Vereinigte Staaten: Donald Trump gewinnt US-Präsidentschaftswahl

Idris

Star Wolf
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Letzten Endes auch ein Armutszeugnis für das japanische Militär, dass sie die Rakete nicht abfangen konnten.
 

Appolyon

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Hätten sie wahrscheinlich gekonnt, aber ich denke, sie haben die Flugahn nachverfolgt und berechnet, wo sie niedergeht. Und da keine Gefahr von der Rakete ausgng, haben sie sie nicht abgeschossen, je nach Sichtweise hätte das nämlich auch als Akt der Addression ausgelegt werden können. So schaut man halt erstmal zu, wie das bockige Balg alle zu provozieren versucht.
 

Ashrak

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Ich denke jeder dürfte das Weini Weini Heuli Heuli von Trump ggü. dem solidarischen Protest vieler Sportler mitbekommen haben, deswegen hier eine erfreuliche Meldung, die bei einigen möglicherweise durch den Rost fällt: die Abschaffung von Obamacare dürfte endgültig gescheitert sein. Und zwar nicht nur bis zum nächsten Versuch:


"Obamacare": US-Senat wird nicht über Abschaffung abstimmen - SPIEGEL ONLINE

Auch ihr dritter Anlauf ist gescheitert: Wegen Kritik aus den eigenen Reihen verzichten die US-Republikaner vorerst darauf, im Senat über die Abschaffung der Gesundheitsreform "Obamacare" abstimmen zu lassen.

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Der dritte Anlauf der US-Republikaner zur Abschaffung der Krankenversicherung "Obamacare" ist endgültig gescheitert. Mehrere republikanische US-Senatoren gestanden am Dienstag ein, keine Mehrheit für ihren alternativen Gesetzentwurf zu haben.

Der Mehrheitsführer im US-Senat, Mitch McConnell, besiegelte das Ende offiziell: Man werde in dieser Woche nicht mehr abstimmen, sagte er. Lindsey Graham, einer der Urheber des neuen Gesetzentwurfs, sagte, nun sei zunächst das Thema Steuerreform an der Reihe. Danach werde man auf die Krankenversicherung zurückkommen.

Die republikanischen Senatoren Rand Paul, John McCain und Susan Collins hatten in den vergangenen Tagen angekündigt, bei einer Abstimmung über den Entwurf mit Nein votieren zu wollen. Die Konservativen könnten sich aber maximal zwei Gegenstimmen aus dem eigenen Lager erlauben, um auf die nötige Mehrheit von 50 zu kommen. Die Republikaner haben 52 Sitze.

Mit dem Monat September - und dem letzten Sitzungstag des Senats an diesem Freitag - endet die Frist, in der die Republikaner im Senat mit einer Mehrheit von 50 Stimmen "Obamacare" hätten abschaffen können. Danach brauchen sie 60 Stimmen, weil dann wegen des Auslaufens einer befristeten Sonderregel keine einfache Mehrheit mehr reicht. Die Demokraten sind geschlossen dagegen.

Die Abschaffung von "Obamacare" war eines der wichtigen Wahlkampfthemen Donald Trumps. Er sei sehr enttäuscht über einige republikanische Senatoren, sagte er am Dienstag und bezeichnete sie als "sogenannte Republikaner". Als Hauptschuldigen sieht Trump Senator McCain. "Ohne John McCain hätten wir bereits unsere Gesundheitsreform", sagte Trump einem Radiosender in Alabama. "McCain hat der republikanischen Partei einen Schlag ins Gesicht verpasst."
Der große Dealmaker kriegt einfach nix zustande. ;)

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dunkeldorn

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naja trump soll ja jetztuch schlimmer als ronald reagon und richard nixon sein
 

Ashrak

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Ich weiß, ich weiß, ich lass den Thread hier etwas schleifen, aber mir geht es ähnlich wie den Machern von South Park: dank Donald Trump hat das Real Life die Satire und jeden Zynismus schon längst überholt.

