Nachtspeicherheizung

Rief

Himmlischer
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Aso, ich habe folgendes Problem:

mobychan und ich hatten am Sonntag einen Termin für eine Wohnungsbesichtigung und wir sind regelrecht begeistert von der Wohnung
Nur ein Haken:
Nachtspeicherheizung
Ich für meinen Teil will diese Wohnung, sie ja eigentlich auch, hat aber wegen der Kosten dieser Heizung bedenken

Gibt es eine gute Möglichkeit diese Heizkörper sparsam(unter 100 euro im Monat) zu nutzen?

Es geht natürlich nicht darum das ich sie umstimmen will, wenn sie Nein sagt muss ich das ja akzeptieren und werde ihr auch nicht böse sein, jedoch ist die Wohnung so ideal für eine erste Wohnung, es passt alles, es wäre echt schade drum, deswegen will ich mich informieren, bis Mittwoch müssen wir uns entscheiden
Per Google findet man halt einfach sehr viel negatives und kaum positives, aber vielleicht hat hier schon jemand Erfahrung oder eknnt wen mit Erfahrung mit solch einer Nachtspeicherheizung...

Und bitte keine Antworten wie "Ich rate davon ab", sowas finde ich einfach genug und ich will ja eben positive Dinge finden bzw wissen wie man sie sparsam nutzen kann
 

Yuffie

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Hm, wirkliche Vorteile hat das Teil meiner Meinung leider mal nicht...abgesehen
davon, dass die jährlichen Wartungskosten wegfallen würden (wobei ich jetzt
nicht weiß, ob es nicht nur für den Vermieter relevant ist).

Dennoch rate ich persönlich davon ab - und das vollkommen VERNAB von
den Kosten, von denen ich einfach keine Ahnung habe - das Teil hat eine
sehr hohe CO2-Emmision!
 
Zuletzt bearbeitet:

MicalLex

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Ich lebe seit gut vier Jahren mit solchen Dingern und es ist möglich, günstig damit zu leben. Kommt eben drauf an, wie viel man heizt oder eben nicht. Den Sommer über haben wir die Dinger gar nicht laufen, also ein gutes halbes Jahr ohne Kosten dort. Im Winter dann natürlich umso mehr, aber das gleicht sich aufs Jahr gesehen absolut aus.
Man muß eben nur drauf achten, daß man die nicht den ganzen Tag laufen lassen sollte, da sie sonst gegen Mittag alles an Wärme rausgehauen haben und man dann bis zum nächsten Morgen im Kalten sitzt. ist eben ne Sache, auf die man sich einstellen muß bzw. bei der man hier und da ausprobieren muß, bis man es nach seinen Vorstellungen raus hat.
Ich denke, es ist nichts, was ich uneingeschränkt empfehlen würde, aber es ist auch lange nicht so schlimm, wie es immer verteufelt wird.

Was CO2 angeht, kann ich nichts sagen. Wie wird denn CO2 ausgestoßen, wenn die mit Strom laufen?
 

Yuffie

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Nunja, im Regelfall muss man im Sommer nie eine Heizung anmachen,
weswegen dass Argument vollkommen sinnlos ist, oder?

Es würde mich eher ein "Vergleich" interessieren.

Sprich: Wieviel kostet eine solche Heizung über de Winter
und wieviel eine Andere?

Denn wie gesagt, im Regelfall läuft keine Heizung im Sommer...
Weil ich kenn mich da auch nicht mit so Kosten aus, weswegen
ich da einen Vergleich schon gut fände. Aber im Endeffekt muss
Rief das wissen... xD

Warum das so ist kann ich dir aber auch nicht sagen, Mical. Denn
ich hab es leidglich demletzt im TV gesehen, da ging es um fossile
Energieträger und da hieß es, dass bei einer Nachtspeicherheizung
die Emmision 3x höher ist, als zum Beispiel bei einer Zentralheizung.
 

Lord_Data

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Was CO2 angeht, kann ich nichts sagen. Wie wird denn CO2 ausgestoßen, wenn die mit Strom laufen?
Weil die ne ziemlich geringe Heizeffizienz haben, und dementsprechend mehr Energie für die gleiche Leistung brauchen; mehr Energie = mehr CO2 bei unserm Strommix.
 

MicalLex

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Hast Recht, daß das Argument im Vergleich von Heizungen nicht zutrifft, hatte ich nicht bedacht. Ich bin es gewohnt, Stromverbrauch zu vergleichen. ;)

Naja, ich kenn halt nicht die Kosten der anderen Seite, aber wir kommen monatlich (aufs Jahr gerechnet) für den gesamten Strom, also inklusive der Heizungen unter 100 Euro weg. Wir heizen dann im Winter nicht voll durch, sondern so, daß es eben warm ist genug ist. Aber ich sagte ja, daß man da ein bißchen probieren und gucken muß. Wem das zu viel Aufwand ist, ist mit einer anderen Heizung vermutlich besser dran.

