Hochzeit und Kinder

Kinta

Rebusmind is dead
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... Das ist ähnlich, wie beim Klettern. Wenn ich eine Tour schaffen würde, aber es extrem steil runter geht, würde ich sie nicht klettern, oder wenn ich in der Wand bin, Angst kriegen und stürzen. Aber wenn ich weiß, dass mich jemand unten sichert und, dass mir ganz und gar nichts passiert bei einem Sturz, kletter ich viel besser. Alles Psychologie.
Eigentlich stimme ich dir zu, man könnte deinen Aspekt aber auch anders auslegen. Wenn ich weiß, dass mich unten jemand absichert und mir eh nichts passieren kann, bin ich viel eher gewillt, aufzugeben und mich fallen zu lassen, als wenn es dabei um mein Leben geht. Somit wird dein Bild ins Gegenteilige verkehrt.

So, hab ich auch noch was Sinnvolles zu sagen?
Also ich halte die Ehe nicht für ein Muss, man kann genauso glücklich ohne eine Trauung sein. Das ist aber kein Argument gegen eine Heirat.
Es gibt viele Gründe, um zu heiraten. Es kann einfach romantisch sein und dem Partner das Gefühl geben, etwas Besonderes zu sein (natürlich ist das alles auch durch andere Sachen möglich, aber darum gehts ja nicht, man könnte immer etwas anderes machen).
Es könnte auch, wie Nazgul meinte, ein Grund sein, nicht gleich bei der ersten großen Krise aufzugeben, sondern zu kämpfen.
Das Einzige, was ich an der heutigen Ehekultur sinnlos finde ist, dass eine Scheidung (jetzt mal rein auf die Einstellung vieler Leute bezogen) so eine einfache Sache ist. Die Wahrscheinlichkeit, dass wenn jemand in seinem Leben einmal verheiratet war, er sich auch einmal hat scheiden lassen, ist ziemlich hoch und das ist meiner Meinung nach irgendwie nicht richtig. Man kann die Menschen natürlich nicht zwingen, zusammen zu bleiben, aber vielleicht sollte man vorsichtiger damit sein, zu heiraten.

Irgendwie werden die Kinder in diesem Thread ganz schön vernachlässigt ("Die Kinder, würde bitte einmal jemand an die Kinder denken?" - die eine Tante bei den Simpsons ^^).
Also ich will auf jeden Fall Kinder haben, hab aber keine Ahnung, wieviele das werden oder ob das überhaupt welche werden. XD

Das wars auch schon!

Kinta
 

Hanniball

Eheuser
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Ich bin jetzt kein Experte in Sachen Heirat, aber ich vertete die Meinung, heiraten tut man nur aus steuerlichen Gründen.



Ich persönlich bin nicht der Freund von heiraten. Zumindest noch nicht.
Ok bei Kindern ist es etwas anderes. Die haben nunmal Mutter und Vater verdient, die den gleichen Nachnamen tragen.

Ich finde du widersprichst dir da ein bisschen.
Außerdem: Warum sollten gerade Kinder, die vollkommen unvoreingenommen gegenüber ihren Eltern auf die Welt kommen, ein Grund sein zu heiraten? Ich meine, denen ist es doch eigentlich vollkommen egal ob ihre Eltern verheiratet sind oder nicht, solange sie gut von ihnen behandelt werden.

Ich kann dir auch sonst nicht beipflichten. Eine Ehe ist eine Ehe ist eine Ehe. Man hat in einer Ehe nun einmal gewisse Verpflichtungen, und genau diese Verpflichtungen einzugehen ist das große Opfer, dass man seinem Partner damit darbringt. In einer Ehe darf man eben nicht mehr mit anderen Partnern sexuellen Kontakt haben. In einer Ehe muss man sich eben gegenseitig finanziell unterstützen. Ich finde gerade diese Pflichten anzunehmen ist ein sehr großer Liebesbeweis, denn Verpflichtungen können etwas sehr unangenehmes sein.
Außerdem glaube ich, dass eine Ehe einfach sehr viel Sicherheit gibt. Nun stelle man sich doch einmal vor, man lebt 20 Jahre zusammen und der Partner ist nicht dazu bereit zu heiraten. Das ist doch wirklich sehr frustrierend und lässt eine Menge (negative) Schlüsse über die Beständigkeit der Partnerschaft offen.
 

