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  #91 (permalink)  
Alt 02.01.2018, 17:15
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Es wird höchste Zeit, dass unsere biodeutschen Kinder endlich wieder germanische Runenzahlen lernen. Diese arabischen Zahlen werden ohnehin in einer total verwirrenden Reihenfolge ausgesprochen
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  #92 (permalink)  
Alt 05.02.2018, 15:26
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Heute mal wieder aus der Kategorie "Dinge die eigentlich schon jeder wusste":

Es ist ja im allgemeinen recht bekannt, dass die GamerGate-Bewegung von den Alt-Right-Spastis (die verkommenen Spastis die bei der Siegesfeier von Trump "Heil Trump, Sieg Heil" skandiert haben) sehr früh gekapert wurde, was u. a. Milo Yiannopoulos zu verdanken ist.

Jetzt habe ich auch einen Artikel gefunden, der die deutsche alt-right-Szene darstellt, die die Gamer leider erschreckend effektiv infiltrieren: https://netzpolitik.org/2018/getarnt...e-troll-armee/

Zitat:
Unter dem Namen „Reconquista Germanica“ organisieren sich auf dem Gaming-Chat-Dienst Discord Rechtsradikale, um soziale Netzwerke zu beeinflussen. Seit ein paar Tagen geraten nun immer mehr interne Informationen der Troll-Armee nach außen, auch haben die Rechtsradikalen mit der Sperrung ihres ursprünglichen Kanals zu kämpfen.

Tarnung als „Vereinigung von Gamern und LARPern“
Doch nachdem der letzte Server gelöscht worden war, dauerte es nicht einmal einen Tag, bis sich eine Alternative gründete – oder wie es die Facebook-Seite der Gruppe ausdrückt: „Nach der unrechtmäßigen Löschung unseres Servers befinden wir uns aktuell im Wiederaufbau – wenn nicht gar im Sturmangriff.“

Reconquista Germanica bezeichnet sich in seinem Regelwerk selbst als „satirisches Internet-Projekt ohne Bezug zur realen Welt“, es sei eine „Vereinigung von Gamern und LARPern“. Die Aktionen und Diskussionen, die wir bei unseren Recherchen sehen, widersprechen dieser Aussage.

(...)

Aufgabenverteilung per „Chefappell“
Welche Aufgaben die Rädchen im Reconquista-Netzwerk zu erfüllen haben, teilt Oberbefehlshaber Nikolai Alexander per „Chefappell“ mit, enthalten sind dort auch Hinweise auf die Leaks aus den eigenen Reihen:



Aufrufe bestehen unter anderem darin, „ein paar sinnvolle Kommentare“ zu YouTube-Videos ideologisch Gleichsinnter beizusteuern, „um diesen degenerierten Abfallmenschen-Kommentarmüll“ in den Hintergrund zu drängen:



(...)

Verdeckte Trollarmee
Der Twitter-Account Alt Right Leaks veröffentlicht derzeit Materialien aus dem Inneren des Netzwerkes, so zum Beispiel einen Mitschnitt, in dem offenbar Administratoren von Reconquista zu hören sind:

[YOUTUBE]https://www.youtube.com/watch?v=2XIWzEXNElc[/YOUTUBE]

(...)

Es lohnt sich auch einen Blick auf den kompletten Artikel zu werfen und es ist wohl nur eine Frage der Zeit, bis die üblichen von der AfD ein Stockholm-Syndrom gegenüber diesen Leuten entwickeln.
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Geändert von Ashrak (05.02.2018 um 17:18 Uhr)
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  #93 (permalink)  
Alt 26.02.2018, 22:14
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angeblich will die afd jetzt auch wieder die rassenlehre in schulen einführen!
https://de.wikipedia.org/wiki/Rassentheorie


(hehe 1500er post)
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Verbrechen gegen die Menschlichkeit, unter anderem: Mord, ethnische Ausrottung, Versklavung, Deportation und andere unmenschliche Akte gegen die Zivilbevölkerung oder: Verfolgung aufgrund von rassistischen, politischen und religiösen Motiven; unabhängig davon, ob einzelstaatliches Recht verletzt wurde.
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  #94 (permalink)  
Alt 27.02.2018, 09:15
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Und woher stammt diese Info?
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  #95 (permalink)  
Alt 27.02.2018, 09:54
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Hab ich auch nich mitbekommen. und der Höcke verbreitet so ein Menschenbild ja jetzt auch schon seit ein paar Jahren.
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  #96 (permalink)  
Alt 05.03.2018, 09:16
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Mal wieder eine News aus der Kategorie "aber aber aber wir sind keine Nazis von der AfD11!!!1!":

Alternative für Deutschland: AfD erlaubt Kooperation mit Pegida |*ZEIT ONLINE

Zitat:
Bisher hatte die AfD es abgelehnt, offiziell mit dem fremdenfeindlichen Pegida-Bündnis zusammenzuarbeiten. Jetzt hat der Parteikonvent das Verbot gekippt.

Der Parteikonvent der AfD hat beschlossen, dass AfD-Mitglieder künftig bei Kundgebungen des Pegida-Bündnisses auftreten dürfen. Das wurde aus Parteikreisen bekannt. Der sachsen-anhaltische AfD-Vorsitzende André Poggenburg feierte die Entscheidung als "Meilenstein". Er sagte der Nachrichtengentur dpa: "Der Beschluss stellt fest, dass es rechtens ist, als Vertreter der Partei aufzutreten, dass dies also nicht mehr sanktioniert wird."

(...)
Zur Erinnerung: bevor das Umgangsverbot mit Pegida aufgehoben wurde (ignoriert wurde es von AfD-Mitgliedern sowieso schon immer), wurde die Aufhebung des Verbots an die Bedingung geknüpft, dass sich Lutz Bachmann zurückzieht. Der ist aber nach wie vor in der Führung von Pegida fest verankert.
Das war also nur Beschwichtigungstaktik für die paar wenigen gemäßigten, die möglicherweise in der AfD existieren. Aber wer glaubt, dass dort jemand anders als der völkische Flügel um Höcke und Gauland was zu melden habe, der glaubt auch noch an den Weihnachtsmann.

Hier als zusätzliche Notiz: Poggenburg strengt auch noch an die Identitäre Bewegung von der Unvereinbarkeitsliste zu streichen (die nach wie vor nicht das Papier wert ist, auf das sie gedruckt ist).
Woran das wohl liegen mag? Achja, genau. Es gibt einen Audiomitschnitt eines Discord-Servers der Identitären Bewegung (den sie vorwiegend für Desinformationskampagnen nutzen), wo sie es empfehlen mit möglichst vielen Sockpuppet-Accounts für Wichser wie Poggenburg, Höcke und Gauland zu argumentieren.
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  #97 (permalink)  
Alt 11.03.2018, 14:38
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Warum wohl ist die Petry in eine neue Partei verschwunden und andere mit ihr?

Vermutlich weil selbst denen die AfD zu blöd geworden ist.
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  #98 (permalink)  
Alt 11.03.2018, 20:00
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War glaub ich eher ein interner Machtkampf mit verlorenem Beliebtheits-Wettbewerb. Man hätte von ihr meinen können dass sie wüsste, wie man das gewinnt
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  #99 (permalink)  
Alt 12.03.2018, 10:19
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Zitat:
Zitat von Doresh Beitrag anzeigen
War glaub ich eher ein interner Machtkampf mit verlorenem Beliebtheits-Wettbewerb. Man hätte von ihr meinen können dass sie wüsste, wie man das gewinnt
Das Problem ist halt, dass obwohl sie die AfD nach Lucke noch weiter nach Rechts gerückt hat, die Petry der AfD nicht mehr rechts genug war. Sie galt ja als liberales Gesicht der Partei.


Übrigens:

 


Also - ich habe noch kein Kind totgemessert, aber ich bin schließlich auch nicht bei der AfD.
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  #100 (permalink)  
Alt 13.03.2018, 10:04
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https://mobil.stern.de/amp/panorama/...e-7896906.html

Zitat:
Wie der Tod einer 14-Jährigen - mal wieder - für rechte Hetze missbraucht wird


Nach dem gewaltsamen Tod einer 14-Jährigen in Berlin verbreiteten rechte Internetportale und Social-Media-Nutzer Falschmeldungen mit nur einem Ziel: Die Bluttat einem Flüchtling in die Schuhe zu schieben. Wie so oft.


Ein Sportverein, eine Schule, ein ganzer Stadtteil stehen unter Schock nach dem grausamen Mord an einer 14-Jährigen in Berlin-Alt-Hohenschönhausen am Mittwoch. Hunderte Trauernde versammelten sich am Sonntag an der Eissporthalle im Osten der Hauptstadt, um der getöteten Schülerin zu gedenken.

