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Alt 01.08.2010, 04:44
Benutzerbild von Harmian
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Freude Red Dead Redemption

Mexiko.jpg

Atmosphäre & Inhalt/Umfang

Wir schreiben das Jahr 1910. Der "Wilde Westen" liegt in seinen letzten Zügen. Das treue Pferd wird langsam durch das Automobil abgelöst. Westernstädte weichen modernen Bauten. Nur der von dem Wandel der Zeit unberührte John Marston, der Held der Geschichte, trabt einsam auf seinem Pferd durch die weite Prärie. Sein Gesicht ist von Narben seiner Vergangenheit gezeichnet, die er am liebsten hinter sich lassen möchte. Damals wurde er, als Waisenkind von einer Banditenbande aufgenommen unter der Führung eines Dutch van der Linde, der als Anführer das gesamte New Austin (fiktiver Bundesstaat, der Texas/New Mexiko darstellen sollte) terrorisierte.
Seine Freundschaft zu ihm und den anderen Gangmitgliedern Bill Williamson und Javier Escuella wurde ihm zum Verhängnis.

Marston.jpg
John Marston

Diese Freundschaft hielt, bis er eines Tages bei einem Raubüberfall schwer verwundet zurückgelassen wurde. Seit diesem Tag kehrte er dem wilden Leben den Rücken zu, heiratete ein Mädchen der Bande, wurde Vater eines Jungen und schuf sich ein ruhiges Leben auf einer Ranch in den Weiten der Prärie.

Doch seine Vergangenheit holte ihn ein, als seine Frau und sein Kind von Regierungsbeamten weggesperrt wurden mit der Drohung sie hinzurichten, wenn John Marston nicht seinen ehemaligen Gangkollegen, Bill Williamson, tötet. Bill Williamson gegen seine Familie, so der Deal.

Hier beginnt nun die Geschichte des Spiels und führt den Spieler auf der Suche nach Bill Williamson durch das gesamte New Austin, Nuevo Paradaiso (Mexiko) und New Elizabeth (In etwa vergleichbar mit dem Mittleren Westen).

Die Storyline an sich ist sehr gut durchdacht und bietet einige Wendungen von denen nur die wenigsten vorhersehbar sind. Eine derart umfassende Charakterentwicklung, wie es bei Nico Bellic in GTAIV der Fall war gibt es zwar nicht, dennoch hätte man mit John Marston keinen besseren Hauptcharakter nehmen können. Seine zynischen Kommentare und sein wilder, aber dennoch reifer Charakter passt wie die Faust aufs Auge zu dem Spiel. Weltklasse!

Der Spieler ist meist durchgehend motiviert die nächsten Missionen anzunehmen, jedoch flacht die Kurve auf der zweiten Karte Mexiko etwas ab, da man ein neues Ziel bekommen hat, das sich nur unwesentlich von dem alten unterscheidet.

Spätestens in New Elizabeth, dem letzten der drei Abschnitte verfolgt man nur noch das Ziel, John mit seiner Familie zu vereinen. Ob das passiert lasse ich aus Spoilergründen mal außen vor, dennoch ist die Geschichte hier noch nicht vorbei, sondern schlägt einen neuen, bisher einzigartigen Weg ein, der die Figur John Marston noch menschlicher macht.

Die Storyline ist der rote Faden, der den Spieler durch das Spiel begleitet. Durch die sehr schön synchronisierten Zwischensequenzen erfährt man immer mehr über die Hintergrundgeschichte und wie sich alles zugezogen hat. Nach und nach fügt sich die Story bis zu dem Ende zusammen, das zwar bittersüß ist, jedoch meiner Meinung nach ... zuviel verliert.

Die Westernatmosphäre liegt in jedem Bit des Spiels. Sei es das vorbeirollende Tumbleweed, die breitbeinig herumstapfenden Cowboys oder das Geheul der Präriekojoten in der Nacht.

