Strategin Togame wird beauftragt die zwölf letzten Schwerter des legendären Schmiedes Shikizaki Kiki zu sammeln, bekannt als Deviant Blades, dessen Gift den Verstand ihrer Besitzer korrumpiert. Nachdem sie von all ihren vorherigen Partnern verraten wurde wendet sie sich auf der Suche nach einem neuen Partner, der weder Interesse an Reichtum noch den Schwertern selbst hat, an den im Exil lebenden Meister des Kyoutouryuu, des Schwertstils der kein Schwert benutzt. Der ist leider tot, also bleibt nur noch dessen Sohn, Yasuri Shichika, der so lange alleine mit seiner Schwester gelebt hat, dass er andere Menschen nicht einmal voneinander unterscheiden kann. Der Deal: Reichtum und Macht sind keine Motivation für eine funktionierende Partnerschaft, damit diese Mission ein Erfolg wird soll sich Shichika in Togame verlieben. Nicht wirklich wissend was das bedeutet nimmt Shichika das Angebot an und die Reise kann beginnen...
Auf den ersten Blick besticht Katanagatari durch dessen einzigartige Optik und das Charakterdesign, auf den zweiten durch die langen Dialoge, von denen man viele zu erwarten hat (zum Vergleich: es stammt vom selben Autor wie Bakemonogatari). Die interessanten Charaktere und Schwerter, sowie der Soundtrack halten einen bis zum Ende an der Stange, obwohl der Plot an sich erst gegen Ende die grossen Twists raushaut und sich davor zugegebenerweise etwas streckt.
Für mich definitiv einer der Anime des Jahres 2010 und zwar im wahrsten Sinne des Wortes, weil es eben das ganze Jahr über lief. Jeden Monat eine Folge á ~50 Minuten ist ein Format, das man nicht jeden Tag zu Gesicht bekommt. Wer sich Katanagatari ansieht muss sich aber auch die irreführend geschnittenen Troll-Previews zu Gemüte führen, die oft völlig falsche Erwartungen wecken. Für Kenner erwähne ich hier Folge 4 (Spoiler absolut untersagt!), auf die man irgendwie sauer war, weil man nicht bekommt was einem versprochen wurde, aber nicht sauer sein konnte, weil der Ersatz einfach noch viel besser war. XD