Beginnen wir mit einer "for the lulz"-Meldung:

Donald Trump hat auf seinen Twitteraccount sein Bedauern über die Opfer gegenüber dem Amoklauf in Texas ausgedrückt. Keine große Sache meint ihr?... nur dass er diesen Tweet ein zweites mal abgesetzt hat, nach dem Amoklauf in Kalifornien. Er hat also mittels Copy'n'Paste den Opfern gratuliert, ohne dabei wenigstens den Ort zu korrigieren. :lol:


Donald Trump accused of 'copy and paste' condolence after tweeting about wrong mass shooting

Das ganze nochmal in Bildform
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Donald Trump: Justizminister erinnert sich wieder an Gespräch über Russlandkontakte - SPIEGEL ONLINE

Spiegel Online hat gesagt.:
Trumps Justizminister erinnert sich wieder an Gespräch über Russlandreise

Als im Trump-Wahlkampf über Russlandkontakte gesprochen wurde, saß der heutige US-Justizminister Sessions doch mit am Tisch. Das fiel ihm aber erst nach jüngsten Enthüllungen wieder ein.

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Der Druck auf Donald Trumps angeschlagenen Justizminister Jeff Sessions wächst. Am Dienstag versuchte Sessions vor dem Justizausschuss des US-Kongresses seine Rolle als außenpolitischer Berater im Wahlkampfteam Trumps zu erklären.

Entgegen einer früheren Aussage gab Sessions an, sich nun doch an ein Gespräch zu erinnern, dem er vorsaß und in dem Kontakte der Trump-Präsidentschaftskampagne zu Russland Thema waren. "Ich erinnere mich jetzt an das Gespräch", so Sessions.

In der Runde im Trump Tower im März 2016, an die er vor Kurzem noch keine Erinnerung gehabt haben will, habe er sich "entschieden gegen" ein Treffen Trumps mit Russlands Präsident Wladimir Putin oder ein Treffen von Mitarbeitern mit russischen Abgesandten ausgesprochen.

Nicht Sessions erste Erinnerungslücke zu Russland

Erst nachdem der inzwischen wegen Meineids angeklagte Kampagnenmitarbeiter George Papadopoulos aussagte, es habe das Gespräch gegeben, sei ihm die Sache wieder eingefallen, so Sessions. Über Russlandkontakte des Trump-Lagers habe er immer die Wahrheit gesagt, und die Behauptung "dass ich unter Eid gelogen hätte, ist eine Lüge".

Papadopoulos, ein unbezahlter, laut Weißem Haus unwichtiger Helfer der Trump-Kampagne, ist ein wichtiger Kronzeuge des Russland-Sonderermittlers Robert Mueller. Der untersucht seit Monaten Verbindungen des Trump-Lagers zum Kreml. Papadopoulos waren von einem russischen Professor belastende E-Mails und "Schmutz" gegen die Präsidentschaftskandidatin Hillary Clinton angeboten worden. Papadopoulos räumt ein, den Mann mehrfach in London getroffen zu haben.

Sessions hatte sich bereits mit widersprüchlichen Aussagen während seiner Anhörung als designierter Minister im Januar in Schwierigkeiten gebracht. Damals sagte Sessions auf Nachfrage, er habe im US-Wahlkampf keine Vertreter Russlands getroffen. Später gab er zu, mindestens zweimal mit den russischen Botschafter Sergej Kisljak zusammengetroffen zu sein. An den Inhalt der Gespräche könne er sich aber nicht erinnern, so Sessions im Juni.

Sessions prüft Sonderermittler gegen Clinton-Stiftung

Während demokratische Kongressabgeordnete Sessions vor allem zu Trump und Russland fragten, interessierte die Republikaner ein anderes Thema in der Anhörung weitaus mehr: 2015 hatte der frühere US-Präsident Bill Clinton eingeräumt, dass die Clinton-Stiftung Geld aus dem Umfeld des kanadischen Uranunternehmens Uranium One erhalten hatte. 2010, zu der Zeit, in der Hillary Clinton Außenministerin war, stimmten mehrere US-Behörden, darunter auch solche unter Clintons Führung, dem Verkauf der Firma mit Minen in den USA an die russische Atomholding Rosatom zu.

Wie aus einem Schreiben Sessions' an die Parlamentarier hervorgeht, prüfen Staatsanwälte derzeit in seinem Auftrag die Einsetzung eines weiteren Sonderermittlers zu dem Fall. Bisher befasst sich nur der Sonderermittler Robert Mueller mit der Russland-Affäre. Vor allem seitens der Republikaner, von Präsident Donald Trump und konservativer Medien wurde ein zweiter Ermittler gefordert.

Doch Sessions erteilte ihnen vor dem Justizausschuss des Abgeordnetenhauses in Washington vorläufig eine Absage: "Manchmal muss man einfach die Fakten studieren." Der bloße Anschein sei nicht ausreichend, um einen Sonderermittler zu etablieren. Dafür sei eine gewisse Faktenbasis notwendig.