Kurz zuvor vermeldete die Berliner Polizei ihren Ermittlungserfolg, wonach die Beamten einen Tatverdächtigen festgenommen haben, einen Deutschen.

(...)

Auch Gunnar Lindemann, AfD-Abgeordneter im Berliner Abgeordnetenhaus, konnte es offenbar kaum erwarten, dass die Polizei ihm einen Verdächtigen präsentiert, der in seine Schablone passt: "Täterherkunft? Motiv? Oder muss wieder etwas beschönigt werden?", fragte er bei Twitter.

(...)
#DemokratieWiederherstellen
#MakeVölkischVölkischAgain
#DankeAfD
#WirSindKeineNazisBeiDerAfD
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  #101 (permalink)  
Alt 21.03.2018, 02:30
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Beim überfliegen scheint es mir so, als wenn sich hier hauptsächlich oberflächlich über vereinzelte Aktionen und fragwürdige Äußerungen von AfD oder AfD-nahen Personen lustig gemacht wird.
Ich will jetzt gar nicht behaupten, dass die AfD die richtigen Lösungen anbietet, oder eine gute Partei ist, aber es existieren doch reale Probleme, die von der aktuellen Politik nicht wirklich behandelt werden.
Ich möchte hier mal einige auflisten und diskutieren. Probleme, die existieren und sollten sie nicht auf demokratischem Wege gelöst werden, der AfD oder radikalen Gruppen weiteren Zulauf geben.

1. Der Linksruck der CDU hat ein Vakuum im konservativem Raum im politischen Spektrum hinterlassen. Sollte es nicht durch die AfD gefüllt werden, wird es durch andere Parteien, die es evtuell noch nicht gibt auf lange Sicht gefüllt.

2. Der Islam ist mit dem Grundgesetz nicht kompatibel. Bei einem gläubigen Muslim muss zwangsläufig eine kognitive Dissonanz entstehen, da er, sollte er von den moralischen Leitlinien des Grundgesetzes überzeugt sein, den Koran, sowie den Propheten Mohammed und viele seiner Handlungen, wie Pädophilie, Sklavenhaltung und Handel, brutalste Kriegsakte, Folter, Vergewaltigung, Verstümmlung, etc. verurteilen muss. Ja, auch die Bibel hat brutale Passagen, allerdings gilt für Christen das Wort Jesu vorrangig, der vieles, was noch im alten Testament beschrieben wurde verurteilt. Im Koran gibt es etwas ähnliches, in dem Sinne, die Mekka und Medina Zeit von Mohammed. Allerdings wiederruft Mohammed viele seiner vorherigen friedlicheren Äußerungen, die zu einer Zeit entstanden, als er seine Gefolgschaft und Armee erst aufbaute. Als er dann in der Macht gefestigt war wurde er brutaler und radikaler.
Weiterhin predigt Jesus natürlich einen anderen Umgang mit dem was der Gläubige als falsches bzw. sündiges Verhalten einstuft. Ich will jetzt hier nicht zu weit ins Detail gehen, das wäre vieleicht sein eigenes Thema wert, ich bin aber überzeugt, dass sich das Christentum theologisch wesentlich einfacher mit dem Grundgesetz in Einklang bringen lässt und deshalb nicht so starken kognitive Dissonanzen und Identitätskrisen hervorruft.

3. Darauf aufbauend ist das westliche moralische Verständnis aus der christlichen Individualethik entstanden. Der Islam hingegen ist eine kollektivistische Ideologie/Religion, die für ein grundsätzlich anderes Menschenbild steht. Auch dieses wäre in voller Fülle sicher sein eigenes Thema wert.

4. Der Islam ist sowohl politische Ideologie als auch Religion.
Schon die Entstehung des Christentums, als Religion für die die als Unterdrückte und Sklaven im römischen Reich lebten sorgte für einen geringen weltlichen Herrschaftsanspruch, während der Islam dezidiert als Ordnungspolitisches System für Arabien geschaffen wurde. Im weiteren wurde die weltliche und geistliche Trennung im Christentum theologisch über die Zeit weiter untermauert. Vor allem Luther legte mit der 2 Reiche Lehre den Grundstein für die Reformation, die gezielt gegen weltlichen Machtanspruch der Kirche, der theologisch nicht vertretbar ist gerichtet war. Der Islam hat dezidiert weltlichen Gestaltungsanspruch.

5. No true Scotsman. Gibt es den richtigen Islam? Im öffentlichen Diskurs wird oft alles was nicht wünschenswert ist als nicht echt islamisch heraussubstrahiert und in der Tat gibt es so viele verschiedene Richtungen des Islam, dass man schwer generalisieren, aber auch kritisieren und korrigieren kann. Ich benutze hier die folgende Definition des Islam:
"Der Koran ist das unabänderliche Wort Gottes. Mohammed ist der Prophet Gottes. Als solcher ist sein Wort und Handeln moralische Maxime."
Ich denke wenn man nicht Koran und Mohammed beinhaltet, macht es nicht viel Sinn dieses noch Islam zu nennen. Aber schon diese beiden Bestandteile bieten genug Zündstoff für Probleme.

6. Die ankommenden Migranten sind nicht qualifiziert.
Die Mehrheit der ankommenden Migranten verfügen über praktisch keinerlei Bildung und können oft nicht mal in ihrer eigenen Sprache schreiben. Diese Menschen würden dem Arbeitsmarkt wenn überhaupt nur auf dem niedrigsten Qualifikationsniveau zur Verfügung stehen. Ex-Arbeitsministerin Nahles sagte, dass höchstens 10% der Flüchtlinge in den Arbeitsmarkt integriert werden können.
Auf dem untersten Qualifikationsniveau besteht sowieso schon ein immenser Konkurrenzdruck und auch wenn Deutschland Fachkräfte braucht, braucht es keine ungelernten Arbeiter. Dieses sorgt jetzt dafür dass die schon vorher hier lebenden ungelernten zusätzlich mit den Neuankömmlingen um eine geringer werdende Arbeitsplatzanzahl konkurrieren müssen, was ihre Verhandlungsposition schwächt. Dieses wirkt sich negativ sowohl auf das Lohnniveau als auch auf die Arbeitnehmerrechte in diesem Bereich aus.
Dieses führt zu Gegenregulierungen des Staates, was zu mehr Transfer, Bürokratie und allgemeiner Schwächung des Wirtschaftsstandortes Deutschland führt.

7. Südeuropa hat einen großen Pool an arbeitslosen Fachkräften
Wenn wir Fachkräfte brauchen, warum importieren wir schwer integrierbare Menschen aus Afrika und dem nahen Osten mit geringem Bildungsniveau, wenn es doch in Südeuropa wesentlich besser ausgebildete, uns kulturell näherstehendes und damit leichter integrierbareres "Humankapital" gibt?

8. Viele Menschen fühlen, ob berechtigt oder nicht sei jetzt dahingestellt, dass sie zuwenig Zuwendungen, sei es bei Hartz4 oder der Rente erhalten. Wie ist es diesen Menschen zu vermitteln, dass beispielsweise in 2015 über 50Milliarden Euro für "Flüchtlinge" bereitstehen?

9. Vor der Flüchtlingskrise wollte eine Bertelsmann Studie den positiven nettoeffekt von Migration nach Deutschland darlegen. Diese Studie wurde aber nicht korrekt durchgeführt. Das Ifo-Institut korrigierte diese Studie mit dem Ergebnis, dass Einwanderung nach Deutschland in der Summe ein Verlustgeschäft ist. (https://www.welt.de/wirtschaft/artic...#disqus_thread)
Nun kann man sich natürlich trotzdem für Einwanderung aussprechen, man sollte den Bürgern dabei aber erklären, warum und vor allem, was es dem einzelnen Bürger bringt.
Andererseits kann man natürlich auch Einwanderungskonzepte vorlegen, die aufzeigen, wie man die Qualität der Einwanderung verbessern würde, so dass daraus ein Plus entsteht (bsp. mehr Einwanderung aus Resteuropa, Amerika, Ostasien, weniger Einwanderung aus dem nahen Osten und Afrika).
Man kann nicht erwarten, dass die Bevölkerung dauerhaft Einwanderung positiv gestimmt ist, wenn sie sich nicht positiv für sie auswirkt.
Die Politik muss also mehr Beantworten: Was nützt die Einwanderung den Deutschen bzw. Deutschland?

