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  #16 (permalink)  
Alt 24.12.2014, 18:18
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Zitat:
Gutmenschen-Blödsinn


Zitat:
Zensur der Sprache, wodurch Kinderbücher umgeschrieben und Süßspeisen umbenannt werden
Thema Kinderbücher: Hier ein guter Artikel dazu. Political Correctness in Kinderbüchern ? Zensur oder richtig?: Modernisierte Klassiker - taz.de
Thema Süßspeisen: Das steht den Firmen doch frei, Mohrenköpfe gibt es noch immer. Dass aber eine große Firma seine Dinge rnicht Negerküsse nennen will, leuchtet doch aber eigentlich ein? Ist es nicht verwerflicher, den Konservatismus um des Konservatismus willen zu erhalten? "Das heißt eben so und das soll sich nicht ändern!" Willkommen in der Realität.

Zitat:
die Umbennung von Weihnachtsmarkt in Wintermarkt
Und wieso ist das schlimm? Zumal 99,9% aller Weihnachtsmärkte noch Weihnachtsmärkte heißen.

Zitat:
Wobei ich hierbei denke, dass diese Dinge die wenigsten dunkelhäutigen bzw. nichtchristlichen Migranten gestört hat, sondern dass das auf den Mist der ganzen Linken und der Gutmenschen wuchs. Denn gerade die Linken setzen sich ja so für eine weitere Trennung von Kirche und Staat ein, und die ganzen Gutmenschen machen doch eh aus jeder Bagatelle ein Drama
Das ist doch gut, sorry. Wir wollen einen islamischen Gottesstaat verhindern, aber tolerieren dann eine Religion, nur weils uns passt? Sorry, das ist doch Unfug. Trennung von Religion und Staat ist richtig und wichtig.

Zitat:
Klar, es mit der Rechtskeule versuchen niederzuknüppeln ist das einfachste, doch ob das hierbei Erfolg hat ist fraglich, da PEGIDA doch komplexer ist als dargestellt. Denn bei einigen Dingen stimme ich ihnen zu, wenn auch nicht bei allen.
PEGIDA ist nicht komplex, maximal sehr diffus. Da werden Vorurteile und Ressentiments bedient, Fakten und Argumente als Lügenpresse dargestellt. Sorry, das ist eine ekelhafte Bewegung, für die ich mich echt schäme.
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  #17 (permalink)  
Alt 24.12.2014, 19:10
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Zitat:
Zitat von Lord_Data Beitrag anzeigen
Es ist aj einfach superwitzig. Ich glaube, dass das tiefverwurzelt in den wenig urbanisierten Gegenden hier liegt und da Xenophobie sich über Jahrhunderte eingebürgert hat (wobei es in anderen, ebenso ländlichen Gegenden Deutschlands irgendwie nicht so extrem ist. Vielleicht hat aber das DDR-Regime sein übriges getan, dass man der Politik und allen Institutionen misstraut..), man das nciht mehr rauskriegt.

Also ich hab einen relativ krassen Vergleich - ich komme aus dem Ruhrgebiet, wo es ja wirklich viele der dritten Generation der Einwanderer gibt. Natürlich gibt es hier Probleme, aber die direkte Konfrontation mit dem "Unbekannen" nimmt ihm den Schrecken. Jetzt wohne ich in Thüringen - und hier ist es nicht so krass, Jena ist ja eine ziemlich offene Studentenstadt. Aber in den umliegenden Dörfern ist es echt shclimm.. in Gera gibt es recht oft NPD Demos, aber zum Glück auch immer größere Gegendemos.

Und hier gibt es an Ausländern halt den Dönermann, den Chinesen und das wars dann schon.
Ich kann es mir nur so vorstellen, dass man einerseits sieht, wie deutsche/osteuropäische Räuberbanden sich hier bedienen und im Osten es versetzen (besonders in Grenzregionen schlimm), andererseits hat man noch die Sache mit der Sowjetunion und dessen extreme Fremdbestimmung noch in Hinterkopf, schätze ich mal. Auch wenn ich nicht für alle Rede, kann ich dennoch sagen, dass der Osten nicht brauner eingestellt ist als der Westen.
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  #18 (permalink)  
Alt 24.12.2014, 20:04
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Zitat:
Zitat von Lord_Data Beitrag anzeigen
Da werden Vorurteile und Ressentiments bedient, Fakten und Argumente als Lügenpresse dargestellt.
Das ist der wichtige Punkt an der Sache. Das wär alles kein Problem, wenn es da Leute wären, mit denen man diskutieren könnte.
Kann man aber nicht.
Alles was nicht der eigenen Meinung entspricht, ist vom Staat, von der "Lügenpresse" und von wem auch immer ausgedacht und entspricht sowieso nicht der Wahrheit, weil XY das mal gesagt hat oder das in irgendeinem Buch/auf irgendeiner Website stand.

Das Problem ist, dass das nicht nur die bildungsfernen Schichten sind, die da auf die Straße gehen sondern es ist eine vollkommen gemischte Gruppe. Da stehen teilweise studierte Leute, die trotzdem nicht der Lage sind, die Widersprüche, Unwahrheiten und teilweise einfach Dummheit der eigenen Forderungen zu verstehen.

Bei vielen von diesen Leuten mag es auch Unwillen sein, aber da sind so viele Leute auf der Straße, mit völlig unterschiedlichen Bildungshintergründen, die nicht in der Lage sind zu verstehen, dass 1+1=2 ist und nicht 37.

Und wer keine Logik verstehen kann und Argumente ignoriert, der kann nicht diskutieren. Aber die wollen auch nicht diskutieren, die wollen Recht haben.