Durch die Untersuchungen sollen vor allem Verfehlungen der in konservativen Kreisen verhassten Hillary Clintons, sowohl in ihrer Zeit als Außenministerin als auch im Wahlkampf 2016 unter die Lupe genommen werden.

Der Vorwurf der Käuflichkeit gegen Clinton war 2015 von Peter Schweitzer, Ex-Mitarbeiter der konservativen Hoover Institution, in dem Buch "Clinton Cash" veröffentlicht worden. Brian Fallon, damals Sprecher von Clintons Präsidentschaftskampagne, hatte damals betont, an dem Kauf seien zahlreiche US-Behörden und die kanadische Regierung beteiligt gewesen seien. Einen Zusammenhang zu Hillary Clinton herzustellen, sei "völlig gegenstandslos".
 

Ashrak

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Heute aus der Kategorie Ficken für Jungfräulichkeit:


Donald Trump erlaubt Einfuhr von Elefantentrophäen - SPIEGEL ONLINE

Trump erlaubt Einfuhr von Elefantentrophäen

US-Großwildjäger dürfen künftig wieder Stoßzähne von afrikanischen Elefanten importieren. Tierschützer sind entsetzt - auch wegen der zynischen Begründung der Trump-Regierung.

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Die Entscheidung entsetzt Tierschützer: Die US-Regierung von Donald Trump hat das Importverbot von Elefantentrophäen aus Simbabwe und Sambia aufgehoben. Der United States Fish and Wildlife Service (USFWS), der dem Innenministerium in Washington unterstellt ist, veröffentlichte eine Mitteilung, wonach Sportjäger die Trophäen wieder in die USA einführen dürfen.

Dies gelte für im Zeitraum von Januar 2016 bis Dezember 2018 gejagte Tiere. Mitte 2018 soll die Erlaubnis überprüft und nach Möglichkeit verlängert werden. Damit wurde ein Verbot rückgängig gemacht, das Trumps Vorgänger Barack Obama erlassen hatte.

Vorangetrieben wurde die Neuregelung von der in Arizona ansässigen Safari Club International Foundation und der mächtigen Waffenlobby NRA. Die Jäger haben es unter anderem auf das teure Elfenbein der vom Aussterben bedrohten Elefanten abgesehen.

Die Behörde USFSW erklärte zur Begründung, "legaler und gut geregelter Jagdsport" werde den Gemeinschaften vor Ort Geld bringen und dort Anreize schaffen, den Erhalt bestimmter Arten zu fördern. Die Jäger sollten ausschließlich in Länder gehen, die "eine gute Regierung, ein angemessenes Management sowie einen gesunden Wildtierbestand haben".

Umwelt- und Tierschützer bezeichneten diese Begründung als verlogen. "Verwerfliches Verhalten der Regierung Trump. Schon jetzt werden jeden Tag hundert Elefanten getötet. Das führt zu noch mehr Wilderei", teilte The Elephant Project per Twitter mit. Das Zentrum für Artenvielfalt erklärte, Trump legalisiere mit diesem Schritt "das Töten der bedrohten Elefanten".

Die Tierschutzorganisation Peta ging noch weiter und zog einen drastischen Vergleich: "Das Leben eines bedrohten Tieres zu verkaufen, um Geld für den 'Erhalt' zu sammeln, ist genauso, als würde man ein Kind auf dem Schwarzmarkt verkaufen, um Geld für den Kampf gegen Kindesmissbrauch einzunehmen."

Auch Trumps Söhne sind übrigens bekannt dafür, gerne auf die Jagd zu gehen. Im Internet kursiert ein Foto von Donald Trump junior, auf dem er vor einem erlegten Elefanten posiert - mit einem Messer in der einen und dem abgetrennten Schwanz des Tieres in der anderen Hand.
 

Ashrak

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Verdammt, ich hatte die Meldung erst zehn Minuten vorher auf einem Imageboard gesehen und dort noch für Satire gehalten...
 

saryakan

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Ich mein, die Botschaft von "mutually assured destruction" muss natürlich jeder neuen Atomnation eindeutig rüber gebracht werden und ganz klar gemacht werden, damit das ganze funktioniert.
Aber man hätte es echt ein wenig wortgewandter rüber bringen können.
 