10. Nur ca. 30% der Flüchtlinge sind Flüchtlinge in dem Sinne, dass sie aus dem Kriegsgebiet kommen. Nach Genfer Konvention und Dublin 3 Abkommen ist keiner von diesen in Deutschland asylberechtigt. Nun kann man eine Debatte über das Aufnehmen oder nicht Aufnehmen führen, aber es muss erklärt werden, warum man sich hierbei einfach über bestehende Gesetze und Abkommen hinwegsetzt. Die rechtliche Lage ist da ja etwas grau, da zum einen ja diverse Richter, sowie der wissenschaftliche Dienst des Bundestages das Verhalten von Angela Merkel in der Flüchtlingskriese als Rechtsbruch bewerten, der europäische Gerichtshof hingegen nicht. Tatsächlich gab es aber keine konkrete Verfassungsklage.
Umabhängig davon sollte eine Regierung ihr Handeln nachvollziehbar darlegen und sich dafür auch ein Bundestagsmandat, wenn nicht sogar ein Mandat beim Volk holen und die Legalität des eigenen Vorgehens transparent darlegen.
Man hätte da ein Statement geben können in der Richtung von:
In diesem Fall hat Kanzlerin Merkel alleinig entschieden, da ...
Dublin 3 wird ausser Kraft gesetzt, da ...
Wir betrachten diese Situation als Sonderfall in der reguläre Asylgesetzgebung nicht greift da, ...

11. Das Bildungsniveau verschlechtert sich rapide.
Mit zunehmender zahl von Migranten, die in vielen Fällen nicht deutsch sprechen, aber dennoch reguläre Schulen besuchen verschlechtert sich das Bildungsniveau. Hinzu kommen noch weitere Bildungsexperimente, wie Abschaffung des dreigliedrigen Schulsystems, Inklusion etc.
Ungehaltene Versprechen von "Mehr Geld für Bildung" reichen hier nicht, zumal sich schon vorab im Ländervergleich mehrfach gezeigt hat, dass mehr Geld nicht unbedingt bessere Bildungsqualität bedeutet.

12. Migranten sind tendenziell krimineller
Die Polizeiliche Kriminalstatik zeigt immer wieder, dass Ausländer in Deutschland überproportionell oft kriminell sind. Zusätzlich kommen Probleme wie No-go Zones und Schariagerichte dazu.

13. Negatives Auffallen im öffentlichen Raum
Hierzu könnte ich nur Annekdoten bieten, aber meiner eigenen Beobachtung so wie vieler Leute mit denen ich gesprochen habe zufolge würde ich behaupten, dass sich vor allem junge Männer ausländischer Herkunft besonders oft negativ oder unhöflich im öffentlichen Raum benehmen, sei es beispielsweise überall hinzuspucken, auch in Bussen und Bahnen, laut Musik zu hören, Menschen dumm anzumachen, laut zu schreien, Handyspiele mit nervigen Tönen etc. laut zu spielen, etc.

14. Der Druck auf Wohnungsmarkt und Infrastruktur erhöht sich.
Klar, mehr Menschen bedeutet mehr Nutzung von Infrastruktur. Hier müssen Konzepte gezeigt werden wie diesem begegnet werden soll. Meiner Meinung nach bringen hier Mietpreisbremsen etc. wenig. In einer Mietpreisbremse kann keiner wohnen. Es führt eher dazu, dass Wohnungsbau als Investment an Attraktivität verliert.

15. Medizinische Probleme
Nicht nur eingeschleppte Krankheiten, sondern auch Praktiken wie Genitalverstümmelungen oder weitverbreitete Inzucht unter vor allem Afghanen und Pakistanern stellen neue Probleme und zusätzliche Belastungen für das Gesundheitssystem dar.

16. Terrorismus
Auch wenn immer von einer kleinen Minderheit gesprochen wird, stellt sie zum einen immer noch ein Problem dar und zum anderen zeigen beispielsweise Pew-Research und andere dass auch in Westeuropa weite Teile der Muslimischen Bevölkerung mit Terrorismus sympatisieren. Hier muss die Politik Lösungen zeigen.

17.
Die Lösung dieser Probleme führt wahrscheinlich zu mehr Überwachung, mehr Polizeipräsens, weniger Bürgerrechten, weniger Freiheit.
Nicht nur die Bekämpfung der Kriminellen und Terroristen an sich, sondern auch die Unterdrückung kritischer Meinungen etc. führt schon jetzt zu erhöhter Überwachung, sowie erhöhter Militarisierung der Polizei

18. Import von ethnischen Konflikten
Schon in den Flüchtlingsheimen werden oft ethnische Gruppen voneinander getrennt, weil sich in Feindschaft sehen, zusätzlich das generelle Problem mit Antisemitismus in islamischen Gemeinden. Wie soll das Zusammenleben dann in der Öffentlichkeit funktionieren?

19. Demographische Tendenz
Bei Beibehaltung des aktuellen demographischen Trends wird Deutschland früher oder später mehrheitlich muslimisch. Wie wird dafür gesorgt, dass dennoch die Rechte der deutschen gewahrt bleiben und dass es keine islamische Gesetzgebung geben wird?
Wird es in der Zukunft die Möglichkeit geben, dass Deutsche weiterhin die deutsche Kultur und Traditionen weiterführen?
Schon jetzt gibt es teilweise einige Dinge wo sich soetwas einzuschleichen scheint, sei es beispielsweise getrennte Badetage nur für Frauen in Schwimmbädern. Kein Schweinefleisch in bestimmten öffentlichen Kantinen etc., keine Kneipen bzw. kein Alkoholausschank in bestimmten muslimischen Vierteln, ...
Das sind nicht unbedingt Gesetze, sondern oft auch marktwirtschaftliche Pragmatiken, die dafür sorgen, dass bestimmte Dinge einfach verschwinden. Wenn in einer Schule fast nur Muslime sind, warum dann Schweinefleisch anbieten. Mit zunehmendem Anteil an der Bevölkerung kann die Gefahr bestehen, dass verschiedene Traditionen oder Kulturgüter aus dem öffentlichen Raum verschwinden.

20. Das "social capital" sinkt.
Harvard Professor Robert Putnam beschreibt in einer Studie, wie dass zusammenleben von kulturell stark unterschiedlichen Menschen zu einer vermehrten sozialen Isolation führt. Man trifft sich weniger, es gibt weniger Veranstaltungen, Vereine etc. Die auch ökonomisch wichtigen lokalen Netzwerke zerbrechen immer mehr, oder andersherum die Menschen trennen sich selbst und es bilden sich ethnisch homogenere Enklaven innnerhalb des Landes.
E Pluribus Unum von Robert D. Putnam:
https://onlinelibrary.wiley.com/doi/...B7cAvkcg%3D%3D

Oft hören wir von Politikern, man muss sich den Sorgen und Ängsten der AfD Wähler, Pegida Befürwortern etc. annehmen muss. Was ich oben beschrieben habe sind meiner Meinung nach einige dieser Ängste/Bedenken. Bisher habe ich da nicht wirkliche Pläne oder Lösungsvorschläge von der Politik vernommen. Man macht es sich meiner Meinung nach viel zu einfach wenn man das alles nur als "dummen Rassismus" abtut.


Literaturempfehlungen:
Milton Friedman: Capitalism and Freedom
Thomas Sowell: Wealth Power and Politics
Herrnstein & Murray: The Bell Curve
Samuel Huntington: Clash of Civilizations
Sam Harris/Majid Nawaaz: Islam and the future of Tolerance
Thilo Sarrazin: Deutschland schafft sich ab
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  #102 (permalink)  
Alt 21.03.2018, 08:42
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Zitat:
1. Der Linksruck der CDU hat ein Vakuum im konservativem Raum im politischen Spektrum hinterlassen. Sollte es nicht durch die AfD gefüllt werden, wird es durch andere Parteien, die es evtuell noch nicht gibt auf lange Sicht gefüllt.
Das ist ja aber kein reales politisches Problem!? Ich würde behaupten, das inksrutschen der CDU ist Spiegelbild der Gesellschaft, die insgesamt liberaler und offener geworden ist (möge man meinen).
Zitat:
2. Der Islam ist mit dem Grundgesetz nicht kompatibel.
Das ist Schwachsinn. Das gleiche kann man doch von Judentum und alttestamentarsichen Christen sagen (auch wenn Jesu da einiges neu auslegt). EIne der größten Demokratien der Welt, Indonesien, besteht zu 87% aus Muslimen und dort gibt es keine Sklaverei oder Frauenmisshandlung.

