitz des damaligen Kanzlers Opus.
Das Einzige was am nächsten Morgen davon zeugte das ein Regierungswechsel stattgefunden hatte war das nun die Flagge des Imperators Odiums über dem Reichstag von Discordia wehte.
Ein schwarzes Tuch mit einem weißen Schild darauf, das ein einzelnes Auge zierte.
Es waren 2 Monate voll Chaos die währten bis wieder ein trügerische Ruhe in Discordia einkehrte, Wiederrum dauerte es noch mal 3 volle Wochen bis die offizielle Herrschaft
Imperators Odiums von seinem Generalstabs ausgerufen wurde.
Die Meisten Mitglieder des alten Rats waren geblieben, denn das Volk braucht immer etwas an dem es sich festhalten kann.
Was unter Umständen auch nur ein altbekanntes Gesicht sein kann.
Es mag nicht sonderlich spektakulär klingen doch es war wohl das Entscheidenste in der Regierung des Imperators ist das er sich selbst gekrönt hat.
Mit einem Freistaat war nun nichts mehr, niemand konnte ohne Weiteres hinaus oder vielmehr hinein.
Sie hatten gewaltiges Glück gehabt, die Grenze überhaupt unbehelligt passieren zu können.
Eines Nachts gab der Imperator den Kriegsbefehl aus , wer sich weigerte in seinem Regime zu spuren, wurde entweder getötet oder in ein Verließ geworfen.
Genau so unerwünscht waren Menschen, die sagten was sie dachten.
Waren es die Richtigen Gedanken wurdest du gelobt, waren es die Falschen...
Na Ja, dann hattest du genug Zeit darüber nachzudenken was schief gelaufen war
Es gab kein Entkommen, aus diesem Alptraum, die Menschen gehorchten allein aus Furcht
Der gewaltige Kampf, der an mehreren Fronten, des Reiches gleichzeitig geführt wurde, verschlang enorme Summen an Gold.
Doch nicht nur der Krieg war teuer, denn der Imperator liebte die Selbstinszenierung.
Er hatte ein 7 Meter hohes Bildnis von sich Selbst, aus Marmor mit goldenen Verzierungen auf dem Hauptplatz der Straße aufstellen lassen.
In den Sockel waren folgende Worte eingraviert worden:
„Oderint dum metuant.“ Mögen sie mich hassen, solange sie mich fürchten.
Deshalb auch die hohen Steuern, die jeder arbeitsfähige Mann zu zahlen hatte, ob er das Geld hatte oder nicht.
Den Krieg gegen Elben hatten sie so gut wie gewonnen, das hatte er von einigen Soldaten aufgeschnappt, die in dem Wirtshaus ihres kleinen Dorfes gerastet hatten.
Nur ein paar Rebellen, sollten sich noch in den Wäldern, tief in den Grenzen ihres Landes, verstecken. Die sind aber keine weiter große Bedrohung mehr, meinte einer der Soldat.
Jedoch an der westlichen Grenze ihres Landes, versuchten Scharen von Orks und anderen niederen Dienern des Bösen, in ihr Land zu strömen.
Doch die Grenzsoldaten hielten tapfer stand.
Ihre einzige Sorge war, das Odium nun vollkommen seinem Größenwahn erliegen würde und nun auch noch gegen die Zwerge ins Feld zog.
Sie waren gefürchtete Krieger, deren Waffen in Kämpfen blutige Spuren hinterließen.
Es gab auch etliche Zwerge in ihrem Heer, doch wussten sie nicht wie sie reagieren würden, sollten sie ihr eigenes Volk töten müssen.
Und so sah Ivor einer ungewissen Zukunft ins Auge...
Doch nun Genug zu dieser diesem armen Zahnrad in einem riesigen Getriebe, das eine todbringende Maschinenerie antreibt.
Wenden wir uns Jemand Anderen zu der in dieser Geschichte eine tragende wenn auch kleine Rolle spielt.
Ihm ist es als Einzigem zu dieser Zeit jemals gelungen, einen lebenden Dämonen zu fassen.
Wohlweißlich war er geschwächt und bewusstlos, aber immerhin gehört schon ein gehörige Portion Mut dazu sich einem Dämon überhaupt zu nähern.
Zu dieser Zeit befand sich jener Soldat von dem wir sprechen besser gesagt ein Offizier
In ebenjener Aschelandschaft, die sich früher einmal das goldene Elbenreich nannte.
„Kompanie, Marsch“ brüllte er, er hatte den Befehl bekommen, mit einer Hundertschaft Männer die Reste der neuen Provinz des Großreiches der Menschen nach Überlebenden zu durchforsten.
Seien Menschen oder Elben.
So marschierten sie zielstrebig über verlassene Schlachtfelder, zerklüftete Felsformationen und zerstörte Städte.
Und so kamen sie auch zu dem nun komplett zerstörten Gasthauses unter dem ich untergraben lag