Verrauchte Saloonhinterzimmer zum Pokerspielen, Armdrücken in der Basis der mexikanischen Widerstandskämpfern, die Jagd nach gesuchten Verbrechern, Hufeisenwerfen und Pferdezureiten auf dem örtlichen Hof, das Ausräuchern von Banditenunterschlüpfen, die Jagd nach Grizzlybären oder Wildschweinen oder einfach mal den Miesepeter aus den frühen Filmen des 20.Jahrhunderts mimen und eine Frau auf die Schienen legen - man merkt, die Möglichkeiten sind nahezu grenzenlos. Am Umfang fällt es mir schwer irgendwas zum Meckern zu finden. Die fast 50 Missionen könnten nicht unterschiedlicher sein und schwanken zwischen Schatzsuche, Vieh treiben, Ballersequenzen und Rettungsaktionen.
Nebenmissionen, die jederzeit angenommen und erledigt werden können sind wegen der hochinteressanten Lebensgeschichten der Menschen auf jeden Fall zu empfehlen.
Umgebungsherausforderungen forden den Spieler mit präzisen Abschüssen, dem Finden von Kräutern oder der Schatzsuche, natürlich original mit verwitterter Karte mit wenigen Hinweisen.

Puma.jpg
Ein Puma greift an

Fast 25 Original-Western Waffen vom Cattleman-Revolver bis hin zur modernen Mauserpistole treffen auf 94 verschiedene Orte (davon 13 mögliche Häuser zum Kauf) und fast 40 verschiedene Tierarten.

Von den Waffen sollte man aber nur dann Gebrauch machen, wenn es notwendig ist. Das Spiel nutzt ein Ehre-System, das abhängig von den Taten die NPCs auf einen reagieren lässt. Während der Held Rabatte bekommt, wird dem Verbrecher vor der Nase die Türen zugeschlagen und er wird bundesweit von Marschalls verfolgt. Die Aggressivität der Gesetzeshüter wird durch das Kopfgeld geregelt, das auch nach dem Speichern erhalten bleibt, bis man verhaftet wird oder es per Geld oder Items begleicht.

Auch kann man die verschiedensten Gegenstände einkaufen und mit sich führen. Sei es ein Zelt (Zum Speichern in der Wildnis), Köder zum Anlocken von Gegnern, Schnaps zum Auffüllen des Dead-Eyes (siehe Bedienung) oder Karten, die nahegelegene Pflanzen anzeigen.

RedDeadRedemption.jpg
Pokertisch in Mexiko

Man wird von der Atmosphäre schlichtweg eingesogen, besser geht es nicht und etwas vergleichbares habe ich bisher nicht erlebt.

5 von 5 Punkten.

[BREAK=Grafik]

Grafik

Bereits bei dem Intro, einer Zugfahrt durch den Westen wird klar, dass Rockstar hier alles aus den Konsolen herauskitzelt. Die Weitsicht ist nicht zu toppen. Egal ob man in der Wüste in New Austin oder auf einem Berg in Nuevo Paradaiso steht, man sieht Berge und die Landschaft.

Wüste.jpg


Das Spiel ist frei von Ladebalken und lädt Texturen oder Personen je nach Bedarf ohne Einbrüche in der Bildrate nach. Der unbeeinträchtige Spielfluss hatte eine höhere Priorisierung als die rechtzeitige Darstellung von Texturen - dazu muss man jedoch im Galopp und angelegten Scharfschützengewehr in Richtung einer Stadt reiten, um diese beim Spawnen zu beobachten. Abgesehen davon gibt es keine Reibereien und die Grafikpracht der drei absolut unterschiedlichen Karten erblüht in voller Pracht.

Wald.jpg


Während in New Austin die Prärie mit alten Minen und staubtrockenen Rinderfarmen lockt, bietet Mexiko Kakteenlandschaften und interessante Felslandschaften. New Elizabeth hingegen bietet viel Grasland, einen schönen dichten Wald mit den schönsten Bären der Spielgeschichte und ein angrenzendes Gebirge mit Schneelandschaft.

Grasland.jpg


Jedem Gebiet sieht man die Mühe und die Liebe der Entwickler an. Auch nicht an einem storytechnisch absolut bedeutlungslosen Eck der Karte wurde mal ein Baum falsch gesetzt.

Die Menschen, die charakteristisch unterschiedlich nicht sein könnten, sind detailliert dargestellt und schön anzusehen. An FFXIII reicht es nicht ganz, dennoch überzeugt die Grafik und das ist, worauf es ankommt.

rdr_potw_seth.jpg
Der geisteskranke Schatzsucher Seth

Jeder, der den Fluss in New Elizabeth gesehen hat, der donnernd aus dem Gebirge in die Prärie fließt, umgeben von dichten Wäldern wird mir zustimmen.

