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  #16 (permalink)  
Alt 08.07.2010, 15:18
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Kann sein, dass dir das passiert ist, aber nichts damit hat mir etwas übersinnlichen zu tun. -.-

Peace
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  #17 (permalink)  
Alt 27.07.2010, 18:01
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Ich bin Agnostiker und damit Bejaer meines Unwissens.

Damit beantworte ich die Frage mit: Ich weiss nicht ob es Gott gibt und es ist fraglich ob jemals jemand dies wissen könnte und Gott und das Wissen um seine Existenz überhaupt von Relevanz für uns ist! Ich kenne und schätze die meisten christlichen Werte.

Atheisten und Theisten sehe ich beide als Gläubige an.

Die einen glauben es gibt keinen Gott.
Die anderen glauben es gibt einen oder Mehrere.

Keiner von beiden Gruppierungen kann einen Beweis bringen.

@Thalos
Stell dir vor deine Geschichte wäre schlecht ausgegangen und du wärst gestorben. Wäre das dann ein Beweis gegen die Existenz von Gott oder höherer Macht?

Geändert von Redwolf (27.07.2010 um 18:18 Uhr)
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  #18 (permalink)  
Alt 27.07.2010, 18:25
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Zitat:
Zitat von Redwolf Beitrag anzeigen
Atheisten und Theisten sehe ich beide als Gläubige an.

Die einen glauben es gibt keinen Gott.
Ich halte diese Ansicht für etwas Wortglauberisch und/oder naiv.

Bin ich also auch gläubig, wenn ich glaube, dass meine Freundin schwanger ist, dass mein Rechner kaputt ist, oder dass mir meine Würstchen anbrennen?

Ich sehe das einfach von der Wahrscheinlichkeit her. Ich habe noch nie ein Wunder gesehen und dann kommen etliche verschiedene Leute daher, die denken, sie hätten ein Wunder erlebt und deswegen denken sie alle, dass sie und NUR sie das einzig wahre höhere Wesen gesehen haben.

Und dann wird Russels Teekanne und das fliegende Spaghettimonster ausgelacht?

Peace
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  #19 (permalink)  
Alt 27.07.2010, 20:55
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@ Redwolf

Es sterben täglich Menschen, wenn man dies als Beweis nehmen würde, dass Gott nicht existiert kann man das ganze gleich vergessen. Sterben ist menschlich jeden erwischt es früher oder später. Es ist normal.

Nicht normal hingegen ist es wenn man stirbt und später wieder lebendig ist. Auch das beweist aber nicht dass es Gott gibt. Man kann es nicht beweisen und man soll es auch nicht können.

Das ist ja das schöne daran. Wenn jemand gläubig ist dann glaubt er, dass Gott existiert, ansonsten würde er ja nicht glauben sondern wissen. Es ist jedem selbst überlassen ob er glaubt oder nicht. Es zwingt dich niemand zu glauben. Es ist eine Entscheidung die du persönlich treffen musst.

Es gibt zwar Fakten die einen Glauben bestätigen können aber zu 100% beweisen kannst du es nicht bis der letzte Tag gekommen ist.


Und wenn sich am letzten Tag der Erde heraus stellt, dass das Ganze doch nur Schwachfug war kann ich zumindest sagen, dass ich mein Leben ehrlich gelebt habe und versuchte ein guter Mensch zu sein. Mein Leben hatte damit einen Sinn.

Und wenn sich herausstellt, dass es Gott gibt und er einen Plan für mein Leben hatte dann hatte mein Leben somit auch einen Sinn.

Egal wie ich es also drehe, für mich persönlich ist es eine WIN/WIN Situation
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  #20 (permalink)  
Alt 27.07.2010, 21:21
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Zum Thema tot und danach wieder leben:

Klinisch tot und mausetot ist ein Unterschied


Naja, ich halte an meiner Meinung fest, ich glaube nicht an Gott, werde ihn aber auch niemals ausschließen, es könnte ihn ja geben
An höhere Mächte glaube ich ja, auch wenn ich nicht glaube das sie uns direkt kontrollieren können
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Wir müssen nicht die Welt verändern, sondern uns selbst,vom Grunde unseres Herzens!