Doresh

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Das wäre jedenfalls perfekt für Un's hypothetischen Twitter-Account XD

(Sein AccountName wäre dann wohl hoffentlich TheRealLittleRocketMan)
 

Ashrak

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Interessanter ist, dass die US-Regierung zum Beinahe-Stilland kommt. Das war damals unter Obama schon einmal fast passiert, als die Reps versucht haben die Krankenversicherung zum implodieren zu bringen.

https://www.n-tv.de/politik/US-Haushaltssperre-tritt-in-Kraft-article20242040.html

Eigentlich wollte Donald Trump an diesem Samstag in seinem Feriendomizil Mar-a-Lago sein einjähriges Amtsjubiläum feiern. Daraus wird nun nichts, denn die Haushaltskassen sind leer - und der Senat ist nicht bereit, einen weiteren Übergangshaushalt zu genehmigen. Das hat gravierende Folgen.

(...)
Persönlich feiere ich das jetzt schon ein bisschen, weil ich einen sehr losen Bekannten habe, der ein absolut fanatisch überzeugtes AfD- und Trump-Fangirl ist und bei Obama noch meinte, dass er natürlich einfach keine Vermittlungsqualitäten besitzt. Das wird jetzt schön unter die Nase gerieben, vor allem wo sich Trump so groß als Dealmaker inszeniert hat. ;)
 
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Doresh

Forenpuschel
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Republikaner und Demokraten streiten sich auch ohne Präsidenten ganz wunderbar.
 

Ashrak

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Und täglich grüßt das Murmeltier:



https://web.de/magazine/panorama/schuesse-universitaet-michigan-32832286



An der Central Michigan University in den USA sind Schüsse gefallen. Die Polizei bestätigt, dass es Opfer gegeben hat. Studenten wird geraten, im Inneren zu bleiben und sich zu verbarrikadieren.

Ein Mann soll an der Central Michigan University in Mount Pleasant/USA um sich geschossen haben. Mount Pleasant liegt zweieinhalb Autostunden nordöstlich von Detroit.

Die Michigan State Police bestätigte, dass es bislang zwei Todesopfer gibt. Über mögliche weitere Opfer kann die Polizei zum gegenwärtigen Zeitpunkt keine Aussagen machen.

Weitere Polizei- und Rettungskräfte sind vor Ort, der Täter befindet sich noch auf freiem Fuß. Die Universität wurde geschlossen und abgeriegelt.

(...)




Als Ergänzung zu dieser News:


Parkland-Massaker: Donald Trump sagt, er wäre unbewaffnet in die Schule gerannt - SPIEGEL ONLINE

Ein bewaffneter Hilfssheriff war während des Massakers in Parkland am 14. Februar auf dem Schulgelände - und griff nicht ein, als der 19-jährige Täter mit einem halbautomatischen Gewehr das Feuer auf Schüler und Lehrer seiner ehemaligen Schule eröffnete und 17 Menschen tötete. US-Präsident Donald Trump sagte nun bei einem Treffen mit Gouverneuren: "Ich glaube wirklich, dass ich da reingerannt wäre, auch wenn ich keine Waffe gehabt hätte."

Euer Zug, Mr. President! :tja:
 

Ashrak

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Vielleicht hat es der ein oder andere ja schon gehört, aber inzwischen hat das Trumpeltier einen neuen Tiefpunkt erreicht. Und zwar indem es die Unabhängigkeit der Justiz direkt und unverhohlen angreift, eine der drei (vier) Säulen der Demokratie.


Donald Trump zwingt Russland-Ermittlern seinen Willen auf - SPIEGEL ONLINE

Der US-Präsident mischt sich direkt in die Aufklärung der Russlandaffäre ein: Er will die Rolle eines FBI-Informanten durchleuchten lassen, das Justizministerium folgt der Order. Was steckt dahinter?

Die Drohung des Präsidenten war klar und unmissverständlich. Die Ermittlungen des FBI und das Verhalten seines eigenen Justizministeriums in den Russland-Ermittlungen seien ungerecht, polterte er. Das ganze System sei "verkommen". Bald werde ihm keine andere Wahl mehr bleiben. Dann müsse er seine Macht nutzen - und eingreifen.

So verkündete es der Präsident am 2. Mai via Twitter. Was sonst? Nun, kaum zwei Wochen später, ist es so weit: Donald Trump gibt eine Order und das US-Justizministerium folgt. Es lässt prüfen, ob das FBI das Wahlkampfteam von Trump im Jahr 2016 möglicherweise aus politischen Motiven mit einem Spion oder Informanten "infiltriert" haben könnte. Die angeblichen Auftraggeber: Mitarbeiter des damaligen Präsidenten Barack Obama.