Weil die ne ziemlich geringe Heizeffizienz haben, und dementsprechend mehr Energie für die gleiche Leistung brauchen; mehr Energie = mehr CO2 bei unserm Strommix.
Ok, das ist ne Erklärung. Umso mehr ein Grund, bewußter mit den Dingern umzugehen.
 

Yuffie

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Also, ich hatte in meiner letzten Wohnung eine Fußbodenheizung und der
gesamte Strom hat monatlich 60€ gekostet, habe aber am Ende eines
Jahres ca. 170 € wieder rausbekommen.

Zu dem Vergleich klingt "unter 100€" irgendwie teurer - allerdings weiß ich
ja auch nicht, was bei euch da die Heizung ausgemacht hat und wie groß
der Haushalt etc. ist. Ich denke, sowas spielt da schon irgendwie mit ein.
 

MicalLex

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"Unter 100 Euro" war Riefs Meßlatte. Und zum Vergleich, wir sind zwei Personen auf 68 m². Bei uns läuft alles über Strom, kein Gas oder sonst noch irgendwelche Kosten.
 

Yuffie

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Ja das stimmt. Aber ehrlich gesagt würde ich nicht mal annähernd 100€ Strom
im Monat bezahlen wollen (aber stimmt, hatte vergessen dass es Riefs Mess-
latte war).

Und ich war natürlich auch alleine in der Wohnung. Wie es jetzt aussieht kann
ich (noch) nicht sagen. Sind zwei Leute, haben eine große Wohnung (qm weiß
ich hier nicht >D) und zahlen genauso einen Festpreis von 60€... da wir erst
3 Monate hier wohnen, kann ich aber nicht sagen ob's mal Rück- oder Nach-
zahlung geben wird.

Also denke mal, dass es wirklich nicht so teuer ist, wobei ich jetzt auch noch
nie irgendwem sagen lassen habe, dass die sonderlich teuer wären (naja, kenn
auch niemanden der eine solche Heizung nutzt...).
 

Zhao Yun

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Allerdings muss man auch mal bedenken dann eine hohe Wohnung (Deckenhöhe) dich zwingt mehr zu heizen

nur mal so als Denkanstoß
 

Biquinho

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Allerdings muss man auch mal bedenken dann eine hohe Wohnung (Deckenhöhe) dich zwingt mehr zu heizen

nur mal so als Denkanstoß
Mit Nachtspeicherheizungen kenne ich mich nicht aus, aber ich möchte zu Heizungen allgemein auch einen Denkanstoß geben:

Vergesst nicht, dass das Heizen sehr stark auch in Bezug auf die Wohnungslage variieren kann. Zum einen, ob man mitten in der Innenstadt, in einer dicht besiedelten Baureihe wohnt, oder ob man ländlich gelegen sich eine Whg mietet. Und auch nicht zu vergessen: Wohnt man vielleicht im vierten Stock (Dachgeschoss) oder im ersten Stock? Viele unterschätzen das, jedoch kann der Unterschied zwischen einer kühlen Erdgeschosswohnung, in welcher man auch in kühleren Sommertagen mal heizen muss und einer Dachgeschosswohnung, in welcher man erst im Winter anfangen muss zu heizen, enorm sein - und dem entsprechend natürlich auch die Heizkosten. Ich denke man kann hier viel herumrechnen, ein ungefähres 'Ergebnis' wäre viel zu relativ... und dabei wurde noch nicht einmal darüber nachgedacht, ob Rief & mobychan Menschen sind die leicht frieren und somit die Heizung schnell anschalten oder eben nicht.

Wie gesagt, nur ein Denkanstoß; meiner Meinung nach ist das Ziel unter 100,00 € zu bleiben zu relativ (ist kein Vorwurf ;) ).
 
OP
OP
Rief

Rief

Himmlischer
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Thema hat sich, zumindest für mich, erledigt, darf aber gern weitergenutzt werden^^

Wen es interessiert, kleiner Statusbericht:
Haben eine um Längen bessere Wohnung^^
Normale Heizung, Küche, Bad, Schlafzimmer, Wohnzimmer, 52m², sowohl Schlaf als auch Wohnzimmer größer als mein bzw ihr jetziges Zimmer, dürfen alle Möbel und auch den TV für Lau behalten, 400 Euro warm
Oh, und nen Flur haben wir auch XD
 

tobigal

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Hmm vielleicht nur im Schlafzimmer heizen? und im Bad natürlich... Oder vielleicht alternativ was kleineres installieren? aber zur Miete wird das wohl nicht gehen.
 
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