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  #1 (permalink)  
Alt 04.07.2011, 19:32
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Standard Emanzipation und Gleichberechtigung.

Mir geht das Thema Gleichberechtigung durch den Kopf.
Besonders seit die Emanzipation immer wieter in den Vordergrund rückt.

Es scheint so zu sein dass es Toleranz in dieser Richtung nur für Frauen gibt.
Zudem scheinen die Menschen der Meinung zu sein dass Frauen trotz allem nicht wirklich gleich behandelt werden.

Eine Frau die einen mann schlägt hat seltener mit einem Echo zu rechnen als ein Mann.
Eine Frau wird im Supermarkt an der Kasse eher vorgelassen.
Und wenn sie in Männerkleidung rumlaufen werden sie auch nicht beschimpft.
Umgekehrt siehr die Sache da ganz anders aus.

Ich persönlich find ja dass man eben alle Menschen gleich behandeln sollte.
Außer eventuell Leute die definitiv Hilfe brauchen. d.h. sehr schwache o verwirrte Leute.

Wie haltet ihr das.?
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Also bei meinem Lebensstil hoff ich eine genveränderte Kuh mit so 6-14 Lebern.
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Alt 04.07.2011, 19:49
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Ja, bei dieser "Gleichberechtigung" ist nicht wirklich etwas gleich, siehe die Politik mit der immer wieder geplanten "Frauenquote" für Manager. Anstatt sich damit auseinander zu setzen, WARUM in den Führungsetagen so wenig Frauen sitzen (liegt es an Diskrimminierung? Oder haben Frauen ganz einfach andere Interessen/Stärken?), scheinen die Politiker davon besessen zu sein, dass in allen Berufen ungefähr gleich viele Frauen und Männer zu arbeiten haben, egal ob das nun Sinn macht oder nicht.
Würde eine Frauenquote durchgesetzt, hätten wir eine ganz andere Form von Sexismus: Bewerber A ist besser als Bewerberin B? Tja, Pech gehabt, wir müssen noch mindestens 2 Frauen einstellen. Viel Glück beim nächsten Mal!

Ein weiteres Beispiel für diesen "50/50 überall"-Tick ist dieser Girl's Day, indem man Schülerinnen typische Männerberufe schmackhaft machen will (ungeachtet der Tatsache, dass die Schülerinnen aufgrund ihrer Erziehung und den Vorbildern in den Medien wahrscheinlich ganz andere Interessen haben). Warum nicht ein Tag für ALLE Schüler?
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Alt 04.07.2011, 20:27
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Ich finde, es gibt einfach Dinge die Männer besser können und Dinge, die Frauen besser können (Im Allgemeinen, sicher gibts auch Einzelfälle als Ausnahmen)
Von daher bin ich gegen Gleichberechtigung im Sinne alle dürfen alles.
Männer und Frauen sind eben einfach nicht gleich, unterdrückt sollte keines der Geschlechter werden, aber verschiedene Behandlungen sind imho normal
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Alt 04.07.2011, 20:28
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Diese Positivdiskriminierung finde ich auch schlimm, weil sie ja, wie gesagt, die Probleme der Diskriminierung nicht angehen.

Andererseits weiß ich auch nicht, wieso es z.B. so wenig Frauen in den Chefetagen gibt. Rein wirtschaftlich gesehen sind Frauen natürlich teurer - Mutterschutz, dann fällt die Frau mal aus wegen Schangerschaft vorher usw. Außerdem ist das wahrscheinlich ein Freundeskreis - bei Managertreffen vertraut ein Mann vielleicht eher einem andern Mann (oder einer schönen Frau? ) und dann kommen Abschlüsse leichter zustande.

Zitat:
Ich persönlich find ja dass man eben alle Menschen gleich behandeln sollte.
Ja sollte man, aber wenn der Markt sich nicht selbst reguliert, muss man eben von außen eingreifen - und das versucht der Staat ja bei dem Missstand. Nur sehr sehr schlecht.

