Hochzeit und Nachname

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Haribomann
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#41
So, ich gebe mal meinen Senf zu den Nachnamen dazu :)

Ich will der Welt zeigen, dass sie mir gehört.
o_O Hat deine Zukünftige diesen Satz gelesen? Über so eine Aussage aus dem Mund meines Freundes würde ich mich ehrlich gesagt nicht sehr freuen...
Ich schätze ich muss da doch nochmal was klarstellen. Ich bin sehr, nennen wir es: emanzipiert. Ich wurde sehr liberal aufgezogen, wenn auch mit Bezug zu Religion und Anstand. Ich habe in meinem Leben glaube ich noch nie eine wirklich konservative Meinung vertreten, auch nicht, was den Namen angeht. Das kam tatsächlich erst jetzt, als es soweit war und es ging auch eher von meiner Partnerin aus und hat sich dann auf mich übertragen.

Ich habe ihr tatsächlich gesagt "Ich will der Welt zeigen, dass du mir gehörst" und sie hat sich darüber gefreut und sieht es auch so. Ich bin kein Macho und will sie nicht zur Leibeigenen degradieren. Es ist eine Ehre sie "mein eigen" nennen zu dürfen und ich will das allen zeigen. Genau so gehöre ich andersrum ihr, nur ist der Name eben meiner. Man könnte überall ein "zu" davor setzen, also "sie gehört zu mir" und "ich gehöre zu ihr", das würde wahrscheinlich dem Sinn nach meine Aussage (wie sie gemeint ist) nicht verändern, nur liest es sich dann netter. ;-)

Wir haben beide die prinzipielle Ansicht gehabt: Traditionell wäre es "richtiger", wenn sie meinen Namen annimmt, aber ihrer ist etwas schöner. Deshalb hatte ich mich auch schon damit angefreundet ihren Namen anzunehmen. Als wir aber dann besprochen haben, dass wir die Trauung anmelden gehen kam das Thema nochmal auf und sie wollte lieber bei dem Grundsatz bleiben, dass sie meinen Namen annimmt. Wir haben da noch etwas länger drüber diskutiert, auch nach ein paar Argumenten aus diesem Forum, danke dafür :), und sind dann beide zu dem Schluss gekommen, dass wir bei meinem Namen bleiben. Das war mehr eine gefühlsmäßige Entscheidung, als eine logische. Ich bin jedenfalls zufrieden damit!
 

Redwolf

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#42
@Haribomann

Keine Sorge, auch wenn dein Post schnell falsch aufgenommen werden konnte. Ich hatte deinen Post zumindest was das Wort "Besitz" angeht als einen romantisch, verklärten Begriff für eine starke Bindung interpretiert und nicht als besitzergreifend. Also nicht wie ein Lance Armstrong, der seine Flagge in die Mondoberfläche rammt und sagt 3, 2, 1 - meins. Wobei diese Analogie jetzt nichts über deine Freundin aussagen soll. ... Verdammt, es ist auch wieder spät heute.
 

Artemis

Ehrenuser
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#43
@Haribomann

Keine Sorge, auch wenn dein Post schnell falsch aufgenommen werden kann. Ich hatte deinen Post zumindest was das Wort "Besitz" angeht als einen romantisch, verklärten Begriff für eine starke Bindung interpretiert und nicht als besitzergreifend. Also nicht wie ein Lance Armstrong, der seine Flagge in die Mondoberfläche rammt und sagt 3, 2, 1 - meins.
Lance Armstrong gehört wirklich auf den Mond geschossen.
 

Redwolf

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#44
Haha. WTF Brain. Neil Armstrong natürlich. Ich änder meine Meinung: Nicht Nachnamen, sondern Vornamen sind das Problem :D - zumindest meins.
 
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Haribomann
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#45
@Haribomann

Keine Sorge, auch wenn dein Post schnell falsch aufgenommen werden konnte. Ich hatte deinen Post zumindest was das Wort "Besitz" angeht als einen romantisch, verklärten Begriff für eine starke Bindung interpretiert und nicht als besitzergreifend. Also nicht wie ein Lance Armstrong, der seine Flagge in die Mondoberfläche rammt und sagt 3, 2, 1 - meins. Wobei diese Analogie jetzt nichts über deine Freundin aussagen soll. ... Verdammt, es ist auch wieder spät heute.
Danke :)
Sonst (im Internet) wär es mir ja egal, aber hier im Forum finde ich es noch wichtig, was man für eine Meinung von mir hat.

Btw:

Also nicht wie ein Lance Armstrong, der seine Flagge in die Mondoberfläche rammt und sagt 3, 2, 1 - meins.
Vote for Spruch der Woche :D
 
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#47
Nun, die Sache mit dem Heiraten steht bei mir zwar noch in den Sternen, aber ich würde gerne den Namen meiner Frau annehmen, da ich mich mit meinem Familiennamengeber verkracht habe und es wahrscheinlich auch nicht mehr zur Aussöhnung kommen wird.

Außerdem habe ich noch vier weitere Geschwister, die den Familiennamen weitertragen können, wenn sie wollen. Aber es würde mich nicht überraschen, wenn sie aus den gleichen Gründen wie ich ebenfalls den Namen ihres Partners annehmen wollen würden.

Ich persönlich halte nichts davon zu heiraten und dann nicht einen gemeinsamen Nachnamen zu haben. Ich finde, damit zeigt man wie viel einem an diesem Schritt liegt. Wer welchen Namen annimmt, bleibt dem Paar selbst überlassen. Aber dass man den Namen der Mannes annehmen muss, halte ich für veraltet. Doppelnamen... viel Spass beim Unterschreiben, wenn diese dann recht lang werden.
 
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