Das Problem an der Sache ist, dass man sie dann noch ernst nehmen soll.
Aber man kann ja keine erwachsene Diskussion führen oder irgendetwas ernst nehmen, wenn da ein Kleinkind steht und einfach "Nein" sagt.
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Was yea ra chs hymmnos mea.
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  #19 (permalink)  
Alt 24.12.2014, 21:53
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Zitat:
Zitat von Rain Beitrag anzeigen
Die Frage, die man sich hier stellen muss, ist, wieso es dazu überhaupt kam. Erst Hooligans gegen Salafisten, und jetzt PEGIDA. Gerade letzteres betrachte ich als eine Reaktion auf den ganzen Gutmenschen-Blödsinn, der in den letzten Jahren statt fand, etwa die Zensur der Sprache, wodurch Kinderbücher umgeschrieben und Süßspeisen umbenannt werden, die Umbennung von Weihnachtsmarkt in Wintermarkt und die Entfernung von Adventsdekorationen aus Kindergärten. (Wobei ich hierbei denke, dass diese Dinge die wenigsten dunkelhäutigen bzw. nichtchristlichen Migranten gestört hat, sondern dass das auf den Mist der ganzen Linken und der Gutmenschen wuchs. Denn gerade die Linken setzen sich ja so für eine weitere Trennung von Kirche und Staat ein, und die ganzen Gutmenschen machen doch eh aus jeder Bagatelle ein Drama [Mohrenkopf = Böse! Buhuhu!!!], um sich auf Kosten von konservativen Gegebenheiten oder Denkenden zu profilieren.)
Klar, es mit der Rechtskeule versuchen niederzuknüppeln ist das einfachste, doch ob das hierbei Erfolg hat ist fraglich, da PEGIDA doch komplexer ist als dargestellt. Denn bei einigen Dingen stimme ich ihnen zu, wenn auch nicht bei allen.
Lord_Data hat dazu ja schon Stellung bezogen, aber gerade auf den Punkt der "Wintermärkte" möchte ich mal eingehen, da ich gerade dazu erst was gelesen hatte.
Da hat die BILD mal wieder große Arbeit geleistet und einfach eine Behauptung in die Welt gesetzt, die sich nach so langer Zeit immer noch hält, obwohl sie eindeutig falsch ist. Es gab nie eine Vorgabe zur Umbenennung von Weihnachtsmärkten und wird auch nie eine geben. Die wenigen Märkte, die sich nicht Weihnachtsmarkt nennen tun dies völlig freiwillig und aus Gründen, die den Betreibern vorschwebten.

Und genauso verhält es sich auch mit den meisten anderen "Sachverhalten", die so in den Köpfen rumschwirren. Erstmal irgendwelche Schlagzeilen raushauen, 50% der Leute übernehmen ja eh unreflektiert, und dann warten, dass sich die Empörung verbreitet. Die Richtigstellung dieser "Sachverhalte" geht dann meistens unter bzw. bleibt im Hinterkopf, dass da ja mal irgendwas war und wenn dann die nächste Meldung kommt, sind die Vorurteile und die Empörung wieder ganz schnell auf dem Tisch.

Und Lord Durans Beobachtungen muss ich leider auch teilen. Bei Gegenstimmen wird man echt schnell als Gutmensch, Antifa oder ähnliches abgestempelt. (Wobei ich mich gerade frage, was schlimm daran sein soll, ein guter Mensch zu sein bzw. antifaschistisch eingestellt zu sein. )
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  #20 (permalink)  
Alt 24.12.2014, 23:46
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Zitat von Lord_Data Beitrag anzeigen
Thema Kinderbücher: Hier ein guter Artikel dazu. Political Correctness in Kinderbüchern ? Zensur oder richtig?: Modernisierte Klassiker - taz.de
Thema Süßspeisen: Das steht den Firmen doch frei, Mohrenköpfe gibt es noch immer. Dass aber eine große Firma seine Dinge rnicht Negerküsse nennen will, leuchtet doch aber eigentlich ein? Ist es nicht verwerflicher, den Konservatismus um des Konservatismus willen zu erhalten? "Das heißt eben so und das soll sich nicht ändern!" Willkommen in der Realität.
Ach ja, die TAZ... Eine tendenziöse Zeitung, die einer Ideologie folgt. Ist grundsätzlich nicht schlecht, jedoch ist der Artikel eben durch ihre politische Richtung geprägt und daher bei weitem nicht der Weisheit letzter Schluss.
Ich frage mich wirklich, wieso manche Leute so den Zwang verspühren, gewisse Wörter unbedingt umbenennen zu müssen. Es geht nicht darum, den Konservatismus um des Konservatismus Willens aufrecht zu erhalten, sondern um die Haarspalterei, die durch die Umbenennung besteht. Denn diverse Begriffe haben sich mit der Zeit schon so dermaßen verselbstständigt, dass sie mit der ursprl. Wortherleitung nicht mehr wirklich was zu tun haben bzw. in Verbindung gebracht werden. Erst wenn man tatsächlich 200%ig genau hinschaut und es künstlich aufbaut, kann man was "verwerfliches" entdecken. Aber da muss man der Sache sehr viel Aufmerksamkeit schenken. Und genau das ist es mit den Mohrenköpfen. Wenn man den Begriff erwähnt, dann denkt man doch nicht wirklich an farbige Menschen, sondern an die Süßigkeit. An die Leute denkt man erst, wenn man über die Wortherleitung nachdenkt, und das gibt in der Regel positive Assimilationen, da man damit auch gleichzeitig eine positive Emotion erlebt, eben weil man noch die Leckerei im Kopf hat.

