Lord Duran
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- 21.07.2005
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Huiuiui... ich hätte nie gedacht, dass ich mal ein Review schreibe, aber wenn hier kein Mensch Startropics kennt muss es halt sein.
Zuerst einmal: Startropics ist NIE in Japan erschienen.
Damit gehört es zu der Minderheit an Spielen, weil wir es ja eher so kennen, dass Spiele nie nach Europa kommen.
Brief:
Beim Spiel liegt ein Brief an den Hauptcharakter des Spiels bei, den ich nun mal abtippe:
Lieber Micheal,
vielen Dank für Deinen Brief. Es tut mir leid daß ich Dir nicht früher geschrieben habe, aber ich bin gerade erst von einer wichtigen Forschungsreise durch das Korallenmeer zurückgekommen.
Ich freue mich sehr darüber, daß Du mich besuchen willst. Meine Güte, wie die Zeit vergeht! Das letzte Mal als ich Dich gesehen habe, wurdest Du gerade eingeschult... und jetzt als heranwachser junger Mann von 15 Jahren bist du bestimmt schon Kapitän in Eurer Baseballmannschaft!
Deine Ferien hier werden Dir sicher gefallen. Es gibt endlose Sandstrände auf den tropischen Inseln im Korallenmeer, umgeben von klarem blauen Wasser und noch vieles mehr. Von hier aus kannst Du auch das Sternbild des "Southern Cross" gut beobachten. Außerdem können wir eine Unterseefahrt mit meinem Super-U-Boot - dem Sub-C - starten!
Ich schicke Dir mit diesem Brief ein paar Bilder und eine Karte der Koralleninsel.
Also, bis bald und viele liebe Grüße an Deine Familie.
Dein Onkel Steve
Was einem nach Lesens des Briefes noch nicht bewusst ist: Die Lösung eines Rätsels im Spiel steht auf dem Brief!!
Dazu muss man den Brief einfach unter Wasser halten (mache ich immer mit meinen Briefen) und man findet einen Code, den man an einer bestimmten Stelle im Spiel benötigt.
Zuerst einmal: Startropics ist NIE in Japan erschienen.
Damit gehört es zu der Minderheit an Spielen, weil wir es ja eher so kennen, dass Spiele nie nach Europa kommen.
Brief:
Beim Spiel liegt ein Brief an den Hauptcharakter des Spiels bei, den ich nun mal abtippe:
Lieber Micheal,
vielen Dank für Deinen Brief. Es tut mir leid daß ich Dir nicht früher geschrieben habe, aber ich bin gerade erst von einer wichtigen Forschungsreise durch das Korallenmeer zurückgekommen.
Ich freue mich sehr darüber, daß Du mich besuchen willst. Meine Güte, wie die Zeit vergeht! Das letzte Mal als ich Dich gesehen habe, wurdest Du gerade eingeschult... und jetzt als heranwachser junger Mann von 15 Jahren bist du bestimmt schon Kapitän in Eurer Baseballmannschaft!
Deine Ferien hier werden Dir sicher gefallen. Es gibt endlose Sandstrände auf den tropischen Inseln im Korallenmeer, umgeben von klarem blauen Wasser und noch vieles mehr. Von hier aus kannst Du auch das Sternbild des "Southern Cross" gut beobachten. Außerdem können wir eine Unterseefahrt mit meinem Super-U-Boot - dem Sub-C - starten!
Ich schicke Dir mit diesem Brief ein paar Bilder und eine Karte der Koralleninsel.
Also, bis bald und viele liebe Grüße an Deine Familie.
Dein Onkel Steve
Was einem nach Lesens des Briefes noch nicht bewusst ist: Die Lösung eines Rätsels im Spiel steht auf dem Brief!!
Dazu muss man den Brief einfach unter Wasser halten (mache ich immer mit meinen Briefen) und man findet einen Code, den man an einer bestimmten Stelle im Spiel benötigt.
Story:
Als Micheal/Mike Jones fährt man also in den Ferien zu seinem Onkel, doch bei der Ankunft auf C-Island muss man erfahren, dass Onkel Steve entführt wurde... von Aliens!
So macht man sich mit einem Geschenk des Dorfhäuptlings, einem Yoyo, auf den Weg durch das Korallenmeer um seinen Onkel zu retten.
Erhalt des Yoyos vom Häuptling
Als Micheal/Mike Jones fährt man also in den Ferien zu seinem Onkel, doch bei der Ankunft auf C-Island muss man erfahren, dass Onkel Steve entführt wurde... von Aliens!
So macht man sich mit einem Geschenk des Dorfhäuptlings, einem Yoyo, auf den Weg durch das Korallenmeer um seinen Onkel zu retten.
Erhalt des Yoyos vom Häuptling
Gameplay:
Das Spiel ist in 8 Kapitel unterteilt und es ist an sich ziemlich linear.
Das Spielen kann auch in zwei Elemente aufgeteilt werden:
Einmal das Durchwandern von Städten und der Weltkarte mit einem Mini-Mike inklusive das Durchqueren des Korallenmeers mit der Sub-C und das durchforsten der Dungeons mit einem Mike, ausgestattet mit seinem Yoyo und anderen Waffen die er unterwegs findet.