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DRAGON QUEST QUIZ#1:
Wie hieß der Zenithia-Drache in seiner menschlichen Gestalt?
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  #21 (permalink)  
Alt 28.07.2010, 04:47
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@Thalos

Es ist aus meiner Sicht nicht falsch an einen Gott zu glauben. Solange man nicht auch mal vorgebliche Dogmen hinterfragt. Man darf dabei nicht vergessen, dass die Bibel von Menschen geschrieben wurde. Religion kann auch eine positive seelsorgerische Funktion haben.

Und jetzt stellt dir mal vor am Ende der Tage, am jüngsten Gericht steht wegen mir Allah vor dir und sagt: "Du hast an den falschen Gott angebetet. Atschi bätsch! Fegefeuer!". Ein Gott der keinen grundguten Menschen Absolution gewährt der nicht an ihn geglaubt hat wäre ein mieser Gott. Darum sollte man sich aus meiner Sicht auf sein Leben konzentrieren und dies nach besten Gewissen leben. Für sich und für andere.

@Nazgul

Sehr guter Konter. Theoretisch kann man jeden unterstellen Gläubiger von allem zu sein und es ist wichtig da abzuwägen. Im Kern ging es mir darum, dass Atheisten, sowie Theisten keine Beweise für oder gegen die Existenz einer höheren Wesenheit haben. Beide sind somit gläubig eines Wissens. Ich bin gläubig meines Unwissens in beiden Fragen. Ausreichende Beweise kann keine Partei für ihre Positionen erbringen. Mir ist auch klar, dass Atheismus vielschichtiger sein kann. Im Kern steht aber das Prinzip des Unglaubens an ein höheres Wesen. Die abgeschwächte Form der Wahrscheinlichkeitsabwägung reicht schon stark an Agnostizismus heran.

Geändert von Redwolf (15.05.2013 um 17:49 Uhr)
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  #22 (permalink)  
Alt 28.07.2010, 13:04
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Zitat:
Zitat von Redwolf Beitrag anzeigen
@Nazgul
Sehr guter Konter.
Danke für die Blumen!

Zitat:
Zitat von Redwolf Beitrag anzeigen
Die abgeschwächte Form der Wahrscheinlichkeitsabwägung reicht schon stark an Agnostizismus heran.
Also ich kenne zwar einige, die dem widersprechen würden, aber "fast Agnostiker" genannt zu werden kann ich gut vertragen. Da denken die Leute immer, man sei offen für fremde Gedankengänge.

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  #23 (permalink)  
Alt 28.07.2010, 18:12
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Zitat:
Zitat von Redwolf Beitrag anzeigen
Es ist aus meiner Sicht nicht falsch an einen Gott zu glauben. Solange man nicht auch mal vorgebliche Dokmen hinterfragt. Man darf dabei nicht vergessen, dass die Bibel von Menschen geschrieben wurde. Religion kann auch eine positive seelsorgerische Funktion haben.

Und jetzt stellt dir mal vor am Ende der Tage, am jüngsten Gericht steht wegen mir Allah vor dir und sagt: "Du hast an den falschen Gott angebetet. Atschi bätsch! Fegefeuer!". Ein Gott der keinen grundguten Menschen Absolution gewährt der nicht an ihn geglaubt hat wäre ein mieser Gott. Darum sollte man sich aus meiner Sicht auf sein Leben konzentrieren und dies nach besten Gewissen leben. Für sich und für andere.