Zitat:
Zitat von Lord_Data Beitrag anzeigen
Das ist doch gut, sorry. Wir wollen einen islamischen Gottesstaat verhindern, aber tolerieren dann eine Religion, nur weils uns passt? Sorry, das ist doch Unfug. Trennung von Religion und Staat ist richtig und wichtig.
Ja, Trennung von Staat und Religion ist richtig und wichtig, da gebe ich Dir 100% Recht. Jedoch muss man sich vor Augen halten, dass das Christentum die abendländische Kultur geprägt hat. Und das dadurch entstandene Brauchtum hat sich schon längst von der kirchlichen Herrschaft gelöst. Es erinnert noch schwach an die historischen Begebenheiten, aber mehr auch nicht. Und es erklärt sich ja von selbst, dass Folklore und durch religiöse Schriften bestimmte Gesetze zwei vollkommen verschiedene Paar Schuhe sind.

Zitat:
Zitat von Lord_Data Beitrag anzeigen
PEGIDA ist nicht komplex, maximal sehr diffus. Da werden Vorurteile und Ressentiments bedient, Fakten und Argumente als Lügenpresse dargestellt.
Es kommt eben immer darauf an, wer dabei ist. Und PEGIDA greift eben unterschiedl. Schichten auf, da gibt es auch verschiedene politische Positionen. Klar, der rechte Rand mischt da auch mit, lässt sich nicht vermeiden, aber bei weitem nicht nur. Und ihre offizielle Ideologie richtet sich gegen religiöse Fanatiker, aber bei weitem nicht gegen alle Ausländer. sie sprechen sich ja auch für eine humanitärere Asylpolitik aus, nur gibt es eben eine Null-Toleranzgrenze für kriminelle Migranten. Dies findet man hier bei dem entspr. Wikipediaeintrag unter dem Punkt "Forderungen".
Und was die Feindschaft gegen die "Lügenpresse" betrifft, da muss man sich auch fragen, was die Presse dazu beigetragen hat. Denn im politischen Klima Deutschlands werden patriotische Bestrebungen eh mit Argusaugen beobachtet, und so mancher Reporter sieht nur das, was er sehen will, und das sind i.d.R. braune Motivationen. Wie schon in dem Wikipedia-Artikel steht: "Während der PEGIDA-Demonstration am 15. Dezember 2014 gab sich ein Reporter des Senders RTL bei einer verdeckten Recherche als PEGIDA-Anhänger aus und ließ sich vom NDR-Magazin Panorama interviewen, wobei er „latent ausländerfeindliche Sprüche“ äußerte.[105] Erst am 18. Dezember 2014, nach der Veröffentlichung der Interviewaufnahmen durch Panorama, deckte der Reporter seine Identität gegenüber dem NDR auf und erklärte, die getätigten Äußerungen entsprächen nicht seiner Meinung.[106] Der Redaktionsleiter von Panorama kritisierte dieses Verhalten.[105] Der Reporter wurde in Reaktion auf sein Verhalten am 21. Dezember 2014 von RTL entlassen". Und durch eben solche Dinge kann man sich schon mal verleumdet fühlen (in einigen Fällen auch durchaus zu Recht), da sind sie in einer "natürlichen" Defensive.

Zitat:
Zitat von Lord_Data Beitrag anzeigen
Sorry, das ist eine ekelhafte Bewegung, für die ich mich echt schäme.
Ja genau, tu das.


Zitat:
Zitat von MicalLex Beitrag anzeigen
Lord_Data hat dazu ja schon Stellung bezogen, aber gerade auf den Punkt der "Wintermärkte" möchte ich mal eingehen, da ich gerade dazu erst was gelesen hatte.
Da hat die BILD mal wieder große Arbeit geleistet und einfach eine Behauptung in die Welt gesetzt, die sich nach so langer Zeit immer noch hält, obwohl sie eindeutig falsch ist. Es gab nie eine Vorgabe zur Umbenennung von Weihnachtsmärkten und wird auch nie eine geben. Die wenigen Märkte, die sich nicht Weihnachtsmarkt nennen tun dies völlig freiwillig und aus Gründen, die den Betreibern vorschwebten.
Ok, das ist wirklich interessant. Wo kann ich dazu genauere Details finden?


Zitat:
Zitat von MicalLex Beitrag anzeigen
Und genauso verhält es sich auch mit den meisten anderen "Sachverhalten", die so in den Köpfen rumschwirren. Erstmal irgendwelche Schlagzeilen raushauen, 50% der Leute übernehmen ja eh unreflektiert, und dann warten, dass sich die Empörung verbreitet. Die Richtigstellung dieser "Sachverhalte" geht dann meistens unter bzw. bleibt im Hinterkopf, dass da ja mal irgendwas war und wenn dann die nächste Meldung kommt, sind die Vorurteile und die Empörung wieder ganz schnell auf dem Tisch.
Ja, das unterschreibe ich so. Jedoch muss man auch bedenken, dass das leider auf beide Seiten zutrifft, sowohl auf so manchen PEGIDA-Anhänger als auch auf so manchen ihrer Gegner.


Zitat:
Zitat von MicalLex Beitrag anzeigen
Und Lord Durans Beobachtungen muss ich leider auch teilen. Bei Gegenstimmen wird man echt schnell als Gutmensch, Antifa oder ähnliches abgestempelt.
Ja, leider, doch solche Menschen gibt es halt überall, sowohl in den erwähnten PEGIDA-Reihen, als auch in den Reihen ihrer Gegner, von denen die PEGIDA-Anhänger und teilweise nur die Befürworter gleich als rechtsextrem, faschistisch, total ausländerfeindlich etc. stigmatisiert werden.