Rief

Himmlischer
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ich persönlich will heiraten bevor ich kinder habe
ich finde einfach, dann hat man auch viel mehr das gefühl eine familie zu sein, weil in einer ehe kann man nich einfach gehen und fertig, man ist dann gebunden und gibt seine freiheit auf, was wie ich finde ein extremer liebesbeweis ist, und auch wenn beide partner wissen das der jeweils andere einen liebt, so bekommt man solche beweise doch immer wieder gern oder?
 

Hanniball

Eheuser
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ich persönlich will heiraten bevor ich kinder habe
ich finde einfach, dann hat man auch viel mehr das gefühl eine familie zu sein, weil in einer ehe kann man nich einfach gehen und fertig, man ist dann gebunden und gibt seine freiheit auf, was wie ich finde ein extremer liebesbeweis ist, und auch wenn beide partner wissen das der jeweils andere einen liebt, so bekommt man solche beweise doch immer wieder gern oder?

Hm... Also mal ehrlich. Ich finde nicht, dass man seine Freiheit aufgibt, mit einer Hochzeit. Ich finde so sollte man auch keinesfalls denken, denn damit bekommt die Ehe ja einen grundsätzlich negativen Charakter. Ich weiß, ich habe selbst von Verpflichtungen geschrieben. Aber die gehören zum Leben nun einmal dazu, und ich finde Freiheit definiert sich nicht über die Anzahl der Pflichten die man hat, sondern eher darüber, wie gut man mit den Verpflichtungen umzugehen weiß.


Überhaupt bin ich dagegen, sich von einem Menschen abhängig zu machen, weil man glaubt man wäre ihm zu irgendetwas verpflichtet. Grundsätzlich ist niemand irgendwem verpflichtet, es sei denn man ist ein Baby oder ein Kind, die ja schlecht auf eigenen Füßen stehen können.
 

Rief

Himmlischer
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ok, habs vllt doof formuliert^^'
es heißt ja nicht umsonst einen bund für die ewigkeit eingehen, man ist also gebunden, "gefesselt", aber der partner ist ja genauso "gefesselt" und jeder sollte diese leine trotzdem lang genug lassen^^

oh man, iwie habe ich gerade ausdrucksschwierigkeiten ><
 

Ashura

Amazone und Meridian Child
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Eine Ehe ist eine Ehe ist eine Ehe. Man hat in einer Ehe nun einmal gewisse Verpflichtungen, und genau diese Verpflichtungen einzugehen ist das große Opfer, dass man seinem Partner damit darbringt. In einer Ehe darf man eben nicht mehr mit anderen Partnern sexuellen Kontakt haben. In einer Ehe muss man sich eben gegenseitig finanziell unterstützen. Ich finde gerade diese Pflichten anzunehmen ist ein sehr großer Liebesbeweis, denn Verpflichtungen können etwas sehr unangenehmes sein.
Außerdem glaube ich, dass eine Ehe einfach sehr viel Sicherheit gibt. Nun stelle man sich doch einmal vor, man lebt 20 Jahre zusammen und der Partner ist nicht dazu bereit zu heiraten. Das ist doch wirklich sehr frustrierend und lässt eine Menge (negative) Schlüsse über die Beständigkeit der Partnerschaft offen.
Na Halleluja, genau meine Meinung. Ich sehe es auch so das "die Ehe" etwas ist, dass mit nem "Geschäftsverhältnis" große Ähnlichkeit hat. "Pflegt" man gewisse Kontakte und Verbindungen nicht, gehen sie ein wie meine Topfpflanze, die wegen meiner anderen Aufgaben am Ende des Tages immernoch kein Wasser bekommen hat, auch wenn ich´s mir fest vorgenommen habe.

Das wichtigste in einer Beziehung ist für mich nicht, dass da jetzt schwarz auf weiss irgendwo "Ehe" aufm Blatt im Standesamt steht, sondern das auf meinen Partner 99,9% Verlass ist. Natürlich, ich hab jemanden der genau so ist gefunden und die "Vertragsunterschrift" oder eben anders ausgedrückt das I-Tüpfelchen wäre jetzt ne standesamtliche Eheregistierung. Aber viele denken halt nicht lange genug über die Rahmenbedinungen ihrer Beziehung nach und lassen sich dann scheiden, weil sie von vornerein sich nicht darüber im Klaren waren, was das genau bedeutet, verheiratet zu sein.

