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Alt 02.02.2016, 01:01
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Standard Hyperdimension Neptunia Re;Birth 1 (PSP Vita, PC)

Hyperdimension Neptunia Re;Birth 1


Entwickler: Idea Factory, Compile Heart
Publisher: Tecmo Koei
Release: 27. August 2014 (Vita), 28 Januar 2015 (PC)
Opening: Hier

So, dieses Review hab ich lange genug aufgeschoben. Also los!

Aber vorneweg: Bei Hyperdimension Neptunia Re;Birth 1 handelt es sich um ein Remake des ersten Neptunia Spiels auf Basis des 3. Teils. Von daher gibt es ein paar Bonus-Charaktere aus späteren Teilen, und einige Charaktere machen Andeutungen daraus, dass sie aus einer anderen (sprich der alten) Kontinuität stammen (Neptunia ist da anscheinend ein bisschen wie Super Robot Wars).

Story

Die Welt Gamindustri ist gespalten in 4 Kontinente: das fortschrittliche Planeptune (Sega), das industrialisierte Lastation (Sony), das winterliche Lowee (Nintendo) und das naturbelassene Leanbox (Microsoft).
In jedem Kontinent tummeln sich Menschen, bei denen es sich um Moe Anthropmorphismen von Videospielentwicklern handelt (mit Ausnahme von Tekken, das ist einfach nur eine Franchise).

Über jeden der Kontinente wacht eine Göttin oder auch CPU (Console Patron Unit), die wiederum moefizierte Konsole bzw. Konsolenfamilien darstellen: Noir / Black Heart (PlayStation), Blanc / White Heart(Wii), Vert / Green Heart (XBox) und Neptune / Purple Heart (die gecancelte Sega Neptune).
Zugegeben, alle vier haben ihren Job etwas vernachlässigt weil sie schon seit Ewigkeiten damit beschäftigt sind, auf dem hoch über Gamindustri schwebenden Land Celestia um den Titel der obersten Göttin zu kämpfen.

Dieser Konsolenkrieg erfährt eine plötzliche Wendung, als drei der Göttinnen endlich mal kooperieren und Neptune aus Celestia pfeffern.
Nach einem harten Aufprall auf Planeptune mit obligatorischer Heldenamnesie findet sich die etwas trottelige und puddingverrückte Neptune in der Obhut von Krankenschwester-Azubi Compa (aka der Neptunia-Entwickler Compile Heart). Von da an beginnt ein Trip durch ganz Gamindustri, während dem sich offenbart, dass ganz Gamindustri in großer Gefahr schwebt und die CPUs in eine Falle getappt sind...


Wär hätte in einer solchen "Bin ich tod?!"-Situation nicht ähnliche Gedanken?

Wär einen epischen, fesselnden JRPG-Plot erwartet, der ist hier an der falschen Stelle. Keiner der Charaktere kann länger als fünf Sätze ernst bleiben, und alles im allen geht es hauptsächlich um Situationskomik und ein paar Konsolenspielreferenzen (die mir abgesehen bei den Gegnern größtenteils weit über den Kopf fliegen, weil ich von Spielreihen wie Steins;Gate eigentlich nur "es existiert" weiß. Aber immerhin bin ich etwas bewandert mit Falcom-Titeln, und Falcom in diesem Spiel ist quasi FemAdol).

Alles in allem ist es ein bisschen wie ein Nippon Ichi Spiel, nur mit mehr Moe-Charakteren (alle spielbaren Charaktere sind weiblich), hin und wieder etwas Fanservice und Running Gags, die absoluter Nonsense sind. So sind Brillen eine perfekte Tarnung, und Neptune bekommt sehr schnell den Spitznamen Nep bzw. Nep-Nep, weil kaum einer "Neptune" aussprechen kann, obwohl keiner ein Problem mit "Planeptune" hat.


Nonsense Running Gags sind die besten Running Gags

Kurzum: Hirn abschalten, zurücklehnen und albernen Spaß haben. Müssen ja nicht immer Emo-Charaktere und pseudophilosophischer Mumpitz sein

Gameplay

Apropos Nippon Ichi: Neptunia hat ein ähnliches Budge-Titel-Feeling: Städte bestehen nur aus einem Menü und einem Hintergrundbild, es gibt nur eine FMV am Anfang, und Dialoge finden nur über obige Ansichten statt (wobei die Charakterporträts ziemlich viel Animation haben).