Zitat:
Zitat von MicalLex Beitrag anzeigen
(Wobei ich mich gerade frage, was schlimm daran sein soll, ein guter Mensch zu sein bzw. antifaschistisch eingestellt zu sein. )
Daran ist grundsätzlich nichts verwerfliches Auszusetzen. Nur gibt es durchaus einen riesigen Unterschied zwischen einem guten, human eingestellten Menschen und einem mit dem Finger auf Andersdenkende zeigenden Gutmenschen. Ebenfalls gibt es einen enormen Unterschied zwischen einer wahren antifaschistischen Haltung und der heutigen Antifa. (Meiner Meinung nach ist das die einzige Gruppierung, die es schafft, die braunen ldioten in Punkto Dummheit und Intoleranz gegenüber anderen Meinungen zu übertreffen. Doch wie gesagt, ist nur meine persönl. Meinung.)

Und bevor jemand was falsch versteht, ich bin kein PEGIDA-Anhänger, doch stimme ich ihnen durchaus in best. Punkten zu.
__________________
...

37

Geändert von Idris (24.12.2014 um 23:58 Uhr)
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  #21 (permalink)  
Alt 25.12.2014, 10:39
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Zitat:
Zitat von Rain Beitrag anzeigen
Und bevor jemand was falsch versteht, ich bin kein PEGIDA-Anhänger, doch stimme ich ihnen durchaus in best. Punkten zu.
Und zwar welchen?
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Was yea ra chs hymmnos mea.
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  #22 (permalink)  
Alt 25.12.2014, 10:40
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@Rain:

Diese komischen Sprach-"Experten" (darunter auch die "Wir müssen unsere Sprache vor zu vielen englischen Begriffen schützen!"-Fraktion) sind weldfremd und haben anscheinend zuviel 1984 gelesen. Sie wollen entweder nicht wahr haben, dass Sprachen nicht in Stein gemeißelt sind, oder wollen selbst mitbestimmen, wohin sie sich entwickelt. Als ob sich Sprache irgendwo anders als auf der Straße weiterentwickelt.


Zitat:
Zitat von Lord Duran Beitrag anzeigen
Das ist der wichtige Punkt an der Sache. Das wär alles kein Problem, wenn es da Leute wären, mit denen man diskutieren könnte.
Kann man aber nicht.
Das macht mir schon seit einer Weile Sorgen: Die typische Internet-Kommentarsektion-Diskussionskultur scheint ins reale Leben überzuschwappen. Logische Argumentation ist tot, lang lebe der Backfire Effect und andere seltsame Marotten

Wer dem Englischen nicht so mächtig ist:
 
Der Backfire Effect: Wenn jemand feste genug an etwas glaubt ("Obama ist gar kein Amerikaner!"), lässt er sich davon durch nichts abbringen. In der Tat bestärken Gegenbeweise ihn nur in seinem Glauben ("War ja klar, dass das Weiße Haus jetzt mit einer angeblich echten Geburtsurkunde ankommt!")

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"The bird of Hermes is my name, eating my wings to make me tame."
(Hellsing)
"Who the hell do you think I am?!"
(Gurren Lagann)


Geändert von Doresh (25.12.2014 um 10:56 Uhr)
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  #23 (permalink)  
Alt 25.12.2014, 13:42
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Zitat:
n, sondern um die Haarspalterei, die durch die Umbenennung besteht
Die durhc die Leut ekommt, die sich aufregen. Sprache ist organisch und kann nicht diktiert werden. Sprache ist,w as die Leute benutzen, und außer bei bayrische Omas ist das Wort "Neger" z.B. jetzt nicht so weit verbreitet außerhalb einer Szene. Irrsinnig, dass Rechte lieber den lateinischen als den deutschen Begriff nehmen.

Zitat:
Jedoch muss man sich vor Augen halten, dass das Christentum die abendländische Kultur geprägt hat.
Und zerstört hat. Danke, Christentum, für das zerstören antiker Texte - und Pfui Islam, dass ihr diese ketzerischen Texte aus dem griechischen übersetzt und erhalten habt. Aber das ist ja grad nicht der Punkt...
Sich darüber aufzuregen ist müßig. Natürlich kann man Weihnachtszeit auch ganz unreligiös feiern. Aber du tust so, als gebe es ein Gesetz, dass es verbietet. Aber das Auslassen dieser christlichen Traditionen ist tatsächliches Leben und Alltag, deswegen macht es doch Sinn, dass viele Kindergärten drauf verzichten.
EDIT: Und da wir grad bei Christlichkeit sind - wenn sich PEGIDA als christliches Bollwerk gegen die Islamisierung versteht, dann handeln sie höchst unchristlich. Ist bedingungslose Nächstenliebe, selbst für deine Feinde, nicht ein Grundbegriff in Jesus Lehre? Vielleicht sollten die PEGIDA-Anhänger öfter die Bergpredigt lesen. Und die andere Wange hinhalten. Das sind christliche Werte, und ich find es witzig, dass man fürchtet, de ganzen tollen christlichen Traditionen gehen zu Bruch, wenn man sich selber offensichtlich nicht christlich verhält.

Zitat:
nur gibt es eben eine Null-Toleranzgrenze für kriminelle Migranten
Aber deutsche Kriminelle werden toleriert? Finde ich schwach. Wieso nicht alle Kriminelle und Sozialschmarotzer raus?

Zitat:
sie sprechen sich ja auch für eine humanitärere Asylpolitik aus
Ja, aber nach dem Motto: Mehr Asylheime, aber bloß nicht in meiner Nachbarschaft!

