Der PS5-Controller lässt es euch fühlen, wenn ihr im Spiel nass werdet

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Wolltet ihr jemals den Regen in Skyrim oder The Witcher 3: Wild Hunt spüren, wenn er auf eure Figur hinabprasselt? Nun, dem Entwickler des PS5-Controllers zufolge soll das mit Release der Next-Gen-Konsole möglich sein. Platsch!

PS5: Mit dem DualSense-Controller sollt ihr fühlen können, wir ihr im Spiel nass werdet.

Hin und wieder durchsuche ich das Internet nach den neuesten Nachrichten über technologische Fortschritte, im Kopf stets die Frage, wann wir endlich unser Holodeck bekommen; oder wenigstens Zugang zur Matrix? Wusstest ihr, dass es bereits einen VR-Ganzkörper-Gaming-Anzug gibt? Natürlich geht Sony mit der PlayStation 5 noch nicht derart weit – leider. Was nicht bedeutet, dass die Richtung nicht eine ähnlich sein könnte: Nicht im Bezug auf VR, aber im Bezug auf Haptik (das ‚Fühlen von Dingen‘).

Hinter dem neuen DualSense-Controller für die PlayStation 5 steckt die Firma Immersion, deren CEO Ramzi Haidamus kürzlich über den PS5-Controller gesprochen hat. Er und sein Team haben das kleine weiß-schwarze Ding entwickelt; es sind also sie, die uns am meisten darüber verraten können. Und in seinen Augen ist es nicht nicht etwa besserer Sound, der die PS5 von der letzten Generation abhebt und es ist nicht (nur) die Grafik, denn beides wurde bereits mit der PS4 bis an die heutzutage möglichen Grenzen ausgelotet:

„Wir glauben, dass Sony über die Jahre hinweg einen wundervollen Job gemacht hat, was die tolle Surround-Sound-Erfahrung angeht. Diese Erfahrung ist eigentlich schon auf ihrem Höhepunkt. Mit anderen Worten: Es ist schwer, das alles noch sehr viel besser zu machen. Und dasselbe gilt für Video, natürlich wird die schöne Grafik von der PS4 mit der PS5 verbessert. Aber wir kommen bald an dem Punkt an, wo es eine nahezu unübertreffbare Erfahrung ist.“

Worüber wir uns sicherlich natürlich streiten können: Immerhin ist gerade im Bereich der VR-Grafik noch viel Luft nach oben. Hier kommt Haidamus aber zu dem eigentlich interessanten Punkt:

Und deshalb ist es die Frage, wohin Sony als nächstes geht, und wir glauben, Sony und andere Gaming-Konsolen fangen an, sich auf die Haptik zu konzentrieren. Es ist eine Art dritte Erfahrung, die Spieler mehr in das Spiel hineinzieht.

Wir erklären euch, was den Unterschied macht:

PS5-Controller: Was das Besondere an ihm ist


Eine kleine Anekdote: Als meine Mutter zum ersten Mal meinen PS4-Controller in der Hand hatte und Oblivion spielte, hätte sie ihn beinahe vor Schock fallengelassen, als er im Kampf zu vibrieren anfing. Das sei viel zu real, ihrer Meinung nach. Ihr könnt über den recht simplen Vibration-Mechanismus denken, was ihr wollt, aber er macht Spielen echter – neben Hören und Sehen lässt er uns auch fühlen, was passiert.

Der PS5-Controller wird nicht nur hin und wieder vibrieren. Wie Haidamus es bereits angedeutet hat, legt er den Fokus insbesondere auf besseres haptisches Feedback: Der DualSense soll komplexere Signale aussenden, sodass es einen Unterschied machen wird, ob ihr angegriffen werdet oder mit einem Rennauto durch den Schlamm fahrt. Sogar Regen in einem Spiel könntet ihr fühlen, und hier wäre das haptische Feedback völlig anders, als bei einem Pfeil, der euch trifft.

Zudem wird es adaptive Trigger geben: Entwickler können hier unterschiedliche Widerstände einstellen; solltet ihr also einen schweren Felsbrocken heben, wird das deutlich schwieriger sein, als den Trigger einer Waffe zu betätigen. Lest bei uns alles zum PS5-Controller.

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Für mich persönlich ist alles, was Spiele immersiver werden lässt, ein Fortschritt. Denn gerade Story-, Open-World-, Horror- und Rollenspiele werden hiervon am ehesten profitieren, wenigstens was das Hineinfühlen in die Welt anbetrifft. Ein Skyrim, bei dem ich jeden Windhauch spüre? Vielen Dank, ich bin dann mal weg.

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