Ich bin nochnicht verheiratet, weil ich keine finanzielle Grundlage hab um mit meinem Partner zusammen zuziehen. Auch wenn ich mich seit langem als "verlobt" betrachte und deswegen schon aus Prinzip Annäherungen anderer männlicher Zeitgenossen harsch zurückweise, das ist halt bisher leider alles was ich abgesehn von zahlreichen Besuchen für meinen Partner tun kann. Abgesehen eben davon, dass ich seine private Mentalstütze(Coach, Cheerleadereinheit, Psychologin, Comedian, Modeberatung etc. etc.) in Krisenfällen und eben normalen Alltagsgesprächen bin, die ihm den Rücken frei hält oder ihn wieder aufmuntert und alles dran setze das wir uns nicht allzusehr von einander entfernen durch die rund 368 km Luftlinie zwischen uns.

Das ist nicht immer so lustig wie´s vielleicht klingt, aber ich denke das ich dadurch ein ganz gutes Bild davon hab wie schwer das ist, alle Schäfchen im Stall zu halten und eben auf eine Ehe am Laufen zu halten. Denn für die von Hanniball erwähnte "aufgegebene Freiheit" bekommt man im Idealfall sehr viel Liebe und auch Anerkennung, die einem notorischen Jungesellen/Junggesellin sicherlich fehlt. Denn das man sich freut, das die Frau zuhause ist und mit dem Essen auf einen wartet, oder der Mann gleich wieder da ist und mit ihr gemeinsam das neue Gericht essen wird, hat ja nicht nur rein mit dem "Sicherheitsempfinden" zu tun. Natürlich kann´s auch andersrum sein, das eben der Man gekocht hat..nur um Missverständise oder Klischees von vornerein auszuschließen.
 

Nazgul

Mitey Pirabbite
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Ich hab gerade noch was vergessen zu sagen:
Ich hab nichts dagegen, wenn die Leute auch so zusammenbleiben und dann Kinder haben... So lang sie WIRKLICH zusammen bleiben. ;)

@Kinta
Ich war zufällig heute Klettern (warum mir dann wohl gerade DIESES Beispiel eingefallen ist?XD). Und eingerseits ist es gerade sehr beruhigend, zu wissen, dass man sich mal hängen lassen und sich regenerieren kann, wenn man es nicht auf Anhieb schafft... Das bei Toprope Sicherung (welche Alpin fast nie vorkommt xD).
... Und beim Vorstieg kann das Fallen lassen trotz Sicherung wehtun, weil man locker mal 5-10 Meter fallen kann... So viel zum Kletter-Klug******en von mir... Die Interpretation könnt ihr euch selber zusammenreimen!:D

Peace^^
 

Ashura

Amazone und Meridian Child
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ok, habs vllt doof formuliert^^'
es heißt ja nicht umsonst einen bund für die ewigkeit eingehen, man ist also gebunden, "gefesselt", aber der partner ist ja genauso "gefesselt" und jeder sollte diese leine trotzdem lang genug lassen^^
Hallo @ Nazgul

Das mit dem klettern und mit Ryokos Kommi hängt für mich nah zusammen. Irgendwo gab´s mal diesen tollen Gedanken:

Menschen sind Engel mit nur einem Flügel –
Um Fliegen zu können müssen sie sich umarmen.
Wer´s gesagt hat weiss ich nicht..aber mir fällt auchnoch n guter, wennauch weit weniger romantischer Vergleich ein: Paarlauf mit zusammengebundenen Füßen. Rennt der eine zu schnell, liegt der andere ganz schnell lang und beide erreichen ihr Ziel nicht. Da zeigt sich schnell wer an der "non-verbalen Kommunikation" gearbeitet hat, weil die entsprechenden Paare die nicht solange brauchen um sich zu sammeln, einander vermutlich sehr gut kennen und wissen, was sie sich erlauben dürfen und was nicht.

Man kann halt nicht machen was man will, aber wenn man erkennt, das der andere einem weiter hilft sobald man es braucht und nicht immer alles im Alleingang zu machen braucht, gibt einem eben viel Selbstvertrauen und eine optimistischere Geisteshaltung. Man hat ja das erklärte Ziel, nicht nur sich selber, sondern auch den Partner neben sich mit durchs Leben zu bringen.
 

