Kohl, Getreide und Kräuter in der Wüste: Dieses Gewächshaus produziert Wasser

Thanatos-Zero

Halbgott
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In der äthiopischen Wüste herrscht überall Trockenheit und Nahrungsmittelknappheit.

Es ist schwierig mit dem wenigen Wasser eine intakte Landwirtschaft zu betreiben.
In Zukunft könnte sich das jedoch ändern.

Das Non-Profit-Unternehmen Roots Up hat dafür ein bisher einzigartiges Gewächshaus entwickelt,
welches Landwirtschaft in der Wüste ermöglicht.

Die Landwirte vor Ort benötigen für den Betrieb der Gewächshäuser kein großartiges technischen Know-how.
Das Prinzip ist einfach, aber dennoch genial.

 

Dolan

The man with the Devil Luck.
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Hoffentlich wird dort das Hungerleiden wenigstens etwas gemildert. Ich hoffe, die Idee hat großen Erfolg und wird auch in anderen Ländern übernommen.
 

Idris

Si vis pacem para bellum
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Hoffe ich auch. Ich befürchte nur, dass das diversen Großkonzernen sauer aufstoßen könnte und sie das Projekt torpedieren...
 

Lord_Data

*wuff wuff*
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Hoffe ich auch. Ich befürchte nur, dass das diversen Großkonzernen sauer aufstoßen könnte und sie das Projekt torpedieren...
Was sollen sie denn da torpedieren?

Will mir aber wenig Meinung über das Produkt bilden. Das wirkt zu simpel. Was ist denn mit den Temperaturen tagsüber? Wenn da 60 Grad drin herrschen, kann man Ackerbau knicken. Und wenn das Tauprinzip so gut funktioniert, wieso nutzt man das nicht großflächig zur Wasserbeschaffung?

Ich linke aber auch mal direkt aufs Projekt, das soll nämlich insgesamt weiter gehen als lediglich Gewächshäuser.
Roots Up - Ethiopia - Self-sufficient farming communities
 

Vash

Marvellous!
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Was sollen sie denn da torpedieren?

Will mir aber wenig Meinung über das Produkt bilden. Das wirkt zu simpel. Was ist denn mit den Temperaturen tagsüber? Wenn da 60 Grad drin herrschen, kann man Ackerbau knicken. Und wenn das Tauprinzip so gut funktioniert, wieso nutzt man das nicht großflächig zur Wasserbeschaffung?

Ich linke aber auch mal direkt aufs Projekt, das soll nämlich insgesamt weiter gehen als lediglich Gewächshäuser.
Roots Up - Ethiopia - Self-sufficient farming communities
Großflächig nicht deswegen, weil teuer. Und ich kann mich täuschen, aber ich meine mich daran zu erinnern, dass Äthiopien ein sehr armes Land ist. Ansonsten finde ich sowas recht sinnvoll, zumal es hier ja mehr um Eigenbedarf geht in Ländern, denen die bösen Großkonzerne (ok, Nestlé ist evil) relativ egal sind.

Na wenigstens hat das nichts mit irgendwelchen Demos am Montag, den bösen Medien anderen Verschwörungen zu tun..
 

Idris

Si vis pacem para bellum
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Das Problem an der Sache, das ich sehe, liegt an der Börse, zumindest wenn es im großen Stil gemacht wird. Denn die Spekulation mit Lebensmittelpreisen ist für viele ein sehr erträgliches Geschäft, ob die Bevölkerung der betroffenen Gebiete darunter leidet interessiert die doch nicht. Doch wenn durch solche Methoden mehr Nahrung produziert werden kann, bedeutet das einen Preisfall, was die Gewinne der Aktien schmälert.
 

dunkeldorn

Unbeliebtester User
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naja esist auch bewießen das wenn die ganze menscheit vegis währen würde das ssen weltweit für die momentane menscheit ausreichen

anderer seits werden wohl die natürlichen trinkwasser resursen bis 2050 erschöpft sein
 

Ashura

Amazone und Meridian Child
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Das glaube ich nicht. In bestimmten Teilen der Welt ja, aber nicht insgesamt. Andersherum gesehen hatte die Erde immer wieder Trockenphasen.
 
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