Genau so sehe ich es auch. Denn meiner Meinung nach gibt es nur eine einzige Religion, und das ist Menschlichkeit. Alles Andere ist lediglich kulturspezifische Verpackung.
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Alt 28.07.2010, 19:22
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Zitat:
Zitat von Sephiroth Beitrag anzeigen
Genau so sehe ich es auch. Denn meiner Meinung nach gibt es nur eine einzige Religion, und das ist Menschlichkeit. Alles Andere ist lediglich kulturspezifische Verpackung.

Menschlich waren bzw. sind manche Religionen garantiert nicht. Ausserdem
würdest du damit einfach den Begriff Religion umdefinieren. Du sprichst von
sowas wie Wertevorstellungen oder moralische Werte. Die Religion ist nur
ein Stückchen von der Kultur.
Wie man sieht haben sich gewisse Religionen gekonnt ausgebreitet und
manche Kulturen übernommen oder einfach "overshadowed"
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  #25 (permalink)  
Alt 28.07.2010, 22:37
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Zitat:
Zitat von Meister der Runen Beitrag anzeigen
Menschlich waren bzw. sind manche Religionen garantiert nicht. Ausserdem würdest du damit einfach den Begriff Religion umdefinieren. Du sprichst vonsowas wie Wertevorstellungen oder moralische Werte. Die Religion ist nur ein Stückchen von der Kultur.
Wie man sieht haben sich gewisse Religionen gekonnt ausgebreitet und
manche Kulturen übernommen oder einfach "overshadowed"
Hier sprichst Du genau den Aspekt an, dem aufgrund der menschlichen Habgier früher oder später jede noch so humane Ideologie zum Opfer fällt:
Der Korruptions-Effekt.
Denn letzten Endes hat sich der Mensch die Welt so aufgebaut, dass es letztendlich nur ums Geld geht.
Faschisten z.B. nehmen ganz gerne Ideologien wie etwa den Kommunismus, um die Massen zu bewegen, doch letzten Endes hat das Ergebnis inhaltlich nichts damit gemeinsam. Genauso ist es auch mit dem Machtmissbrauch, durch den viele Religionen ausgehöhlt wurden. Denn viele der abscheulichsten Grausamkeiten wurden schon im Namen Gottes verübt. Und es gibt zuviele hirnlose Fanatiker, die meinen, anderen den "wahren Glauben" einprügeln zu müssen, aufgehetzt von ein paar hinterhältigen Ratten mit religiösem Rang, die durch deren Amokläufe in finanzieller und/oder machterhaltender Hinsicht profitieren.