PrinzkO

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Ich finde du widersprichst dir da ein bisschen.
Außerdem: Warum sollten gerade Kinder, die vollkommen unvoreingenommen gegenüber ihren Eltern auf die Welt kommen, ein Grund sein zu heiraten? Ich meine, denen ist es doch eigentlich vollkommen egal ob ihre Eltern verheiratet sind oder nicht, solange sie gut von ihnen behandelt werden.
Naja vllt ein bisschen komisch von mir anfangs ausgedrückt. ^^
Was ich meine ist, dass dann die Ehe für mich erst relevant wird, denn dann wird alles was du weiter unten gesagt hast zur Pflicht.
Ein Paar sollte sich im klaren sein, was es heisst ein Kind zu haben.
24h am Tag, normalerweise 365 Tage in den ersten Jahren, hat man sich um das Kind zu kümmern.
Später hat man IMMER da zu sein, wenn das Kind Probleme hat.
Und dafür braucht man einen Partner, der einen unterstützt, auf den man sich verlassen kann/muss.

Ich kann dir auch sonst nicht beipflichten. Eine Ehe ist eine Ehe ist eine Ehe. Man hat in einer Ehe nun einmal gewisse Verpflichtungen, und genau diese Verpflichtungen einzugehen ist das große Opfer, dass man seinem Partner damit darbringt. In einer Ehe darf man eben nicht mehr mit anderen Partnern sexuellen Kontakt haben.
In einer Ehe muss man sich eben gegenseitig finanziell unterstützen. Ich finde gerade diese Pflichten anzunehmen ist ein sehr großer Liebesbeweis, denn Verpflichtungen können etwas sehr unangenehmes sein.
Das alles kann ich aber auch in einer normalen Beziehung.
Der einzige Unterschied ist, dass wenn die Ehe aufgelöst wird, man sich nicht darüber streiten muss, wem was gehört, da ja alles im Ehevertrag festgehalten sein sollte. Weiss jetzt aber nicht, ob im Ehevertrag nur das steht, was jeder in die Ehe miteingebracht hat oder ob alles was man sich in der Ehe noch aneignet auch niedergeschrieben steht.

Außerdem glaube ich, dass eine Ehe einfach sehr viel Sicherheit gibt. Nun stelle man sich doch einmal vor, man lebt 20 Jahre zusammen und der Partner ist nicht dazu bereit zu heiraten. Das ist doch wirklich sehr frustrierend und lässt eine Menge (negative) Schlüsse über die Beständigkeit der Partnerschaft offen.
Gut nach 20Jahren ist das Sprichwort "Drum prüfe wer sich ewig bindet, ob sich nicht was besseres findet" ja aussser Kraft gesetzt ;)
Wenn es mal schaffen werde eine Frau 5Jahre an mich zu binden (d.h. zusammen leben, für einander sorgen), werde ich wohl auch darüber nachdenken zu heiraten.
Aber heutzutage wird diese Hochzeit doch viel zu schnell vollzogen.
Ich kenn viele Leute die sich kennenlernen, 1 Woche später zusammenziehen, 1 Woche später heiraten und wiederum 1 Woche später ist dann Ehekrise mit anschliessender Scheidung. (Mit der einen Woche mein ich, dass alles vorschnell vollzogen wird ^^)
Diese "Inflation" von Hochzeiten hat wohl auch meine Meinung so geprägt..

Irgendwie hab auch ich Probleme meine Meinung in die passenden Worte zu quetschen ;)
 

Princess

Held
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Ich finde, PrinzkO hat gar nicht Unrecht.
Ich finde auch, dass heute oft zu früh und unüberlegt geheiratet wird.
Das ist natürlich schade, wenn jeder sich wieder scheiden lässt.

Ich finde auch, dass Scheidungen eigentlich nicht so "einfach" sein sollten, wie es heute möglich ist. (Hat doch jemand vor mir erwähnt.)