Zitat:
Ok, das ist wirklich interessant. Wo kann ich dazu genauere Details finden?
Bildblog. Das ?BamS?-Märchen vom Weihnachtsmarktverbot — BILDblog
Und in dem Zusammenhang.. BILD-Verdummung der Menschen, Bedienung von Ressentiments und rechten Argumenten. Vom Untergang des Abendlandes kann ?Bild? ein Liedchen singen — BILDblog

Geändert von Lord_Data (25.12.2014 um 14:06 Uhr)
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  #24 (permalink)  
Alt 25.12.2014, 16:34
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Zitat:
Zitat von Lord Duran Beitrag anzeigen
Und zwar welchen?
Ich stimme ihnen in den Punkten bezüglich des Asylrechtes zu, zumindest, wie es hier unter dem Punkt "Forderungen und Positionspapier" dargelegt ist. Gerade die Sache mit den Asylsuchenden aus Kriegsschauplätzen halte ich für sehr wichtig, denn aus meiner aktiven Zeit bei Amnesty International weiß ich, wie übel da einige davon behandelt werden. (Beispiel: Viele Leute wissen nicht, dass sich unter vielen Flughäfen wie etwa Frankfurt ganze städte befinden, wo Asylsuchende zwischenzeitlich untergebracht werden. Und die Bedingungen dort sind wirklich übel. Teilweise werden die dort auch komplett aufs Kreuz gelegt, etwa sollen sie ein Formular unterschreiben, und da sie kein Deutsch können unterzeichnen sie ihre eigene Abschiebung.) Hier muss wirklich was getan werden! Auch halte ich eine schnellere und verbindliche Integration für wichtig und richtig, denn die zustände heute, dass teilweise Parallelgesellschaften existieren, halte ich für völlig inakzeptabel. Auch das mehrjährige Arbeitsverbot nach der Ankunft hier muss abgeschafft werden. Doch ebenfalls muss unsere Gesellschaft vor kriminellen Asylanten geschützt werden, das beinhaltet die rigorose Abschiebung bei straffälligkeit (zumindest, wenn Personen durch bedroht, direkt verängstigt oder geschädigt werden) (zumal wir eh schon genug eigenen Abschaum haben, der viel härter bestraft gehört). Denn Integration ist wichtig, und die armen Teufel aus den Kriegsgebieten haben durchaus hier eine zweite Chance verdient, ebenso die, die sich hier eine neue Existenz erarbeiten wollen. Doch die Leitkultur, an der sich die Integration zu orientieren hat, ist hier in Deutschland eben die deutsche. Und um es nochmal zu verdeutlichen: Ich rede hier von Integration, nicht von Selbstaufgabe. Ebenfalls möchte ich mich hier auch auf keinen Fall gegen die Übernahme von "fremden" Bräuchen aussprechen. Denn wenn ein Brauch als gut erachtet wird und er die eigene Kultur ergänzt, wieso nicht? Das ist das voneinander Lernen, und letzten Endes auch Demokratie.
Weiterhin stimme ich ihnen beim Erhalt des Brauchtums und der Folklore zu, etwa den Weihnachtslieder.
Jedoch bei der Islamophobie, einem ihrer Hauptpunkte, stimme ich ihnen absolut nicht zu. Die Behauptung, der Islam würde das Abendland unterwandern und kaputt machen, halte ich für absurd, zumal wir uns ja durch den Kapitalismus und dem damit einhergehenden Werteverlust eh selbst abschaffen.

Zitat:
Zitat von Lord_Data Beitrag anzeigen
Die durhc die Leut ekommt, die sich aufregen. Sprache ist organisch und kann nicht diktiert werden. Sprache ist,w as die Leute benutzen, und außer bei bayrische Omas ist das Wort "Neger" z.B. jetzt nicht so weit verbreitet außerhalb einer Szene. Irrsinnig, dass Rechte lieber den lateinischen als den deutschen Begriff nehmen.
Zitat:
Zitat von Doresh Beitrag anzeigen
@Rain:

Diese komischen Sprach-"Experten" (darunter auch die "Wir müssen unsere Sprache vor zu vielen englischen Begriffen schützen!"-Fraktion) sind weldfremd und haben anscheinend zuviel 1984 gelesen. Sie wollen entweder nicht wahr haben, dass Sprachen nicht in Stein gemeißelt sind, oder wollen selbst mitbestimmen, wohin sie sich entwickelt. Als ob sich Sprache irgendwo anders als auf der Straße weiterentwickelt.
Ja, Sprache entwickelt sich stetig weiter, und hier trägt jede Zunge ihren Teil bei. Welche Worte man benutzt, das entscheidet jeder für sich selbst. Und auch hierbei gibt es diverse Fraktionen, die von Doresh erwähnten sog. "Weltfremden", die an den alten Begriffen halten, oder die modernen, hippster, politisch Korrekten etc., die eben alles außer konservativ sind oder zumindest sein wollen. Klar dass da diverse Begriffe nicht mehr verwendet werden und man sich gerne sehr vielen Anglizismen bedient. Aber wie gesagt, jedem das Seine. Ich persönlich halte die "Zensur" für lächerlich, während andere eben meine Sichtweise als unangebracht betrachten.


Zitat:
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Und zerstört hat. Danke, Christentum, für das zerstören antiker Texte - und Pfui Islam, dass ihr diese ketzerischen Texte aus dem griechischen übersetzt und erhalten habt.
Ja selbstverständlich! Deshalb ist Europa ja auch kulturelles Brachland ohne irgendwelche geschichtlichen Errungenschaften, da die Kirche ja schließlich alle zerstört hat. Und die Schariah ist ja überhaupt DAS Musterbeispiel für Humanität und die Verbreitung der Menschenrechte.