Genausogut könnte man sagen, dass Chinesen nicht mit dem Grundgesetz in Einklang zu bringen sind, weil sie freie Meinungsäußerung nicht so wertschätzen, die Würde der Menschen in ihrem Land nicht schützen, ... Islam ist ein Sammelbegriff für eine Milliarde Menschen. Es geht nicht darum, ob dieser Sammelbegriff mit dem GG in Einklang steht, soondern die Menschen - und das tun sie in den allermeisten Fällen (davon abgesehen, dass Frauenverachtung auch bei vielen Deutschen ohne Ausweisung vorhanden ist).

Zitat:
3. Darauf aufbauend ist das westliche moralische Verständnis aus der christlichen Individualethik entstanden. Der Islam hingegen ist eine kollektivistische Ideologie/Religion, die für ein grundsätzlich anderes Menschenbild steht. Auch dieses wäre in voller Fülle sicher sein eigenes Thema wert.
Das ist sicherlich nice-to-know, aber doch wiede rkein Problem. Ich würde auch sagen, dass Deutschland und die westliche Welt vor allem vom Humanismus und den Idealen der französischen Revolution (d.h. der Abkehr der traditionalistischen kirchlichen Weltordnung) geprägt ist.

Zitat:
Schon die Entstehung des Christentums, als Religion für die die als Unterdrückte und Sklaven im römischen Reich lebten sorgte für einen geringen weltlichen Herrschaftsanspruch,
Weswegen jeder Kaiser/König eine Theokratie aufgebaut hat, die Kirche einen König (= Papst) hat, genau.

Zitat:
6. Die ankommenden Migranten sind nicht qualifiziert.
Ich habe viele studierte Migranten getroffen. Das ist doch auch logischer, dass die akademisch-bürgerliche Oberschicht viel leichter das Geld für eine Flucht auftreibt als ein Tagelöhner. Und die Qualifikation der Migranten ist doch egal. Recht auf Asyl ist Grundrecht. Oder schmeißen wir jetzt deutsche raus, die nicht qualifiziert sind? Ich denke nicht.

Zitat:
Dieses wirkt sich negativ sowohl auf das Lohnniveau als auch auf die Arbeitnehmerrechte in diesem Bereich aus.
Wird der Nidrieglohnmarkt nicht eh vom Mindestlohn bestimmt?

Zitat:
7. Südeuropa hat einen großen Pool an arbeitslosen Fachkräften
Das hat überhaupt nichts mit Flüchtlingen zu tun. oder herrscht in Talien, Spanien, Griechenland Krieg? Das sind alles Mitglieder der EU, wenn es dort Fachkräfte gibt und Deutschland Fachkräftemangel hat, dann können sie komplett unbürokratisch und problemlos einreisen.

Zitat:
8. Viele Menschen fühlen, ob berechtigt oder nicht sei jetzt dahingestellt, dass sie zuwenig Zuwendungen, sei es bei Hartz4 oder der Rente erhalten. Wie ist es diesen Menschen zu vermitteln, dass beispielsweise in 2015 über 50Milliarden Euro für "Flüchtlinge" bereitstehen?
Indem man ihnen sagt, dass ihnen diese 50 Mrd so oder so nicht zugestanden hätten. ihnen wird überhaupt nichts weggenommen.

Zitat:
11. Das Bildungsniveau verschlechtert sich rapide.
wut!?

Zitat:
13. Negatives Auffallen im öffentlichen Raum
Siehst du jedem an, ob er aus dem Ausland kommt? Für mich fallen quasi alle Jugendlichen negativ auf.

Zitat:
14. Der Druck auf Wohnungsmarkt und Infrastruktur erhöht sich.
Sehe ich komplett nicht so. Ich wohne in jena, hier gibt es bereits als kleine Unistadt einen umkämpften Wohnungsmarkt. Gleichzeitig ist das eine von vielleicht drei Städten in Thüringen, die für Asylanten itneressant ist, heißt: sie wollen herziehen. Und es passiert nichts negatives. Auf lange Sicht wird der Sozialwohnungsbau vorangetrieben werden müssen, aber das müsste er so oder so. Nochmal: Die Ausländer nehmen uns kein Geld weg und keine Wohnung.

Zitat:
16. Terrorismus
Da sist doch wieder kein Problem? Nur weil das in einer Umfrage gesagt wird? Man könnte Umfragen zu allem machen. Wieviele sympathisieren mit Putin? Mit angezündeten Flüchtlingsheimen? Und was für eine Lösung soll denn die Politik schaffen!?

Zitat:
Die Lösung dieser Probleme führt wahrscheinlich zu mehr Überwachung, mehr Polizeipräsens, weniger Bürgerrechten, weniger Freiheit.
Korrektur: Die Wahl von CDU/CSU führt dazu. Und eien AfD würde sich doch noch viel vehementer für starke Polizei & Überwachung einsetzen.

Zitat:
Bei Beibehaltung des aktuellen demographischen Trends wird Deutschland früher oder später mehrheitlich muslimisch.
HAHAHAHAHA
HA
HAHAHHAHAHAHA
HAHAHA
Es gibt gerade wieviele Moslems in Deutschland, sagen wir mal 3 Millionen. Dagegen stehen 30 Mio ohne Konfession und knappe 40 Mio Christen. Oder reden wir jetzt von einem zeitraum von 400 jahren?

Zitat:
sei es beispielsweise getrennte Badetage nur für Frauen in Schwimmbädern.
Das gab es schon immer. Auch Saunatage nur für Frauen.

Zitat:
Kein Schweinefleisch in bestimmten öffentlichen Kantinen etc.
Das ja auch Juden nicht Essen dürften. Oder Vegetarier nicht wollen.

Zitat:
keine Kneipen bzw. kein Alkoholausschank in bestimmten muslimischen Vierteln, ...
Am deutschen Tresen soll Deutschland genesen. Oder beim Schwieneschnitzel anscheinend.

Zitat:
Man macht es sich meiner Meinung nach viel zu einfach wenn man das alles nur als "dummen Rassismus" abtut.
Genau da sist es aber, plumper Rassismus und eine Zukunftsangst. Nie ging es Deutschland und den Deutschen so gut wie jetzt, es gibt derzeit quasi keine Zuwanderung dank eines Abkommens mit einem Staat, der tatsächlich in die erzkonservativ-islamische Richtung und Diktatur abdriftet. Aber das ist ja egal, weil hauptsache Deutschland geht es gut.

Zitat:
Harvard Professor Robert Putnam beschreibt in einer Studie, wie dass zusammenleben von kulturell stark unterschiedlichen Menschen zu einer vermehrten sozialen Isolation führt. Man trifft sich weniger, es gibt weniger Veranstaltungen, Vereine etc. Die auch ökonomisch wichtigen lokalen Netzwerke zerbrechen immer mehr, oder andersherum die Menschen trennen sich selbst und es bilden sich ethnisch homogenere Enklaven innnerhalb des Landes.
Hast du die ganze Einleitung gelesen?
"In the long run immigration and diversity are likely to have important cultural,
economic, fiscal, and developmental benefits. In the short run, however, immigration and ethnic diversity tend to reduce social solidarity and social capital. "
Auf lange Sicht überwiegen die Vorteile anscheinend.

Ein besseres Schlusswort hättest du aber nicht finden können, und wenn du das an erster Stelle gebracht hättest, hätte ich mir meinen Kommentar echt sparen können:
Zitat:
Thilo Sarrazin: Deutschland schafft sich ab
Ich will aber nochmal sagen, dass du einfach nur Ressentiments aufzählst, die oft nur ein Gefühl sind. Sachen wie ein "Bildungsniveau" sind nicht messbar und nur weil du denkst, dass es sinken müsse, stimmt das doch nicht. Vor allem an der Uni tummeln sich Menschen jedweder Coleur und auch oft aus Ländern, die halt mal nicht so stabil sind.
Damit will ich nicht sagen, dass es gar keine Probleme gibt, aber ich persönlich sehe durch die aktuelle Flüchtlingspolitik keinen Zuwachs an Problemen. Deutschland hat es nur schon seit Jahrzehntenversemmelt, die Migranten die in den 60ern, 70ern, 80ern kamen, zu integrieren, und dort entwickeln sich jetzt schon richtige Ghettos. Das hat mit der aktuellen Poltik aber nichts zu tun und darauf zielt die AfD auch nicht ab.
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Alt 21.03.2018, 08:57
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Nachtmahr
 
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Zitat von Lord_Data Beitrag anzeigen
Damit will ich nicht sagen, dass es gar keine Probleme gibt, aber ich persönlich sehe durch die aktuelle Flüchtlingspolitik keinen Zuwachs an Problemen. Deutschland hat es nur schon seit Jahrzehntenversemmelt, die Migranten die in den 60ern, 70ern, 80ern kamen, zu integrieren, und dort entwickeln sich jetzt schon richtige Ghettos. Das hat mit der aktuellen Poltik aber nichts zu tun und darauf zielt die AfD auch nicht ab.
Auch wenn man mal annimmt, dass Flüchtlinge nachweislich häufiger kriminell werden als Deutsche (oder auch Biodeutsche, um das Klientel der #besorgtenBürger zu bedienen), steht vor allem die Frage im Raum, ob das nicht lediglich eine Art temporärer Schluckauf ist, der durch die Massenmigration bedingt ist.
Ich meine nämlich vor ein paar Monaten z. B. mal gelesen zu haben, dass es Ende des 19. Jahrhunderts auch einen rapiden Anstieg gab bedingt durch Migration - nämlich von den Polen. Wahrscheinlich kommen daher auch die ganzen Witze über klauende Polen... aber auch dieses Problem soll sich iirc mit der zweiten Generation größtenteils erledigt haben. Das heißt nicht dass wir einfach nur zusehen sollen - nur dass das halt zu den Problemen gehört denen wir uns stellen müssen und die auch nicht unlösbar sind.

