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  #31 (permalink)  
Alt 18.09.2012, 10:38
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@Thanatos
Auweia, war ich etwa wieder zu aggressiv? Muss auch mal etwas äußern:
Ich mag den Koran nicht. Ich mag auch die Bibel nicht. Es gibt vllt. bei beiden ein paar vernünftige philosophische und ethische Ansätze, aber die sind doch recht rar gesäht und außerdem gab es diese auch schon zuvor.

Die Sache ist: Ich unterstelle Menschen nur ungern was und halte sehr viel von Religionsfreiheit. Wenn ich nicht selbst davon betroffen bin, sollte ich aber imho anderen Leuten nichts vorschreiben, was so persönlich ist, wie der Glaube. Ich habe meine Wut gegen den Koran und zwar hauptsächlich, weil eine islamische Freundin von mir ernsthaft unter dessen Regeln leidet. Burquas regen mich auch auf, aber da hab ich keinen persönlichen Bezug zu den Menschen und kein Mitspracherecht darauf, wie sie sich kleiden.

Es kann auch sein, dass der Koran wirklich im Grunde so aggressiv ist, nach meinen Hauptquellen (eben diesen islamischen Freunden) ist das nicht so.

Der Grund, warum ich aber nicht so viel Angst davor habe, ist, dass ich -idealistisch, wie ich bin- denke, dass mit dem wissenschaftlichen, technischen Fortschritt, dem steigenden Allgemeinwohlstand und mit einhergehender Aufklärung, Religionen langsam aussterben werden. Denn ich habe bisher keine Religion gefunden, die nicht zum Leid in der Welt beiträgt, außer dem Pastafarismus.

Hasstiraden gegen Religionen sind aber denke ich der falsche Weg, weil sich die Gläubigen dann nämlich gleich verteidigen und man dann gar nicht mehr mit ihnen reden kann.

Ich bin oft so stark für eine nicht einseitige Diskussionsbasis, dass ich wirke, als wäre ich komplett für die eine Seite. Das ist blöd, aber ich bin gern der, der auf dem Zaun sitzt.

Peace
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Schon gewusst? Es gibt seit 2012-09-18 Eastereggs in meinen Posts! :D
(bitte gib mal bescheid, wenn du eins, oder das hier Entdeckst)
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  #32 (permalink)  
Alt 19.09.2012, 03:01
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Zitat:
Zitat von Nazgul Beitrag anzeigen
Der Grund, warum ich aber nicht so viel Angst davor habe, ist, dass ich -idealistisch, wie ich bin- denke, dass mit dem wissenschaftlichen, technischen Fortschritt, dem steigenden Allgemeinwohlstand und mit einhergehender Aufklärung, Religionen langsam aussterben werden. Denn ich habe bisher keine Religion gefunden, die nicht zum Leid in der Welt beiträgt, außer dem Pastafarismus.
Genau, jedoch ist ein Problem der Religionen (und in unserer Zeit im besonderen
der Islam), dass in großen Maßen Antiintellektualismus propagiert wird. Dieser
wird nicht zuletzt auch durch den Antifeminismus instand gehalten.
Dieses Bild stellt es ganz gut dar, und alles was nicht gestrichelt ist, ist auch
erschreckend akkurat. Und was auch immer irgendwelche Leute sagen über
"das sind ja nur extremisten", "das ist ja nur ein kleiner Anteil, du darfst dafür
nicht alle Moslems verantwortlich machen", "das ist eine Missrepräsentation
des Islam, das steht nicht im Koran", "blablabla"... solange Botschaften gestürmt
und Frauen gesteinigt werden ist der Islam für mich das Mittelalter in der
Gegenwart.
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  #33 (permalink)  
Alt 19.09.2012, 16:01
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Zitat:
Zitat von Meister der Runen Beitrag anzeigen
Genau, jedoch ist ein Problem der Religionen (und in unserer Zeit im besonderen
der Islam), dass in großen Maßen Antiintellektualismus propagiert wird. Dieser
wird nicht zuletzt auch durch den Antifeminismus instand gehalten.
Was hat dass eine mit den anderen zu tun? Da musst du mich mal aufklären`.