Und warum sollte man nun heiraten?
Viele nennen den Grund, dass sie dann vollständig seien, dass der Partner sie erst zu einem ganzen Menschen mache.
Das halte ich für falsch und obendrein bedenklich.
Würde das ja bedeuten, dass alle Singles nur halbe Menschen/Persönlichkeiten sind.
Eigentlich sollte man nicht durch den Patner zu etwas gemacht werden.
Im Gegenteil.
Man sollte sagen können:
Hier stehe ich, ein Original, mit all meinen guten und schlechten Eigenschaften, ein eigenständiger Mensch, der jedoch mehr kann, als dich nur verliebt anzusehen.
Auch merkwürdig finde ich, wenn man sich selbst in gewisser Weise abhängig vom Partner sieht.
Einen wirklich guten Beitrag zu einer Partnerschaft kann man nur leisten, wenn man auf eigenen Füßen stehen kann, Rat geben kann, aushelfen kann und auch unabhängig das Leben meistern kann.
Sonst wäre man doch eher eine Last?
Und warum beschneidet nun eine Ehe die Freiheit?
Hier wurde geschrieben, dass man in einer Ehe keine sexuellen fremden Kontakte mehr haben soll(te).
Nun, aber diese Anforderung stellen die meisten auch schon an eine Beziehung.
Ich sehe es eher so, dass man in einer Ehe nichts aufgibt, sondern vielmehr etwas gewinnt.
Die Ehe bedeutet für mich den Eintritt in eine neue Familie, nämlich die mit dem Partner.
Ehe bedeutet für mich auch zu schwören: In guten wie in schlechten Zieten, bis dass der TOD euch scheidet. (Und NICHT ein Beamter!)
Vor Gott.
Wenn jemand heiratet, heißt das für mich:
Hier haben sich zwei Menschen gefunden, die ihren Lebensweg zusammen bestreiten wollen, sich helfen wollen und füreinander einstehen wollen.
Und die, höchstwahrscheinlich, eine gemeinsame Familie gründen möchten.

Natürlich "braucht" nicht jeder einen Trauschein.
Ich persönlich möchte aber zum Beispiel Gottes Segen, einen gemeinsamen Namen, rechtlich als Familie gelten.

Zu den Kindern:
Wenn Eltern gute Eltern sind, ist es ihnen eher egal, denke ich, ob Papi und Mami denselben Namen tragen.;)

Und noch etwas:
Ich finde nicht, dass man etwas, was einem viel bedeutet, für eine Beziehung aufgeben sollte.
(Damit meine ich jetzt natürlich nicht One Night Stands, aber die bedeuten einem im seelischen Sinne ja wohl auch nicht viel. Hoffe ich. ;))
Das würde ich von meinem Partner nie verlangen und das ist wohl auch ein großer Konfilktherd, der da dann anfängt zu brodeln.
Wenn ich meine Persönlichkeit (damit meine ich u.a.: Meine Religion, meine Bücher, meine Hobbies wie zB. Videospiele, meine Meinung etc.) für eine Beziehung unterdrücken muss, kann das nicht gut sein.
Das würde ich von meinem Liebsten nie verlangen (wozu auch?).
Wenn mich seine Hobbys/Macken/etc. so sehr nerven würden, dass es gar nicht anders geht, als etwas zu "opfern", passt es schlichtweg nicht.

Wir haben natürlich vor zu heiraten, um jetzt noch das eigene Bild einzubringen.
Es wird auch schon gespart, da wir uns ein klassisches Hochzeitsfest wünschen, Flitterwochen, eine noble Location, wirlich schöne, festliche Kleidung, usw.
Und nach dem Studium kanns dann losgehen mit der Planung.:)

LG
 
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Rief

Himmlischer
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aufgeben muss man wohl oder übel schon etwas:
zeit

man hat weniger zeit für sich
ABER die zeit mit dem partner ist ja wesentlich schöner, man gibt also etwas auf um einen anderen menschen und auch sich selbst glücklich zu machen^^

und zum thema gottes segen:
hast du den nicht so auch?
wenn es gott gibt wird er doch sicher auch eine beziehung ohne heirat segnen, oder?
das wichtigste ist und bleibt das man sich liebt

meine freundin und ich sind uns auch bewusst das sich nach der hochzeit nichts ändern wird, wir lieben uns dadurch nicht mehr und zusammen wohnen werden wir wohl vorher auch schon
trotzdem wollen wir es obwohl wir beide keinen sinn dahinter sehen^^
 

Lexx001

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Ich finde schon, dass sich durch eine Hochzeit etwas in einer Beziehung zwischen zwei Menschen ändert. Auch wenn ich jetzt nur für mich spreche, fühle ich mich seit der Eheschließung viel enger mit meiner Frau verbunden, sei es jetzt drum, von Staat und Kirchen offiziell als Paar anerkannt zu werden oder deshalb weil wir seit der Hochzeit uns selbst noch viel mehr als Paar sehen als in den 4 Jahren davor.