Übrigens hatte ich persönlich bisher sehr viel weniger Ärger mit Flüchtlingen als mit Pussies von der AfD. Ich bin nämlich auch Moderator einer Seite die einen Fan-Doujinshi zu Dragonball hostet mit einer klaren "No Politics"-Regel; d. h. ich moderiere sämtliche gesellschaftlichen, politischen und religiösen Kommentare weg, egal ob links, rechts oder sonst wie geartet.
Und jetzt habe ich erst vor wenigen Tagen eine Morddrohung von so einer Identitären Lusche erhalten, weil ich seine Volksverhetzung weglösche. Man muss sich das mal vorstellen: weil ich auf einer Dragonball-Fanseite Propaganda weglösche, erhalte ich eine Morddrohung.


Aber führen wir das ganze am besten mit einem weiteren Lacher aus der Ecke der rechtsblau versifften Neonazi-Schneeflocken zuende:

https://www.n-tv.de/politik/AfD-blam...e20346221.html

Zitat:
"So ein Ergebnis nicht erwartet": AfD blamiert sich mit Islam-Umfrage

In einer Umfrage möchte die Berliner AfD von den Bundesbürgern wissen, ob der Islam zu Deutschland gehört. Da das Ergebnis aber der Parteilinie widerspricht, wird es kurzerhand gelöscht. Das sorgt nun für hämische Reaktionen im Internet.



Die Berliner AfD hat sich mit einer Internet-Umfrage wohl ein Eigentor geschossen. Auf die dort gestellte Frage, ob der Islam zu Deutschland gehört, antworteten verschiedenen Screenshots zufolge 83 Prozent der mehr als 20.000 Teilnehmer mit "Ja". Dies widerspricht klar der Parteilinie - eine Tatsache, die den Landesverband offenbar zum Handeln zwang. Mittlerweile ist das Umfrageergebnis auf dem Twitter-Account der Partei nicht mehr auffindbar.

"Jetzt hat die @AfDBerlin doch aus Versehen ihre Umfrage gelöscht! Sowas dummes!", spottete Berlins Grünen-Chef Werner Graf bei Twitter. "Zum Glück hab ich mal ein Foto gemacht! Die mühevolle Arbeit soll ja nicht umsonst gewesen sein", fügte er hinzu und lieferte einen Screenshot. "Der Fall zeigt, dass diejenigen, die immer schreien 'Wir sind das Volk', sich wegducken, wenn sie merken, dass sie gar nicht das Volk repräsentieren", ergänzte er auf Anfrage der Deutschen Presse-Agentur.

(...)
__________________
All right, I've been thinking. When life gives you lemons, don't make lemonade. Make life take the lemons back. GET MAD! I DON'T WANT YOUR DAMN LEMONS! WHAT AM I SUPPOSED TO DO WITH THESE?! DEMAND TO SEE LIFE'S MANAGER! Make life RUE the day it thought it could give CAVE JOHNSON LEMONS! DO YOU KNOW WHO I AM?! I'M THE MAN WHO'S GONNA BURN YOUR HOUSE DOWN! WITH THE LEMONS! I'm gonna get my engineers to invent a combustible lemon that's gonna BURN YOUR HOUSE DOWN!


Geändert von Ashrak (21.03.2018 um 09:03 Uhr)
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Alt 21.03.2018, 12:52
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Zitat von Lord_Data Beitrag anzeigen
Das ist ja aber kein reales politisches Problem!? Ich würde behaupten, das inksrutschen der CDU ist Spiegelbild der Gesellschaft, die insgesamt liberaler und offener geworden ist (möge man meinen).
In wie weit Sozialdemokratie liberaler ist als Konsertivismus ist die eine Frage, was offen bedeutet und ob das ein Vorteil ist ist eine andere Frage. Ich sehe es jedenfalls als Problem, wenn das politische Spektrum bzw. das Overton Fenster kleiner wird.

Zitat:
Zitat von Lord_Data Beitrag anzeigen
Das ist Schwachsinn. Das gleiche kann man doch von Judentum und alttestamentarsichen Christen sagen (auch wenn Jesu da einiges neu auslegt). EIne der größten Demokratien der Welt, Indonesien, besteht zu 87% aus Muslimen und dort gibt es keine Sklaverei oder Frauenmisshandlung.
Mit dem Stock für die Scharia - Weltspiegel - ARD | Das Erste

Zitat:
Zitat von Lord_Data Beitrag anzeigen
Genausogut könnte man sagen, dass Chinesen nicht mit dem Grundgesetz in Einklang zu bringen sind, weil sie freie Meinungsäußerung nicht so wertschätzen, die Würde der Menschen in ihrem Land nicht schützen, ... Islam ist ein Sammelbegriff für eine Milliarde Menschen. Es geht nicht darum, ob dieser Sammelbegriff mit dem GG in Einklang steht, soondern die Menschen - und das tun sie in den allermeisten Fällen (davon abgesehen, dass Frauenverachtung auch bei vielen Deutschen ohne Ausweisung vorhanden ist).
Chinesische Werte und Religion stehen nicht in so starkem Konflikt mit unseren wie muslimische. Weil der Islam ein Sammelbegriff ist habe ich diese Minimaldefinition geliefert: "Der Koran ist das unabänderliche Wort Gottes. Mohammed ist der Prophet Gottes. Als solcher ist sein Wort und Handeln moralische Maxime." Wenn man dieser Definition zustimmt, steht man in Konflikt mit dem Grundgesetz, wenn man dieser Definition nicht zustimmt, was ist dann überhaupt Islam? Ist man selbst dann noch Muslim wenn man Koran und Mohammed ablehnt?
Und ich weiß dass es auch unter Deutschen Kriminelle etc. gibt und wenn man könnte würde ich sie auch ausweisen, das geht nur leider nicht.


Zitat:
Zitat von Lord_Data Beitrag anzeigen
Das ist sicherlich nice-to-know, aber doch wiede rkein Problem. Ich würde auch sagen, dass Deutschland und die westliche Welt vor allem vom Humanismus und den Idealen der französischen Revolution (d.h. der Abkehr der traditionalistischen kirchlichen Weltordnung) geprägt ist.
Ich würde behaupten, dass Humanismus nur aus der Individualethik heraus entstehen kann. Für den, den der Einzelne nichts wert ist, sondern nur die Familie, der Stamm, das Land, ... den Interessieren auch nicht Individualrecht, sondern nur Kollektivrechte.


Zitat:
Zitat von Lord_Data Beitrag anzeigen
Weswegen jeder Kaiser/König eine Theokratie aufgebaut hat, die Kirche einen König (= Papst) hat, genau.
Die meiste Zeit stand die weltliche Macht in Konflikt/Konkurrenz zur geistlichen Macht, welche diese sich trotz gegenteiliger Theologie, wie Luther es beschreibt praktisch "widerrechtlich" angeeignet hat. Die christliche Lehre hat keinen inherenten weltlichen Machtanspruch, während es die islamische Lehre durchaus hat.