Zitat:
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Sich darüber aufzuregen ist müßig. Natürlich kann man Weihnachtszeit auch ganz unreligiös feiern. Aber du tust so, als gebe es ein Gesetz, dass es verbietet. Aber das Auslassen dieser christlichen Traditionen ist tatsächliches Leben und Alltag, deswegen macht es doch Sinn, dass viele Kindergärten drauf verzichten.
EDIT: Und da wir grad bei Christlichkeit sind - wenn sich PEGIDA als christliches Bollwerk gegen die Islamisierung versteht, dann handeln sie höchst unchristlich. Ist bedingungslose Nächstenliebe, selbst für deine Feinde, nicht ein Grundbegriff in Jesus Lehre? Vielleicht sollten die PEGIDA-Anhänger öfter die Bergpredigt lesen. Und die andere Wange hinhalten. Das sind christliche Werte, und ich find es witzig, dass man fürchtet, de ganzen tollen christlichen Traditionen gehen zu Bruch, wenn man sich selber offensichtlich nicht christlich verhält.
Aber gerade für die Kinder gehört doch die Deko zum weihnachtlichen Zauber. Und Weihnachten ist Folklore, wenn man selbst da noch Trennen will schießt man über das Ziel hinaus.
Und was Deine religiöse Argumentation betrifft, da fällt mir gerade jenes Sprichwort ein: "Würden die Klugen immer nachgeben, würden die Dummen bald die Welt beherrschen." Dies kann man hierauf entspr. übertragen (aber bitte nicht 1:1, das wäre nur vorsätzlich falsch ausgelegt ). Und überhaupt, würden sich alle Religionen an die von ihnen postulierte Menschlichkeit halten, gäbe es keinen Krieg und kein Leid, denn Friedfertigkeit ist kein jüdisch-christliches Monopol.


Zitat:
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Aber deutsche Kriminelle werden toleriert? Finde ich schwach. Wieso nicht alle Kriminelle und Sozialschmarotzer raus?
Die willst auf den PEGIDA-Gründer Bachmann hinaus, der ja selbst eine beachtliche Geschichte hat, habe ich Recht? Und für die Beantwortung Deiner Frage solltest Du die Köpfe hinter PEGIDA einfach mal direkt fragen. Ist nur eine Vermutung von mir, doch ich denke nicht, dass sie Dir das bejahen werden. Das wäre reines Wunschdenken. Am naheliegendsten wäre meiner Einschätzung nach die Antwort, dass unsere Gesetze gegenüber Kriminellen eh zu lasch sind und man sie verstärken müsse. (By the way [guck mal, ein Anglizismus! ], erinnerst Du Dich noch an unsere Diskussion letzten Sommer über den korrekten juristischen Umgang mit Pädos, welche sich durch die Thematik des "Zu Tode hetzen" auf sämtl. Kriminelle ausgebreitet hat? Du warst da der, der sich für Milde gegenüber Kriminellen, besonders für die armen Kinderschänder ausgesprochen hat, nur mal so als Erinnerung. Also tu jetzt mal nicht so.) Und ja, der Umgang mit Bachmann wird bestimmt sehr diffus sein, doch sollte man immer zwischen Person und Idee trennen. Denn es wäre reine Dummheit, von jemandem, der sich einst straffällig machte, gleich automatisch alle Ideen als Müll abzutun.


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Ja, aber nach dem Motto: Mehr Asylheime, aber bloß nicht in meiner Nachbarschaft!
Wieder Dein Wunschdenken? Es wird sich für eine dezentrale Unterbringung ausgesprochen, das kann überall sein. Aber zum Thema Asylantenheime: Was würde wohl passieren, wenn man sie nur noch in die von den Grünen bewohnten Besser-Verdiener-Viertel bauen würde? Die wären dann garantiert die ersten, die dagegen Sturm laufen würden!

Wirklich interessant. Vor allem die Begründung der Organisatoren, die man hier lesen kann: NEUES | Kreuzberger Wintermarkt
Hier kann man den momentanen politisch korrekten Trend sehen, der Versuch, es (sprachlich) jedem Recht zu machen, außer halt den Koservativen, was man durchaus als freiwillige Selbstzensur betrachten kann. Mal ehrlich, eine saisonorientierte Marktplanung ist ja wirklich gut, aber wieso soll man dann ausgerechnet das Highlight (guck mal, schon wieder ein Anglizismus! ) der jeweiligen Saison, in diesem Fall Weihnachten, bei der Namenswahl außen vorlassen? Denn Weihnachten impliziert hierzulande schließlich den Winter, aber auch die Lichter, die Sternen und die Kontinente (wird ja schließlich nicht nur in Deutschland gefeiert, sondern weltweit), wie es in den verschiedenen Namensvorschlägen genannt wird.