Zitat:
Ich finde, es gibt einfach Dinge die Männer besser können und Dinge, die Frauen besser können (Im Allgemeinen, sicher gibts auch Einzelfälle als Ausnahmen)
Von daher bin ich gegen Gleichberechtigung im Sinne alle dürfen alles.
Männer und Frauen sind eben einfach nicht gleich, unterdrückt sollte keines der Geschlechter werden, aber verschiedene Behandlungen sind imho normal
Männer: Fußball
Frauen: Putzen

Oder wie? Natürlich gibt es Unterschiede darin, wie Männer und Frauen Sachen angehen, aber nur weil mans anders macht, ist es ja nicht automatisch schlechter. Ja, Frauen können wohl nicht so schwere Sachen heben wie Männer, aber darum gehts ja auch nicht.

Wieso sollte nicht jeder alles dürfen? Wenn nicht jeder alles darf, befinden wir uns ja schonf ast wieder im Mittelalter. Nein, einem sollte eigentlich alles offen stehen und nur die Leistung sollte einen beschränken.
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Alt 04.07.2011, 20:32
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Das wundert mich nicht. Dank jahrelange Dauerbeschallung ist die Idiologie "Frau muss hochgehoben werden, der Mann muss eingestampft werden.".

Angefangen hat es mit der 68er Bewegung, die anfangs tatsächliche Benachteiligung aufzeigte. Die wurden dann bereinigt, sofern sie nicht schon bereinigt waren (Frauenwahlrecht gab es schon in der Weimarer Republik mWn.). Heutzutage hat dass aber groteske Formen angenommen:
-Gewaltschutzgesetz
-Kachelmann und co.
-Frauenquote nur für obere Posten (kennt ihr einen Artikel oder ein Statement, wo Frauenquote für Tiefbau, Straßenmeisterei, Kanalreinigung und co. gefordert wird?)
-ständiges Lügen (23% Gehaltsunterschied ist nonsens.)

@Doresh: Girlsday ist nicht dass Problem. Der Boysday ist dass Problem, weil dort nur Jobs im unteren Einkommensspektrum. Mir ist zumindest nicht bekannt, dass dort einen Berufe wie Arzt oder Veritinärmediziner nahegelegt werden.

Ich könnte noch weiter micht auslassen, doch dass reicht für's erste.
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Alt 04.07.2011, 20:45
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Also, es ist auf jeden Fall Fakt, dass Frauen in typischen Männerberufen oft weniger verdienen, auch wenn sie genau das gleiche tun. In typischen Frauenberufen verdienen die wenigen Männer hingegen das gleiche, wie die weiblichen Kollegen. Was das angeht bin ich auf jeden Fall dafür, den Frauen mehr einzuräumen.

Auch was die Chefetagen angeht, ist das nunmal praktisch überall ein reiner Männerverein. Oft sind es vom Typ her eher die Machos und die wollen die Frauen in der Hierarchie nunmal unter sich und nicht neben, oder über sich. Das gilt aber genauso für die "Softies" unter den Männern, solche findet man auch eher selten in Chefetagen.

Wenn es aber um Gesellschaftliche Regeln geht sind die Frauen ganz weit vorne, sie dürfen tragen was sie wollen. Stellt euch mal nen Mann in einem Kleid vor, der würde nie ernst genommen. Sogar deruflich dürfen Frauen Anzüge tragen, oder auch edle Röcke oder Kleider und Sandalen, wenn es heiß ist. Männer müssen da oft einfach immer einen Anzug, oder wenigstens lange sachen und zue Schuhe tragen.
Ebenfalls dürfen sich Frauen begrüßen und verabschieden wie sie wollen und herzlich sein, sich umarmen, küssen, heulen, egal. Auch die Frauen, wenn sie mit Männern interagieren. Männer, ob zu Frauen, oder unter sich müssen sich da immer sehr viel mehr zurückhalten.
Also Gesellschaftlich müssten sich eigentlich mal langsam die Männer emanzipieren. Ich würds ja sogar tun, aber ich find irgendwie nie ein Kleid, das für mich passend geschnitten wäre...