Zitat:
Zitat von Lord_Data Beitrag anzeigen
Ich habe viele studierte Migranten getroffen. Das ist doch auch logischer, dass die akademisch-bürgerliche Oberschicht viel leichter das Geld für eine Flucht auftreibt als ein Tagelöhner. Und die Qualifikation der Migranten ist doch egal. Recht auf Asyl ist Grundrecht. Oder schmeißen wir jetzt deutsche raus, die nicht qualifiziert sind? Ich denke nicht.
Das ist eine Anekdote. Ich kenne auch studierte Migranten, diese bilden aber vor allem unter Migranten aus dem nahen Osten nur einen geringen Anteil der Einwanderer. Dazu kommt noch die Frage, wie man die Qualität der jeweiligen Abschlüsse bewertet. Ich stütze mich mit meinem Beitrag hier hauptsächlich auf die Aussage der damaligen Bundesarbeitsministerin:
https://deutsche-wirtschafts-nachric...-qualifiziert/


Zitat:
Zitat von Lord_Data Beitrag anzeigen
Wird der Nidrieglohnmarkt nicht eh vom Mindestlohn bestimmt?
Der Arbeitslohn ist letztendlich ein Preis. Ein hoher Preis ist ein Symbol für Knappheit, ein niedriger Preis ein Symbol für Überfluss. Da ungelernte Arbeit im Überfluss vorhanden ist, ist der Preis sehr niedrig. Zu diesem Zweck hat der Staat den Mindestlohn eingeführt, um den Preis nach unten zu deckeln. Der Mindestlohn bestimmt nichts, er ist nur der Versuch der Regierung die Auswirkung einer Angebot/Nachfrage imbalance zu behandeln. So wie das Pflaster auf der Wunde. Wenn du eine Wunde hast tust du manchmal ein Pflaster drauf manchmal nicht. So gibt es manchmal Mindestlöhne, manchmal nicht. Dass man einen Mindestlohn hat bestimmt aber nicht ob ein Angebot/Nachfrage-Ungleichgewicht herrscht, genauso wie das Pflaster nicht bestimmt ob du ne Wunde hast oder nicht.

Zitat:
Zitat von Lord_Data Beitrag anzeigen
Das hat überhaupt nichts mit Flüchtlingen zu tun. oder herrscht in Talien, Spanien, Griechenland Krieg? Das sind alles Mitglieder der EU, wenn es dort Fachkräfte gibt und Deutschland Fachkräftemangel hat, dann können sie komplett unbürokratisch und problemlos einreisen.
Aus meiner Sicht gibt es zwei Arten von Argumentationen, denen ich begegne, zum einen gibt es die Leute, die akzeptieren, dass die Flüchtlinge wirtschaftlich gesehen ein reines Verlustgeschäft sind, aber aus anderen Gründen für deren Aufnahme sind. Auf der anderen Seite gibt es die Leute, die behaupten wir würden aus demographischen Gründen oder aus Fachkräftemangel diese Flüchtlinge aufnehmen müssen. An letztere richtet sich dieses Argument. Für erstere ist es irrelevant.

Zitat:
Zitat von Lord_Data Beitrag anzeigen
Indem man ihnen sagt, dass ihnen diese 50 Mrd so oder so nicht zugestanden hätten. ihnen wird überhaupt nichts weggenommen.
Ich glaube hier haben wir völlig unterschiedliche Auffassungen von den Aufgaben von Staat, dem Zweck und der Legitimität von Steuergeldern und deren Verwendung.
Ich komme hier von der liberalen Denke, dass der Staat nur ein minimum an Steuern für einige Basisfunktionen erheben sollte. Er ist dabei aber immer Treuhänder für den Bürger. Sagst du der Bürger hat keinen Anspruch auf eine verantwortliche Verwendung von Steuergeldern in seinem Sinne?
Leute, die diesen Vorwurf bringen, wie ich in beschrieben habe sagen damit aus, dass der Staat seine Verfassungsgegebenen Aufgaben ungenügend wahrnimmt zu Gunsten eines humanitären Projekts, für das er kein Mandat vom Bürger hat.
Wenn du nen Flüchtling aufnehmen willst, nur zu, aber dann zahl du auch für seine Bedürfnisse und hafte für ihn, aber es ist leichter sich auf Kosten anderer als moralische Instanz zu inszenieren.


Zitat:
wut!?
https://www.welt.de/wirtschaft/artic...n-Schulen.html

Ich hätte das sogar als intuitiv verständlich bewertet. Natürlich wird die Bildung im Schnitt schlechter, wenn Kinder, die unter Umständen die deutsche Sprache schlecht bis gar nicht beherrschen, evtl. keinen oder nur lückenhaft Unterricht vorher erhalten haben jetzt zusätzlich in deutsche Schulen kommen bzw. sich deren Anteil an deutschen Schulen erhöht, denn so wie ich die Studie verstanden habe geht es wohl nicht nur um neu Zugewanderte, sondern auch um Migranten vergangener Generationen.


Zitat:
Siehst du jedem an, ob er aus dem Ausland kommt? Für mich fallen quasi alle Jugendlichen negativ auf.
Ja, man kann Menschen zu einem gewissen Grad ihre Herkunft bzw. ihre Abstammung ansehen.


Zitat:
Sehe ich komplett nicht so. Ich wohne in jena, hier gibt es bereits als kleine Unistadt einen umkämpften Wohnungsmarkt. Gleichzeitig ist das eine von vielleicht drei Städten in Thüringen, die für Asylanten itneressant ist, heißt: sie wollen herziehen. Und es passiert nichts negatives. Auf lange Sicht wird der Sozialwohnungsbau vorangetrieben werden müssen, aber das müsste er so oder so. Nochmal: Die Ausländer nehmen uns kein Geld weg und keine Wohnung.
Ich habe nicht behauptet, dass die Zuwanderer für dieses Problem verantwortlich sind, sie verstärken es aber. Ich stimme dir aber zu, dass wir das Problem auch sonst hätten. Die Ausländer nehmen nicht direkt Geld weg, aber die Leute müssen mehr Steuern bezahlen um Sozialleistungen, die diesen zu Gute kommen zu bezahlen.


Zitat:
Da sist doch wieder kein Problem? Nur weil das in einer Umfrage gesagt wird? Man könnte Umfragen zu allem machen. Wieviele sympathisieren mit Putin? Mit angezündeten Flüchtlingsheimen? Und was für eine Lösung soll denn die Politik schaffen!?
Ich weiß nicht was ich dazu sagen soll. Es ist also kein Problem, wenn eine gewisse Gruppe direkt sagt, dass sie mit den Werten des Grundgesetzes nicht einverstanden sind?


Zitat:
Korrektur: Die Wahl von CDU/CSU führt dazu. Und eien AfD würde sich doch noch viel vehementer für starke Polizei & Überwachung einsetzen.
Grundlose Spekulation. In jüngster Vergangenheit ist es eher der linke Teil des politischen Spektrums der sich für repressive Politik einsetzt, sei es NetzDG, EuroBonds, Veggiday, zahllose Verbotsvorschläge der Grünen, ...

Zitat:
HAHAHAHAHA
HA
HAHAHHAHAHAHA
HAHAHA
Es gibt gerade wieviele Moslems in Deutschland, sagen wir mal 3 Millionen. Dagegen stehen 30 Mio ohne Konfession und knappe 40 Mio Christen. Oder reden wir jetzt von einem zeitraum von 400 jahren?
Trendfortschreibung ist deiner Meinung nach also Schwachsinn?
Glaubst du an globale Erwärmung?
Mal davon abgesehen: Wenn ich dir sage dass du auf eine Mauer zufährst ist es besser wenn ich es dir 100 meter vorher als 10cm vorher sage.


Zitat:
Das gab es schon immer. Auch Saunatage nur für Frauen.


Das ja auch Juden nicht Essen dürften. Oder Vegetarier nicht wollen.


Am deutschen Tresen soll Deutschland genesen. Oder beim Schwieneschnitzel anscheinend.
Ja, bisher sind es nur Lapalien. Es würde aber nicht Schaden das Grundgesetz in der Richtung fit zu machen. Kann ja auch in die andere Richtung funktionieren, wenn zum Beispiel dein schlimmster Albtraum passiert und es eine AfD-Regierung geben sollte. Ist es zum Beispiel gut eine echte Meinungsfreiheit wie Beispielsweise das 1st amendment in den USA zu haben.


Zitat:
Genau da sist es aber, plumper Rassismus und eine Zukunftsangst. Nie ging es Deutschland und den Deutschen so gut wie jetzt,
Ultimativ ist die Zuwanderung nur ein Nebenschauplatz, da unsere Sozialsysteme auf ein konstantes Bevölkerungswachstum ausgelegt ist. Wir sind hier aber am Anfang einer Trendwende. Langfristig müssen die Sozialsysteme anders aufgebaut werden. Die Eu/Eurokrise sorgt natürlich dafür dass wir gerade auch keine kapitalgedeckten Systeme entwickeln können.
Ja, Deutschland geht es gerade gut, der Crash ist aber abzusehen und anstatt vorzusorgen und die aktuell hohen Steuereinnahmen als Polster für einen sanften Übergang und Investitionen zu nutzen werden sie für ein für ein humanitäres Projekt in dass man sich aus naiver Geltungssucht gestürzt hat zum Fenster rausgeworfen und uns weitere zukünftige Lasten ans Bein gebunden.