Eine Weltkarte gibt es auch, aber da steuert man lediglich einen Cursor zu den Städten und Dungeons. Letztere sind wichtig, um die Story voranzubringen und um die zahlreichen Quests zu erfüllen.

In besagten Dungeons gibt es dann endlich eine richtige 3D-Ansicht, in dem man den aktuellen Anführer seiner 3-Mann-Truppe steuert. Zufallskämpfe gibt es nicht, stattdessen sieht man die Monster auf dem Feld und kann wie etwa in Persona versuchen, sie für einen Anfangsvorteil anzugreifen, während man aufpassen muss, dass die Biester einen nicht selbst von hinten attackiert.

Die Monster selbst sind recht vielfältig und reichen von badass Mecha bis hin zu direkten Videospielreferenzen, wie die Geister aus Pacman, Tetris-Blöcke, Space Invaders oder... Visual Novel Screenshots? Die Slimes aus Dragon Quest existieren in einer etwas modifizerten Form (also Dogoos mit Hundegesicht) auch hier, und erste Release von Final Fantasy 14 wird auch etwas durch den Kakao gezogen mit den Horsebirds.


Neptunia: Besser als Pixels.

Kämpfe selbst sind ein bisschen wie eine Mischung aus Makai Kingdom und Xenosaga: Jeder Charakter kann sich innerhalb seines Bewegungsradius' frei bewegen, und seine Angriffszone wird also blaues Feld hervorgehoben. Bei den meisten Charakteren ist dieses Feld direkt vorne und quadratisch, aber es gibt auch einige wenige Fernkämpfer bei denen das Feld ein paar Meter weiter vorne herumschwebt. Manche Waffen machen aus dem Quadrat zudem einen breiten Quader, was es deutlich einfachacher macht, mehrere Gegner auf einmal anzugreifen.

Beim Angreifen wird es nun ein bisschen wie ein weniger starres Xenosaga: Nach dem ersten Standardangriff kann man bis zu drei weitere Attacken folgen lassen, die sogenannten Combo Skills. Diese lassen sich in drei generelle Arten unterteilen: Power Skills sind die Standardangriffe, Break Skills richten hohen Schaden am gegnerischen Guard Meter an (Neptunia ist eines dieser RPGs, in denen man Gegner für Extraschaden Guard-Breaken kann) Rush Skills, die zwar recht schwach sind, aber dafür eine hohe Anzahl an einzelnen Treffern haben, was es einfacher macht, den EXE Drive zu steigern (mehr dazu gleich). Man muss nicht immer alle 3 Zusatzattacken ausführen und das kann manchmal sogar praktisch sein, weil man bei einer langen Combo in der Zugreihenfolge nach unten rutscht.

Neue Combo Skills bekommt man durchs aufleveln, und man kann sich im Menü mit ihnen ausrüsten. Man ist dabei beschränkt auf 3x3 Skills (3 pro Art, und die Combo arbeitet sich von links nach rechts durch) und die gesamten CP Kosten der Moves, die das Level-basierte Limit des Charakters nicht überschreiten kann. Wer immer die stärksten (und damit teuersten) Angriffe haben willm mus also eventuell den einen oder anderen Slot leer lassen.

Der EXE Drive ist eine Leiste, die aus maximal 4 Balken besteht (erhöht sich im Laufe des Spiels) und für die Dauer des Dungeon Crawls persistent bleibt (vor Bosskämpfen also immer brav auffüllen).
Mit dem EXE Drive lassen sich zwei Dinge anstellen: Zum einen kann man mit ihnen einen EX Finish durchführen (ein Combo-Finisher bzw. vierter Zusatzangriff), zum anderen kann man Balken aus dem Drive verbrauchen, damit ein Charakter einen einschlagenden EXE Skill (aka Limit Break) einsetzen.


Bei EXE Skills ist soviel los, dass ich mit Screenshots nicht weiterkomme. Hier also ein Video.

Abgerundet wird das ganze noch durch SP Skills, die quasi den typischen Zaubersprüchen entsprechen. Hier muss man sich nicht um Balken sorgen, aber dafür kosten die Skills SP (sprich MP), was keine so einfach eneuerbare Energiequelle wie der EXE Drive ist.

Diese ganze Combo System hat einen ziemlichen Charme. Angriffe gehen schnell von der Hand (okay, EXE Skills dauern ein bisschen, aber man kann alle Kampfanimationen per Knopfdruck überspringen), und man kann seine Truppe je nach Gegebenheit neu ausrüsten (wenn auch nicht während des Kampfes). Viele Charaktere haben bei ihren Combo Skills ihre eigenen Preferenzen, und manche verfügen dabei über Elementarangriffe oder Statuseffekte.