Und dann gibt es immernoch diese Frauen, die sagen "es gäbe keinen echten Gentleman mehr" und meinen, dass sie zuvorkommend behandelt werden wollen, dass man, nur weil sie Frau sind, für sie im Bus aufstehen soll. Oder Wenn wirklich jemand kommt, der einen Platz benötigt, sind es die Männer, die aufstehen müssen. Auch wollen Frauen die Tür aufgehalten bekommen etc. Das nimmt zwar auch langsam ab, aber dennoch ist für Frauen nunmal nicht beides möglich! Sie können nicht verlangen in den Chefetagen als gleichgesinnte wahrgenommen zu werden und privat wollen sie dann die hilflosen Mädchen sein, die vom starken Mann beschützt werden müssen. Irgendwas stimmt bei dieser Weltansicht nicht!
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  #7 (permalink)  
Alt 04.07.2011, 20:55
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@Haribomann:

Ja, wir Männer haben's nicht leicht: Wir sollen einfühlsam sein, gleichzeitig wird uns aber immer noch das alte Weltbild des Machos eingedroschen.


Zitat:
Zitat von Lord_Data Beitrag anzeigen
Andererseits weiß ich auch nicht, wieso es z.B. so wenig Frauen in den Chefetagen gibt. Rein wirtschaftlich gesehen sind Frauen natürlich teurer - Mutterschutz, dann fällt die Frau mal aus wegen Schangerschaft vorher usw. Außerdem ist das wahrscheinlich ein Freundeskreis - bei Managertreffen vertraut ein Mann vielleicht eher einem andern Mann (oder einer schönen Frau? ) und dann kommen Abschlüsse leichter zustande.
Ne, mit Frauen fallen die von der Firma bezahlten Besuche ins Freudenhaus flach. Zudem haben Frauen bei Hinterzimmer-Verhandlunge ganz besonders effektive Taktiken !

Zitat:
Zitat von Dolan Beitrag anzeigen
@Doresh: Girlsday ist nicht dass Problem. Der Boysday ist dass Problem, weil dort nur Jobs im unteren Einkommensspektrum. Mir ist zumindest nicht bekannt, dass dort einen Berufe wie Arzt oder Veritinärmediziner nahegelegt werden.
Toll, Schülerinnen dürfen sich an Männerberufe wagen, aber Schüler müssen klassische Arbeiter sein.
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  #8 (permalink)  
Alt 04.07.2011, 21:45
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Frauenquote ist in manchen berufen garnicht realistisch.
Klingt ganz blöd aber im Schnitt haben Frauen weniger Muskeln als Männer (liegt nicht zuletzt daran dass Testosteron Muskeln fördert und Östrogene theoretisch negativ auf den Muskelaufbau in Armen wirkt)

Viele Industrieberufe sind nur von Frauen zu schaffen die enorm viel Kraft haben (verglichen mit einer durchschnittlichen Frau) Ich heb bspw knapp 100 400 mal am Tag teile die 20 und mehr Kilo wiegen.
Entsprechend viel Kraft braucht man in Armen und Rücken.
Auf Bohrinseln bspw gibt es sogar Hinweise dass die Arbeit körperlich derart schwer ist dass Frauen sich nur in Ausnahmefällen bewerben brauchen. Eine Frau von 1,6m und 55Kilo kann die Arbeit dort nichtmal schaffen.

Frauenquote in dieser richtung wär übel. Außerdem gibs ja auch keine Männerquote für Berufe wie Bedienung etc (da sind viel mehr Frauen als Männer)

>_< ich finds auch iwie lächerlich dass ne Frau im Anzug Komplimente bekommt und n Kelr in nem Abendkleid vermutlich verdroschen wird.