Zitat:
es gibt derzeit quasi keine Zuwanderung dank eines Abkommens mit einem Staat, der tatsächlich in die erzkonservativ-islamische Richtung und Diktatur abdriftet. Aber das ist ja egal, weil hauptsache Deutschland geht es gut.
Der deutsche Staat hat in erster Linie die Verantwortung für seine eigenen Bürger zu sorgen. Wohltätigkeiten in der Welt kann der, der möchte gerne mit seinem Privatvermögen verteilen. Trotz Türkei-Deal, den ich auch ablehne, wir sollten unsere Grenzen lieber selber zumachen, als es die Türkei machen zu lassen und dafür vor ihr zu kriechen, sind im Februar diesen Jahres 11.007 Asylanträge eingegangen. 11007 Menschen sind also quasi keine Zuwanderung? Ja, Asylanträge sind keine Zuwanderung, du hast diesen Begriff aber schon falsch benutzt, da auch schon der Türkei-Deal nicht die Zuwanderung, sondern die illegale Einreise beschränken sollte. Ich habe den Begriff folgend kontextuell so weiter benutzt.


Zitat:
Hast du die ganze Einleitung gelesen?
"In the long run immigration and diversity are likely to have important cultural,
economic, fiscal, and developmental benefits. In the short run, however, immigration and ethnic diversity tend to reduce social solidarity and social capital. "
Auf lange Sicht überwiegen die Vorteile anscheinend.

Ein besseres Schlusswort hättest du aber nicht finden können, und wenn du das an erster Stelle gebracht hättest, hätte ich mir meinen Kommentar echt sparen können:
Ja, die Sache ist, dass der Author selbst nicht damit einverstanden war, was die Datenlage hergab, da sie seiner eigenen politischen ideologie widersprach und sie sowohl in der Studie selbst, als auch ausserhalb immer wieder zu relativieren versucht hat. Diese langfristigen Benefits sind nichts weiter als Hoffnungen, dass es sich in der Zukunft so entwickelt, wärend die negativen Effekte die aktuell untersuchten Ereignisse darstellen. Aber in der anderen von mir empfohlenen Literatur wirst du auch gute Gegenargumente zu manchen meiner Positionen finden. Ich persönlich verwende ob bestimmte Argumente kommen teilweise als Indikator, wie weit jemand tatsächlich im Diskurs ist.
Das Paper aber widerspricht mir nicht, denn was es aussagt ist: Ja, jetzt sind alle Effekte von Diversität schlecht, aber bitte bitte Leute glaubt mir in der Zukunft wird es besser werden.


Zitat:
Ich will aber nochmal sagen, dass du einfach nur Ressentiments aufzählst, die oft nur ein Gefühl sind. Sachen wie ein "Bildungsniveau" sind nicht messbar und nur weil du denkst, dass es sinken müsse, stimmt das doch nicht. Vor allem an der Uni tummeln sich Menschen jedweder Coleur und auch oft aus Ländern, die halt mal nicht so stabil sind.
Ich habe oben einen Artikel verlinkt, der über das Problem berichtet.
Weiterhin kannst du auch beim statistischen Bundesamt Daten einsehen, z.B.:
https://www.destatis.de/DE/ZahlenFak...schlussAS.html
Interessant wäre natürlich das genauer nach Ethnien aufgeschlüsselt zu sehen, denn ich glaube, dass Ostasiaten, andere Europäer und Amerikaner haben hier weniger Probleme als Afrikaner und Menschen aus dem nahen Osten. Einige der Gründe sind in dem von mir empfohlenen "The Bell Curve" zu finden, andere sind wohl mehr soziokultureller Natur. Aber auch so sieht man zum Beispiel, dass fast gleich viele Deutsche und Ausländer keinen Schulabschluss haben.

Zitat:
Damit will ich nicht sagen, dass es gar keine Probleme gibt, aber ich persönlich sehe durch die aktuelle Flüchtlingspolitik keinen Zuwachs an Problemen. Deutschland hat es nur schon seit Jahrzehntenversemmelt, die Migranten die in den 60ern, 70ern, 80ern kamen, zu integrieren, und dort entwickeln sich jetzt schon richtige Ghettos. Das hat mit der aktuellen Poltik aber nichts zu tun und darauf zielt die AfD auch nicht ab.
Mich würde interessieren, welche Probleme du siehst.
Natürlich ist der Alltagseinfluss der Probleme verschieden. Wer in der ehem. DDR oder auf dem Land lebt bekommt weniger mit als wer im Ruhrgebiet, Mannheim oder Frankfurt wohnt. Wer im Edelviertel, der Altstadt oder in Uninähe wohnt bekommt weniger mit, als wer im Randbezirk wohnt, etc.
Viele der Folgen sind aber abstrakt, beispielsweise höhere Steuern, autoritärere Politik, ...
Weiterhin würde mich interessieren: Was machen wir jetzt anders, dass es jetzt besser wird, als damals mit den Gastarbeitern? Die hatten wenigstens sichere Jobs und eine Perspektive.

Danke fürs lesen und kommentieren.
Ich habe hier versucht, die meisten der meiner Meinung nach validen Kritiken an der Flüchtlingspolitik fair wiederzugeben. Die Politik sollte meiner Meinung nach darauf demokratisch legitime Antworten finden, oder die Gesellschaft wird sich radikalisieren.
Ich habe den Eindruck, dass die Kritikpunkte im öffentlichen Diskurs selten fair und angemessen wiedergegeben werden und deshalb wohlmöglich nicht wirklich bekannt sind. Aus beispielsweise der ökonomischen Kritik an Masseneinwanderung in den Wohlfahrtsstaat, wie sie z.B. durch Milton Friedman vorgenommen wurde, wird dann ein "Die klaun unsere Jobs", bei dem dem einen oder anderen die originäre Logik des Arguments vieleicht entgehen könnte. Ich habe mir einfach mal aus Spaß die Zeit genommen sie hier mal niederzuschreiben.
Man brauch ihnen ja nicht zustimmen, sondern kann sie auch als mentale Übung/advokatus diaboli sehen.

Nicht alle deine Argumente waren schlecht, aus meiner Sicht dennoch falsch aus beschriebenen Gründen, andere waren so katastrophal schlecht, dass ich mir dachte: Wie kann jemand der anscheinend in dieser Thematik so unbewandert ist und nicht mal eine Grundexpertise in Ökonomie, Soziologie und politischer Theorie hat, dennoch eine Meinung zum Thema haben, die stark genug ist, meinen Beitrag zu lesen und zu beantworten.
Deswegen fühlte ich mich da teilweise nicht ganz ernst genommen.
Hinter welchem Mond muss man gelebt haben um noch nie mitbekommen zu haben, dass Migranten aus der dritten Welt im Bildungswesen schlechter abschneiden, krimineller sind, etc. und das alles durch Statistiken deutscher Behörden belegt. Dass man Bildungsniveau nicht operationalisieren könnte(was impliziert, dass du niemals Studien zum Thema Bildung gesehen hast), dass Indonesien ein muslimisches Musterland wäre, wie die grundsätzliche Demographische Struktur Deutschlands aussieht, wie der Generationenvertrag wirkt, die Grundzüge des Diskurses zur Legitimität von Staat und Steuern nicht kennt usw. usf.
Unabhängig davon schriebst du ja, dass alle meine Punkte nur rassistische Panikmache wären, es aber Probleme gäbe. Da wäre ich ja jetzt sehr interessiert, was aus deiner Sicht die Probleme sind.

Geändert von LS (21.03.2018 um 13:25 Uhr)
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  #105 (permalink)  
Alt 21.03.2018, 14:05
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Zitat:
In wie weit Sozialdemokratie liberaler ist als Konsertivismus ist die eine Frage, was offen bedeutet und ob das ein Vorteil ist ist eine andere Frage. Ich sehe es jedenfalls als Problem, wenn das politische Spektrum bzw. das Overton Fenster kleiner wird.
Ich weiß nicht, solange die politischen Parteien das politische Spektrum der Bevölkerung abbildet, müsste es ja gehen. Aber mir wären klarere Kanten trotz allem auch lieber, ja.

Zu Indonesien kann ich nur sagen, dass mein indonesischer Freund nie etwas anderes behauptet hat, als dass dort alles normal sei. Gibt ja auch hier "Bürgerwehren" etc., die ja aber auch nicht repräsentativ für das deutsche Rechtssystem stehen.