5/5 Punkte

[BREAK=Sound]

Sound

Laut Gerüchten hat die Entwicklung von RDR 100 Millionen US-$ gekostet, von denen ein großer Teil in die makellose Synchronisation geflossen ist.

Ob dieses Gerücht wahr ist weiß ich nicht, die Figuren hätten nicht besser vertont werden können. Nahezu jeder Charakter hat die passende Stimme bekommen. In Städten hört man Menschen reden, in Saloons hört man Flüche vom Pokertisch, Gerüchte werden ausgetauscht und vieles mehr. Die Zwischensequenzen, die GTA-typisch vor und nach der Mission kommen sind lippensynchron und wunderbar auf die Situation abgestimmt.

Der versoffene alte Landwirt hat eine raue, harte Stimme mit starken Dialekt. Die feine Dame aus der Stadt spricht im reinen Cambridge-Englisch. Mexikaner sprechen Spanisch und bruchstückhaft englisch. Ab und zu hört man auch wenige Worte italienisch, französisch und chinesisch durch, was dem Einwanderungsland USA das I-Tüpfelchen verpasst.

In der Wildnis hingegen ertönt ab und zu ein begleitende, ruhige Gitarrenmusik den Spieler, die man unbewusst mithört. Wölfe heulen den Mond an, majestätisch im Himmel kreisende Falken lassen ihren hohen Schrei erhallen und Bären brummen im Wald gerne vor sich hin.

In Kampfsituationen wird die Musik hektischer. In Mexiko weicht die Gitarre der Posaune.

Auch wenn ich mich wiederhole, hier passt einfach alles!

5/5 Punkte

[BREAK=Steuerung]

Steuerung

Über diesen Punkt bin ich froh. Hier habe ich das erste Mal ernsthaft was am Spiel zu meckern, aber zunächst zu den Pluspunkten.

Die Bedienung und Tastenbelegung wurde zum größten Teil aus GTAIV übernommen. Das Ziehen der Waffe, die Bewegung, alles ist intuitiv und schnell erlernt.

Im Optionsmenü kann man zwischen 3 verschiedenen Zielmodi wählen. Während der Expertenmodus kein Auto-Aim hat und den Spieler über Stick zielen lässt, bietet der "Einfach"-Modus ein starkes Auto-Aim, der automatisch die Brust des Gegner beim Ziehen der Waffe anvisiert.

Der Dead-Eye Modus, eine Bullettime wurde ebenfalls in das Spiel integriert. Anfangs verlangsamt sie nur die Zeit, bis sie im späteren Zielverlauf das Anvisieren verschiedener Gegner hintereinander ermöglicht. Man markiert die Stellen in der Zeitlupe (Maximale Markierungen = Magazingröße), beendet die Zeitlupe mit dem Schußknopf und sieht zu, wie John Marston alle Ziele im Sekundentakt nacheinander abschießt. Das klappt reibungslos und ist einfach zu bedienen. Das Dead-Eye hat man nicht unbegrenzt und der Vorrat tickt währende der Zeitlupe hinunter. Die Anzeige füllt sich mit der Zeit langsam wieder auf oder man greift auf Schnaps oder Kautabak zurück, um sie zu füllen.

Die Pferde reiten sich recht gut, leider bleiben diese oft an unsichtbaren Steinen hängen, überwinden 1.50 Meter hohe Stachelzäune aber keine kleinen Mauervorsprünge und sterben wegen der miserablen Wegfindung schon mal auf dem Weg zu euch, indem sie sich eine Klippe hinabstürzen - SOFERN sie euch finden.

Pferd.jpg


Die Gegner sind leider auch nicht die schlausten. Gegner, die in Wände schießen oder wie Sandsäcke herumstehen, wie in dem Folterinstrument Far Cry 2 sind mir zwar nicht untergekommen, dennoch sucht man vergebens nach taktischem Vorgehen oder Stellungswechseln der Gegner.
Der Feind bleibt in seiner Deckung und blickt in immer gleichen Zeitabständen heraus und ballert ein wenig um sich herum. Somit verkommen diese zum reinen Kanonenfutter und machen das Spiel noch leichter.
Achja, John Marston lädt seine Energie wieder auf, wenn er kurz in Deckung geht. Medizin gibt es auch, jedoch wird diese nur selten gebraucht.