Denn überlege Dir mal, was der Grundsatz einer jeden Religion ist:In den abrahamischen Religionen (=Judentum, Christentum, Islam) ist es eindeutig Menschlichkeit (bzw. Nächstenliebe, doch das ist letztendlich das Gleiche), denn das war es, was Jesus im Grunde gepredigt hat; das ist es, was von vielen Rabbinern als das eigentliche Herz der Thora angesehen wird (Kannst Du gerne nachlesen: 3. Buch Moses, Kapitel 19, Vers 18); und auch der Islam betrachtet sich als die ursprüngliche Ur-Religion, wie sie Abraham praktiziert hat. (1. Buch Mose, Kapitel 11, Vers 24 - Kapitel 25, Vers 12)
Und auch in den vielen Naturreligionen geht es letzten Endes um den Respekt und die Achtung der Natur, das heißt im ursprünglichen, reinen Sinne Achtung vor Pflanze, Tier und Mensch.
Religion wurde aus dem Grund erfunden, um zu verhindern, dass der Stärkere dem Schwächeren den Schädel einschlägt und dass man sich stets vor Augen hält, dass der Mensch zum Überleben die Natur braucht, aber die Natur umgekehrt den Menschen mit seinen Eskapaden lediglich duldet.
Doch die Gier und der Egoismus ließen diese human-pantheistische Sichtweise vergessen, und aus Vernunft wurde blinder Fanatismus und grausamer Faschismus, wie man es ja in der langen und blutigen Geschichte der Kirche sieht.
(Die Säkularisierung war das Beste, was uns hatte passieren können:
Denn Religion ist, wie gesagt, einer der beliebtesten Kriegsgründe überhaupt. Und die ewige Verdammnis war im christlichen Abendland lange Zeit das ultimative Druckmittel. So wurden die Massen dumm gehalten, wer es wagte, sich mal eigene Gedanken zu machen wurde auf dem Scheiterhaufen verbrannt, während die dumme Masse und ein paar vollgefressene Kirchenbonzen das "Vater Unser" dazu runterleiherten. Und in den anderen Religionen war es auch nicht anders [z.B. die "lustigen" steinzeitlichen Erfindungen der Schariah, z.B. dass man Dieben die Hand abschlägt oder dass sich Frauen vermummen müssen].
Und es war leider auch so üblich, dass Götter der unterworfenen Völker zu den Dämonen der Sieger gemacht wurden, wie Du es schon erwähnt hast. Hierzu sei als Beispiel die kirchliche Darstellung "Satans" zu erwähnen: Er wird oftmals mit Hörnern und behaarten Ziegenbeinen dargestellt. Vergleichen wir doch mal dieses Bild mit der Darstellung des griechischen Gottes "Pan": Ähnlichkeiten sind natürlich "rein zufällig"... )
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Geändert von Idris (28.07.2010 um 22:44 Uhr)
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  #26 (permalink)  
Alt 28.07.2010, 23:51
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@Sephiroth
Trotzdem ist Menschlichkeit, so wie du es ausdrückst nicht unter den Begriff der Religion einzuordnen.

Wegen der Religion-einprügel-Thematik hab ich ein schönes Robot Chicken Zitat:
Moses kommt mit den zehn Geboten vom Berg zurück:
Typ: "It's Moses! He's back!"
Moses: "The Lord gave me ten irrefutable commandments for living!"
Typ: "Does one of them say not to push other people into your religion?"
Moses: "No."
Typ: "Didn't think so."

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  #27 (permalink)  
Alt 29.07.2010, 00:21
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Zitat:
Zitat von Sephiroth Beitrag anzeigen
Religion wurde aus dem Grund erfunden, um zu verhindern, dass der Stärkere dem Schwächeren den Schädel einschlägt und dass man sich stets vor Augen hält, dass der Mensch zum Überleben die Natur braucht, aber die Natur umgekehrt den Menschen mit seinen Eskapaden lediglich duldet.
Erstmal: What Nazgul said.

Dann: Ich habe so mal meine Zweifel daran, dass Religion aus diesen gründen
"erfunden" wurde. Erstmal wurden die ältesten Religionen als eine Art
Wissenschaft gebraucht, da man sich früher einige Sachen nicht erklären
konnte.
"Da kommt Feuer aus dem Berg... da muss irgend ein mächtiges Wesen dahinter stecken..."
Siehe Hephaistos, Loki, etc.
Später dann nahm es Kultartige züge an. Man wollte die Götter milde stimmen,
damit man nicht in verruf bei ihnen gerät. Quasi: man will nicht mit Lava
übergossen werden und verbrennt dafür ein bisschen Getreide (oder wenn
man schon mit den Grausamkeiten anfangen will: ein kleines Menschenopfer
hier, ein kleines Jungfrauenopfer da).
Ein paar schlaue Leute, und das ist jetzt meine Meinung, dachten sich
natürlich, dass man damit Massen bewegen kann. So entwickelten sich
dann Hohepriester und son Quatsch die natürlich hoch geachtet wurden
und unglaublich wohlhaben waren (Pontifex Maximus z.B. in der römischen
Rupublik wurde Julius Caesar. wäre er das nicht geworden, wäre es niemals
zu einer Diktatur gekommen)
Perfektioniert hat diese Praxis die katholische Kirche. Im dunklen Mittelalter
durch Hexenverbrennung (worin da der sinn war... man könnte es auch
als Opfer bezeichnen...) und später dann durch den tollen Ablasshandel,
wodurch die Armen noch ärmer wurden und die Kirche sich neue Klamotten
und einen schönen Dom leisten konnte. Ach, und eine Kunstsammlung.

