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  #61 (permalink)  
Alt 25.09.2013, 15:49
Benutzerbild von Idris
Liebenswerter Kreativ-Chaot
 
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Zitat:
Zitat von Haribomann Beitrag anzeigen
Was in diesem Land aber fehlt, ist die Möglichkeit den Zettel leer abzugeben, also sich zu enthalten. Es gab dieses Jahr knapp 29% Nichtwähler. Wenn die sich alle enthalten hätten (oder die Möglichkeit gehabt hätten, die Partei der Nichtwähler zu wählen), dann käme die Regierung ganz schnell in Bedrängnis und es würde sich vielleicht auch etwas ändern.
Ok, aber mir ist der Unterschied zwischen nicht Wählen gehen und Enthaltung nicht ganz klar. Ist das unter dem Strich letztendlich nicht das Gleiche?

Zitat:
Zitat von Haribomann Beitrag anzeigen
Ich hätte zum Beispiel gerne meine Stimme "verschenkt" an eine Partei, die ich hier in Sachsen leider nicht wählen konnte. Enthalten kann man sich in diesem beknackten System ja nicht, also musste ich jemand anderes wählen, damit die Rechten, oder die CDU nicht noch besser dasteht. Hat leider nicht allzu viel gebracht.
Da dieses Argument mit dem Verhindern des Erstarkens der Rechten schon öfters genannt wurde, will ich hier mal ganz bewusst provokant in die Runde fragen, was auf den 2. Blick so schlimm daran wäre, wenn die NPD den Einzug in den Bundestag geschafft hätte, sagen wir mal mit gerade so 7-8 Prozent. Lassen wir mal den ersten Schockgedanken, in dem unser Widerwillen und Ekel gegenüber deren menschenverachtenden Ideologie zum Ausdruck kommt sowie die Vorstellung der politischen Apokalypse ihrer Machtergreifung beiseite und denken mal über die Konsequenzen nach: Wäre das nicht eine, wenn nicht sogar die Ohrfeige für all die alteingesessenen Parteien? Dann das Geschrei in Politik und Medien über das undemokratische Wahlverhalten wäre sehr groß, doch würde sie das letzten Endes nicht zum Umdenken des bisherigen Kurses zwingen? Dieser Gedankengang entstand bei mir die Tage, als ich über die aussichtslose Situation vieler Hartz 4-Empfänger und ähnlicher Politikverdrossener nachdachte. Sie wählen nicht, weil sich für sie eh nichts ändert, doch wäre es für sie dann nicht besser, wenn sie bewusst undemokratisch wählten, wie etwa die KPD oder NPD? Wer einen radikalen sozialen Paradigmenwechsel will, der wählt am besten die KPD, wer es hingegen dem System und dem Staat "einfach nur reindrücken will" soll seine 2 Stimmen eben der NPD geben. Denn würden so nicht Nägel mit Köpfen gemacht und die Politik, wie schon oben gesagt, zum wirklichen Umdenken gezwungen?
__________________
...

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  #62 (permalink)  
Alt 25.09.2013, 16:11
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Zitat:
Ok, aber mir ist der Unterschied zwischen nicht Wählen gehen und Enthaltung nicht ganz klar. Ist das unter dem Strich letztendlich nicht das Gleiche?
Eine Enthaltung ist eine stärkere Willensbekundung als Nicht-Wählen gehen. Wenn einer wählen geht und sich dann enthält, hat es eine Aussage. Wenn einer nicht wählt, kann mans nicht interpretieren.

Zu deiner NPD-Aussage: Die NPD saß/sitzt schon in genug Landtagen, ohne dass sich etwas verändert hat. Ich fände das nur gut, weil sich die NPD im Bundestag mehr als genug selber diskreditieren würde und als unfähig darstellen würde, mehr als es andere Leute je könnten.
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Alt 25.09.2013, 16:26
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Zitat:
Zitat von Vash Beitrag anzeigen
Lass mich raten: Piraten? (haha, das reimt sich)

Nein, da kommst nich drauf. Die Violetten


@Data: das stimmt, ich geh ja auch wählen weil nicht wählen mir ja mal garnichts bringt.
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Wenn du ein Tier wärst, welches wärst du.