Zitat:
Zitat von Meister der Runen Beitrag anzeigen
Dieses Bild stellt es ganz gut dar, und alles was nicht gestrichelt ist, ist auch
erschreckend akkurat.
Dazu kann ich nichts sagen, außer dass die Religion zwar eine Ursache, im Mittelalter vielleicht sogar die Hauptursache, aber nicht die alleinige ist. Oder wie erklärst du dir, dass im Römischen Reich seit Konstatin dem Großen das Christentum staatsreligion war?

Zitat:
Zitat von Meister der Runen Beitrag anzeigen
Und was auch immer irgendwelche Leute sagen über
"das sind ja nur extremisten", "das ist ja nur ein kleiner Anteil, du darfst dafür
nicht alle Moslems verantwortlich machen", "das ist eine Missrepräsentation
des Islam, das steht nicht im Koran", "blablabla"... solange Botschaften gestürmt
und Frauen gesteinigt werden ist der Islam für mich das Mittelalter in der
Gegenwart.
Bloß, weil eine Minderheit sich mächtig daneben benimmt, willst du alle Moslems unter einen Kamm schären? Schöne Sicht der Welt. Klar ist einiges im Islam nicht ganz so gut. Die Sharia kann man mMn auch in die Tonne kloppen, aber trotzdem alles so negativ sehen? Und noch was: Dir ist schon bewusst, dass ein Mann, der die Ehe bricht auch gesteiningt wird, oder?
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  #34 (permalink)  
Alt 19.09.2012, 18:50
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Zitat:
Zitat von Dolan Beitrag anzeigen
Und noch was: Dir ist schon bewusst, dass ein Mann, der die Ehe bricht auch gesteiningt wird, oder?
Oh ja, das macht es besser.
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Was yea ra chs hymmnos mea.
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  #35 (permalink)  
Alt 19.09.2012, 19:14
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Zitat:
Zitat von Dolan Beitrag anzeigen
Was hat dass eine mit den anderen zu tun? Da musst du mich mal aufklären`.
Ganz simpel. Wenn die Frauen nicht mitentscheiden können, dann ist schonmal
50% Potential zum Wandel weg. Und ich glaube, dass die Frauen eher Grund
haben sich zu beschweren. Zumal Frauen die Dinge ganz anders anpacken
würden als Männer.

Zitat:
Zitat von Dolan Beitrag anzeigen
Dazu kann ich nichts sagen, außer dass die Religion zwar eine Ursache, im Mittelalter vielleicht sogar die Hauptursache, aber nicht die alleinige ist. Oder wie erklärst du dir, dass im Römischen Reich seit Konstatin dem Großen das Christentum staatsreligion war?
Staatsreligion schön und gut, aber ich werde hier jetzt nicht den Geschichtslehrer
spielen. Google einfach mal wer im Mittelalter die leitende Kraft war.

War es
A) Der Adel
B) Die Geistlichen
oder C) Die Bauern und Leibeigenen

Stichwort Ständeordnung.

Zitat:
Zitat von Dolan Beitrag anzeigen
Bloß, weil eine Minderheit sich mächtig daneben benimmt, willst du alle Moslems unter einen Kamm schären? Schöne Sicht der Welt. Klar ist einiges im Islam nicht ganz so gut. Die Sharia kann man mMn auch in die Tonne kloppen, aber trotzdem alles so negativ sehen?
Nein. Ich sagte

Zitat:
Zitat von Xenowar
solange Botschaften gestürmt
und Frauen gesteinigt werden ist der Islam für mich das Mittelalter in der
Gegenwart.
Ich habe nicht gesagt, dass alle Moslems diese Ansichten teilen.