Nun kamen natürlich andere Sachen in den weg. Das Judentum?
Unterdrückt und vom Volk verachtet.
Die weltlichen Fürsten?
Ärmer als der Papst und auserdem konnte man sie einfach exkommunizieren.
Der Islam?
Ja, da lag das Problem, also einfach mal Kreuzzüge gemacht. Natürlich
durch lustige Versprechungen an die einfachen Leute.

Um auf das Thema zurückzukommen. Wurde das Judentum (als Urreligion
der drei [was ja hoffentlich weit bekannt ist ô_o Judentum dann Christentum
dann Islam]) gegründet um den Leuten zu helfen? Weiß man nicht.
Rein wissenschaftlich sag ich nein. Es mag sich ja manches was im alten
Testament steht wirklich stattgefunden haben, trotzdem halte ich alles
ab Engeln und Erscheinungen für Sience Fiction oder Drogeneinfluss.
Der Moses wird sich schon irgendwas bei seinen Büchern gedacht haben...
Haben se geschickt eingefädelt, dass man da die Quellen nicht so gut
nachvollziehen kann...
Ja und das neue Testament. Mal davon abgesehen, dass alle bis auf einer
der 4 Evangelisten die gleichen Quellen hatten oder voneinander
abgeschrieben haben und die Dinger trotzdem noch unterschiedlich sind...
Glaubwürdigkeit infrage gestellt.
Angebot der neugeschaffenen Religion? Vergebung für alle? Verlockend!
Eigennützigkeit? Vielleicht...

Btw: das Judentum/Christentum/der Islam haben voll geschummelt.
Da geben sich die Griechen, Ägypter, Germanen, etc. so viel Mühe mit den
Göttern und die drei Pappnasen sagen einfach "Ach, der hat alles gemacht"
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  #28 (permalink)  
Alt 29.07.2010, 01:14
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Zitat:
Zitat von Meister der Runen Beitrag anzeigen
(oder wenn
man schon mit den Grausamkeiten anfangen will: ein kleines Menschenopfer
hier, ein kleines Jungfrauenopfer da)

Spruch der Woche!!!
Jungfrauen sind keine Menschen!


sorry das musste sein
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Also bei meinem Lebensstil hoff ich eine genveränderte Kuh mit so 6-14 Lebern.
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  #29 (permalink)  
Alt 29.07.2010, 20:26
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Zitat:
Zitat von Nazgul Beitrag anzeigen
@Sephiroth
Trotzdem ist Menschlichkeit, so wie du es ausdrückst nicht unter den Begriff der Religion einzuordnen.
Ansichtssache.


Zitat:
Zitat von Nazgul Beitrag anzeigen
Wegen der Religion-einprügel-Thematik hab ich ein schönes Robot Chicken Zitat:
Moses kommt mit den zehn Geboten vom Berg zurück:
Typ: "It's Moses! He's back!"
Moses: "The Lord gave me ten irrefutable commandments for living!"
Typ: "Does one of them say not to push other people into your religion?"
Moses: "No."
Typ: "Didn't think so."
Dazu fällt mir spontan ein Grundsatz sowohl von Mohammed als auch von den antiken Rabbinern ein. Er lautet: "Keinerlei Zwang in der Spiritualität!"
Doch leider ist es nunmal so, dass viele machtgeile Bonzen und fanatische Psychopathen die wesentlichen Grundsätze ihrer Religion nicht kennen bzw. verstehen, schlicht und einfach deshalb, weil sie letzten Endes nicht wirklich was damit am Hut haben, auch wenn sie es noch so sehr behaupten. Für sie ist Religion nur Mittel zum Zweck, ein Verwand, um sich zu bereichern und/oder um ihre sadistischen Triebe auszuleben und Anderen richtig weh tun zu können.


