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Alt 23.12.2014, 15:48
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Standard Pegida

Sollte für alle bekannt sein, oder?

Sonst im Kurzen: PEGIDA steht für "Patriotische Europäer gegen die Islamisierung des Abendlandes". Ein Bündnis diverser Menschen, welche die Befürchtung haben, dass Europa durch Einwanderung muslimischer Menschen nicht mehr so sein wird, wie es einst war. (Das war so sachlich, wie ich es gerade bewerkstelligen konnte).

Das Thema schwirrte für mich seit einiger Zeit im Hintergrund herum und nun lese ich seit Tagen vermehrt davon, nicht zuletzt deswegen, weil sich eine Gruppe in Bremen formieren wollte/will.
Und die Leute gehen mir ganz schön auf den Geist bzw. finde ich es erschreckend, was ich da so lesen muss. (Gut, streng genommen muss man sich ja darauf gefasst machen, wenn man Diskussionen zu Themen mit gewisser Brisanz im Internet liest, erst recht auf den Portalen, die jedem zugänglich sind.)

Die PEDGIDA bezeichnet sich ja selbst gern als Mitte der Gesellschaft und miene Angst besteht darin, dass es wirklich so sein könnte. Glücklicherweise scheint es ja außerhalb von Dresden nicht so richtig in Fahrt zu kommen.

Was mir halt besonders aufstößt, ist diese rechte Gesinnung bzw. die Instrumentalisierung rechtsgerichteter Vereinigungen, die die Anhänger so gern leugnen bzw. verharmlosen. Ohne Zweifel erkenne ich an, dass die Leute unzufrieden sind und das ganze ein Symptom der Politikverdrossenheit ist, aber wie kann man dann nur so fehlgeleitet sein?

So, ohne einen großen Plan gehabt zu haben, worauf ich hinauswollte, (vermutlich ein bisschen Frust ablassen), würde ich mich freuen, wenn wir hier ein bißchen ins Diskutieren kämen. Dann fallen mir sicherlich noch ein paar Dinge ein, die ich loswerden möchte.

Lasst euch nicht die Feiertage verderben.
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Alt 23.12.2014, 16:01
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Find es zunächst etwas schräg, dass man hier jahrelang Videospiele und Internet als Bedrohung für unsere Gesellschaft aufbaut, und dann tauchen Typen wie IS und Pegida quasi über Nacht auf.

Und na ja, Pegida scheint mir ne Stammtisch-Bewegung zu sein, von denen manche sich vom Staat im Stich gelassen fühlt, während andere anscheinend paranoide Albträume davor haben, dass sich Merkel eines Tages eine Burkha überzieht und das Grundgesetz durch die Scharia ersetzt (oder wie auch immer die sich das vorstellen). Rechte sind sowieso darunter (die NPD nimmt ja eh niemand ernst, da verlässt man schonmal das sinkende Schiff), und ich schätze, die ganze Bewegung wird sich schon überleben, sobald einer davon etwas allzu dämliches in die Kameras sagt.
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  #3 (permalink)  
Alt 23.12.2014, 16:14
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Ohne mich jetzt besonders schlau gelesen zu haben zum Thema Pegida, aber die gibt es bislang doch nur in Deutschland, oder?
Sehe nur ich den ersten Widerspruch darin, dass die von Europa reden, aber nur Deutschland tatsächlich gemeint ist?

Wenn ich mir so die Nachrichten anschaue, dann kann man die besagte rechte Gesinnung nicht leugnen und das spricht nur für deren Kleinkariertheit.

Zum Thema Flüchtlinge und die Pegida:
Mal angenommen in Deutschland herrscht Krieg... ich wäre froh wenn mich ein anderes Land aufnehmen würde.
Das Leid der Flüchtlinge ist bei weitem größer als das einiger unzufriedener Pegida-Mitglieder.