Anderes Beispiel in diese Richtung der Diskriminierung wär dass wenn man als Mann etwas besitzt 8oder noch schlimmer sammelt) was kitschig/Rosa oder beides is wird man auch viel dummes hören.
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  #9 (permalink)  
Alt 04.07.2011, 22:05
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Ich finde, dass Gleichberechtigung viel zu oft mit gleich sein gleichgesetzt wird! (Mir ist vor einiger Zeit mal, fast eine an den Gurgel gesprungen als ich gesagt habe, dass Männer für manche Dinge besser geeignet sind als Frauen und in anderen Dingen eben die Frauen besser sind.)

Mir fällt dabei ein Satz ein den ich mal gehört habe und der den Kern der Sache trifft: Mann und Frau sind nicht gleich, aber sie sind gleichwertig!

Auf der anderen Seite braucht es sicher auch die extremen Ansichten um auf den einen oder anderen Missstand aufmerksam zu machen und die Mitmenschen zum Nachdenken anzuregen. Dass diese Dinge auch 1:1 umgesetzt werden, sollen ist meines Erachtens völliger Schwachsinn.
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  #10 (permalink)  
Alt 04.07.2011, 22:06
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das, was hier bereits in beruflicher hinsicht angesprochen wurde, mag stimmen, deswegen sage ich auch nichts weiter dazu, aber die ganzen genannten gesellschaftlichen dinge finde ich etwas ... nun ja ... klischeebeladen?

was hat es mit emanzipation zu tun, dass ein mann in einem kleid seltsam angeguckt werden würde? das liegt einzig und allein daran, dass es ungewohnt ist. ist ja nicht so, dass eine frau alles tragen kann, nur, weil sie eine frau ist. das beispiel mag überzogen sein, aber in einen kartoffelsack gehüllt dürfte auch die frau seltsam angesehen werden.
wenn männer plötzlich alle auf die idee kämen: "hey, kleider rocken total!", sich dementsprechend kleiden würden und das über jahre hinweg, würde irgendwann auch niemand mehr was sagen -> gewöhnungssache. aber männer kommen (in der regel) nicht auf die idee und wollen kleider anziehen, andererseits gibt es schon mehr frauen, die maskulinere kleidung bevorzugen.
und wenn männer wegen femininer kleidung von anderen männern beschimpft werden würden (ich glaube einfach, dass tendenziell mehr männer wirklich jemanden deswegen beschimpfen würden), hat das noch weniger mit emanzipationshintergründen zu tun als das eben beschriebene, sondern eher damit, dass diese männer ... irgendein problem haben. (also die männer, die beschimpfen, nicht die beschimpften.)

deswegen finde ich das beispiel etwas ... themenfern.
(dass sie dann am arbeitsplatz mehr freiheit haben, was ihre klamotten angeht, ist wieder eine ganz andere geschichte...)

dann die sache mit dem 'herzlich miteinander umgehen' - hat meiner ansicht nach auch überhaupt nichts mit dem thema zu tun. gleiches beispiel in grün. frauen haben tendenziell mehr den hang zu offenen(übertriebenen) herzlichkeiten, das ist die gesamte erklärung dieses sachverhalts. wenn männer in ihr hirn eingebrannt haben, dass das unmännlich sei, ist das wiederum ihr problem, damit hat die frau nichts zu tun. wenn sensiblere männer deswegen auch vor anderen männern scheu haben, sich sensibel zu geben, hat das auch nichts mit der frau zu tun.
vielleicht sieht das wer anders, aber emanzipationsprobleme kann man hier lange suchen.

und die frauen-wollen-gentleman-sache ... xD
als ich das las, musste ich skeptisch schauen und lachen. die frauen, die in der chefetage als gleichberechtigt wahrgenommen werden wollen, um das mal aufzugreifen, sind sicherlich nicht die frauen, die sich schwach und zerbrechlich geben, um von ihrem starken freund beschützt zu werden.
mir wird auch manchmal die tür aufgehalten, finde ich dann auch nett, aber nicht notwendig, um als frau richtig behandelt zu werden oder sowas.
bestimmt gibt es dieses verhalten/empfinden noch, aber nicht vermehrt bei denen, die nach gleichberechtigung rufen.