Und während man etwa in Xenosaga 2 von Anfang bis Ende praktisch gleich kämpft, ändert sich die Lage in Neptunia während des Spielverlaufs: Anfangs sind Rush Skills keine sehr gute Wahl, aber sobald welche mit 5-8 Treffern verfügbar sind kann man den EXE Drive wesentlich schneller steigern. Gepaart mit einem erweiterten EXE Drive wechseln Kämpfe von Guard Breaks zu EXE-befeuerten Limit Break Feuerwerken.


Nicht ganz optimaler Endgame Build (braucht mehr Rush Skills).

Ein wichtiges Feature von Neptunia ist zudem HDD (Hard Drive Divnity): Neptune und die anderen CPUs können für ein bisschen SP im Kampf ihre Magical Girl / Mecha Cosplay Form annehmen. Das ändert nicht nur die Animationen und manchmal auch Namen der diversen Skills, sondern erhöht auch die Statuswerte, weil nebene den Boni aus den normalen Ausrüstungsgegenständen noch die Processor Units (die um die Mädels herumschwebenden Mecha-Teile) dazukommen. Jede CPU hat ihr Standardset, aber es gibt noch ultimative Units zu finden sowie allgemeinere, die von jeder CPU getragen werden können.


Wenn ein EVA-Pilot in einer Gundam Model Kit Fabrik bruchlandet...

Apropos normale Ausrüstung: Neben der typischen Waffe/Rüstung/Accessoire Combo gibt es Discs (Accessoir, deren Effekt man sich mit gefundenen Chips selbst zusammenstellt) sowie Kostüme und Kopfbedeckungen für die einzelnen Charaktere (voller weiteren Referenzen, die mir oft nichts sagen; Ich bin echt mitten in der Zielgruppe für dieses Spiel ). Die letzteren beiden haben überwiegend nur einen kosmetischen Effekt, es gibt aber auch Kostümteile mit einem kleinen Statuswert-Bonus.

Da es fast zwei Dutzend spielbare Charaktere gibt und man nur 3 davon aktiv im Kampf haben kann, ist das Gruppenmangament nicht unwichtig. Eine gute Sache vorweg: Individuellese Grinden ist nicht nötig. Jeder, der nicht KO ist erhält die gleiche Menge an EXP vom Kamp. Es bleibt also niemand zurück.
Jedem der 3 aktiven Charakteren kann man zudem einen Partner zuweisen. Innerhalb eines Kampfes kann man Charaktere nicht frei auswechseln, sondern immer nur zwischen den jeweiligen Partnern.
Der passive Partner spendiert dem Aktiven passive Boni und Zugriff auf neue EX Finishes und - je nach Charakterkonstellation - auch EX Drives. In beiden Fällen sind die jeweiligen Attacken vielleicht nicht die stärksten, richten aber monströsen Guard Schaden an.
Um all diese Bonis freizuschalten, benötigt das Paring einen gewissen Lily Rank. Dessen Anfangswert ist vorgegeben (gute Freundinnen haben für sich schon alles freigeschaltet), der Rest muss gesteigert werden, was man einfach dadurch macht, indem man die Charakter-Kombination in mehreren Kämpfen benutzt.


Die Dating Sim Elemente dieses Spiels sind ausbaufähig.

Last but not least gibt es Plans. Das ist ein bisschen wie etwa die Dark Assembly in Disgaea, sprich ein Feature zum Freischalten von allerlei Dingen.
In Neptunia kann man mit gefundenen Plans und der richtigen Kombination and Monster Drops etwa neue Items für den Shop freischalten, Zugriff auf Bonus-Dungeons erlangen und mit dem Gameplay herumspielen: Schnelleres aufladen des EXE Drives? Stärkere/Schwächere Monster? Keine Damage Cap mehr? Alles möglich.
Man muss jedoch beachten, dass jeder Plan mehr oder weniger "Speicher" verbraucht, den man im Storyverlauf langsam ausbaut. Um wirklich alles freizuschalten, braucht es schon mal ein oder zwei New Game+.