Und um mal Oliver Welke von der Heute Show zu zitieren:

Zitat:
"Eine Gesellschaft misst sich immer daran, wie sie mit ihren Minderheiten umgeht. Und wenn ich mich über Minderheiten erhebe, dann gehöre ich nicht mehr zu den Guten."
Dem ist nichts mehr hinzuzufügen...
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Alt 23.12.2014, 16:26
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Zitat:
Zitat von Orpheus Beitrag anzeigen

Mal angenommen in Deutschland herrscht Krieg... ich wäre froh wenn mich ein anderes Land aufnehmen würde.
Das Leid der Flüchtlinge ist bei weitem größer als das einiger unzufriedener Pegida-Mitglieder.
Das ist auch für mich der springende Punkt. Uns geht es so verdammt nochmal gut im Vergleich zu anderen Teilen der Welt und selbst jeder ALG II-Empfänger lebt immer noch besser als Familie X im 3. Weltland ihrer Wahl.
Gut, dazu kommen dann die Leute, die das ganze mit Halbwahrheiten füttern und so die Angst und Fehlinformation weiter schüren. (Hatte vorhin erst einen Artikel gelesen, in dem es darum ging, dass in der Schweiz eine Familie ihr Haus verlassen sollte, um Platz für Flüchtlinge zu machen. Wurde alles sehr aufgebaucht und mit schöner Hetzpropaganda angereichert. Und die Leute teilen es fleißig und empören sich über die bösen Asylbewerber...)

Was die Vernetzung in Europa betrifft, weiß ich ehrlich gesagt auch nichts, aber Potential gibt es dafür ja, wie man bei der Europawahl gesehen hat. Wobei ich mir auch eine gute Bindung mit dem deutschsprachigen Ausland vorstellen kann.
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Alt 23.12.2014, 17:21
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Ganz ehrlich? Ich finde es gut das die Pegida existiert. Wir leben noch immer in einer Demokratie und entsprechend sollte man sich verstärkt mit unterschiedlichen Meinungen auseinandersetzen. Das kann man aber nicht machen, indem man alles was von den eigenen Vorstellungen abweicht als "rechtes/linkes Spinnertum", "diffuse Ängste", oder "realitätsfremdes Wunschdenken" abtut.

Entsprechend sauer stößt es mir auch auf wie SPD und Konsorten mit den Zweifeln von Tausenden von Bürgern umgehen.
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Glenn Matthews, bis mir etwas besseres einfällt.
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Alt 23.12.2014, 18:11
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Zitat:
Zitat von Orpheus Beitrag anzeigen
Ohne mich jetzt besonders schlau gelesen zu haben zum Thema Pegida, aber die gibt es bislang doch nur in Deutschland, oder?
Sehe nur ich den ersten Widerspruch darin, dass die von Europa reden, aber nur Deutschland tatsächlich gemeint ist?
Die Tatsache, dass PEGIDA eine deutsche Abkürzung ist, dürfte ebenfalls ein Hinweis darauf sein.

Auch weiß ich nicht, was an "patriotischen Europäern" gut sein soll. Als Europa das letzte mal besonders patriotisch war, hat ein einziges Attentat einen Weltkrieg ausgelöst.
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  #7 (permalink)  
Alt 23.12.2014, 19:16
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Zitat:
Zitat von MicalLex Beitrag anzeigen
Das ist auch für mich der springende Punkt. Uns geht es so verdammt nochmal gut im Vergleich zu anderen Teilen der Welt und selbst jeder ALG II-Empfänger lebt immer noch besser als Familie X im 3. Weltland ihrer Wahl.
Genau so ist es.
Sogar innerhalb von Europa stehen wir noch gut da.
Wer glaubt in ganz Europa würde es rosig ausschauen, der irrt sich nämlich gewaltig.
Das habe ich dieses Jahr während meiner Tour durch Europa schon erleben dürfen.
Und wenn man sich das vor Augen hält, dann kann ich gewisse Gruppierungen nicht mehr für ganz voll nehmen.
Das ist jammern auf hohem Niveau, während man gleichzeitig wie die Made im Speck lebt und auf das neue IPhone wartet oder in der nächsten Modeboutique teuer shoppen geht.


Zitat:
Zitat von MicalLex Beitrag anzeigen
Gut, dazu kommen dann die Leute, die das ganze mit Halbwahrheiten füttern und so die Angst und Fehlinformation weiter schüren. (Hatte vorhin erst einen Artikel gelesen, in dem es darum ging, dass in der Schweiz eine Familie ihr Haus verlassen sollte, um Platz für Flüchtlinge zu machen. Wurde alles sehr aufgebaucht und mit schöner Hetzpropaganda angereichert. Und die Leute teilen es fleißig und empören sich über die bösen Asylbewerber...)
Das war nicht zufälligerweise ein Bericht von Anfang Dezember, wo die Flüchtlinge alle als Verbrecher abgestempelt wurden?
Habe da was ähnliches gelesen und mir nur noch gedacht: "Wo ist die halbwegs objektive Berichterstattung geblieben?"
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  #8 (permalink)  
Alt 23.12.2014, 23:39
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Zitat:
Zitat von Szadek Beitrag anzeigen
Ganz ehrlich? Ich finde es gut das die Pegida existiert. Wir leben noch immer in einer Demokratie und entsprechend sollte man sich verstärkt mit unterschiedlichen Meinungen auseinandersetzen. Das kann man aber nicht machen, indem man alles was von den eigenen Vorstellungen abweicht als "rechtes/linkes Spinnertum", "diffuse Ängste", oder "realitätsfremdes Wunschdenken" abtut.