Enyoy it
Gruß Wahn


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Geändert von Wahnfried (04.08.2009 um 16:48 Uhr)
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Alt 04.08.2009, 19:11
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Echt nett geschrieben, paar Punkte habe ich gefunden(Rechtschreibfehler habe ich nun nicht beachtet). Ich werd es auch nochmal ausdrucken und genauer lesen.

---

Ich war auf einer Mission, die ich von Rat der Dämonen aufgetragen bekommen hatte, unterwegs.

Besser: Ich war auf einer Mission unterwegs, die ich von Rat der Dämonen aufgetragen bekommen hatte.

...doch da kein geeigneterer für diese mission als ich selbst zu finden war machte ich selber auf den weg.

Besser: ...doch da kein geeigneterer für diese mission als ich selbst zu finden war machte ich mich selber auf den weg.

Langsam schlich ich durch den, wie ich fand nachlässig, bewachten Torweg.

Besser: Langsam schlich ich durch den, wie ich fand, nachlässig bewachten Torweg.


---

Weiter so.

Gruß
Matze
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  #12 (permalink)  
Alt 05.08.2009, 08:36
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So, nachdem ich es nun ganz gelesen haben, nochmal eine Stellungnahme. Glecih zu Anfang nochmal ein Hinweis auf die Grammatik, die durchgängig den Lesefluß stört, weil manchmal Wörter fehlen oder der Satzbau irgendwie komisch ist. Also da nochmal rübergehen.
Andere Kleinigkeit ist, daß du irgendwann in der Mitte von Elfen zu Elben wechselst.

Nun zum Inhaltlichen. Ich finde es deutlich besser als den Prolog, von daher also Daumen hoch für die Entwicklung. Jedoch wird es wieder kniffelig, als du beginnst, von Ivor zu erzählen und dann darauf von dem bösen Imperator und der Geschichte des Landes. Die Übergänge finde ich nicht so gelungen. Gerade eben lese ich noch, wie der Protagonist gegen die Menschengruppe kämpft, im nächsten Moment hat einer von ihnen plötzlich einen Namen und (der Protagonist?) berichtet über dessen Geschichte und Beweggründe. Woher weiß er das alles? Oder ist es nun ein Erzähler, der an dieser Stelle weitermacht? Genauso dann der Übergang zum Imperator. Das geschieht irgendwie sehr lapidar. Der arme Bauer muß mehr Steuern zahlen und zieht aus, um verborgene Schätze einzusammeln und dann gibt es da noch Odium, der sich erst kürzlich zum Imperator gemacht hat, usw.
Und bei der Beschreibung des ganzen driftest du mir zu sehr in so eine Schiene vom "bösen Imperator und guckt, wie unmoralisch und selbstsüchtig und furchtbar böse er ist und wie ahnungslos und unschuldig die einst braven Bürger des Reiches sind und sogar die Zwerge müssen gegen ihr eigenes Volk ziehen, wenn die Gier des Imperators keine Ende nimmt" ab. Das würde ich viel neutraler schreiben und dem Leser nicht so viel Moral aufdrücken. Und beim Thema Moral muß ich auch sagen, daß ich es schon etwas komisch finde, daß der Dämon darüber pikiert ist, daß die Menschen im Krieg auch noch die Frechheit besitzen, nutzbare Gegenstände aufzulesen und Tote ihrer Habseligkeiten zu erleichtern, nachdem er gerade mehrere Soldaten auf dem Gewissen hat und dem Anführer das Herz aus der Brust gerissen hat, um es zu verspeisen. Gut, mag sein, daß Dämonen andere Werte und Moral haben, aber das scheint mir dann doch ein wenig unpassend. Sind Dämonen die oberste Instanz, die die Neutralität bewahren will oder welche Rolle spielen sie in dieser Welt?
Und dann noch der letzte Punkt, der sich wieder mit den Übergängen befaßt. Wieder ganz plötzlich gibt es einen neuen Charakter, der nun offenbar der Protagonist werden soll. Da sind insgesamt also drei Sprünge drin, die so nicht gut sind, wie ich finde. Vielleicht solltest du das Kapitel noch einmal aufsplitten oder eben einfach die Übergaänge weniger plötzlich gestalten bzw. nachvollziehbarer. Aber so ist es eben noch, als wärst du gerade am Erzählen einer Sache und mit jedem Satz fallen dir noch andere Dinge ein, die du dann unbedingt loswerden mußt, bevor du sie vergißt.