Ebenfalls über Plans freischaltbar ist das Kolosseum (die Hauptquelle für optionale Superbosse und generelle Postgame-Aktivitäten) und die Candidates, die Schwestern der CPUs aus dem 2. Teil. Diese basieren auf Handheld-Geräten, weswegen Vert keine Schwester hat und Blanc dafür Rom und Ram hat, die beide für den Nintendo DS stehen.

Sooo, nach dem ganzen Infodump: Wie spielt sich das Spiel? Nun ja, gut. Kämpfe sind flott und machen Spaß, man kann recht gut optimieren, und die Dungeons sind nicht ellenlang.

Das Spiel hat aber auch so seine Macken und Probleme: Elementarangriffe sind zwar da (wie es sich für ein JRPG gehört), haben aber nicht so einen großen Einfluss (außer vielleicht bei optionalen Bossen und offensichtlichen Sachen wie "Viele Roboter im Dungeon --> Her mit Blitzschaden").

Wesentlich schwerwiegender ist jedoch der Mangel an Dungeons. Versteht mich nicht falsch, es gibt viele Dungeons, vor allem Bonus Dungeons (die wiederum Pläne für den nächsten Bonus Dungeon beinhalten).
Das Problem ist, dass die Dungeons selbst recyclet werden. Jeder Schnee-Dungeon hat das gleiche Layout, ebenso wie jeder Höhlen-Dungeon. Manchmal startet man am anderen Ende der Karte, und manchmal gibt es einen neuen Abschnitt, aber es bleibt immer noch die gleiche Karte.

Ich weiß nicht, ob dies aus Budgetgründen geschah, aus Faulheit oder als Satire ("Dungeons sind eh nur zum Grinden, wen interessiert das Layout?"). Ich persönlich tendiere ein bisschen zu letzterem. Jedenfalls ist man eh immer nur ein paar Minuten im Dungeon, da muss man ja nicht immer was komplett Neues vorgesetzt bekommen

Grafik

Nettes Cel-Shading, schick animierte Porträts, und herrlich übertriebene Limit Breaks. Alles fein soweit.

Aber wie bei Dungeons, haben wir auch hier wieder ein Budget/Faulheit/Satire-Dilemma: Viele Gegnergruppen (wie die Dogoos) sind nicht einmal Palette Swaps, sondern einfach nur das gleiche Modell. Wieder andere verwendent das gleiche Modell mit minimalen Änderung (wie eine leichte Größenveränderung der Krone bei den Boxbirds). Kann es wirklich keinen Verübeln, wenn man hier angefressen ist.

Sound

Für ein Moe JRPG ist die Musik ziemlich fetzig und rockig. In Sachen Sprachausgabe kann ich über die englische nichts sagen, weil ich leiber bei der japanischen bleibe. Die ist so doki doki kawaii desu

DLC

DLC kommt vor allem in vorm von Endgame-Content: Neue Ausrüstung, neue Bosse und eine stark erhöhte Level Cap.
Bei DLCs für andere JRPGs wie etwa Agarest wurmt es mich immer, wenn man einfach für ein paar Euros das Spiel einfach so mit Endgame-Ausrüstung startet. Das ruiniert nicht nur das Gameplay, sondern ich bekommen bei schwierigen / grindlastigen Stellen dann immer das Gefühl, dass man sich hier alter Arcade-Taktien bedient und die Spielbalance absichtlich unfair gestaltet, um die DLCs schmackhafter zu machen.

Neptunia hat das Problem hier nicht, weil man die Ausrüstung nur durch die Kolosseumskämpfe erhält. Und wer diese Kämpfe überlebt, der braucht sich eh keine Sorgen mehr um den Endboss zu machen.

Das wichtigste DLC betrifft jedoch die Bonus-Charaktere: Zum einen bekommt man gegen Ende des Spiels einen Support Charakter in die Truppe (was ich ehrlich gesagt seltsam finde; man hätte sie für das Remake ruhig auch so spielbar machen können).
Die beiden anderen DLC-Charaktere bekommt man wesentlich früher, und sie stammen ursprünglich aus dem 3. Teil: Plutia (Sega Mega Drive) und Peashy (PC-Engine).
Diese beiden Charaktere sind ebenfalls CPUs und extrem schräg, da sie wirklich krasse Unterschiede zwischen ihrer normalen und HDD Form habe: Plutia wird von einem schläfriges Mädchen mit Plüschtier (und verantwortlich für rund 90% aller Pantyshots im Spiel) zu einer Domina, die weder vom Aussehen noch vom Charakter her wie der gleiche Charakter wirkt. Peashy hingegen bleibt ihr quirliges Ich, kriegt aber einen riesigen Wachstumschub (vor allem an den strategisch wichtigsten Stellen, was mMn etwas kindisch ist weil sie sonst ziemlich cool ist).



