Hochzeit und Nachname

Kinta

Rebusmind is dead
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#21
@Ashura
Das kann ich toppen, ein Kumpel von mir hat 7 Vornamen. Gab wohl auch einigen Stress nach der Geburt, aber irgendwie haben sie es durchgeboxt. ^^
Wobei für mich ein starker Unterschied zwischen mehreren Vornamen und Doppelnamen besteht. Bei "Karl-Heinz Meier" muss man beide Namen angeben, bei "Karl Heinz Meier" kann man sich den Namen aussuchen. Deswegen finde ich auch zusammengesetzte Nachnamen so ekelig. Gibt sicher Ausnahmen, wo das gut klingt, aber die Regel ist es sicher nicht.

Kinta
 

Doresh

Forenpuschel
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#22
@Kinta:

Oha, da konnte sich aber wohl niemand auf den Namen des Neugeborenen einigen Oo
 

Idris

Star Wolf
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#24
Ne Bekannte von mir hat nämlich die Höchstzahl von 5 Vornamen und ist jedes Mal beim Papiere bei Ämtern ausfüllen total genervt, was ich voll verstehen kann, da sie in wichtigen Angelegenheiten wirklich ALLE angeben muss. Denn bei mir tut´s ja wie gesagt schon EIN Name mit 9 Buchstaben.
Das wäre z.B. ein guter Grund, eine Namensänderung zu beantragen, wenn sie so genervt ist.
 

Ashura

Amazone und Meridian Child
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#25
Das wäre z.B. ein guter Grund, eine Namensänderung zu beantragen, wenn sie so genervt ist.
Leider ist sie insofern gebunden, weil ihre Oma un Mom ihr das nie verzeihen würden, wenn sie ausgerechnet deren Namen aus der "Ahnenreihe" ihrer Vornamen löschen lassen würde. Das gäbe also nen handfesten Familienkrach, deswegen lässt sies bisher noch.
 

Biquinho

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#26
Leider ist sie insofern gebunden, weil ihre Oma un Mom ihr das nie verzeihen würden, wenn sie ausgerechnet deren Namen aus der "Ahnenreihe" ihrer Vornamen löschen lassen würde. Das gäbe also nen handfesten Familienkrach, deswegen lässt sies bisher noch.
Das ist egoistisch und rücksichtslos. Da würde ich schon aus Prinzip meinen Namen ändern.
 

Idris

Star Wolf
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#27
Gut, wenn sie so gebunden ist, muss sie halt warten, ihre Großeltern werden ja schließlich nicht ewig leben... Werden ihre Namen eigentlich mit einem Bindestrich verbunden? Denn wenn nicht muss sie sie nicht voll angeben, wie schon Kinta sagte.

(Mittlerweile erinnert mich die ganze Thematik irgendwie an diese Werbung ;))
 

Doresh

Forenpuschel
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#28
Davon gibt´s mehr Fälle als du denkst. ;)
In unserem Bekanntenkreis bekommen fast alle Neugeborenen zwei Vornamen (einer meist dämlicher als der andere). NOCH mehr Vornamen find ich hingegen arg ungewöhnlich. Da hatte jeder der beiden Partner wohl 2 bis 3 Favoritennamen und konnte sich wohl selbst nicht für einen entscheiden XD
 
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#29
Ein Freund von mir heißt:
Eins Zwei Drei Vier Fünf-Sechs Nachname*

In der Schule haben die in den Namenslisten, wenn sie nicht einfach Fünf benutzt haben, den Namen, den er normalerweise benutzt, das ganze immer lustig abgekürzt.
Da stand dann teilweise Fünf-Sechs E. Z. D. V. Nachname auf der Namensliste, darüber hat man sich dann gerne mal lustig gemacht. Nicht über den Namen, aber über den Umgang mit dem Namen.

Der Name ist irgendwie cool, wär mir allerdings auch zu doof so zu heißen.
Ich hätte es aber toll gefunden, wenn ich einen Zweitnamen oder sowas gehabt hätte. Mein Name ist ein Einsilber und das klingt einfach doof manchmal.

Das schlimmste ist immer noch, wenn irgendjemand einem dann einen Kosenamen daraus machen möchte und einfach ein i hinten dranhängt. Brrr.