Zitat:
Zitat von Dolan Beitrag anzeigen
Und noch was: Dir ist schon bewusst, dass ein Mann, der die Ehe bricht auch gesteiningt wird, oder?
In der Theorie wäre das so, aber in der Praxis ist das nur selten der Fall.
Meistens muss die Frau drunter leiden.
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  #36 (permalink)  
Alt 19.09.2012, 19:31
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Zitat:
In der Theorie wäre das so, aber in der Praxis ist das nur selten der Fall.
Meistens muss die Frau drunter leiden.
Das weißt du nicht, aber meine kurdische MFG hat mir z.B: auch erzählt, dass ins einer Heimat es zu keinen/kaum sexuellen Übergriffen kommt, weil darauf halt eine, öh, drastische Strafe steht (Schnipp, Schnapp, P... ). Hab gemeint, dass es bei Vergewaltigungen etc. sicher ne Dunkelziffer gibt, aber er meinte, in der dörflichen Struktur, weitab von größeren städischen Zentren traut sich sowas keiner, weils halt schnell rauskommt.
Hat jetzt nicht direkt etwas damit zu tun, aber Frauen sind im Islam glaube ich eigentlich nicht soooo schlecht gestellt. Aber kanns natürlich nicht genau sagen.
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  #37 (permalink)  
Alt 19.09.2012, 20:01
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Zitat:
Zitat von Meister der Runen Beitrag anzeigen
Ganz simpel. Wenn die Frauen nicht mitentscheiden können, dann ist schonmal
50% Potential zum Wandel weg. Und ich glaube, dass die Frauen eher Grund
haben sich zu beschweren. Zumal Frauen die Dinge ganz anders anpacken
würden als Männer.
Was die Frauen in der Öffentlichkeit nicht zu eintscheiden haben, haben sie mWn in dem Haushalt und in der Erziehung zu sagen. Dass geht aber etwas zuweit vom Thema weg.


Zitat:
Zitat von Meister der Runen Beitrag anzeigen
Staatsreligion schön und gut, aber ich werde hier jetzt nicht den Geschichtslehrer
spielen. Google einfach mal wer im Mittelalter die leitende Kraft war.

War es
A) Der Adel
B) Die Geistlichen
oder C) Die Bauern und Leibeigenen

Stichwort Ständeordnung.
Eine Mischung von A und B natürlich. Mich stört nur, dass du die Religion als Alleinschuldigen dastellst.

Zitat:
Zitat von Meister der Runen Beitrag anzeigen
Nein. Ich sagte


Ich habe nicht gesagt, dass alle Moslems diese Ansichten teilen.
Du hast den oberen Teil vergessen:
Zitat:
Und was auch immer irgendwelche Leute sagen über
"das sind ja nur extremisten", "das ist ja nur ein kleiner Anteil, du darfst dafür
nicht alle Moslems verantwortlich machen", "das ist eine Missrepräsentation
des Islam, das steht nicht im Koran", "blablabla"...
Dass sind Extremisten, dass ist ein kleiner Teil der Bevölkerung der dazu anstiftet und u.U. auch selber macht. Dass sich normaldenkende zu sowas dummen verleiten/anstiften lassen ist klar, würde bei uns nicht anders sein. Der Vergleich mit den Mittelalter jedoch, da stimme ich dir zu.

Zitat:
Zitat von Meister der Runen Beitrag anzeigen
In der Theorie wäre das so, aber in der Praxis ist das nur selten der Fall.
Meistens muss die Frau drunter leiden.
Siehe Lord Data. Außerdem bezog sich darauf, dass du meinst, im Islam werden nur Frauen gesteinigt. Dass stimmt nur zum Teil und ich meine, dass Steinigen sollte man ganz abschaffen.
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  #38 (permalink)  
Alt 19.09.2012, 20:24
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Halbgott
 
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Zitat:
Zitat von Nazgul Beitrag anzeigen
@Thanatos
Auweia, war ich etwa wieder zu aggressiv? Muss auch mal etwas äußern:
Ich mag den Koran nicht. Ich mag auch die Bibel nicht. Es gibt vllt. bei beiden ein paar vernünftige philosophische und ethische Ansätze, aber die sind doch recht rar gesäht und außerdem gab es diese auch schon zuvor.