Entsprechend sauer stößt es mir auch auf wie SPD und Konsorten mit den Zweifeln von Tausenden von Bürgern umgehen.
Na, aber wenn die offensichtlichen Schwachsinn proklamieren, ist das dumm. Wenn es mehr Pegida-Demonstranten als Moslems in Sachsen gibt, macht das alles keinen Sinn. Wenn da einschlägig bekannte Leute Reden halten dürfen und typische Formulierungen des rechten Spektrums benutzt werden (inkl. aller möglichen verschwörungstheorien), ist die Sache klar.

Natürlich hat die Politik versagt, weil die Leute Ängste und Zweifel haben. Aber dass das Schwachsinn ist, wofür die da demosntrieren, sollte ja trotzdem jedem klar sein.
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  #9 (permalink)  
Alt 24.12.2014, 01:09
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war doch klar das nach der IS eine gegen bewegung entsteht das prob ist bloss das es gegen alle moslems geht und das die ganze neonazis die stimmung auf den protest märchen immer hochschaukel
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Alt 24.12.2014, 01:55
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Ich bin zwiegespalten. Klar ist es hanebüchender Unsinn, was Pegida fordert. Ich sehe auch keine Indizien, dass die Muslime die Weltherrschaft anstreben (von einpaar Verrückten mal abgesehen ) und dass das Grundgesetz + Inhalt in Sharia + Inhalt unbenannt wird (obwohl Merkel in Burka wäre Balsam für die Augen ). Doch spaß beiseite, ich sehe keinen Grund für die Aufregung.

Andererseits sollte man sich mit denen Ernsthaft auseinandersetzen. Es bringt nichts, diese Bewegung als rechtes Gesindel o.ä. zu bezeichnen. Darunter sind auch normale Bürger, die keinen anderen Weg sahen, wie sie ihre Bedenken und ihren Unmut so kundtun, dass es bei den Entscheidungsträgern auch ankommt und sie dieses nciht einfach so abtun und kleinreden/diffarmieren.

Ich finde es auch nicht gut, dass rechtsgesinnte Personen dort mit Mitmischen, doch als Demokratie muss man sich dass gefallen lassen und da stimme ich Szadek vollkommen zu.
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  #11 (permalink)  
Alt 24.12.2014, 02:08
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Zitat:
Andererseits sollte man sich mit denen Ernsthaft auseinandersetzen. Es bringt nichts, diese Bewegung als rechtes Gesindel o.ä. zu bezeichnen. Darunter sind auch normale Bürger, die keinen anderen Weg sahen, wie sie ihre Bedenken und ihren Unmut so kundtun, dass es bei den Entscheidungsträgern auch ankommt und sie dieses nciht einfach so abtun und kleinreden/diffarmieren.
Das Ding ist ja eher, dass diese "normalen" Bürger eben rechts sind. Eigentlich witzig, während unsere Politik immer linker wird und man mittlerweile nur CDU/CSU als "rechte" Partei im Bundestag hat, wird ein Großteil der Bevölkerung rechter? Keine Ahnung, ob das nur eine subjektive Wahrnehmung ist, aber Xenophobie, Vorurteile etc sind echt unglaublich weit verbreitet. Komischerweise gerade bei doofen Leuten. Wenn ich die Verschwörungstheorien kaum verstehe, wie schaffen die das dann? Ich mein ok, einfach nur nicken und gutfinden, aber wie kann man denn das überhaupt gutfinden?