Auch ich belächelte zuerst die Tatsache, dass ich bald Heiraten würde.
Auch ich dachte: „Was wird sich schon groß verändern?“
Aber warum schlug mir dann das Herz bis zum Hals, als ich vor dem Altar stand und meine Frau in ihrem weißen Kleid mit ihrem Vater zu der Musik „Willst du. . .“ durch das Tor schritt und auf mich zu kam. (nicht falsch verstehen das war ein unbeschreibliches Gefühl).
Und als ich das Jawort gab war ich mir einer Sache noch nie so sicher wie in diesem Moment und ich wusste, dass es das beste ist was mir je passieren konnte, dieser Moment.
Dieses Wirrwarr an Gefühlen durchströmt mich immer noch wenn ich an diesen Tag nur denke und hin und wieder erwische ich mich dabei wie ich eine Träne der Freude bei diesen Gedanken vergieße.

Und ich behaupte jetzt einfach so, dass es jeder Frau und jeden Mann so geht bei seiner Hochzeit.

Sicher kann man sagen es macht keinen Unterschied aber bei mir machte es einen.
 

Princess

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Oh ja, ich sehe das wie Lexx001.
Das hast du übrigens wirklich sooo schön beschrieben.

Ryoko:
Ich sehe es nicht so, dass man Zeit "aufgibt", sondern verbringt.
Ich opfere für keine Sache der Welt meine Zeit, das klingt mir zu negativ und nach Opferlamm, ich verbringe meine Zeit viel eher. Mit Arbeit, mit Hobbies, mit Schatz und das tue ich gerne, ich liebe mein Leben, die Menschen und Verpflichtungen darin und die Freiheiten, meinen Alltag und ich habe noch nie den Gedanken gehabt, jemals Zeit zu "verschwenden", nicht einmal, wenn ich putze. Vielleicht sehe ich das Leben aber auch zu positiv..?
(Aber allein schon der Gedanke die Worte "Zeit opfern" und "Liebster" zusammen zu gebrauchen, ist für mich absurd.)

Wenn ihr beide nicht einmal Sinn in einer Hochzeit seht, würde ich mir vielleicht Gedanken machen, es bleiben zu lassen.

Gottes Segen?
Nun ja, das Sakrament der Ehe empfange ich durch eine kirchliche Hochzeit. Nicht anders. Außerdem ist das nicht der einzige Punkt, warum ich heiraten möchte.
Die Ehe ist sehr wohl eine Veränderung, denn wie gesagt bedeutet sie rechtlich den Beitritt in eine neue Familie.
(Wenn DAS keine wirklich große Änderung ist, weiß ich auch nicht...)
Und emotional sehe ich es sowieso wie Lexx001.
Für mich ist eine Ehe ein ganz besonderer Schritt im Leben und ich persönlich würde das niemals missen wollen.

LG
 

Soran

Mächtiger Krieger
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Ich finde der ganze Schwachsinn von Heirat usw. sollte abgeschafft werden. Es ist eine Christliche/Moslimische... was auch immmer Zeremonie mit religiösen Ursprüngen und hat im Staat nichts zu suchen. Religion soll doch bitte in den Kirchen etc. bleiben. Andere Gesellschafften hatten sowas auch nicht, und es hat niemanden geschadet. Ich liebe meine freundin auch so und brauch den Schwachsinn nicht.
Nungut, wir haben hier in Deutschland nicht wirklich eine Trennung von Kirche und staat, also was soll man machen ^^
Und das Scheidungsrecht ist meiner meinung nach komplizierter als es sein müsste, Trennungsjahr etc. ist überflüssig. Wenn es nichtmehr klappt, klappts halt nicht mehr, aber an jemanden gebunden sein wegen nem Stück Papier :wand::wand::wand::wand::wand: wem was gehört ist auch recht klar geregelt
 