Wichtige Gespräche werden in einem Extra-Bildschirm (siehe oben) dargestellt.
Mikes Waffen sind ziemlich wechselhaft, mal findet er ein paar Fackeln, die er werfen kann, mal Baseballschläger und teilweise auch mal Laserkanonen.
Die anderen Waffen sind allerdings nicht unbegrenzt verfügbar und so bleibt das Yoyo doch immer die Standard-Waffe.
Diese Standard-Waffe wird auch an zwei Stellen des Spiels noch verbessert, jedoch ist diese verbesserte Version des Yoyos nur benutzbar, wenn eine bestimmte Anzahl an Herzen gefüllt ist.
Im Dungeon ist das Prinzip jedes Raumes aber gleich:
Es müssen entweder alle Gegner besiegt werden, ein Schlüsselgegner muss besiegt werden oder es muss ein Schalter aktiviert werden um die "Tür" zum nächsten Raum zu öffnen, manchmal sind auch Geheimgänge in den Wänden, die entweder zu Schaltern, Items oder überhaupt weiterführen und der offensichtliche Weg führt in den Tod.
Das durchqueren der Dungeons beinhaltet einen weiteren Aspekt ohne den Startropics nicht Startropics wäre:
Die grünen Blöcke
Man kann sie nur durch Springen betreten und nur durch Springen von ihnen herunterkommen, doch sie machen einen Großteil der Rätsel des Spiels aus.
Oft sind versteckte Schalter auf den grünen Blöcken, die gedrückt werden müssen und mal verschwinden die grünen Blöcke auch im Wasser und man sollte versuchen sie so schnell wie möglich wieder zu verlassen um nicht zu ertrinken.
Die Lebensanzeige wird in Herzen angezeigt, wie sie jedem Zelda-Spieler bekannt sein sollten, außerdem findet man unterwegs auch Herz-Container, die die Herzleiste um je eine Herz erweitern.
In fast jedem Dungeon gibt es außerdem einen Bosskampf.
Der Schwierigkeitsgrad ist anfangs recht gering, steigt aber schon im ersten Dungeon durch kleine Rätsel an und steigt später in Richtung Sadismus, wie man es von NES-Spielen zur genüge kennt, eine ziemliche Herausforderung.
Der erste Bossgegner, Fackeln und grüne Blöcke
Grafik:
Die Grafik ist für NES-Verhältnisse sehr gut und hilft stark zur Atmosphäre des Spiels bei.
Die Gegner und Dungeons werden schön dargestellt und es ist alles stimmig (wenn man davon absieht, dass schon durch das Spiel einiges an Wahnsinnigkeit dabei ist)
Sound:
Die Musik im Spiel ist sehr schön. In den Städten eher heiter und fröhlich, in den Dungeons von düster zu panikmachend, man fühlt sich immer in die Atmosphäre reingezogen. Die Bossmelodie trägt dazu bei, dass man noch panischer beim Kampf wird, als man so schon ist und durch die Melodieänderung, die manchmal von einem Raum zum anderen in den Dungeons auftritt, kann man ziemlich nervös werden.
Die Geräusche sind auch immer stimmig und passend und helfen einem oft durch manches Rätsel (also immer schön Ton an beim Spielen)
Fazit:
Das Spiel ist insgesamt ziemlich Skurill und besonders der extrem übrtriebene Schwierigkeitsgrad trägt zu seinem Charme bei.
Das EINZIGE was den Spielfluss stören könnte, ist die Tatsache, dass man oft mit allen Menschen reden muss um weiter zu kommen, selbst wenn man die Lösung auf eines der Rätsel weiß, muss man trotzdem erst mit allen reden um das Rätsel zu lösen, was allerdings beim erstspielen nicht von Bedeutung sein sollte.
Die Gebiete durch die man reist sind auch sehr wechselhaft, von einer einfachen Höhle, über das innere des größten Tieres, einen Friedhof und eine Piratenhöhle, gespickt mit Fallen, zu einer uralten Ruine und einem Sci-Fi Dungeon.
Alles ist dabei, was das Herz begehrt oder was der Herz niemals haben wollen würde.
Dieses Spiel gehört wohl zu den schwersten die Nintendo je hervorgebracht hat und hat, meiner Meinung nach, viel zu wenig Aufmerksamkeit bekommen.
Wenn sich doch jemand dazu durchgerungen hat, es zu spielen und vielleicht sogar geschafft hat es DURCHzuspielen, so könnte er auch noch einen Blick auf den Nachfolger, Startropics 2: Zoda's Revenge, werfen, jedoch sollte er dabei nicht hoffen ein Meisterwerk zu erleben, weil er seinem Vorgänger in so ziemlich allen Punkten unterlegen ist.
Aber jetzt habe ich nichts mehr hinzuzufügen, also ist hier nun Schluss, Ende, tot.
Das Spiel ist in 8 Kapitel unterteilt und es ist an sich ziemlich linear.