Zitat:
Zitat von Meister der Runen Beitrag anzeigen
Ich habe so mal meine Zweifel daran, dass Religion aus diesen gründen
"erfunden" wurde. Erstmal wurden die ältesten Religionen als eine Art
Wissenschaft gebraucht, da man sich früher einige Sachen nicht erklären
konnte.
"Da kommt Feuer aus dem Berg... da muss irgend ein mächtiges Wesen dahinter stecken..."
Siehe Hephaistos, Loki, etc.
Später dann nahm es Kultartige züge an. Man wollte die Götter milde stimmen,
damit man nicht in verruf bei ihnen gerät. Quasi: man will nicht mit Lava
übergossen werden und verbrennt dafür ein bisschen Getreide (oder wenn
man schon mit den Grausamkeiten anfangen will: ein kleines Menschenopfer
hier, ein kleines Jungfrauenopfer da).
Das Eine schließt das Andere nicht aus. Es liegt ebenfalls in der Natur des Menschen, die Dinge zu erforschen. Und klar, es wurden Naturphänomene göttlichen Ursachen zugesprochen, weil die physikalischen Gründe noch unerforscht waren. Doch ein weiterer Aspekt war hierbei auch die Frage: "Wieso hat mich dieser Schicksalsschlag getroffen?" Das ist die Frage, die an die Kausalität des Lebens gestellt wurde. Beantwortet wurde das etwa in den abrahamischen und orientalischen Religionen durch den "Tun-Ergehen-Zusammenhang", in den östlichen Religionen wird das "Karma" genannt und der nordische Glaube bezeichnet es als "Örlög". Kurzum, in jeder Religion gibt es so etwas.
Und auch die vielen Naturreligionen haben einen gemeinsamen Nenner: Der Glaube an die belebte Natur und die "Überwachung" durch die Geister. Daher ist Demut vor der Natur/Schöpfung eine Grundvorraussetzung, welche auch den gegenseitigen Respekt unter Menschen bedingt.
Der letzte Punkt hier mit den Blutopfern, dass ist schon wieder der Korruptions-Effekt: Man will die Masse dumm halten, damit man Macht über sie ausüben kann. Und da der Mensch ein Augentier ist, gehört auch eine beeindruckende Show dazu. Und gepaart mit ein paar Drohworten sowie dem Verbot der kritischen Hinterfragung hat man ein gut funktionierendes, pyramidenförmiges Gesellschaftssystem. Nicht umsonst bestimmten ja lange Zeit die jeweiligen Herrscher eines Landes auch die Religion. Das ging allein in Europa von der Urzeit über das alte Germanien bis zur Oktober-Revolution, da der Zar auch gleichzeitig das Oberhaupt der russisch-orthodoxen Kirche war, nur um das mal als Beispiel zu nennen.


Zitat:
Zitat von Meister der Runen Beitrag anzeigen
Ein paar schlaue Leute, und das ist jetzt meine Meinung, dachten sich
natürlich, dass man damit Massen bewegen kann. So entwickelten sich
dann Hohepriester und son Quatsch die natürlich hoch geachtet wurden
und unglaublich wohlhaben waren (Pontifex Maximus z.B. in der römischen
Rupublik wurde Julius Caesar. wäre er das nicht geworden, wäre es niemals
zu einer Diktatur gekommen)
Perfektioniert hat diese Praxis die katholische Kirche. Im dunklen Mittelalter
durch Hexenverbrennung (worin da der sinn war... man könnte es auch
als Opfer bezeichnen...) und später dann durch den tollen Ablasshandel,
wodurch die Armen noch ärmer wurden und die Kirche sich neue Klamotten
und einen schönen Dom leisten konnte. Ach, und eine Kunstsammlung.