Also bei meinem Lebensstil hoff ich eine genveränderte Kuh mit so 6-14 Lebern.
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  #64 (permalink)  
Alt 25.09.2013, 20:22
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Zitat:
Zitat von Lord_Data Beitrag anzeigen
Eine Enthaltung ist eine stärkere Willensbekundung als Nicht-Wählen gehen. Wenn einer wählen geht und sich dann enthält, hat es eine Aussage. Wenn einer nicht wählt, kann mans nicht interpretieren.
Das Problem ist nur, dass es den Parteien ja ziemlich egal ist. Natürlich wurde da schon eine Kampagne für mehr Interesse an Politik angestimmt bei so hohen Nichtwählerzahlen, die Sache ist aber die, dass die Parteien trotzdem ihre Stimmen bekommen um weiter im Bundestag zu bleiben.
Ob du da dann mit einer Enthaltung eine Nachricht senden willst oder nicht, das interessiert die doch nicht. Die haben ihre Plätze trotzdem, das hat für sie keine Auswirkungen.
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Alt 25.09.2013, 21:33
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Zudem stärkt eine Enthaltung oder ein Nicht-Wählen gerade die großen Parteien (auch wenn die den Schwarzen Peter gerne auf die kleinen Buhmann-Parteien schieben).
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  #66 (permalink)  
Alt 26.09.2013, 00:21
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Zitat:
Zitat von Doresh Beitrag anzeigen
Zudem stärkt eine Enthaltung oder ein Nicht-Wählen gerade die großen Parteien (auch wenn die den Schwarzen Peter gerne auf die kleinen Buhmann-Parteien schieben).
Wenn eine Enthaltung zu den abgegeben Stimmen zählen würde nicht. Dann müssten Parteien sich viel mehr darum kümmern, auch Nichtwähler zu mobilisieren.
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  #67 (permalink)  
Alt 26.09.2013, 11:24
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Ach, dann führt Mamma Merkel einfach eine Wahlprämie von 20 Euros pro Wahlschein ein
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  #68 (permalink)  
Alt 26.09.2013, 11:46
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Man könnte die 5% Hürde so umwandeln, dass man einfach die Sitze prozentual auf alle Parteien verteilt. Wer genug Prozent hat um einen Sitz zu bekommen ist drin.
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Sollte der Verfasser dieses summa cum laude Posts irgendwelche Rechte oder Gemüter Dritter verletzt haben, sind dies handwerkliche Fehler, die er gerne eingesteht und für die er sich in aller Demut entschuldigt. Er hat wohl bei der Anzahl der Posts und in seiner Verwirrtheit schlicht den Überblick und guten Ton verloren. Nicht jedem gelingt die Quadratur des Kreises.