Auch kann John Marston nicht schwimmen. Ein falscher Schritt an der Brücke und man taucht zu weit in die Spielwelt ein. Landet man im tiefen Wasser, stirbt man. So einfach, so nervig. Auch wenn das Wasser als natürliche Grenze (Danke an Szadek für den passenden Begriff) herhalten muss, hätte man auf das "respawnen am Ufer" zurückgreifen können, wie es in Batman Arkham Asylum angewandt wurde.

So wird man im nächstgelegenen Speicherhäuschen wiedergeboren.

Kutschen verhalten sich physikalisch korrekt und können schon mal umkippen.
Versuche mit Pferden zu driften sind gescheitert. Hier machte Rockstar nicht allzuviel falsch.
Hier und da hätte ein wenig mehr Feinschliff dem Spiel gut getan. Gefesselte Gegner beschleunigen auf Lichtgeschwindigkeit, wenn man sie einen Abhang hinab wirft und per Bodenattacke zu Boden geworfene Gegner schweben schon mal über dem Boden.

Generell ist mir die Steuerung auch ein bisserl ... lahmarschig.
4/5 Punkte


[BREAK=Fazit]

Fazit

RDR macht fast alles richtig. Die Atmosphäre passt. Die Motivation ist da. Es ist eine Wohltat für Auge und Ohr und lädt immer wieder zu einer Partie Poker ein.
Man kann Stunden damit verbringen durch die Landschaft zu streifen, um fremde Personen zu treffen, Tiere zu jagen oder um einfach die Aussicht zu genießen. Es ist kein hektisches FPS und kein aggressives GTA, sondern ein ruhiges Spiel, das perfekt die Atmosphäre des ausklingenden Westerns einfängt.
John Marston wächst einem ans Herz und man beginnt zu verstehen, warum er wo und wann wie reagiert.
Natürlich kann man die KI und die manche Schnitzer bemängeln, dennoch trübt das den Gesamteindruck, wenn überhaupt nur marginal.

Dem Spiel fehlt aber das gewisse etwas, das es zu einem Meilenstein wie GTAIV macht, weswegen es von mir die Note 4,8 erhält.

Ende.jpg
__________________
SDC 2.0 http://nyanit.com/sdc-forum.de/index.php


Neutral Evil

Geändert von Harmian (01.08.2010 um 10:58 Uhr)
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  #2 (permalink)  
Alt 01.08.2010, 08:53
Benutzerbild von Szadek
Cash or Octopus
 
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Standard

Passt. Das Spiel an sich hätte jedoch etwas länger sein können.
__________________
I don't make the rules. I just think them up and write them down.

Glenn Matthews, bis mir etwas besseres einfällt.
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  #3 (permalink)  
Alt 01.08.2010, 09:48
Benutzerbild von Kinta
Rebusmind has begun
 
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Standard

Ich kann nicht behaupten, sonderlich weit in dem Spiel zu sein, aber irgendwie hat es mich nicht gepackt.
Immer wenn mir in GTA4 langweilig wurde, bin ich halt Amok gelaufen und hab mich an der Euphoria Engine und den Massen an Fußvolk und Autos erfreut, die allesamt in Rauch aufgingen. In RDR fällt das irgendwie flach, wenn ich in ner Stadt Chaos verbreite, sind nur eine Handvoll bewaffnete Cowboys verschanzt und es bleibt mir nach ner Zeit nichts mehr, außer aus der Stadt zu reiten, wo ich mich dann so lange mit den Gesetzeshütern bekriege, bis ich tot bin. Macht nicht soviel Laune.

Was mich auch noch tierisch nervt ist, dass man zu jedem Auftag hinreiten muss. Was in GTA4 meistens ein Spaß war, weil sich die Autos schön fuhren und man aufpassen musste, nicht alles zu Schrott zu fahren, ist in RDR extrem langweilig, da man oft nur eine Taste gedrückt halten muss, um das Tempo seiner Mitreiter zu halten. Da hilft auch nicht die schicke Grafik, das etwas interessanter zu gestalten.

Kinta
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  #4 (permalink)  
Alt 01.08.2010, 10:48
Benutzerbild von Nightblade Hawk
Look at my Horse! My Horse is amazing!
 