Die Sache ist: Ich unterstelle Menschen nur ungern was und halte sehr viel von Religionsfreiheit. Wenn ich nicht selbst davon betroffen bin, sollte ich aber imho anderen Leuten nichts vorschreiben, was so persönlich ist, wie der Glaube. Ich habe meine Wut gegen den Koran und zwar hauptsächlich, weil eine islamische Freundin von mir ernsthaft unter dessen Regeln leidet. Burquas regen mich auch auf, aber da hab ich keinen persönlichen Bezug zu den Menschen und kein Mitspracherecht darauf, wie sie sich kleiden.

Es kann auch sein, dass der Koran wirklich im Grunde so aggressiv ist, nach meinen Hauptquellen (eben diesen islamischen Freunden) ist das nicht so.

Der Grund, warum ich aber nicht so viel Angst davor habe, ist, dass ich -idealistisch, wie ich bin- denke, dass mit dem wissenschaftlichen, technischen Fortschritt, dem steigenden Allgemeinwohlstand und mit einhergehender Aufklärung, Religionen langsam aussterben werden. Denn ich habe bisher keine Religion gefunden, die nicht zum Leid in der Welt beiträgt, außer dem Pastafarismus.

Hasstiraden gegen Religionen sind aber denke ich der falsche Weg, weil sich die Gläubigen dann nämlich gleich verteidigen und man dann gar nicht mehr mit ihnen reden kann.

Ich bin oft so stark für eine nicht einseitige Diskussionsbasis, dass ich wirke, als wäre ich komplett für die eine Seite. Das ist blöd, aber ich bin gern der, der auf dem Zaun sitzt.

Peace
Tut mir leid wenn ich erst jetzt antworte, aber gestern hatte ich keine Lust dafür gehabt.
Zu deiner Frage: Nein, für mich war sie nicht agressiv.

Für den Rest deines Textes habe ich ehrlich gesagt keinen Bock jetzt viel zu tippen, weil unsere Meinungen fast identisch sind, daher sehe ich jetzt keinen Grund um den heißen Brei herrum zulabern.
Frieden, Freiheit und Brüderlichkeit + Fortschritt? - YEAH!
Fanatiker, Tyrannen, Fadenzieher und Gehinwäsche? - BUUH!
(Flying Spaghetti Monster? - IT RULEZ!)

Trotzdem eine Frage bleibt. Wie geht es deiner islamischen Freundin?
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"That was me as well!"
(Or if you prefer moon speak...)
"SORE MO WATASHI DA!"

 
- E u z e t h G o z z o (The true mastermind of all the plots and schemes behind the entirety of Original Generation)

"ELYON YEDA DOMAR!!!"
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  #39 (permalink)  
Alt 20.09.2012, 12:48
Mächtiger Krieger
 
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Religion ist und bleibt immer eine Auslegungssache. Faktisch betrachtet sollte erst der Mensch und dann die Religion kommen - meiner Meinung nach.
Ich meine einen Menschen zu unterdrücken, zu töten oder deren Meinung einzuschränken (egal in welcher Religion; in welchem Land) ist falsch!

Genau wie Vorurteile falsch sind. Jeder in diesem Land muss sich hier und auch überall sonst eingliedern und Respekt zeigen!
Es gibt nicht EINE Religion die komplett richtig ist. Es gibt ja auch nicht nur ein Volk welches regieren soll oder?
Ich selbst bin kein deutscher Staatsbürger, spreche diese sprache jedoch fließend und ohne Aktzent. Ich habe viele Ausländer als Freunde, aber auch deutsche. Ich bezeichne mich aber nicht als deutscher oder Spanier oder Grieche - wir alles sind Europäer und wieder in erster Linie Menschen!!! Keine Menschen Au dieser Welt, bis auf die muslimische Gemeinschaft wird von den Medien so stark auf die Religion minimiert. Wenn ein Mord geschieht oder etwas anderes schlechtes, sagt niemand es war ein Christ, sondern es war ein Moslem. Komisch... Sry für Fehler schreibe mit dem Handy.

