Epic eröffnet eine Alternative zu Steam und will den Giganten vom Thron stürzen

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Nach Fortnite soll die Erfolgssträhne von Epic nicht reißen. Sie arbeiten zur Zeit an einem Konkurrenzprogramm zu Steam. Im Gegensatz zum Spielgiganten bieten sie den Entwicklern ein deutlich besseres Angebot.

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Themen: Fortnite, Koch Media
 

Appolyon

Manaheld
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Kunden von einer bereits etablierten Plattform weg zu locken, selbst falls man mit einer mit einer besseren Alternative ankommt, ist schwierig.

Ich kann mir zwar vorstellen, dass Epic durchaus einen eigenen Store etabliert bekommt, aber nicht, dass er Steam ablösen wird. Eher werden sie ihren Anteil auf das Niveau von Epic absenken, oder zumindest soweit, dass die millionen bereits bestehenden Accounts auf der Plattform als potentielle Kunden verlockend genug erscheinen.

Steam hat monatlich ca. 90 Millionen aktive Nutzer (Stand Oktober, Quelle), Fortnite etwa 78 Millionen (Stand November, Quelle). Das erscheint erstmal beieindruckend , denn Steam hat viele verschiedene Spiele in einem breitem Spektrum und ist über Jahre etabliert. Fortnite hingegen ist nur ein einziges Spiel, und gerade mal anderthalb Jahre auf dem Markt. Allerdings sind diese Zahlen mit Vorsicht zu genießen, denn Fortnite ist auf mehreren Plattformen vertreten (PC, XBox, Playstation, Android). Für den Shop dürften jedoch nur die PC-Spieler interessant sein. Laut einer Statistik aus Mai diesen Jahres (Quelle) sind das etwa 26 %, entspräche also etwa 20, mit etwas Wohlwollen 25 Millionen potentielle Nutzer des zukünftigen Epic-Shops.

Ein Entwickler kann sich jetzt entscheiden, auf Epics Plattform zu verkaufen und 88 % der Einnahmen einzustreiche, oder bei Steam nur 70 % des Verkaufpreises (also ~80 % der Einnahmen pro Spiel, die man bei Epics hätte) erhält, dafür aber 3 mal soviele Exemplare verkauft.

Da muss Epic schon einige starke ugpferde selber mitbringen, bevor andere Entwickler auf die Plattform aufspringen.
 
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