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Und in dem Zusammenhang.. BILD-Verdummung der Menschen, Bedienung von Ressentiments und rechten Argumenten. Vom Untergang des Abendlandes kann ?Bild? ein Liedchen singen — BILDblog
Ja, BILD kippt gerne Öl ins Feuer, da sind sie sehr kreativ. Wobei ich den Vorschlag, muslimische Lieder zu Weihnachten zu singen, ebenfalls als sehr kreativ finde. Ein dort veröffentlichter Leserkommentar bringt es auf den Punkt: "Geht doch mal gucken ob sie demnächst in der Moschee auch Schweineschnitzel und Glühwein verteilen als Zeichen eines GEMEINSAMEN Zusammenlebens." Auch wenn es auf den ersten Blick als reine Ironie erscheint, so wäre es doch auf den 2. Blick die erforderliche logische Konsequenz darauf.
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37

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Alt 25.12.2014, 17:01
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Ja selbstverständlich! Deshalb ist Europa ja auch kulturelles Brachland ohne irgendwelche geschichtlichen Errungenschaften, da die Kirche ja schließlich alle zerstört hat. Und die Schariah ist ja überhaupt DAS Musterbeispiel für Humanität und die Verbreitung der Menschenrechte.
Das zeigt eher, dass das gar nichts mit der einzelnen Religion zu tun hat. Wichtig ist, wieviel Einfluss die Religion auf die Politik hat. Die Katholische Kirche war jahrhundertelang die mächtigste Organisation in ganz Europa. Da war es nur natürlich, dass sie eine Abneigung gegen alles entwickelt, was an dieser Macht sägen kann, sei es nun ein Wissenschaftler, eine andere Religion oder auch nur Christen, die nicht Teil des katholischen Klubs waren. Der 30-jährige Krieg kam nicht von ungefähr, und die Anglikanische Kirche hatte Glück, dass der Vatikan zu dem Zeitpunkt schon einiges an Macht und Einfluss verloren hatte.

Im Morgenland hingegen konnten Wissenschaftler sich viel unbekümmerter ihren Studien widmen. Da half es wohl auch, dass der Islam keine Monopol-Organisation wie die katholische Kirche hat.

Hat sicher auch geholfen, dass sie regional besseren Zugriff auf das Wissen antiker Hochkulturen hatten, aber sie hatten auch zahlreiche eigene Gelehrte. Wir haben nicht umsonst deren Zahlensystem und die Algebra übernommen.
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(Gurren Lagann)


Geändert von Doresh (25.12.2014 um 17:15 Uhr)
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  #26 (permalink)  
Alt 25.12.2014, 18:09
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Zitat:
Wieder Dein Wunschdenken? Es wird sich für eine dezentrale Unterbringung ausgesprochen, das kann überall sein. Aber zum Thema Asylantenheime: Was würde wohl passieren, wenn man sie nur noch in die von den Grünen bewohnten Besser-Verdiener-Viertel bauen würde? Die wären dann garantiert die ersten, die dagegen Sturm laufen würden!
Öh, also es gibt doch ständig Widerstände gegen Asylheime... und dnan sagen wieder alle, sie sind für besseren Umgang mit Asylanten, aber vor der eigenen Tür bitte nicht.

Zitat:
Ja, BILD kippt gerne Öl ins Feuer, da sind sie sehr kreativ. Wobei ich den Vorschlag, muslimische Lieder zu Weihnachten zu singen, ebenfalls als sehr kreativ finde. Ein dort veröffentlichter Leserkommentar bringt es auf den Punkt: "Geht doch mal gucken ob sie demnächst in der Moschee auch Schweineschnitzel und Glühwein verteilen als Zeichen eines GEMEINSAMEN Zusammenlebens." Auch wenn es auf den ersten Blick als reine Ironie erscheint, so wäre es doch auf den 2. Blick die erforderliche logische Konsequenz darauf.
Das hat ja aber nichts mit gemeinsamen Zusammenleben zu tun, sondern bricht deren religiöse Traditionen. Versteh nicht, was das zum Zusammenleben und Verstehen der anderen Kultur beitragen soll.

Zitat:
Und was Deine religiöse Argumentation betrifft, da fällt mir gerade jenes Sprichwort ein: "Würden die Klugen immer nachgeben, würden die Dummen bald die Welt beherrschen." Dies kann man hierauf entspr. übertragen (aber bitte nicht 1:1, das wäre nur vorsätzlich falsch ausgelegt ). Und überhaupt, würden sich alle Religionen an die von ihnen postulierte Menschlichkeit halten, gäbe es keinen Krieg und kein Leid, denn Friedfertigkeit ist kein jüdisch-christliches Monopol.
Ok, also christliches Weltbild, aber die christliche Lehre legen wir uns aus wie wir wollen!? Sinnlos.

Zitat:
Ja selbstverständlich! Deshalb ist Europa ja auch kulturelles Brachland ohne irgendwelche geschichtlichen Errungenschaften, da die Kirche ja schließlich alle zerstört hat. Und die Schariah ist ja überhaupt DAS Musterbeispiel für Humanität und die Verbreitung der Menschenrechte.
Für ca. 800 Jahre und mehr: ja.
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  #27 (permalink)  
Alt 25.12.2014, 19:42
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Zitat:
Zitat von Doresh Beitrag anzeigen
Das zeigt eher, dass das gar nichts mit der einzelnen Religion zu tun hat. Wichtig ist, wieviel Einfluss die Religion auf die Politik hat. Die Katholische Kirche war jahrhundertelang die mächtigste Organisation in ganz Europa. Da war es nur natürlich, dass sie eine Abneigung gegen alles entwickelt, was an dieser Macht sägen kann, sei es nun ein Wissenschaftler, eine andere Religion oder auch nur Christen, die nicht Teil des katholischen Klubs waren. Der 30-jährige Krieg kam nicht von ungefähr, und die Anglikanische Kirche hatte Glück, dass der Vatikan zu dem Zeitpunkt schon einiges an Macht und Einfluss verloren hatte.

Im Morgenland hingegen konnten Wissenschaftler sich viel unbekümmerter ihren Studien widmen. Da half es wohl auch, dass der Islam keine Monopol-Organisation wie die katholische Kirche hat.