Wunderknabe

Film Zitat blutiger Pfad Gottes:
"Du sollst nicht töten. Du sollst nicht vergewaltigen. Du sollst nicht stehlen. Das sind Grundsätze nach denen jeder Mensch, jeden Glaubens leben sollte. Dies sind keine Regeln der Höflichkeit, das sind die Grundsätze des Lebens und es werden die teuer dafür bezahlen, die diese ignorieren."
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  #40 (permalink)  
Alt 20.09.2012, 14:25
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Zitat:
Zitat von Meister der Runen Beitrag anzeigen
Dieses Bild stellt es ganz gut dar, und alles was nicht gestrichelt ist, ist auch
erschreckend akkurat.
Weiß nicht, ob man das so direkt vergleichen kann. Christliche Kirchen waren schon immer monopolhaft (wodurch die europaweite Bekämpfung des Fortschritts leichter zu organisieren war), während der Islam in der Beziehung eher einem Flickenteppich ähnelt.
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  #41 (permalink)  
Alt 20.09.2012, 16:22
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Zitat:
Zitat von Dolan Beitrag anzeigen
Was die Frauen in der Öffentlichkeit nicht zu eintscheiden haben, haben sie mWn in dem Haushalt und in der Erziehung zu sagen. Dass geht aber etwas zuweit vom Thema weg.
Dieser Satz ist so falsch, aber das ist nicht was mich stört. Er ist auch so
sinnlos. Denn selbst wenn es so wäre, dann hätte sie im Haushalt was
zu sagen und nich in der Öffentlichkeit. Und was bedeutet das?
Sie kann nichts gegen den Antifeminismus ausrichten. Sich nicht wehren. Und
das ist genaus was ich gesagt hab.
Dein Wissen trifft vielleicht auf manche Kulturen zu, aber nicht auf den
Großteil.

Zitat:
Zitat von Dolan Beitrag anzeigen
Eine Mischung von A und B natürlich. Mich stört nur, dass du die Religion als Alleinschuldigen dastellst.
B ist am dominantesten gewesen. Sobald du exkommuniziert wurdest warst du
auch als König oder Kaiser am ***** (es sei den du gründetest deine eigene
Kirche
).
Und nun nenn mir bitte eine Institution oder Person, welche den Fortschritt
signifikant eingeschränkt hat, durch Erpressung, Folter und Ähnlichem, welche
nicht die katholische Kirche ist.

Zitat:
Zitat von Doresh Beitrag anzeigen
Weiß nicht, ob man das so direkt vergleichen kann. Christliche Kirchen waren schon immer monopolhaft (wodurch die europaweite Bekämpfung des Fortschritts leichter zu organisieren war), während der Islam in der Beziehung eher einem Flickenteppich ähnelt.
Natürlich kann man das vergleichen. Es ist nicht identisch, aber das ist auch kein Kriterium
um etwas vergleichen zu können. Institutionalisierte Fortschrittshemmung ist immer noch
institutionalisierte Fortschrittshemmung, wenn auch mit kulturellen Unterschieden.
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  #42 (permalink)  
Alt 20.09.2012, 17:16
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Zitat:
Zitat von Meister der Runen Beitrag anzeigen
Natürlich kann man das vergleichen. Es ist nicht identisch, aber das ist auch kein Kriterium
um etwas vergleichen zu können. Institutionalisierte Fortschrittshemmung ist immer noch
institutionalisierte Fortschrittshemmung, wenn auch mit kulturellen Unterschieden.
Bin nur der Ansicht, dass eine einzelne große Kirche es einfacher hat, sich auf die genauen Details der Fortschrittshemmung zu einigen
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  #43 (permalink)  
Alt 20.09.2012, 17:44
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Zitat:
Zitat von Meister der Runen Beitrag anzeigen
Dieser Satz ist so falsch, aber das ist nicht was mich stört. Er ist auch so
sinnlos. Denn selbst wenn es so wäre, dann hätte sie im Haushalt was
zu sagen und nich in der Öffentlichkeit. Und was bedeutet das?
Sie kann nichts gegen den Antifeminismus ausrichten. Sich nicht wehren. Und
das ist genaus was ich gesagt hab.
Dein Wissen trifft vielleicht auf manche Kulturen zu, aber nicht auf den
Großteil.
Und was hat es genau mit einen, in meinen Augen leider notwendiges, gesellschaftliches Phänomen zu tun, dass hauptsächlich im Westen anzutreffen ist? Die Antwort bleibst du mir schuldig.