Geändert von Redwolf (26.09.2013 um 17:12 Uhr)
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  #69 (permalink)  
Alt 26.09.2013, 12:56
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Oder man führt "Alternative Voting" ein. Dabei kreuzt man auf dem Zettel nicht eine Partei an, sondern sortiert sie in einer Reihenfolge. Kommt die Partei, die man auf Platz 1 hat, nicht ins Parlament, geht die Stimme an Platz 2, und so weiter.
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  #70 (permalink)  
Alt 26.09.2013, 15:16
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Aber das würde Leute nur noch mehr verwirren. Gab schon genug Leute, die nicht verstanden haben, was Erst- und Zweitstimme eigentlich sind. Wenn die noch mehr ankreuzen müssten, wären sie endgültig am Ende.
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Was yea ra chs hymmnos mea.
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  #71 (permalink)  
Alt 26.09.2013, 17:51
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Gab es da nicht mal diese wahnwitzigen Wahlzettel, auf denen man mehrere Dutzend "Punkte" zur Verfügung hatte und diese auf die Abgeordneten der einzelnen Parteien verteilt hat?
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  #72 (permalink)  
Alt 12.01.2014, 21:20
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Wir haben die Demokratie nicht, damit immer die besten Ergebnisse rauskommen, sondern weil es die einzige Herrschaft ist, die vom Volk relativ akzeptiert wird.
Es ist viel leichter zu schlucken eine inkompetente Regierung zu haben, die die Mehrheit da haben wollte, als eine inkompetente Regierung zu haben, die sich selbst ins Amt gebracht hat.
Ich glaube nicht dass die Allgemeinheit ausreichend von Politik versteht, ich glaube selbst die Politiker verstehen teilweise nicht was sie da machen um wirklich eine wie es hier gefordert wurde auf "Fakten basierende" Wahl zu machen.
Um die wirklichen Abläufe zu verstehen ist ein Studium der Finanzwirtschaft und Volkswirtschaftslehre nötig und selbst dann bleibt vieles ein Glücksspiel weil man letztendlich nicht weiß wie die Menschen darauf reagieren. Noch dazu ist die Frage wie man die Prioritäten setzt.
Beispiel Mindestlohn: Es ist Fakt in der Volkswirtschaftslehre dass ein Mindestlohn Arbeitsplätze vernichtet. Es ist auch Fakt dass einige Löhne so niedrig sind, dass sie unter dem Niveau liegen was diese Person an Sozialleistungen kriegen würde. (Tu mich schwer mit diesem Begriff "Reicht nicht zum leben", da ich selbst weniger habe und dennoch lebe)
Wie sieht also diese Faktenbasierte Wahl aus?
Das Problem ist ja hierbei, dass Politiker von Links sagen dass der Mindestlohn keine Arbeitsplätze kosten würde, die von Rechts übertreiben vieleicht in den Auswirkungen. Die Volkswirtschaft besagt aber es gibt diesen Verlust.
Im Endeffekt kann niemand vorhersagen, ob z.B. jemand immer noch einmal im Monat zum Friseur geht, wenn der Haarschanitt statt 10€ auf einmal 15€ kostet oder dann vieleicht doch nur alle 2 Monate, oder ob man wenn das Schnitzel im Restaurant nicht mehr 9€ kostet sondern vieleicht 15€ man es sich nicht dann direkt selbst macht und dann komplett alle Arbeitsplätze in dem Lokal wegfallen würden wegen ausbleibender Kundschaft, selbst die, die gar nicht von der Mindestlohnregelung betroffen waren.
Im Endeffekt weiß man es nicht, man kann raten. Wer optimistisch rät wählt vieleicht SPD, wer pessimistisch rät, oder lieber kein Risiko eingehen will wählt eher CDU, FDP oder AFD. Frankreich hat dieses Experiment gemacht mit einem Mindestlohn von 9€ mit katastrophalen Folgen, über hohe Jugendarbeitslosigkeit, Wegfall von Staatseinnehmen etc. das führt zum Verlust des AAA-Rating usw. man Gerät in eine Abwärtsspirale. Nun kann man sagen: In Deutschland wird es anders. Warum wird es anders? Ich habe bis jetzt noch keine schlüssigen Argumente gehört, aber vieleicht gibt es sie und wenn die Menschen informiert wären, könnten mir ja jetzt alle die links von der CDU gewählt haben etwas nennen.
Ich glaube grundsätzlich soll der Mindestlohn ja dafür da sein, um das Schindluder mit Werkverträgen etc. zu beseitigen. Allerdings in wie fern ist hier ein gesetzlicher deutschlandweiter Mindestlohn besser als ein Branchenspezifischer, denn so trifft es auch die Kleinunternehmer, die nicht mehr zahlen, weil sie es nicht können und der Kunde eine Entsprechende Preissteigerung nicht mitmacht. Unabhängig davon ist es auch eine Gerechtigkeitsfrage, da Selbstständige nicht betroffen sind und wenn dann die Inhaber und Risikoträger von Friseursalons oder Bäckereien und Gaststätten weniger verdiehnen als ihre Aushilfen kanns das auch nicht sein, vor allem wenn man Bedenkt wie essentiell neue Start-Ups und generell Neugründungen sind, wo man dann massiv Anreize abbauen würde.
Aber dass kann man ja alles selbst bewerten. Man muss sich nur klar sein, was fürn Rattenschwanz an jeder Maßnahme hängt. Ich glaube nicht, dass das jeder beurteilen könnte. Wie hier auch schon gesagt, wissen viele nichtmal was erst und zweitstimme sind und man kann noch soviel Zeitung lesen und fernsehen etc. aber bestimmte Mechnismen wird man da trotzdem nicht oder nur sehr schwer über lange Zeiträume verstehen.
Es ist eben nicht so einfach: Mindestlohn=alle die jetzt weniger verdiehnen verdiehnen jetzt 8,50€ und sonst ändert sich nichts.
Die Lohnbildung ist zwar in einigen Fällen aber meistens doch nicht das Ergebnis von bösen Kapitalisten die nur in die eigene Tasche wirtschaften, sondern das Ergebnis einer Reihe komplexer Mechanismen.
Es haben ja sogar geistig Behinderte das Wahlrecht, also teilweise Leute, die gar nicht in der Lage sind das zu verstehen.
Oft gibt es auch Zielkonflikte, die so gar nicht angesprochen werden, aber dann auch den Politikern in die Schuhe geschoben werden.
z.B. Die Schere zwischen Arm und Reich geht auseinander und wir wollen den Euro zusammen mit Südeuropa haben. Volkswirtschaftlich gesehen funktioniert das nicht, die aber auch hier von Zhao Yun im selben Beitrag gefordert wird, in dem sie auch eine auf Fakten basierte Wahl fordert.
Würde sie die Fakten kennen wüsste sie dass das nicht zusammengeht.
Will dich jetzt auch niemanden fertigmachen, sondern nur klar machen, dass eine auf Fakten basierte Wahl nicht möglich ist.