Das Spielen kann auch in zwei Elemente aufgeteilt werden:
Einmal das Durchwandern von Städten und der Weltkarte mit einem Mini-Mike inklusive das Durchqueren des Korallenmeers mit der Sub-C und das durchforsten der Dungeons mit einem Mike, ausgestattet mit seinem Yoyo und anderen Waffen die er unterwegs findet.
Wichtige Gespräche werden in einem Extra-Bildschirm (siehe oben) dargestellt.
Mikes Waffen sind ziemlich wechselhaft, mal findet er ein paar Fackeln, die er werfen kann, mal Baseballschläger und teilweise auch mal Laserkanonen.
Die anderen Waffen sind allerdings nicht unbegrenzt verfügbar und so bleibt das Yoyo doch immer die Standard-Waffe.
Diese Standard-Waffe wird auch an zwei Stellen des Spiels noch verbessert, jedoch ist diese verbesserte Version des Yoyos nur benutzbar, wenn eine bestimmte Anzahl an Herzen gefüllt ist.
Im Dungeon ist das Prinzip jedes Raumes aber gleich:
Es müssen entweder alle Gegner besiegt werden, ein Schlüsselgegner muss besiegt werden oder es muss ein Schalter aktiviert werden um die "Tür" zum nächsten Raum zu öffnen, manchmal sind auch Geheimgänge in den Wänden, die entweder zu Schaltern, Items oder überhaupt weiterführen und der offensichtliche Weg führt in den Tod.
Das durchqueren der Dungeons beinhaltet einen weiteren Aspekt ohne den Startropics nicht Startropics wäre:
Die grünen Blöcke
Man kann sie nur durch Springen betreten und nur durch Springen von ihnen herunterkommen, doch sie machen einen Großteil der Rätsel des Spiels aus.
Oft sind versteckte Schalter auf den grünen Blöcken, die gedrückt werden müssen und mal verschwinden die grünen Blöcke auch im Wasser und man sollte versuchen sie so schnell wie möglich wieder zu verlassen um nicht zu ertrinken.
Die Lebensanzeige wird in Herzen angezeigt, wie sie jedem Zelda-Spieler bekannt sein sollten, außerdem findet man unterwegs auch Herz-Container, die die Herzleiste um je eine Herz erweitern.
In fast jedem Dungeon gibt es außerdem einen Bosskampf.
Der Schwierigkeitsgrad ist anfangs recht gering, steigt aber schon im ersten Dungeon durch kleine Rätsel an und steigt später in Richtung Sadismus, wie man es von NES-Spielen zur genüge kennt, eine ziemliche Herausforderung.
Der erste Bossgegner, Fackeln und grüne Blöcke
Grafik:
Die Grafik ist für NES-Verhältnisse sehr gut und hilft stark zur Atmosphäre des Spiels bei.
Die Gegner und Dungeons werden schön dargestellt und es ist alles stimmig (wenn man davon absieht, dass schon durch das Spiel einiges an Wahnsinnigkeit dabei ist)
Sound:
Die Musik im Spiel ist sehr schön. In den Städten eher heiter und fröhlich, in den Dungeons von düster zu panikmachend, man fühlt sich immer in die Atmosphäre reingezogen. Die Bossmelodie trägt dazu bei, dass man noch panischer beim Kampf wird, als man so schon ist und durch die Melodieänderung, die manchmal von einem Raum zum anderen in den Dungeons auftritt, kann man ziemlich nervös werden.
Die Geräusche sind auch immer stimmig und passend und helfen einem oft durch manches Rätsel (also immer schön Ton an beim Spielen)
Fazit:
Das Spiel ist insgesamt ziemlich Skurill und besonders der extrem übrtriebene Schwierigkeitsgrad trägt zu seinem Charme bei.
Das EINZIGE was den Spielfluss stören könnte, ist die Tatsache, dass man oft mit allen Menschen reden muss um weiter zu kommen, selbst wenn man die Lösung auf eines der Rätsel weiß, muss man trotzdem erst mit allen reden um das Rätsel zu lösen, was allerdings beim erstspielen nicht von Bedeutung sein sollte.
Die Gebiete durch die man reist sind auch sehr wechselhaft, von einer einfachen Höhle, über das innere des größten Tieres, einen Friedhof und eine Piratenhöhle, gespickt mit Fallen, zu einer uralten Ruine und einem Sci-Fi Dungeon.
Alles ist dabei, was das Herz begehrt oder was der Herz niemals haben wollen würde.
Dieses Spiel gehört wohl zu den schwersten die Nintendo je hervorgebracht hat und hat, meiner Meinung nach, viel zu wenig Aufmerksamkeit bekommen.
Wenn sich doch jemand dazu durchgerungen hat, es zu spielen und vielleicht sogar geschafft hat es DURCHzuspielen, so könnte er auch noch einen Blick auf den Nachfolger, Startropics 2: Zoda's Revenge, werfen, jedoch sollte er dabei nicht hoffen ein Meisterwerk zu erleben, weil er seinem Vorgänger in so ziemlich allen Punkten unterlegen ist.
Aber jetzt habe ich nichts mehr hinzuzufügen, also ist hier nun Schluss, Ende, tot.
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