Zitat:
Zitat von Meister der Runen Beitrag anzeigen
B ist am dominantesten gewesen. Sobald du exkommuniziert wurdest warst du
auch als König oder Kaiser am ***** (es sei den du gründetest deine eigene
Kirche
).
Und nun nenn mir bitte eine Institution oder Person, welche den Fortschritt
signifikant eingeschränkt hat, durch Erpressung, Folter und Ähnlichem, welche
nicht die katholische Kirche ist.
Schon wieder. Du behauptest die kath. Kirche hätte die Alleinschuld für den Wissenschaftliche Einschränkung im Mittelalter. Klar, die Hauptschuld hat sie, bestreite ich nicht. Waren es nicht aber auch die Könige und Fürsten, die Folterten, die Erpressten und scheinbare Hexen/Zauberer dem Feuer opferten? Wie gesagt, wäre die Religion, hier die kath. Kirche, alleinschuldig, wie passt es mit dem Römischen Reich seit Konstantin den Großen zusammen?
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  #44 (permalink)  
Alt 20.09.2012, 18:19
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Aber man muss auch bedenken, wie man Fortschritt definiert. Weil ins Mittelalter fallen auch:
- Die Entdeckung Amerikas (sowohl durch Wikinger als durch Mitteleuropäer)
- Buchdruck, wodurch Wissen langsam einer breiten Bevölkerungsschicht bereitet werdne konnte
- Das Aufkommen von Nationalgefühlen, z.B. die erste deutsche Bibel (wodurch die Betenden endlich mal verstanden, was sie sagten)
- Und wirklich viel Waffentechnologie.

Ich will nicht sagen, dass das Mittelalter eine super Zeit war, aber ich glaube dass im Mittelalter mehr Erfindungen gemacht wurden als im antiken Griechenland. Und die Kirche behielt bis Anfang des 20. Jahrhunderts eine gewaltige Macht und Einflussnahme auf die Menschen, selbst während der Industrialisierung. Bismarck hat sich nicht aus Spaß mit den Katholiken gestritten.

Dazu kommt, dass Religionen an sich keinen Antiintellektualismus verbreiten. Wie gesagt, der Islam hat früher für Europa die antiken griechischen Überliefeurngen aufbewahrt und uns gegeben, viele große Denker und Wissenschaftler waren gläubig. Was stimmt ist, da andere Weltbilder nur schwer angenommen werden, aber das wurde die Quantenphysik in ihren ersten Jahren auch von der traditionellen Physik

Ein System was Antiintellektualismus gefördert hat war das Dritte Reiche, was außer eine Führungselite gut auf Intellektuelle verzichten konnte. Oder Wissenschaft wurde auch politisch verfärbt und propagiert (Deutsche Physik).
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  #45 (permalink)  
Alt 20.09.2012, 18:23
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Ich kann ja damit leben, dass Leute mich einfach ignorieren, wenn ich sie erfolgreich widerlege. Das bauchpinselt lediglich mein Ego und das vom lieben Nazgul und das vom Xenowar vermutlich auch.

Jedoch erstaunt es mich auf eine negative Art und Weise wie einige Menschen wissenschaftliche Fakten von anerkannten Experten auf dem entsprechenden Gebiet ignorieren, oder diese als Meinungen abtun. Das ist sogar für amerikanische Verhältnisse antiintellektuell.

Außerdem weiß ich nun was passiert, wenn man Irrglauben mit Unwissen potenziert. Zur Zeiten der Inquisition musste man als weltlicher Herrscher einfach ein bisschen foltern und morden, wenn bei den "coolen" Leuten mitmachen wollte. So wie man heutzutage Atomwaffen haben muss.
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I don't make the rules. I just think them up and write them down.

Glenn Matthews, bis mir etwas besseres einfällt.
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