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Ort: All around the Universe!
Beiträge: 2.465

Standard

Ich mag Western und als ich das erste mal die Werbung dafür im Fernsehen gesehen hab war mir klar "Das musst du dir kaufen".

Schon nach kurzer Zeit war mir klar das Read Dead Redemption mich nicht so enttäuschen würde wie es GTAIV getan hat.

Erstmal zum Hauptcharakter - John Marston ist ein ziemlich symphatischer Protagonist in dessen Rolle man sich leicht hineinversetzen kann - das hat mir schonmal bei Nico Bellic gefehlt.

Der Schwierigkeitsgrad kann so beschrieben werden - das Spiel fordert einen zwar heraus aber es ist nicht so abartig schwer wie es teilweise bei GTAIV der Fall ist. Während den Missionen gibt es Zwischenspeicherpunkte und man muss nicht wenn man mal kurz nicht zu 100% aufgepasst hat oder einfach Pech hatte wieder von vorne anfangen.

Die Musik ist stellenweise einfach nur genial - ein gutes Beispiel ist die Musik wenn man das erste mal Mexico betritt.

Natürlich hat dieses Spiel auch einige Mankos - ich fang mal mit der Steueuerung an die in der ersten Spielstunde dafür sorgen wird das man am liebsten das Gamepad an die Wand schmeissen würde - ich kann nicht mal aufzählen wie oft ich wegen der ungewohnten Steuerung draufgegangen bin.

Ein weiteres Manko ist die sehr kurze Spielzeit - wenn man nur die Storymissionen nimmt kann man das Spiel an dem Tag durchzocken an dem man angefangen hat.

Was ich auch noch erwähnen möchte ist der Onlinemodus - ich hab selten einen so schlecht Gemachten gesehen. Die meisten Spieler machen genau zwei Sachen - entweder ballert man sich gegenseitig ab oder es werden stumpf die Bandenverstecke gemacht was sehr schnell langweilig wird und zu eben dieser idiotischen Abballerei führt. Man kann natürlich auch Sachen spielen wie Capture the Flag (Bag) oder ganz normale Deathmatches aber dort ist normalerweise niemand.

Vor einiger Zeit wurden Onlinemissionen hinzugefügt um das Onlinespielen lukrativer zu machen - leider haut das auch nicht hin wenn man mit vollkommen unkompetenten 10 - 12jährigen spielt (ich frag mich auch - wieso lassen die Eltern dieser Kinder sie solche Sachen spielen) die es lustig finden einen während eben dieser Missionen links liegen zu lassen oder von hinten zu erschiessen.

Im Onlinemodus kann man ähnlich wie bei MW2 50 Level aufsteigen - das dauert nur dummerweise ewig da man kaum XP bekommt und die Level immer länger brauchen bis einem die Lust vergangen ist.

Mein persönliches Fazit:

Red Dead Redemption ist ein nettes Westernspiel das zwar seine Negativseiten hat aber im Endeffekt doch zu überzeugen weiss.
__________________
Wenn man sagt man kann etwas nicht, hat man es noch nie versucht. - Ich
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  #5 (permalink)  
Alt 28.11.2011, 20:52
Benutzerbild von Sawyer
Manaheld
 
Registriert seit: 11/2009
Ort: Köln
Beiträge: 1.185

Standard

Ich bin ja ein Fan der Clint Eastwood-Filme und hab immer nach Spielen gesucht, welche die gleiche Stimmung verbreiten. Nur Gun, Call of Juarez und Outlaws kamen dem am nächsten, allerdings war das Gameplay von Gun etwas zu fad und die bei den anderen beiden hat mich immer die Ego-Ansicht gestört.

Und dann kamen die ersten Trailer von Red Dead Redemption.
Ich war sofort verliebt und hab "Vertreter"-Videos (wo alles näher erklärt wird) mehrmals angeguckt.

Ich für meinen Teil wurde nicht enttäuscht, höchstens von der schon angesprochenen Kürze, bei der auch das nochmals überaus tolle Zombie-DLC nicht helfen konnte. Das Spiel könnte meiner Meinung nach niemals Enden x]

Die Landschaften sind großartig, die Missionen spannend, die Musik stimmig... ich verstehe echt nicht, warum das Spiel hier keine volle Punktzahl bekommen hat =P
Für mich ist es ein Meilenstein was Western-Games betrifft =]
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dead, red, redemption

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