Neuer Staatsvertrag zwingt Vermieter zur Auskunft

Doresh

Forenpuschel
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Nobody expects the German Inquisition. NOBODY :lol: !!
 

Harmian

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Warum denn auch nicht? Hochwertige Produktionen wie "Mutantenstadl" oder "Unser Charlie" leben eben von den 3-stelligen Millionen-Einnahmen der GEZ.
 

Loxagon

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In einer Demokratie wird eine Gebühr pro HAUSHALT eh nicht kommen.
Die kommt nur in einer Diktatur.
 

Szadek

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Ich hoffe mal, dass die damit nicht durchkommen. Die Idee ist vom Standpunkt der GEZstapo zwar nachvollziehbar, trotzdem einfach nur dreist.
 
OP
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Vash

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the Evil
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Na ja, das verstößt mal eben gegen das Grundgesetzt. Es wäre aberwitzig (wenn aber auch typisch), wenn das durchgeht.
 

Doresh

Forenpuschel
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Ach, im Fernsehen gibt es eh nur Propaganda FÜR den Staatsvertrag. Wie soll das einfache Volk diesen kleinen Absatz überhaupt registrieren :D ?
 

Morage

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ich muss zwar sagen, dass meine toleranz für diese gebühren mit meinem alter steigt. immerhind sind die öffentlich-rechtlichen die einzigen programme, wo überhaupt mal was vernünftiges läuft (auch wenn da solche sachen wie musikantenstadel oder - ab 2012 - die CL rausfallen).

aber zur durchsetzung dieser wieder IM's einsetzen? bin mal gespannt, wie lange wir das noch mit uns machen lassen.
 

Ashrak

Nachtmahr
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ich muss zwar sagen, dass meine toleranz für diese gebühren mit meinem alter steigt. immerhind sind die öffentlich-rechtlichen die einzigen programme, wo überhaupt mal was vernünftiges läuft (auch wenn da solche sachen wie musikantenstadel oder - ab 2012 - die CL rausfallen).

aber zur durchsetzung dieser wieder IM's einsetzen? bin mal gespannt, wie lange wir das noch mit uns machen lassen.
Man muss dem Musikantenstadl zugute halten, dass die Leute sich dort im Gegensatz zu Scripted Reality-Shows wenigstens Mühe geben.
Im allgemeinen bin ich unschlüssig, ob das ganze durchgewunken wird. Einerseits blöken immer alle "Ich habe doch gar nichts zu verbergen!", wenn man sie auf die Vorratsdatenspeicherung oder die Schattenseiten von Facebook anspricht(wahrscheinlich finden sie es sogar gut und vermerken es im Kopf als einen weiteren Follower), andererseits geht es hier um bares Geld. Dem einzigen Grund, warum heutzutage noch jemand vor die Tür geht, neben Fußball und Alkohol.
 

Redwolf

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Die hätten die Haushaltspauschale durchziehen sollen. Damit hätte man den Spitzelaparat GEZ fast komplett abschaffen können. Das wäre die adäquate Lösung gewesen. Öffentlich-rechtliche Sender sind ok. Unsummen von Steuergelder zu schlucken aber nicht. Das sind 18 € pro Monat, von nahezu jedem der arbeitet. Da kommt eine riesen Summe zusammen. Man suche mal heraus, was so eine ARD-Intendantin wie Monika-Kostenlose-Inhalte-sind-ein-Geburtsfehler-des-Internets-Piel [STRIKE]verdient[/STRIKE] bekommt. Auf der anderen Seite werden ARD und ZDF in ihren Onlineauftritten beschnitten. Ältere Sendungen sind nicht mehr in der Mediathek verfügbar. Das ist eine Schweinerei. Dafür haben wir bezahlt, also sollten die Sendungen auch der Öffentlichkeit verfügbar bleiben. All das auf Drängen der Privatsender, welche sich vom ÖR bedroht fühlen. Im Hintergrund gibt es zusätzlich Absprachen zwischen privaten und öffentlichen Sendern besprochen, doch bestimmte Gesetzesänderungen mit zu tragen um im Austausch dann weniger von den privaten verklagt zu werden, was den Onlineauftritt anbelangt.
Das über solche Themen im ÖR nur spartanisch berichtet wird, sollte jeden zu denken geben.

ARDs Monika gegen Google, Apple und Vodafone
 
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Doresh

Forenpuschel
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ARD gegen APPLE? Wer bringt in den Nachrichten denn immer große Meldungen zum neuesten iGimmick, ohne im gleichen Maße über Konkurrenzprodukte zu berichten? Über Blackberries hört man in den Medien ja erst seit den Krawallen in London...:nerv:
 

Scooty

Halbgott
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Vielleicht könnte die FDP eine der wenigen ihr unterstellten Kompetenzen nutzen und im Sinne freier Märkte dafür sorgen, dass man das Angebot eines privaten Fernsehsenders nutzen kann, ohne gleichzeitig zu einer Zwangsabgabe an die Konkurenz (ÖR) genötigt zu werden.