Nun kamen natürlich andere Sachen in den weg. Das Judentum?
Unterdrückt und vom Volk verachtet.
Die weltlichen Fürsten?
Ärmer als der Papst und auserdem konnte man sie einfach exkommunizieren.
Der Islam?
Ja, da lag das Problem, also einfach mal Kreuzzüge gemacht. Natürlich
durch lustige Versprechungen an die einfachen Leute.
Da gebe ich Dir zu 1000% Recht. Und die Thematik des Missbrauches haben wir ja jetzt schon ausführlich besprochen.


Zitat:
Zitat von Meister der Runen Beitrag anzeigen
Um auf das Thema zurückzukommen. Wurde das Judentum (als Urreligion
der drei [was ja hoffentlich weit bekannt ist ô_o Judentum dann Christentum
dann Islam]) gegründet um den Leuten zu helfen? Weiß man nicht.
Rein wissenschaftlich sag ich nein.
Hier mal der aktuelle wissenschaftliche Stand: Die Bibelforschung geht davon aus, dass die Thora im babylonischen Exil (Babylonisches Exil ? Wikipedia) verfasst wurde, als eine Art "Identitäts-Marker": Fernab von der Heimat als Ghettos in einer fremden Umgebung, mussten sich die führenden Köpfe der Juden etwas überlegen, damit sie zusammenhalten und nicht in der fremden Kultur untergehen. Das populärstes Beispiel dürfte wohl der "Sabbat" sein, der Ruhetag, beginnend mit Freitag Abend und am Samstag Abend endend, jeweils mit dem Sonnenuntergang.
Und die Juden wissen durchaus, wie man im Exil als kleine Inseln überlebt, weil es sie ansonsten gar nicht mehr gäbe.
(Zum Vergleich: Im gesamten dritten Buch Mose stehen sehr viele gesellschaftlichen Regeln. Aber auch nach Christi Geburt arbeitete man stets weiter daran, so entstanden etwa im 3. Jh. unserer zeitrechnung die zwei Varianten des "Talmud", der babylonische und der jerusalemer. Doch aufgrund interner Streitigkeiten waren die jeweiligen Vertreter so spinnefeind miteinander, dass sie sich gegenseitig am liebsten gegenseitig die Kehle durchgeschnitten hätten! [Also "wahre" Vertreter der Nächstenliebe. Obwohl es inhaltlich auf Logik und gesellschaftlichem Miteinander basiert und meiner Meinung nach schon sehr stimmig ist.])


Zitat:
Zitat von Meister der Runen Beitrag anzeigen
Es mag sich ja manches was im alten
Testament steht wirklich stattgefunden haben, trotzdem halte ich alles
ab Engeln und Erscheinungen für Sience Fiction oder Drogeneinfluss.
Der Moses wird sich schon irgendwas bei seinen Büchern gedacht haben...
Haben se geschickt eingefädelt, dass man da die Quellen nicht so gut
nachvollziehen kann...
Tja, das ist eine Frage, die man der jüdischen Mystik stellen kann. Denn schon vor über 2000 Jahren hat schon so mancher Rabbiner gesagt, dass jeder, der die Thora wörtlich nimmt, "ein Narr sei!". Daher sind die 5 Bücher Moses wohl eher im Stil von Parabeln aufgebaut, so ähnlich wie die Gleichnisse Jesu.
Aber wir kennen ja die menschliche Dummheit...