Hat sicher auch geholfen, dass sie regional besseren Zugriff auf das Wissen antiker Hochkulturen hatten, aber sie hatten auch zahlreiche eigene Gelehrte. Wir haben nicht umsonst deren Zahlensystem und die Algebra übernommen.
Ok, da gebe ich Dir absolut Recht. Jedoch braucht sich Europa trotz allem bezüglich kulturellen Errungenschaften absolut nicht hinter dem osmanischen Reich verstecken, wie uns die Geschichte zeigt. Denke nur an Kopernikus, Keppler oder Leonardo da Vinci. Geniale Köpfe, die ihre Forschungen leider verheimlichen mussten. Aber in der Neuzeit hat sich das dank der industriellen Revolution und der Säkularisierung zum Glück geändert.


Zitat:
Zitat von Lord_Data Beitrag anzeigen
Öh, also es gibt doch ständig Widerstände gegen Asylheime... und dnan sagen wieder alle, sie sind für besseren Umgang mit Asylanten, aber vor der eigenen Tür bitte nicht.
Vor allem die Grünen. Denn die sind in der Sache die mit Abstand größten Heuchler.


Zitat:
Zitat von Lord_Data Beitrag anzeigen
Das hat ja aber nichts mit gemeinsamen Zusammenleben zu tun, sondern bricht deren religiöse Traditionen. Versteh nicht, was das zum Zusammenleben und Verstehen der anderen Kultur beitragen soll.
Nun, das Singen muslimischer Lieder an Weihnachten ist in religiöser Hinsicht auch nicht gerade koscher...


Zitat:
Zitat von Lord_Data Beitrag anzeigen
Ok, also christliches Weltbild, aber die christliche Lehre legen wir uns aus wie wir wollen!? Sinnlos.
Interessant, wie Du die religiösen Interessen der Migranten achtest, aber die des eigenen Kulturkreises hinsichtlich Exegese mit Füßen trittst. Aber schau doch mal auf die Weltkarte, informier Dich, wie es in den einzelnen Kulturkreisen so aussieht, und dann sag mir, in was für einem Kulturkreis und Rechtssystem Du heute lieber leben möchtest: In einem christlich-geprägten (die sich ihre Religion ja so auslegen, wie sie wollen), oder in einem islamischen?


Zitat:
Zitat von Lord_Data Beitrag anzeigen
Für ca. 800 Jahre und mehr: ja.
Schon Recht, Lord Data, schon Recht.
Aber da Du ja so den Erhalt kulturellen Erbgutes von Seiten des Islams hervorhebst, dann schau doch jetzt mal nach Nigeria, Syrien, Irak und Afghanistan und sieh, wie viel kulturelles Erbgut da vom Islam heute vorsätzlich zerstört wird! (Zumal ja die Schariah schon grundsätzlich die freien Künste Kunst und Musik verbietet, und heute auch das Fußballspiel, wie uns Boko Haram so schön zeigt. Und genau gegen sowas ist PEGIDA, gegen die Du wiederum bist.)
__________________
...

37

Geändert von Idris (25.12.2014 um 19:52 Uhr)
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  #28 (permalink)  
Alt 25.12.2014, 21:10
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Zitat:
Zitat von Rain Beitrag anzeigen
Schon Recht, Lord Data, schon Recht.
Aber da Du ja so den Erhalt kulturellen Erbgutes von Seiten des Islams hervorhebst, dann schau doch jetzt mal nach Nigeria, Syrien, Irak und Afghanistan und sieh, wie viel kulturelles Erbgut da vom Islam heute vorsätzlich zerstört wird! (Zumal ja die Schariah schon grundsätzlich die freien Künste Kunst und Musik verbietet, und heute auch das Fußballspiel, wie uns Boko Haram so schön zeigt. Und genau gegen sowas ist PEGIDA, gegen die Du wiederum bist.)
Auch wenn ich dir in weiten Teilen zustimme, darf man nicht unerwähnt lassen, dass zumindest in Irak, Afghanistan und Syrien der "Westen" (=USA + Vasallen) auch eine gewisse Mitschuld tragen, dass es so ist wie es ist.
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  #29 (permalink)  
Alt 25.12.2014, 22:20
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Zitat:
Zitat von Dolan Beitrag anzeigen
Auch wenn ich dir in weiten Teilen zustimme, darf man nicht unerwähnt lassen, dass zumindest in Irak, Afghanistan und Syrien der "Westen" (=USA + Vasallen) auch eine gewisse Mitschuld tragen, dass es so ist wie es ist.
Ja, da hast Du absolut Recht.
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Alt 25.12.2014, 22:24
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Ich finde es ein bisschen albern, das ganze auf Extremfälle zu beziehen, da bedient man sich doch der gleichen Logik wie die PEGIDA-Demonstranten.

Wenn man mit Kreuzzügen, Verboten von wissenschaftlichen Texten und Kreationismus ankommt, kann man dem doch konkret Scharia, Jihad und anderen Dumpfsinn entgegenstellen.

Wenn man mit Radikalpositionen argumentieren will, kommt man zu nichts.

Ich finde das allerdings auch sehr interessant, was da bei den Forderungen für die Verbesserungen bezüglich des Asyls steht. Natürlich, wer hätte es gedacht, nichts konkretes, sondern nur "ES SOLL BESSER WERDEN!", aber da bin ich mir gar nicht so sicher, ob das die meisten, die da mitlaufen überhaupt mitbekommen haben. Wenn die das wüssten, dass die ernsthaft dafür sind, dass mehr Ausländer nach Deutschland gelassen werden...
__________________
Was yea ra chs hymmnos mea.
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