Nach einem Treffen mit Trump am Montag willigten das Justizministerium und das FBI zudem ein, dass hochrangige Trump-Vertraute aus dem Weißen Haus und einzelne Kongressmitglieder Einblick in streng geheime Unterlagen zu den Russland-Ermittlungen erhalten sollen.

Trumps direkter Eingriff in die Arbeit der Ermittler widerspricht allen Gepflogenheiten in Washington: Normalerweise mischen sich Präsidenten nicht in derartige Ermittlungen unter der Aufsicht des Justizministeriums ein. Vor allem dann nicht, wenn sie selbst davon betroffen sind. Formal ist der Präsident zwar der oberste Chef des Ministeriums und des FBI, doch spätestens seit dem "Watergate"-Skandal gelten diese politischen Eingriffe als Tabu.

Nicht so für Trump. Er zwingt dem Ministerium um den zuständigen Vizejustizminister Rod Rosenstein seinen Willen auf. Der Beamte steckt in einem Dilemma: Er könnte die Trump-Order verweigern und zurücktreten. Doch damit würde er dem Präsidenten erst recht einen Gefallen tun. Bislang stellt Rosenstein als Oberaufseher sicher, dass der Sonderermittler in der Russlandaffäre, Robert Mueller, ungehindert seiner Arbeit nachgehen kann. Sollte Trump die Möglichkeit bekommen, einen anderen, genehmeren Aufseher als Rosenstein einzustellen, wäre die Mueller-Ermittlung wohl in Gefahr.

(...)

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Ashrak

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Trumps Ex-Anwalt Michael Cohen: Der "Pitbull" packt aus - SPIEGEL ONLINE - Politik

Er war einer der engsten Vertrauten Donald Trumps. Doch jetzt droht Ex-Anwalt Michael Cohen auszupacken - über Geliebte, über Geld, über Russland. Schon überschlagen sich die Enthüllungen. Der Überblick.

Wie schnell man aus Donald Trumps Gunst fallen kann, haben schon viele erlebt. Doch keiner fiel so schnell wie Michael Cohen, sein langjähriger Privatanwalt und "Pitbull", der mutmaßlichen Geliebten Schweigegeld zahlte und bereit war, sich für seinen Chef zu opfern - doch nun in den Schwitzkasten der Justiz geraten ist.

(...)

Das deutet sich schon länger an, doch die Lage spitzt sich inzwischen rasant zu. Fast täglich sickern neue, immer heiklere Enthüllungen durch - lanciert von Cohens Team oder womöglich auch, als Störmanöver, vom Weißen Haus selbst.

Vor allem diese jüngste Enthüllung hat es in sich. Es geht um den Kern der Russlandaffäre - eine mögliche Zusammenarbeit und Koordination von Trump und seinen Leuten mit russischen Agenten und Hackern im Wahlkampf 2016.

Im Mittelpunkt steht ein inzwischen berühmt-berüchtigtes Treffen des Trump-Teams mit einer Gruppe Russen im Juni 2016 im Trump Tower, bei dem die Gäste - darunter eine kremlnahe Anwältin - brisantes Material über Trumps Rivalin Hillary Clinton offeriert hätten. Trump dementiert, davon vorher gewusst zu haben. Mehrere US-Medien berichten nun aber, Cohen sei offenbar bereit auszusagen, dass Trump sehr wohl vorab darüber informiert gewesen sei.

(...)
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Ashrak

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Blockade des US-Haushalts: Trump droht im Streit über Einwanderung mit "Shutdown" - SPIEGEL ONLINE - Politik

Entweder ihr unterstützt meine Einwanderungspolitik, oder ich lege die Regierung lahm: US-Präsident Trump droht den Demokraten im Streit über seine Mexiko-Mauer mit einer Blockade des Haushalts.

Hundert Tage vor den wichtigen Zwischenwahlen in den USA hat Präsident Donald Trump der Opposition im Streit über die Einwanderungspolitik mit einem Stillstand der Regierungsgeschäfte gedroht.

Er wäre zu einem sogenannten Shutdown bereit, wenn die Demokraten nicht den Bau einer Mauer an der Grenze, die Abschaffung der Visa-Lotterie und andere Maßnahmen unterstützten, teilte Trump am Sonntag auf Twitter mit. Die USA benötigten ein Migrationssystem, das Einwanderer auf Basis ihrer Leistung ins Land lasse.

Donald J. Trump on Twitter

(...)
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