* Das ist offensichtlich nicht sein Name, aber so ist der Name aufgebaut.
 

Appolyon

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#30
Meine Eltern konnten sich auch nicht entscheiden, und bevor sie 5 Kinder mit jeweils 2 Namen versehen, haben sie lieber 2 Kinder mit je 5 Namen beschenkt. ;)
 

Zhao Yun

Friedensbewahrer des Silberhammers
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#31
In meiner Familie (Tanten etc zählt alles dazu) haben eigentlich alle 2 Vornamen. Bei meiner Frau praktisch niemand. o_O
 

Lord_Data

*wuff wuff*
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#32
Bei mir hat eigentlich niemand Vornamen, meine Freundin schon. Wegen Nachnamen.. keine Ahnung, meine Unterschrift ist eh irgendein Mischmasch, weswegen ich mir da keine neue zulegen müsste, denke ich,

Würd aber trotzdem (wenns mit meiner Freundin klappt) meinen Namen behalten, weil ich den ungeühnlicheren hab (und sie halt einen Allerweltsnachnamen^^)
 

Appolyon

Manaheld
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#34
Ich plädiere, Zhao Yuns Post (inkl. Zitat) zum Spruch der Woche zu machen.

Btt:
@ Haribomann
Ein Nachname muss halt auch nach der Hochzeit im Pass stehen. Und wenn sie dafür ist, deinen zu übernehmen (so habe ich dich zumindest verstanden), dann widersprich ihr doch nicht.
 

Vash

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#36
Vornamen, Plural. Einen Vornamen hat jeder aus meiner Familie, aber Vornamen die wenigsten. [/???-Justus-Jonas-Klug******ermodus]
Das Plural beinhaltet alle Namen. Wenn du sagst, dass keiner bei dir Vornamen hat, heißt das, dass sie keinen Namen haben. Was du sagen wolltest war, dass keiner in der Familie 2 Vornamen bzw mehr als einen hat.

Bis auf meine ältere Schwester und mein Vater hat bei uns auch jeder mindest 2 Vornamen (mich eingeschlossen). Meine Kinder haben (bzw werden haben) auch 2 Vornamen. In Deutschland sind btw nicht mehr als 3 Vornamen erlaubt.
 

Appolyon

Manaheld
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#37
In Deutschland sind btw nicht mehr als 3 Vornamen erlaubt.
Das wäre mir neu. Denn sowohl meine Schwester als auch ich haben wie bereits erwähnt jeweils 5 Vornamen (es wären sogar 7 möglich gewesen) und wir sind beide in Deutschland geboren und benannt worden.
Oder ist das entsprechende Gesetz in den letzten Jahren geändert worden?
 

Luna

Roter Drache
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#38
So, ich gebe mal meinen Senf zu den Nachnamen dazu :)

Haribomann hat gesagt.:
Ich will der Welt zeigen, dass sie mir gehört.
o_O Hat deine Zukünftige diesen Satz gelesen? Über so eine Aussage aus dem Mund meines Freundes würde ich mich ehrlich gesagt nicht sehr freuen... Ich kann mich Kinta nur anschließen:

Kinta hat gesagt.:
Deine (zukünftige) Frau wird niemals dir gehören, höchstens zu dir.
Ich finde es schön, wenn man den gleichen Nachnamen trägt, wenn man verheiratet ist, um zu zeigen, dass man zueinander gehört - aber mit Anzeigen von Besitz hat das meiner Meinung nach absolut nichts zu tun! Das empfinde ich als veraltetes Beziehungs- oder Rollenbild… Aber das wichtigste ist, dass ihr eine Lösung findet, die sich für euch beide richtig anfühlt und wenn auch sie hinter deiner Entscheidung steht, dann ist doch alles super! :)