Der 3. Teil scheint mir etwas sonderbar o_O

Und wo ich gerade dabei bin, mich über DLC aufzuregen: Plutia und Peashy werden erstmals in Kapitel 2 verfügbar, das zufälligerweise mit dem einzigen Storyboss endet, für den man grinden muss. Zwei zusätzliche CPUs so früh im Spiel sind auch generell hilfreich (auch wenn sich das im Endgame angleicht)). Menno Neptunia, dabei hat das DLC hier so artig angefangen

Fazit

Zugegeben, die Handlung ist nicht tiefgreifend, die Entwickler stellenweise etwas faul, ich versteh die meisten Referenzen nicht, und es gibt einige JRPG-Geflogenheiten wie Elementarangriffe die nur im Spiel sind, weil JRPGs so etwas nun haben.

Aber was solls, ich mag die Kämpfe und die Charaktere. Muss ja nicht immer ein Persona sein. Manchmal will man einfach nur Warp Pipes mit Magical Girls verdreschen


Yay~
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Geändert von Doresh (02.02.2016 um 18:23 Uhr)
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Alt 03.02.2016, 01:21
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Zitat:
Peashy hingegen bleibt ihr quirliges Ich, kriegt aber einen riesigen Wachstumschub (vor allem an den strategisch wichtigsten Stellen, was mMn etwas kindisch ist weil sie sonst ziemlich cool ist).
Aber das ist doch eine Anspielung auf die PC-Engine/TurboGrafx-16 und dessen GIGANTISCHEN optionalen Discdrive Erweiterung, die die Größe der Konsole mehr als verdoppelte!


Alles in allem kann ich dem review nur zustimmen.
Die Neptunia spiele sind vom gameplay her bestens mittelmäßig, aber ich habe dennoch vermutlich über 100h auf die diversen Teile der Reihe gesteckt.
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Alt 03.02.2016, 18:45
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Lol, das ist bei Peashy aber mehr als eine Verdoppelung

Und Plutia ist dann wohl so schräg drauf, weill sich der Mega Drive dank des Sega 32X und ganz besonders wegen dem Sega CD von einem schnuckeligen Konsolen-Klassiker zu einem minderwertig zusammengeschusterten Monstrum entwickelt hat, an dem nur Masochisten ihre Freude hatten.

Und so langsam muss ich echt mal Fairy Fencer F ausprobieren. Das hat ein etwas verfeinertes Neptunia-Kampfsystem und ist offentlich nicht so recyclingwütig.
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Alt 03.02.2016, 19:52
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Alt 03.02.2016, 20:02
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Zitat:
Zitat von Doresh Beitrag anzeigen

Und so langsam muss ich echt mal Fairy Fencer F ausprobieren. Das hat ein etwas verfeinertes Neptunia-Kampfsystem und ist offentlich nicht so recyclingwütig.
FFF hat mich irgendwie nicht so richtig packen können. Zum einem fehlt der Humor und die genialen Charaktere und zum anderen ist das Spiel SO lächerlich einfach, das jegliche zusätzliche Systemtiefe unausgenutzt auf der Strecke liegen bleibt. D:
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Alt 03.02.2016, 22:03
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Zitat:
Zitat von barmut Beitrag anzeigen


so in etwa mit dem wachstums schub?
Ist bei Peashy ein bisschen extremer. Jede ihrer HDD Melonen ist größer als ihr Kopf.

Zitat:
Zitat von saryakan Beitrag anzeigen
FFF hat mich irgendwie nicht so richtig packen können. Zum einem fehlt der Humor und die genialen Charaktere und zum anderen ist das Spiel SO lächerlich einfach, das jegliche zusätzliche Systemtiefe unausgenutzt auf der Strecke liegen bleibt. D:
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Alt 03.02.2016, 22:48
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Zitat:
Zitat von Doresh Beitrag anzeigen
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Alt 04.02.2016, 22:00
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Alt 18.06.2016, 10:03
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Habs mir jetzt auch mal geladen (gog-Sale hooray!) und ja, es ist.. speziell. Wer auf Blödelei Lust hat, die aber daraus keinen hehl macht, ist hier richtig. Mal schauen, wieviele Videospielreferenzen ich verstehen werde. '
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Alt 18.06.2016, 12:30
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Dies sei als Warnung noch zu sagen:

Die Spinoffs waren bisher alle Müll.

haben zwar alle auch die klasse Charaktere und Humor, aber gameplaytechnisch zeigt sich einfach, dass CompileHeart nicht unbedingt kompetent ist.
Die Mainline Spiele sind wenigstens (mittlerweile) kompetente grinding JRPGs wo eben dieser Aspekt sehr gut gepolished ist und da sehr viel QoL drin steckt. (Schnelles, einfach zu nutzendes aber auch simples Questsystem, schöne aber auch schnelle und überspringbare animationen überall).