Das nächste was an eine auf Fakten basierte Wahl kommt wäre eine Stimme für die AFD, denn da sitzen Volkswirte, die ihre politische Konzeption relativ streng nach wissenschaftlichen Kriterien erarbeitet haben. Natürlich braucht man immer einen Kodex, der dabei aber denke ich hauptsächlich auf dem Stabilitätsgesetz von 1967 und der Mehrung des volkswirtschaftlichen Gesamtnutzens basiert und je weiter man sich von dieser Konzeption entfernt, desto größer ist das Risiko und die Notwendigkeit von staatlichen Eingriffen.
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  #73 (permalink)  
Alt 12.01.2014, 23:05
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Zitat:
Das nächste was an eine auf Fakten basierte Wahl kommt wäre eine Stimme für die AFD, denn da sitzen Volkswirte, die ihre politische Konzeption relativ streng nach wissenschaftlichen Kriterien erarbeitet haben.
:: D: D:D:

SORRY WAS? Also erst einmal gehst du in deinem Beitrag nur auf die wirtschaftliche Seite ein, ein Staat muss sich aber um mehr kümmern als nur um reine Wirtschaftlichkeit. Dass du in deinem Beitrag etwas einfach als "Fakt" kommentierst, ist sehr eindimensional, denn zu jeder Theorie wird es zwei ander egeben, die etwas komplett anderes sagen. Zumal der Mindestlohn ein Mosaikstein im ideologischen Konstrukt der Parteien sind: Einige Parteien sagen ja, dass eine Vollbeshcäftigung nicht mehr zeitgemäß ist und nicht erstrebenswert, weswegen man weniger, aber besser bezahlte Jobs in Kauf nimmt. Die CDU hingegen will ja jedme gerne einen Job geben, egal wie schlecht er ist. Jetzt von richtig und falsch zu reden hängt von der eigenen ideologischen Färbung ab.

Aber davon ab, dein AfD Spruch.. nein, einfach nein. Diesen neoliberalen Quatsch als irgendetwas positives zu sehen ist... fragwürdig.
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  #74 (permalink)  
Alt 12.01.2014, 23:56
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Jau, die VWLer machen das alles schon. Alles was die in ihrem Studium lernen ist ausnahmslos wahr und immer 1 zu 1 auf die Realität übertragbar, ganz genau.
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  #75 (permalink)  
Alt 13.01.2014, 00:08
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Zitat:
Zitat von LS
Das nächste was an eine auf Fakten basierte Wahl kommt wäre eine Stimme für die AFD, denn da sitzen Volkswirte, die ihre politische Konzeption relativ streng nach wissenschaftlichen Kriterien erarbeitet haben. Natürlich braucht man immer einen Kodex, der dabei aber denke ich hauptsächlich auf dem Stabilitätsgesetz von 1967 und der Mehrung des volkswirtschaftlichen Gesamtnutzens basiert und je weiter man sich von dieser Konzeption entfernt, desto größer ist das Risiko und die Notwendigkeit von staatlichen Eingriffen.
Volkswirtschaftliche Theorien, ob es nun die bekannten Theorien von Keynes, der Klassik oder sonstige weniger geläufige sind, gehen meist von einem Markt aus, bei dem Güter beschränkt sind.

Keynes Theorie ist in den 1920ern entstanden. Die Klassik sogar noch davor. Dort waren Güter begrenzt. Heute sind (fast alle) Güter unbegrenzt und weit andere Faktoren bestimmen die Marktwirtschaft, als nur das Angebot oder die Nachfrage. Daher sind diese Theorien heute nicht mehr anwendbar. Diese im Studium verstehen zu lernen ist dennoch eine gute Sache, lehren sie doch einen die kleinen Rädchen der Wirtschaft besser zu verstehen.

Zur AfD: Volkswirte können hauptsächlich einen Trend ableiten oder generell wirtschaftliche Bewegungen analysieren, da sie ausgebildet wurden, komplexe makroökonomische Zusammenhänge zu verstehen.
Das macht sie nicht zu Politikern, eher zu wirtschaftspolitischen Beratern.

Und da sie aus dem € rauswollten disqualifizierte sie eh (meiner Meinung nach) als Volkswirte, da Populismus in Reinform.
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SDC 2.0 http://nyanit.com/sdc-forum.de/index.php


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