Mein Freund und ich haben in letzter Zeit auch öfter über das Thema geredet, da die Sache mit der Hochzeit bei uns auch immer konkreter wird. So wie im Moment der Stand ist, wird er wohl meinen Namen annehmen. Hauptsächlich einfach, weil ich an meinem Namen irgendwie hänge und er ziemlich selten ist. Wenn man mich bei google sucht, findet man praktisch nur Sachen, die tatsächlich was mit mir zu tun haben, wenn man nach meinem Freund sucht, findet man allerhand Zeug über Leute, die genau so heißen, weil er einen häufigeren Nachnamen hat... Es spielt für mich aber auch das Argument vom Aussterben der Linie eine Rolle. Mein Bruder und ich sind die einzigen, die den Namen weitergeben könnten und bei meinem Bruder sieht es im Moment eher nicht so aus, als würde er mal Kinder kriegen.... In der Familie meines Freundes wurde der Nachname schon in die nächste Generation weitergegeben. Außerdem sagt er, dass ihm der Name ziemlich egal ist und es ihm nicht wichtig ist, wie er heißt, da war es also recht einfach, eine Lösung für die Namensfrage zu finden
Für meine Freundin und mich wird die Entscheidung einfacher: Ich sollte meinen Namen behalten, weil ich unter diesem Namen wissenschaftlich publiziert habe.
Ja, der Punkt spielt bei uns auch eine Rolle. Mein Freund hat bisher einen wissenschaftlichen Aufsatz publiziert, da wäre es jetzt noch zu verkraften, wenn er jetzt den Namen ändern würde, aber wenn es noch ein paar mehr Veröffentlichungen werden sollten, dann würde er irgendwann seinen Namen nur noch sehr ungerne abgeben wollen. Allein schon aus diesem Grund werden wir mit dem Heiraten nicht mehr bis in alle Ewigkeit warten.

MicalLex hat gesagt.:
Was die Publikationen angeht: Sicherlich bei Schauspielern üblicher, aber ihnen nicht vorbehalten, kann man seinen alten Namen als Künstlernamen weiterführen trotz Heirat uns Namenswechsel.
Über diese Alternative haben mein Freund und ich auch schon nachgedacht. Ich habe vor ein paar Monaten mal ein paar „Erfahrungsberichte“ dazu im Internet gelesen und glaube inzwischen nicht mehr, dass das eine gute Lösung ist. Leute, die das so gemacht haben, haben geschrieben, dass es ziemlich umständlich ist und immer wieder zu Problemen führt: Man publiziert dann ja nicht nur unter dem Namen, sondern tritt unter diesem Namen ja auch auf Tagungen etc. auf. Habe jetzt kein konkretes Beispiel mehr im Kopf, aber anscheinend kann es da mit den unterschiedlichen Namen teilweise kompliziert werden.

Wichtig bei der Frage, welchen Nachnamen man annimmt, ist für mich auch der Klang der Namen bzw. die Frage, ob er zum Vornamen passt. Der Punkt , da ich finde, dass sich alle Varianten ganz gut anhören würden. Aber das wäre mir ansonsten auch sehr wichtig, dass Vor- und Nachname zueinander passen und sich harmonisch anhören. Kenne jemanden, der einen Haufen "A"s in seinem Vor- und Nachnamen hat und ansonsten keine anderen Vokale, so etwas finde ich einfach furchtbar!

Zum Thema Doppelnamen: Das war für mich nie wirklich eine Alternative, die meisten Doppelnamen klingen irgendwie bescheuert, ich habe selten einen Doppelnamen gesehen, bei dem ich es nicht irgendwie hässlich empfunden hätte… Eine Ausnahme ist ein befreundetes Pärchen: Bei denen hoffe ich inständig, dass es mal auf einen Doppelnamen hinauslaufen wird, das würde einfach toll klingen! Aber mein Nachname und der Nachname meines Freundes hintereinander klingt irgendwie nicht so toll…
Dass beide ihren Namen behalten ist sicher je nach Situation auch ne gute Lösung, aber ich habe da doch dieses klassische Bild von einer Familie im Kopf, wo Eltern und Kinder alle den gleichen Nachnamen tragen… Finde ich einfach wesentlich schöner!

Ich bin nur mal gespannt, was die Familie meines Freundes sagen wird, wenn sie mitbekommen, dass er meinen Namen annehmen wird. Könnte mir schon vorstellen, dass es da zu Protest/Diskussionen/Streit kommen könnte. Wie war das denn bei denen unter euch, die den Namen ihrer Frau angenommen haben? Wie sind die Familien mit der Entscheidung klargekommen?
 