Dann noch inhaltliche Kleinigkeiten. Concordia und Discordia fand ich ein bißchen unpassend. Warum sollte man einen positiv angehauchten Namen durch einen negativen ersetzen? Oder war das keine offizielle Umbenennung des Landes?
Und das Auge als Symbol des "Bösen" ist doch schon ziemlich abgedroschen, oder?

Und zum Schluß noch eine Frage, die sich bei mir nach diesem Text auftut, aber nichts mit der Kritik zu tun hat, hast du den dunklen Turm von King gelesen? Mag sein, daß ich mich irre, aber ich hatte das Gefühl, daß da durchaus was bei deinem Text eingeflossen ist.
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  #13 (permalink)  
Alt 05.08.2009, 21:17
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Na gut, nach mehrfachem Wunsch schreibe ich auch meine Meinung...

Andere Leser schrieben Dir im groben schon selbiges, was auch ich empfinde wenn ich diesen Text durchlese.

Zu allererst: Rechtschreibung und Grammatik sollten definitiv angepasst werden... ich persönlich würde bemerkte Fehler nie ignorieren und einen Text veröffentlichen - denke das ist wohl Charaktersache. Aber hier geht es nicht um Deinen Charakter, sondern darum, das Interesse von potentiellen Lesern zu wecken und auch zu halten!
Als ich den Text zum ersten mal sah (Interesse geweckt) und schon in den ersten Zeilen dutzende Fehler las, klickte ich erst einmal weg (Interesse nicht gehalten). Das erweckt den Eindruck als ob der Autor sein Projekt nicht ernst nimmt. Vor allem die Chatbesucher wissen ja mittlerweile, dass dies nicht der Fall ist, sondern dass Du in der Tat viel von diesem Projekt hälst. So schriebst Du auch, dass Rechtschreib- und Grammatikprüfung erst ganz zum Schluss gemacht werden. Mache das auf alle Fälle schon bevor Du Schriftstücke veröffentlichst, sonst wirkt es unseriös

Desweiteren wirken die einzelnen Sätze auf mich nicht flüssig genug. Versuche mal mehr Konjunktionen zu verwenden um die teilweise recht kurzen Sätze miteinander zu verbinden und um somit letztendlich den Lesern ein angenehmes Schmökern anbieten zu können.

Zum Inhalt: Würde mich das Genre ansprechen, wäre Dein Buch wohl bei mir an der richtigen Adresse. Wenn Du den Textstil wie oben beschrieben anpasst, wirst Du mein Interesse erneut wecken und dieses mal auch halten können - und da werde ich nicht die einzige sein.
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Gerne per PM an mich :)
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  #14 (permalink)  
Alt 05.08.2009, 21:50
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Habs jetzt auch mal überflogen und schließe mich meiner Vorrednerin an.
Abgesehen von Rechtschreibung und Grammatik wirken einige Sätze wirklich sehr kurz und abgehakt.

Außerdem wäre es vielleicht ganz gut, die Absätze mit Leerzeilen voneinander zu trennen, da sich das Ganze so besser lesen würde.
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  #15 (permalink)  
Alt 01.04.2010, 15:24
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Moin

So hier bin ich mal wieder...
Mit meinem neusten Zwischenkapitel und ich erwarte mal wieder ganz viel Kritik und Lob!

Da isses.