und zum thema girl's day: bei uns wurde der immer so gehandhabt, dass mädchen und jungen (!) in irgendeinen beruf ihrer wahl reinschnuppern konnten, ohne restriktionen.

unter gleichberechtigung verstehe ich dann eher die schon aufgezählten beruflichen dinge, gleiches geld für gleiche leistung, oder auch eine gleichberechtigte behandlung vor gericht. wenn gerade bei letzterem frauen bevorzugt werden, weil sie frauen sind, fände ich das auch blöd.
aber gesellschaftlich... würden frauen jetzt bei irgendwelchen events bevorzugt behandelt, oder an der schon erwähnten supermarktkasse vom kassierer selbst vorgebeten, das wäre wirklich übergelebte emanzipation und alles andere als gleichberechtigung. aber wenn ein einzelner eine frau vorlässt (was ich noch nie erlebt habe...), weil sie eine frau ist, dann ist das seine eigene auffassung von höflichkeit und sollte deswegen nicht angegriffen werden. das betrifft mich ja nicht (gut, wenn da jetzt eine lange schlange ist ... aber das kann man ja auch auf anderes beziehen, zum beispiel tür aufhalten, mantel abnehmen etc.) und wenn ich das anders sehe, lasse ich eben keine frau vor, weil sie eine frau ist, und gut ist.
das ist meine ansicht. und ich gebe zu, sie ist etwas unstrukturiert aufgeschrieben =.=
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  #11 (permalink)  
Alt 04.07.2011, 22:14
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@Clodia, Tür aufhalten hat meiner Meinung nach, je nach Situation, vorallem ne Menge mit Anstand zu tun.

Ein Beispiel bei dem die Frau grundsätzlich immer gewinnt ist der Sorgerechtsstreit.
Sollten beide Eltern theoretisch gleich begabt im Umgang mit Kindern sein etc etc. Hat der Mann nicht den Hauch einer Chance so eine Verhandlung zu gewinnen.

PS: falls das falsch ankam, ich behandel Frauen nicht besser als Männer
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  #12 (permalink)  
Alt 04.07.2011, 22:35
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Gleichberechtigung? Das ist sehr interessant, wenn ich ehrlich bin. Und sollte eindeutig auch in beide Richtungen gehen. Wobei man eigentlich blöd gesagt, sagen kann, dass Männer genauso viel diskriminiert werden, wie Frauen. Nur halt in anderen Bereichen.

Klingt irgendwie komisch. Aber eigentlich haben wir unsere Gleichberechtigung glaube ich sehr gut erreicht. Alles andere sind einfach nur Bereiche, die die Menschheit braucht. Man muss hassen. Man muss etwas unter sich stellen. Anders ist ein Leben nicht fähig. Wir brauchen etwas, was uns in unseren Köpfen zeigt, dass wir doch besser sind.

Klingt grad irgendwie hart. Aber ich glaube, dass es dies gerade richtig gut trifft. Ja, sehr gut sogar.

Klar, gibt es bestimmte Manieren (Tür aufhalten, Mantel abnehmen, bla bla bla) Aber blöd gesagt, gibt es die auch für Frauen. Es gehört sich für eine Frau, dass sie dem Mann das Gefühl gibt, dass er diese beschützen kann. Das gibt dem Mann meist ein Gefühl, dass er eben stark und "nützlich" ist. Klingt bestimmt auch wieder total bescheuert. Aber irgendwie ist das doch so. Zumindest in den Päärchen, wo diese Praktiken vollzogen werden

Also... eigentlich haben wir Gleichberechtigung. Nur ist die halt nicht immer positiv. Und das sehen wir halt nicht. Wir wollen mal wieder nur das positive. Aber in der Summe hat es weder eine Frau oder gar ein Mann besser.
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  #13 (permalink)  
Alt 04.07.2011, 22:42
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@Zhao: Hast dun Beleg für das mit dem Sorgerechtsstreit? Würd mich nämlich schon intressieren.