MicalLex

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#39
War sicherlich keine "Juchu-Stimmung", aber sie haben es verkraftet.
Sicherlich spielt bei mir noch rein, daß ich als einziger den Namen weitertragen konnte, aber das ist ja wiederum auch nicht meine Schuld, ich wär auch durchaus gern mit Geschwistern aufgewachsen. ;) Und natürlich gingen sie auch davon aus, daß ich ganz traditionell als Mann den Namen behalten werde.
Witzigerweise hat mein Onkel ebenfalls den Namen der Frau angenommen, weswegen das eigentlich kein Novum war.

Das ist jedenfalls nichts, woran man sich so lange aufhängen sollte, aber man kann nunmal nicht beeinflussen, wer sich auf den Schlips getreten fühlt und wer nicht. Man sollte eben nicht aus den Augen verlieren, wer da heiratet und sich für einen Namen entscheidet. Und wenn es wirklich arg liegt, muß man eben seine Argumente vorbringen. Wenn es nicht aus dem Grund geschieht, daß man sich von seiner Familie distanzieren will (was ja vermutlich befürchtet wird), dann ist doch alles in Ordnung.
 

Ashura

Amazone und Meridian Child
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#40
War sicherlich keine "Juchu-Stimmung", aber sie haben es verkraftet.
Sicherlich spielt bei mir noch rein, daß ich als einziger den Namen weitertragen konnte, aber das ist ja wiederum auch nicht meine Schuld, ich wär auch durchaus gern mit Geschwistern aufgewachsen. ;) Und natürlich gingen sie auch davon aus, daß ich ganz traditionell als Mann den Namen behalten werde.
Witzigerweise hat mein Onkel ebenfalls den Namen der Frau angenommen, weswegen das eigentlich kein Novum war.

Das ist jedenfalls nichts, woran man sich so lange aufhängen sollte, aber man kann nunmal nicht beeinflussen, wer sich auf den Schlips getreten fühlt und wer nicht. Man sollte eben nicht aus den Augen verlieren, wer da heiratet und sich für einen Namen entscheidet. Und wenn es wirklich arg liegt, muß man eben seine Argumente vorbringen. Wenn es nicht aus dem Grund geschieht, daß man sich von seiner Familie distanzieren will (was ja vermutlich befürchtet wird), dann ist doch alles in Ordnung.
Interessant. Da bin ich ja echt froh, das von mir auchnicht wirklich erwartet wird, dass ich den Namen weiterführe. Mit Distanzierung zur Familie hätte es bei mir rein garnichts zu tun(obwohl ich durchaus einzelne Familienmitglieder manchmal auf den Mond schießen könnte). Dafür komme ich aber mit dem Großteil gut aus, insofern besteht zu solchen Maßnahmen eigentlich kein Grund. Ein Einzelkind bin ich auch, doch Gott sei Dank haben meine Onkel und Tanten Söhne in die Welt gesetzt. Wobei der eine auchnicht wirklich "heiratskompatibel" scheint, der jetzt als Namensvererber gesehen werden könnte. Das ist halt der Fluch einer Familie in der 90% aller Geburten weiblich sind, der Name stirbt aus, wenn Frau den nich behalten will.

Ich finde sonst halt das mein Vorname und der Nachname meines Partners besser harmonieren, zumal seiner eine Bedeutung(sein Nachnahme bedeutet "Pfeiler", das gefällt mir) hat und meiner keine. ;)

Da sein Name nur eh nur einen Buchstaben länger ist, liegt nach wie vor in der Kürze die Würze. Ich hasse allzulange Nachnamen.

Meine Cousine, welche dieses Jahr geheiratet hat, hat jetzt nen Doppelnamen, (ich kann nur hoffen, dass sie den Post hier nich mitliest) weil ich den ätzendlang finde, sie wäre imo besser wegen der Länge der Kombo bei ihrem Nachnahmen geblieben, oder hätte den ihres Ehemannes nehmen sollen. Aber gut, jetzt isses halt so und ich hab in meinem Handy mit einem Blick klar, wo sie in der Liste ist, wegen dem ewiglangen Namen.

Ich werde dann ja vermutlich irgendwann hören wie die das mit dem Doppelnachnamen bei den Kindern dann machen, oder ob der Wahnsinn dort sich auch bei den Vornamen fortsetzt.
 
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