Zitat:
Zitat von Meister der Runen Beitrag anzeigen
Ja und das neue Testament. Mal davon abgesehen, dass alle bis auf einer
der 4 Evangelisten die gleichen Quellen hatten oder voneinander
abgeschrieben haben und die Dinger trotzdem noch unterschiedlich sind...
Glaubwürdigkeit infrage gestellt.
Angebot der neugeschaffenen Religion? Vergebung für alle? Verlockend!
Eigennützigkeit? Vielleicht...
Davon gehen viele bei den Synoptikern (Also Mathäus, Markus und Lukas) aus. Doch es gibt auch, wenn auch sehr wenige, Wissenschaftler, die behaupten diese "2-Quellen-Theorie" sei ein Mythos, und sie seien unabhängig voneinander entstanden. Wie es wirklich ist, weiß man nicht, da bisher kein einziges Textdokument gefunden wurde, die die These der Logienquelle beweißt...
Doch es gibt auch viel mehr Evangelien als die im Neuen Testament vertretenen vier. Etwa das Thomas-Evangelium und viele weitere Funde von Qumran, und noch viele weitere. Doch das die nicht allseits bekannt sind haben wir der Zensur der Kirche zu verdanken! (Ich will gar nicht wissen, wieviel im Laufe der Jahrhunderte aus der Bibel rausgestrichen bzw. umgeändert wurde...)


Zitat:
Zitat von Meister der Runen Beitrag anzeigen
Btw: das Judentum/Christentum/der Islam haben voll geschummelt.
Da geben sich die Griechen, Ägypter, Germanen, etc. so viel Mühe mit den
Göttern und die drei Pappnasen sagen einfach "Ach, der hat alles gemacht"
Oberflächlich betrachtet: Ja.
Doch ist es in allen Naturreligionen so, dass es trotz der vielen Götter ein einziges, finales Wesen existiert, das jedoch so hoch und mächtig ist, dass man es gar nicht verstehen kann. Die einzelnen Götter da sind letzten Endes eine Art "Abteilungsleiter". So sind im Buddhismus etwa die Götter auch sterblich, und die alten Sanskrit-Magier müssen mal ausgerechnet haben, dass ein Tag des allerhöchsten Schöpferwesens ca. 36.000.000.000? (bei der Zahl bin ich mir nicht so sicher) Jahre dauert. Dann fängt Alles von vorne an. Und auch in der nordischen "Edda" wird an zumindest einer Stelle (die nach "Ragnarök", also bei dem Beginn der zukünftigen Welt, also ganz am Ende der Edda) der mysteriöse "Herr des Himmels" erwähnt: Ein Wesen, so hoch und mächtig, dass von dessen Existenz selbst die bekannten Götter fast nichts wissen.
Die drei abrahamischen Religionen beten dieses "allerhöchste Wesen" direkt an (mehr oder weniger, aber das führt jetzt zu tief in die jüdische Mysik), und anstatt der anderen Götter regeln die verschiedenen Dinge die Engel (z.B. Schutzengel, Erzengel, die Engel der Elemente usw. Die Liste ist unzählbar).
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Alt 29.07.2010, 20:39
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Zitat:
Zitat von Meister der Runen
Btw: das Judentum/Christentum/der Islam haben voll geschummelt.
Da geben sich die Griechen, Ägypter, Germanen, etc. so viel Mühe mit den
Göttern und die drei Pappnasen sagen einfach "Ach, der hat alles gemacht"
Es gibt eine Theorie die ich mal aufgestellt habe, nach der es nahezu ausgeschlossen ist, dass mehrere Allmachten existieren. Sie könnten höchstens coexistieren, wenn sie der gleichen Meinung sind und oder in das Handeln des anderen nicht eingreifen. Es könnte sonst eine Allmacht einfach die andere vernichten, was der Allmacht ihre Position steitig machen würde, weil es die Definition von Allmacht ausschließt nichts gegen die Vernichtung tun zu können. Könnte sie aber die Vernichtung aufheben würde das den Allmachtsanspruch der vernichtenden Allmacht aufheben. Genauso müsste eine Allmacht mächtig sein einer anderen Allmacht die Allmächtigkeit zu nehmen.

Die Definition von Allmacht ist gemeinhin:

Zu allem mächtig.

D.h. eine Allmacht weiss alles was passiert, passierte und noch passieren wird und kann uneingeschränkt alles bewirken.

Geändert von Redwolf (29.07.2010 um 20:47 Uhr)
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