Sehe aber jetzt nicht, dass PEGIDA sich zu irgendwas von Bedeutung entwickeln würde. 15.000 Vollidioten in Dresden - da haben Dynamo Heimspiele mehr Gefahrenpotential für die Bundesrepublik.
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  #12 (permalink)  
Alt 24.12.2014, 10:34
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@Lord_Data:

Tja, manche Leute brauchen eben einen Sündenbock/Feindbild. Das funktioniert umso einfacher im moslemarmen Osten, weil man dann nicht mit der Realität konfrontiert wird und sich ungestört wilden Theorien hingeben kann.
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  #13 (permalink)  
Alt 24.12.2014, 14:39
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Es ist aj einfach superwitzig. Ich glaube, dass das tiefverwurzelt in den wenig urbanisierten Gegenden hier liegt und da Xenophobie sich über Jahrhunderte eingebürgert hat (wobei es in anderen, ebenso ländlichen Gegenden Deutschlands irgendwie nicht so extrem ist. Vielleicht hat aber das DDR-Regime sein übriges getan, dass man der Politik und allen Institutionen misstraut..), man das nciht mehr rauskriegt.

Also ich hab einen relativ krassen Vergleich - ich komme aus dem Ruhrgebiet, wo es ja wirklich viele der dritten Generation der Einwanderer gibt. Natürlich gibt es hier Probleme, aber die direkte Konfrontation mit dem "Unbekannen" nimmt ihm den Schrecken. Jetzt wohne ich in Thüringen - und hier ist es nicht so krass, Jena ist ja eine ziemlich offene Studentenstadt. Aber in den umliegenden Dörfern ist es echt shclimm.. in Gera gibt es recht oft NPD Demos, aber zum Glück auch immer größere Gegendemos.

Und hier gibt es an Ausländern halt den Dönermann, den Chinesen und das wars dann schon.
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  #14 (permalink)  
Alt 24.12.2014, 17:54
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Die Frage, die man sich hier stellen muss, ist, wieso es dazu überhaupt kam. Erst Hooligans gegen Salafisten, und jetzt PEGIDA. Gerade letzteres betrachte ich als eine Reaktion auf den ganzen Gutmenschen-Blödsinn, der in den letzten Jahren statt fand, etwa die Zensur der Sprache, wodurch Kinderbücher umgeschrieben und Süßspeisen umbenannt werden, die Umbennung von Weihnachtsmarkt in Wintermarkt und die Entfernung von Adventsdekorationen aus Kindergärten. (Wobei ich hierbei denke, dass diese Dinge die wenigsten dunkelhäutigen bzw. nichtchristlichen Migranten gestört hat, sondern dass das auf den Mist der ganzen Linken und der Gutmenschen wuchs. Denn gerade die Linken setzen sich ja so für eine weitere Trennung von Kirche und Staat ein, und die ganzen Gutmenschen machen doch eh aus jeder Bagatelle ein Drama [Mohrenkopf = Böse! Buhuhu!!!], um sich auf Kosten von konservativen Gegebenheiten oder Denkenden zu profilieren.)
Klar, es mit der Rechtskeule versuchen niederzuknüppeln ist das einfachste, doch ob das hierbei Erfolg hat ist fraglich, da PEGIDA doch komplexer ist als dargestellt. Denn bei einigen Dingen stimme ich ihnen zu, wenn auch nicht bei allen.
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...

38

Geändert von Idris (24.12.2014 um 18:01 Uhr)
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  #15 (permalink)  
Alt 24.12.2014, 18:45
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Na, aber wenn die offensichtlichen Schwachsinn proklamieren, ist das dumm. Wenn es mehr Pegida-Demonstranten als Moslems in Sachsen gibt, macht das alles keinen Sinn. Wenn da einschlägig bekannte Leute Reden halten dürfen und typische Formulierungen des rechten Spektrums benutzt werden (inkl. aller möglichen verschwörungstheorien), ist die Sache klar.

Natürlich hat die Politik versagt, weil die Leute Ängste und Zweifel haben. Aber dass das Schwachsinn ist, wofür die da demosntrieren, sollte ja trotzdem jedem klar sein.
Wünsche und Forderungen die vom Kern einer Gruppe abweichen wird es immer geben. Auch die Piratenpartei hatte da z.B. ein Paar unrealistische Gedanken. Wichtig ist jedoch nach wie vor das sich die regierenden Politiker jetzt und in Zukunft vernünftig mit abweichenden Meinungen auseinandersetzen.

Es wäre nämlich nicht besser, wenn mehr und mehr Leute das Gefühl haben ihre Meinung und ihre Sorgen würden als "Schwachsinn" abgetan, nur weil sie nicht der Mehrheit entspricht. Das würde eine Gesellschaft nur spalten.
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