Oder wir machen das Ganze noch einfacher, indem die ÖR einfach steuerfinanziert werden. Das hätte drei Vorteile:
- Wegfall der Stasi-Struktur GEZ und kein Bedarf ein Denunziantentum für Vermieter aufzubauen
- Durch die notorisch klammen Staatskassen ist es im Interesse der Politik die Ausgaben zu reduzieren, statt beliebig zu erhöhen (weil bisher direkt bürgerfinanziert)
- An der vielbeschworenen Unabhängigkeit der ÖR würde sich vergleichen mit dem status quo nichts ändern, da die Politiker im Verwaltungsrat ohnehin einen wesentlichen Einfluss auf die Finanzplanung haben
- Wenn genügend Leute die Tagesschau-App nutzen, werden die ÖR Handys und Computer als Fernsehgerät einstufen, was effektiv >90% der Bevölkerung gebührentechnisch zum Fernsehteilnehmer macht - spätestens dann haben die ÖR mehr Gebührenzahler, als die BRD Steuerzahler; damit kommt die ÖR-Gebühr auch einer Steuer gleich (Zahlung für die Allgemeinheit, unabhängig von der Nutzung, keine Wahlmöglichkeit, Höhe festgelegt im Wesentlichen durch die Politik)
 

Zhao Yun

Friedensbewahrer des Silberhammers
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Du zahlst eh schon für andere Geräte GWZ, nicht nur Fernsehr :/
 

Dolan

The man with the Devil Luck.
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Du zahlst eh schon für andere Geräte GWZ, nicht nur Fernsehr :/
Und jetzt kommts kurios: Du darfst die Gebühr auch zahlen, wenn du theoretisch Fernsehen, ... kannst (z.B. ist dein Radio kaputt, du musst trotzdem zahlen, da du ihn ja reparieren kannst), ja ehrlichXD.
 

Yok

Hooded Hunter
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Und jetzt kommts kurios: Du darfst die Gebühr auch zahlen, wenn du theoretisch Fernsehen, ... kannst (z.B. ist dein Radio kaputt, du musst trotzdem zahlen, da du ihn ja reparieren kannst), ja ehrlichXD.
Selbst Schuld, wenn man solche Leute in seine Wohnung lässt. :cool:
 

Redwolf

Folge der 8 bei den Palmen!
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Rundfunkgebüren gingen für mich in Ordnung wenn sie pauschal pro Haushalt berechnet würden. Der GEZ-Schnüffelaparat gehört abgeschafft. Zudem sind die Gehälter von ÖR Intendaten und anderen Funktionären zu überdenken (352.000 Euro im Jahr für Monika Piel). Allgemein ist zu überlegen, ob die ÖR-Rundfunk und Fernsehsender nicht reduziert werden können ohne alzu große Einschnitte in das Informationsspekturum vorzunehmen. Warum private Sender durch ÖR-Abgaben bezuschusst werden sollen finde ich auch mehr als fraglich. Dies sollte die Ausgaben erheblich senken. Der politische Einfluss und Vorsitz der Rundfunkräte gehört eingedämmt. Ich sehe keine Wettbewerbsverzerrung, daher bin ich dagegen, dass der ÖR seine Angebote einschränken muss. Vielmehr ist es seine Aufgabe alles gesendete Material im vollen Umfang jederzeit, online Verfügbar, unter einer freien Lizenz bereitzustellen. Diese Informationen dürfen dann als Ausgleich auch gerne von den privaten Sendern aufgegriffen und mitbenutzt werden. Es ist nun mal so, dass mit Steuergeldern eine Umverteilung stattfindet. Auch wenn ich nicht Auto fahre, werden mit meinen Steuergeldern trotzdem Autobahnen ausgebaut, weil es eben gesamtökonomisch sinnvoll ist. Die ÖRs haben bildlich gesprochen eben den Auftrag den zugesumpften Zuschauer auch mal feste Nahrung zu kauen zu geben, anstatt ihn Zersteuung schlucken zu lassen. Bei den Amis gibt es z.B. nur private Sender und es gab einen Eklat, als die Abstimmungen der Wahl Bush vs. Kerry bei 50/50 lagen und Fox ein anderes Wahlergebnis bekannt gab als CNN.
 
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Doresh

Forenpuschel
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Leider bleibt die GEZ (selbstverständlich) bestehen. Durch den neuen Staatsvertrag werden sie aber in erste Linie Betrieben gehörig auf den Keks gehen, da diese abhängig von der Zahl ihrer Mitarbeiter (wer nun genau in diesem Sinne ein "Mitarbeiter" ist, dürfte für einigen Frust sorgen) einen schönen Batzen Geld blechen müssen. Seltsam, wo der Stadt doch sonst immer alles tut, um den "Wirtschaftsstandort Deutschland" nicht zu gefährden.

Na ja, wenigstens müssen Autovermieter sich dann nicht mehr vor sporadisch auftauchenden GEZlern fürchten, die rückwirkend Gebühren für JEDES Auto mit Radio verlangen :nerv:
 

Redwolf

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@Doresh

Das ist genau das Problem. Es wird der halbwegs richtige Ansatz gewählt, aber nicht konsequent weiter verfolgt. Statt dessen werden bestehende verkrustete Strukturen beibehalten. Diese Vorgehensweise zieht sich auch durch den ganzen ÖR. Deswegen ist er auch so kostenintensiv. Der ganze GEZ-Apparat gehört abgeschafft und auch bei Betrieben gibt es ja die Möglichkeit über eine Pauschale (Anzahl Mitarbeiter) zu gehen.
 

Doresh

Forenpuschel
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Die ÖR würden doch nie ihre zwielichtigen Geldeintreiber loswerden wollen. Und auch private Konzerne dürfte es sicher wurmen, wenn ein großer Anbieter von Privatdaten so einfach verschwindet :nerv:
 
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