Zitat:
Weil der Islam ein Sammelbegriff ist habe ich diese Minimaldefinition geliefert: "Der Koran ist das unabänderliche Wort Gottes. Mohammed ist der Prophet Gottes. Als solcher ist sein Wort und Handeln moralische Maxime." Wenn man dieser Definition zustimmt, steht man in Konflikt mit dem Grundgesetz, wenn man dieser Definition nicht zustimmt, was ist dann überhaupt Islam? Ist man selbst dann noch Muslim wenn man Koran und Mohammed ablehnt?
Dann glaube ich, dass viele selbsternannte Muslime deiner Definition nach eben keine Muslime wären. (insbesondere das "unabänderlich) Die gleiche Definitiond es CHristentums wäre ja "Die Bibel ist das unabänderliche Wort Gottes. Jesus ist der Sohn Gottes. Als solcher ist sein Wort und Handeln moralische Maxime" - wieviele "Christen" wären dann noch Christen?

Zitat:
Für den, den der Einzelne nichts wert ist, sondern nur die Familie, der Stamm, das Land, ... den Interessieren auch nicht Individualrecht, sondern nur Kollektivrechte.
Ich will jetzt dann aber den Bogen zur Ausgangsdiskussion spannen: Genau das machen Nationalisten doch auch, "die Ausländer", "die Flüchtlinge", "die Deutschen". Da ist der Einzelne doch auch nichts wert oder wichtig.

Zitat:
Die christliche Lehre hat keinen inherenten weltlichen Machtanspruch, während es die islamische Lehre durchaus hat.
Seit den Karolingern sind Könige von Gott auserwählt - „Durch mich regieren die Könige“ (Buch der Sprichwörter 8,15) steht auch in der Bibel. Jede Regierung ist dem christlichen Glauben nach gottauserwählt.

Zitat:
Das ist eine Anekdote. [...]
Dann lass ich den Aritkel hier:
https://mediendienst-integration.de/...usbildung.html
60 % der arbeitenden Flüchtlinge arbeiten als Fachkräfte, wieviele aber tatsächlich nicht arbeiten (können), ist anscheinend nicht erfasst?

Zitat:
Dass man einen Mindestlohn hat bestimmt aber nicht ob ein Angebot/Nachfrage-Ungleichgewicht herrscht, genauso wie das Pflaster nicht bestimmt ob du ne Wunde hast oder nicht.
Wenn es aber einen Job gibt, der nach Mindestlohn bezahlt wird, kann ein Ausländer seine Arbeitskraft nicht für weniger anbieten. Vielleicht steigen die Jobs an der Niedroglohngrenze - dann könnte die Regierung den Mindestlohn anheben.

Zitat:
Sagst du der Bürger hat keinen Anspruch auf eine verantwortliche Verwendung von Steuergeldern in seinem Sinne?
Ich finde, Menschen Grundrechte zuzustehen durch finanzielle Zuwendungen, ist verantwortliches Handeln. Stuttgart 21 oder der FLughafen BER hingegen nicht - und das sind auch Milliardengräber. Ich sehe aber keine Demos dagegen.

Zitat:
Wenn du nen Flüchtling aufnehmen willst, nur zu, aber dann zahl du auch für seine Bedürfnisse und hafte für ihn, aber es ist leichter sich auf Kosten anderer als moralische Instanz zu inszenieren.
Das ist jetzt aber kein Argument mehr. Wir haben ja auch einen Sozialstaat, in dem wir oft für andere Leute mitzahlen. Es gibt Länder, in denen geht es deutlich wirtschaftsliberaler zu mit weniger Staatseingriffen. In solchen Ländern will ich aber nicht leben; und ein Großteil der Deutschen anscheinend auch nicht, sonst würden sie ja auswandern.

Zitat:
Natürlich wird die Bildung im Schnitt schlechter, wenn Kinder, die unter Umständen die deutsche Sprache schlecht bis gar nicht beherrschen, evtl. keinen oder nur lückenhaft Unterricht vorher erhalten haben jetzt zusätzlich in deutsche Schulen kommen bzw. sich deren Anteil an deutschen Schulen erhöht, denn so wie ich die Studie verstanden habe geht es wohl nicht nur um neu Zugewanderte, sondern auch um Migranten vergangener Generationen.
Die Bildung der dazugekommenen ist schlecht, das senkt den Schnitt. Wieso sollte aber das Bildungsniveau der anderen Kinder nachhaltig negativ beeinflusst werden?

Zitat:
aber die Leute müssen mehr Steuern bezahlen um Sozialleistungen, die diesen zu Gute kommen zu bezahlen.
Niemand zahlt mehr Steuern.

Zitat:
Ich weiß nicht was ich dazu sagen soll. Es ist also kein Problem, wenn eine gewisse Gruppe direkt sagt, dass sie mit den Werten des Grundgesetzes nicht einverstanden sind?
Nein, weil es auch in Deutschland dazu Meinungsfreiheit gibt. Natürlich muss man das skeptisch sehen, sollte wirklich starke Sympathie gehegt werden, aber auch das ablehnen des Grundgesetzes wird letztendlich durch das Grundgesetz geschützt.* Das Paradox der Demokratie.

*Natürlich Angriffe gegen das GG nicht, aber Terroristen sind ja meistens auch nicht mit wirklicher politischer Agenda unterwegs. Da sist aber auch eine andere Diskussion ...

Zitat:
Grundlose Spekulation. In jüngster Vergangenheit ist es eher der linke Teil des politischen Spektrums der sich für repressive Politik einsetzt, sei es NetzDG, EuroBonds, Veggiday, zahllose Verbotsvorschläge der Grünen, ...
Naja, puh, das ist auch ne andere Diskussion. Also mir fällt spontan die Abschaffung der Kennzeichnungspflicht bei Polizisten und die Vorratsdatenspeicherung ein, die massiv vom rechten Teil des Spektrums (inkl. CDU) gefordert wird. veggi Day ist nicht repressive Politik, sondern schlechte PR der Grünen.

Zitat:
Trendfortschreibung ist deiner Meinung nach also Schwachsinn?
Zeig mir die Statistik mit dem Trend und extrapolier mir das.

Zitat:
Der deutsche Staat hat in erster Linie die Verantwortung für seine eigenen Bürger zu sorgen. Wohltätigkeiten in der Welt kann der, der möchte gerne mit seinem Privatvermögen verteilen.
So funktioniert die Welt aber nicht mehr. Die Vernetzung der Welt ist zu groß. Die Welt muss quasi genau das ausbaden, was die USA in diesem Glauben 20, 30 Jahren lang auf der Welt verändert haben; eigene Interessen in fremden Ländern schützen. Das zieht sich wirklich durch. Würde man wirklich weitsichtig denken, würde man doch versuchen, die Lage vor Ort merklich zu bessern (was jetzt freilich nicht mehr geht) oder präventiv. Die nächsten Flüchtlingswellen werden ja auch kommen, Afrika brodelt ... Das hat nichts mit Wohltätigkeiten zu tun, sondern wären Investitionen in eine sichere Zukunft.

Mh, toll, ich sollte mir deine Beiträge ab jetzt erst ganz durchlesen, bevor ich kommentiere. Überheblich anmachen lasse ich mich nicht so gerne.

Zitat:
Unabhängig davon schriebst du ja, dass alle meine Punkte nur rassistische Panikmache wären, es aber Probleme gäbe. Da wäre ich ja jetzt sehr interessiert, was aus deiner Sicht die Probleme sind.
Jetzt nur in Bezug auf Flüchtlinge oder was?

Ich sehe einfach keine Probleme, die spezifisch Ausländer/Flüchtlinge beträfen. Meinem Empfinden nach ist eine offene Gesellschaft, in der der Staat jeden so unterstützt, dass er sich frei entfalten kann, stabil und sicher und ein Ziel, auf das die Politik hinarbeiten müsste.

Mich würde halt interessieren, was spezifisch für dich Probleme sind, die durch die Flüchtlingswelle entstehen? "Erniedrigung des Bildungsniveaus" ist ein großer, leerer Begriff. Werden Lehrer schlechter? Werden Schüler weniger gefördert? Ist der Unterricht zu langsam? Was ist eine Lösung für das Problem krimineller Ausländer - deren Hauptkriminaläität im Diebstahl besteht? Hand abhacken?
Du schreibst, du willst keinen starken Staat im Vordergrund, forderst aber, dass Politik und Staat etwas tun. Was denn nun?

Und ein Grundproblem hier ist doch auch: Wäre die AfD die Antwort auf diese Probleme/Fragen; eine Partei die mehr lügt als die Wahrheit spricht? Weil, auch wenn wir hier im Diskurs stehen, kann ich einige deiner Gedankengänge nachvollziehen (auch wenn ich sie halt anders sehe); aber für mich ist die AfD doch nicht in der Lage, das zu lösen.
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