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Nazgul

Mitey Pirabbite
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Ich finde der ganze Schwachsinn von Heirat usw. sollte abgeschafft werden. Es ist eine Christliche/Moslimische... was auch immmer Zeremonie mit religiösen Ursprüngen und hat im Staat nichts zu suchen. Religion soll doch bitte in den Kirchen etc. bleiben. Andere Gesellschafften hatten sowas auch nicht, und es hat niemanden geschadet. Ich liebe meine freundin auch so und brauch den Schwachsinn nicht.
Nungut, wir haben hier in Deutschland nicht wirklich eine Trennung von Kirche und staat, also was soll man machen ^^
Und das Scheidungsrecht ist meiner meinung nach komplizierter als es sein müsste, Trennungsjahr etc. ist überflüssig. Wenn es nichtmehr klappt, klappts halt nicht mehr, aber an jemanden gebunden sein wegen nem Stück Papier :wand::wand::wand::wand::wand: wem was gehört ist auch recht klar geregelt
@Soran
Da muss ich widersprechen. Auch andere Kulturen haben so etwas, wie Hochzeiten, oder wie erklärst du dir die Ehe in China, Japan, oder der Antike?
Wie gesagt: Es gibt einen Grund, warum sich dieses Phänomen über die Jahrtausende entwickelt hat.

Und man ist bei einer Hochzeit nicht (nur) durch ein Stück Papier gebunden. Man sendet bei der Hochzeit der Welt die Botschaft "Wir haben uns gefunden, wir haben gründlich darüber nachgedacht und wir wollen den Rest unseres Lebens miteinander verbringen."

Und wenn man Kirche und Staat komplett trennen müsste, müsste man das ganze GGB neu verfassen. Unsere Werte entspringen nunmal dem christlichen Glauben. Und deine Werte kannst du nicht *schnipps* einfach ändern.

@Alle
Ich mag meine Liebe nicht "vor Gott", einem Wesen, von dem nicht sicher ist, ob es überhaupt existiert (wissenschaftlich gesehen) "verkünden". Ich verkünde es lieber in das Universum (und das schließt ja wohl Gott, sollte er existieren, mit ein ;) ).
Deshalb: Feier? Ja! Kirchlich? Nicht unbedingt...

Peace^^
 

Soran

Mächtiger Krieger
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Es gibt kulturen die haben sowas, es gibt auch Kulturen da biste mit wem zusammen dann seit ihr mann und Frau und so ein fest gibs garnicht. Ich hab nicht gesagt, dass das Judentum mit seinen Ablegern oder wie man sie nennen soll(Christentum, Islam) die einzigsten sind.

Und unsere werte sollten eher auf den Humanismus usw. begründen, nicht auf irgendwelchen geschichten über einen Wanderprister der vor ~2000 Jahre gelebt haben soll. Das GGB gehört sowieso geändert, Gottesbezüge usw. gehören einfach abgeschafft, da nicht jeder an soetwas glaubt und schon garnicht alle an den selben
 
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Rief

Himmlischer
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nenn uns doch mal eine kultur in der es ehe oder etwas ähnliches nicht gibt bitte^^

auch wenn ich nicht an gott glaube(wobei ich nicht ausschließe das es ihn geben könnte) basiert unsere kultur auf diesem glauben, das ändert sich nicht so leicht
 

Rief

Himmlischer
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und selbst die haben sowas wie ehe in den meisten fällen

und würde man die gottesbezüge und bezüge zur bibel aus dem GGB nehmen wären sachen wie mord und diebstahl legal, denn diese kommen ja von den zehn geboten und den 7 todsünden, alles biblisch oder etwa nicht?
 

Lord_Data

*wuff wuff*
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und würde man die gottesbezüge und bezüge zur bibel aus dem GGB nehmen wären sachen wie mord und diebstahl legal, denn diese kommen ja von den zehn geboten und den 7 todsünden, alles biblisch oder etwa nicht?
Das ist auch in Japan illegal und da hat das Christentum nich viel zu sagen. Also köntne man annehmen, dass allen Menschen ein Grundlegendes Verständnis von Gut und Schlecht bekannt ist... Mord und Diebstahl kannste auch durch andere philosophische Theorien als falsch bestimmen.
Was Soran nur meinte ist, dass sich das Grundgesetz auf Gott beruft ins einem Vorwort, das tut mWn nichtmal die amerikanische...

Und gibt sicher Naturvölker, in denen es keine Ehen gibt, sondern das Prinzip "jeder mit jedem" gilt.

Und unsere werte sollten eher auf den Humanismus usw. begründen, nicht auf irgendwelchen geschichten über einen Wanderprister der vor ~2000 Jahre gelebt haben soll.
Ist der Humanismus nich stark christlich geprägt? Mag mich irren bzw es mit ner andern Epoche verwechseln.
 
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