Kapitel 2
Das wahre Wesen der Dämonen

Um die Entstehung der Dämonen zu erklären muss ich tiefer in das Wesen der Dunkelheit eingreifen.
Es ist verworren, Nichts was, außer Licht und Finsternis, ist wirklich und schon gar nicht ist wirklich, was wirklich erscheint oder auftritt...
Nur die ältesten Kreaturen der Finsternis könnten, überhaupt erläutern, wie es sich zugetragen hat...
Nun will ich es aber trotzdem versuchen.
Einiges erfuhr Ich, Anderes lehrten Mich das angeborene Wissen eines jeden „Dämon" genannten Wesens, wiederum Anderes schlussfolgerte Ich ...
Die Dämonen der ersten Generation entsprangen zwar in gewisser Weise der Finsternis, doch sie waren keine reine Wesen der Finsternis, wie Ihr Ursprung und so erlangten sie in gewisser Weise Freiheit.
Das Dunkel ist ein Kollektiv, bestehend aus Angst, Hass und jeglichem negativen Gefühl.
Diese bestimmen ihre Hierarchie und die die mit reinem Hass, vor denen fürchten sich die mit dem schwächeren Macht und Gestalt.
Eigenes, sich selbst bewusstes Denken ist quasi undenkbar.
Nehme man zum Beispiel die niedersten Diener des Dunklen, sie besitzen fas kein eigenständiges Denken und handeln aus dem Instinkt der Finsternis oder gehorchen einfach, wie bereits erwähnt, aus Angst, Ihren Herren und Meistern.
Führen wir uns jedoch erneut vor Augen, welch langsamer Prozess die Entstehung der ersten Dämonen - wie sie später genannt wurden - war.
Gedanken um Gedanken, reihten sich, formten einen Denkprozess...
Nun so trug es sich zu, aber das wie war nicht das Entscheidende, viel wichtiger hingegen war, was daraus entstand.
Der Wunsch zu Verstehen und zu Begreifen kam unter jenen Geschöpfen die, die Macht des Dunkels teilten auf.
Das einzige Ziel der Dunkelheit ist es alles zu zerstören was existiert!
Wenn sie dieses getan hat, würde sie sich mit allergrößter Wahrscheinlichkeit selbst vernichten.
Es gibt kein Wesen, das das in vollkommener Finsternis zu leben vemag - Außer der Krone der Finsternis, doch dazu werden wir später noch einmal zu sprechen kommen -
Licht und Schatten...
Zwei Seiten der ein und der selben Medaille...
Ohne Licht kein Schatten, ich bin mir sicher solcherlei Binsenweisheit, durftet Ihr schon oft genug vernehmen.
Ohne Etwas das erschafft, gäbe es nichts, das die vollkommene Zerstörung jeglicher Materie, also die Finsternis zerstören könnte außer sich selbst!
Aber lasst uns nicht abschweifen und zu unserem eigentlichen Gedankengang zurückkehren.
Das übergeordnete Denken der Finsternis ist in der Ganzen Dunkelheit Gleich. Sprich wie ein Kollektiv.
Obwohl ein Wesen der Finsternis immer vom Rest getrennt sein wird, sobald es als Individuum existiert und nicht mehr teil einer großen Masse ist, bleibt der Grundgedanke all dieser Wesen gleich: Zerstöre Alles!
Die Krone der Finsternis wie die 13 Wächter auch genannt worden sind, allein sie waren und sind die einzigen Wesen wahrer Finsternis, begannen einen Krieg um die verbleibende Macht und Materie der Finsternis.
Untereinander zerstritten und entkräftet durch die gewaltigen Kämpfe innerhalb der Urdimension vergingen Ihre Körper und so schienen sie zur Existenz als Geistwesen verurteilt.
Doch so stupide und ziellos die niederen Kreaturen des Dunkels auch scheinen mögen, Ihre Krone war nicht zu unterschätzen. 7 der ehemals 13 gingen einen Bund mit den Tiergeistern der Urdimension ein.
Die Tiergeister waren Wesen zwischen Licht und Finsternis und stellten die stilisierten Urformen einiger heute existierender Wesen dar!
Sie Waren also die Vorbilder für die Erschaffung der Urrassen von Tieren!
Einige begaben sich, angelockt von der Macht der Finsternis in die Knechtschaft einer der 13 Wächter und wurde so zum „Dämon“ genannten Wesen!
Die Elemente, seit dem Anbeginn jeglicher Materie vorhanden, verschmolzen mit einigen der Dämonen , die gewillt waren eine Symbiose solcherlei Ausmaßes einzugehen.
Der Wunsch zu Verstehen bestand von Anfang in ihnen und gewann mit der Zeit an Eigenständigkeit.
Doch blieben die Tiergeister weiterhin Teil von beiden Mächten, Licht und Finsternis.
Und DAS ist sehr wichtig, ansonsten säße ich nämlich heute nicht hier und würde euch meine Geschichte erzählen. So will ich euch auch erzählen, was es damit auf sich hatte.
Das Schaffen ist etwas Heiliges und ein Vorbehalt des Lichts. Während die Finsternis höchstens Kopieren oder Ersetzen mächtig ist, ist das Licht in der Lage leben zu zeugen und zu gebären.

Wenn die Absätze manchmal veschoben sind, tuts mir Leid, ich hab den Text 1zu1 aus Word kopiert
__________________
With a thousand lies and a good disguise.
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