Neptunia U ist als Senran Kagura Klon eher enttäuschend in seiner Charakterauswahl (Nur die 4 Göttinen, die 4 Schwestern und 2 OC donutsteal charaktere die dengeki und famicom repräsentieren). Auch hier ist das gameplay eher mindless button mashing, aber die kämpfe sind selbst auf hohem überlevel so lang und es fehlt einfach grinding tiefe.
Solche Spiele brauchen zusätzliche Charaktere die man freispielen kann (so mal mindestens pururut+peashy, die oracles und ein großteil der developer charaktere wäre nett gewesen), einen Haufen verschiedener Waffen(skins) und Kostüme (auch wenn die dann ja eh kauputt gehen) und ähnliches. (Siehe Warrior Spiele als gutes Beispiel für den Archetyp.)

Hyperdevotion Noire ist sogar noch schlimmer.
Ein Strategie RPG mit grid based movement ist inhärent einfach langsamer als ein "standard" JRPG. Heisst hier kommt der grinding aspekt also auch wieder extrem kurz. Wäre ja nicht ein problem, wenn das Spiel wenigstens strategische Spieltiefe hätte. Nur kommt auch im vergleich zu Disgaea oder Fire Emblem das ganze extrem kurz und die ganze Zeit habe ich mich nur gefragt "Wieso spiele ich eigentlich nicht statt dessen lieber diese Spiele?"
(Dazu kommt natürlich das worst goddess hier tsujinko/main character ist!)

Fazit:
Erstaunlicherweise reicht mir doch das Rumblödeln von neptune und co. nicht aus um ein Spiel automatisch gut zu machen. Es muss zumindest irgendeinen anderen Spielteil besitzen, der mich zumindest teilweise fesseln kann.
Und in Nep U tut es eben der fanservice nicht, ebensowenig die "Noire Dating Sim" elemente in ihrem Spiel.
Wer weiß, vielleicht wird Blancs spiel etwas besser, auch wenn es sehr nach Nep U ausschaut. (immerhin gibts ein wenig mehr charaktere).

PS:
Trotzdem sehe ich mit freuden auf den release von HDN:VII zu.
Nachdem der beta test jetzt schon einen Monat lang vorbei ist kann es ja nicht mehr lange dauern!
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Geändert von saryakan (18.06.2016 um 12:39 Uhr)
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Alt 18.06.2016, 12:51
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Zitat:
Zitat von saryakan Beitrag anzeigen
Neptunia U ist als Senran Kagura Klon eher enttäuschend in seiner Charakterauswahl (Nur die 4 Göttinen, die 4 Schwestern und 2 OC donutsteal charaktere die dengeki und famicom repräsentieren). Auch hier ist das gameplay eher mindless button mashing, aber die kämpfe sind selbst auf hohem überlevel so lang und es fehlt einfach grinding tiefe.
Solche Spiele brauchen zusätzliche Charaktere die man freispielen kann (so mal mindestens pururut+peashy, die oracles und ein großteil der developer charaktere wäre nett gewesen), einen Haufen verschiedener Waffen(skins) und Kostüme (auch wenn die dann ja eh kauputt gehen) und ähnliches. (Siehe Warrior Spiele als gutes Beispiel für den Archetyp.)
Und ich dachte, dass wär einfach Moe Warriors. Keine Compa? Keine Falcom? Keine Broccoli?!

Deprimierender Vergleich: Das erste richtige Dynasty Warriors (sprich DW2, da das erste ein Prügelspiel war) hatte 28 spielbare Charaktere mit unterschiedlichen Waffen und Movesets. Das war vor 16 Jahren.
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Alt 18.06.2016, 16:26
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Das war eben auch was ich gedacht hatte und weshalb ich doch schwer enttäuscht wurde.
Ein richtiges Neptunia Warrior style Spiel würde mich echt reizen. =(
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