Das Thema mit der Bekleidung, etc, hat wirklich eher nichts mit Emanzipation zu tun, sondern einfach mit gesellschaftlichen Normen. ich leb ja gern mal fernab von der Norm und werd deswegen schräg angeguckt, was mich oft mal irritiert zurücklässt, in unsere rheutigen, modernen, "liberalen" Welt. (Bspw.: Wenn ich mal Hotpants trag im Sommer. Einmal an der Uni und nie wieder, da hört man echt Sprüche wie ausm Kindergarten. Aber verprügeln darf ich jemanden ja auch nicht. Wobei es natürlich umso witziger wär, von jemandem verprügelt zu werden, den man vorher noch Transe nannte ).

Gleichberechtigung ist aber einfach auch ein langer Prozess. Wenn man sich mal anschaut, dass es erst seit 20 Jahren eine Frauen-Fußballbundesliga gibt, vorher Frauenfußball im einzigen deutschen Fußballbund verboten war, weil das Machos in der Führngsriege als unweiblich ansahen... kaum vorstellbar eigentlich.
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  #14 (permalink)  
Alt 04.07.2011, 22:57
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@Clodia, du hast natürlich Recht, dass nicht die gleiche Frau als "Fräulein" behandelt werden will, die auch in die Chefetage will. Mich stören nur manche Aussagen und Taten von verschiedenen Frauen. Die einen wollen emanzipiert sein, die anderen wollen einen starken Mann. Also wenn man jetzt optimistisch ist, sollte man sagen, dass jeder Mann schon eine findet, die sich nicht über ihn beschwert. Mir fallen da nur solche Dinge auf und es nervt mich. Dann pauschalisiere ich und am Ende kann ich als Mann es nie richtig machen.

Zu dem Thema mit der gesellschaftlichen Emanzipation, da finde ich es nicht so, dass für Frauen noch etwas zu tun ist, sondern dass wir Männer was tun müssen. Natürlich käme ich mir in einem Kleid lächerlich vor, nicht zuletzt wegen anderer Männer. Dennoch können Frauen grundsätzlich allein vom Körperbau und vom Schnitt der Sachen her Männerklamotten tragen, umgekehrt ist das eher selten der Fall.

Auch herzliche überschwingliche Begrüßungen etc. liegen nicht nur eher in der Natur der Frau, sondern werden bei Mädchen gefördert, bei Jungs nicht. Ich umarme mittlerweile fast alle meiner Freunde, aber das ist denke ich längst nicht selbstverständlich. Ich finde einfach es ist Zeit für Männeremanzipation und dazu gehört eben nicht nur die "Männerrolle" abzugeben, sondern auch die "Frauenrolle" mit anzunehmen, sonst stehen wir bald ganz ohne Rolle da...
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  #15 (permalink)  
Alt 04.07.2011, 23:33
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Zitat:
Zitat von Lord_Data Beitrag anzeigen
@Zhao: Hast dun Beleg für das mit dem Sorgerechtsstreit? Würd mich nämlich schon intressieren.

Da ich mich generell dafür interessiere (fragt nicht warum, ich weiß es selber nicht.), habe ich folgende Grafik gefunden:



Quelle: Sorgerecht ? WikiMANNia


Das mag zwar etwas einseitig sein, die Seite natürlich, aber es erstaunt mich, bin aber naturlich glücklich, dass häufig der beste Weg genommen wurde (mal abgesehen, dass sich nicht scheiden lassen noch besser ist, außer bei dringen Fällen wie Gewalt o.ä.)

Für die Richtigkeit der Grafik kann ich nicht garantieren und bin für Gegenstimmen u. -belege offen.
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