Normalerweise warte ich lieber bis eine Serie zuende ist bevor ich ein Thema eröffne, aber da der Plan schon bei Higashi no Eden in die Hose gegangen ist (und Bakemonogatari so genial ist) kommt es eben schon jetzt.
Zum Plot kann man nicht viel sagen. Araragi Koyomi war eine Zeit lang Vampir, wurde aber von einem Experten für Übernatürlichem geheilt. Dieser Ex-Vampir trifft nun verschiedene Personen die mit ähnlichen Problemen zu tun haben, wie etwa Senjougahara Hitagi, die nach einem Treffen mit einer Krabbe nur noch 5Kg wiegt.
Ja, sonderlich viel Plot hat Bakemonogatari nicht, der Fokus dieser Serie liegt auf den Dialogen zwischen den Charakteren. Diese Dialoge können eine komplette Folge in Anspruch nehmen, ohne dass auch nur einmal der Schauplatz gewechselt wird. Klingt langweilig? Müsste es eigentlich sein... aber Bakemonogatari ist ein weiteres Meisterwerk von SHAFT, da treffen normale Regeln einfach nicht zu.
In der erwähnten Voll-Dialog-Folge gab es keinen einzigen Moment in dem ich nicht gedachte habe "Wow, das ist verdammt beeindruckend". Gerade erst heute, Episode 4, habe ich etwa 8 Minuten lang mitangesehen wie der Hauptcharakter über sein Handy mit einem anderen Charakter redet und habe mich keine Sekunde lang gelangweilt.
Wenn SHAFT jemals ernsthaft versuchen würde ihre Zuschauer zu hypnotisieren und zu willenlosen Soldaten zu machen... sie würden es schaffen. Sie haben die Macht dazu.