Gedichte

TheSmilingBandit

Halbgott
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24.06.2003
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352
Du machst was ich bin!

Wenn du mir gegenüber stehst
Zärtlichkeiten pflegst
Ist es wie ein fesselnder Zauber
Diese Berührungen
Es schein als wären
Deine Hände aus Feuer
Wenn sie meinen Körper berühren
Hinterlassen sie kleine Narben
Narben der Erinnerungen
Sie bleiben für immer
An sie erinnert man sich
Wenn man einsam ist
Ich kann sie nie vergessen
Woher sie kamen
Ich werde ewig an sie denken
Es scheint als wären
Deine Augen ein tiefer Ozean
Wenn ich sie anschaue
Ist es wie wenn ich
An einem Strand säße
Und auf das Wasser
Starren würde
Ich kann mich dem Anblick
Nicht entreisen
Es scheint als wären
Deine Lippen aus Eis
Wenn du mich küsst
Erstarren meine
Aber wenn du sie berührst
Taust dusie wieder auf
Verbrennst sie damit
Sogar an ihnen
Bleiben Narben zurück
Ich muss ewig an sie denken
Denn ich liebe dich mehr als mein Leben
Auf Fragen gibt es viele Antworten
Und diese in den verschiedensten Sorten
Ich stellte eine Frage an die Unendlichkeit
Ob ich dieses Gedicht dieser Dame geben sollte
Was ich im Grunde ja auch wollte
Sekunden später war es dann soweit
Als ich zum Himmel guckte
Erblickte ich im Zentrum eine feuerrote Sternschnuppe
Für mich gibt es kein deutlicheres Zeichen
Also werd ich es Dir nun überreichen
Für Dich hatte ich ein Gedicht geschrieben
Über Monate hinweg alle meine tiefgründigsten Gedanken festgehalten
Was ich für Dich empfinde und vor allem wie ich mich dadurch entfalte
Leider ist mir nichts davon geblieben
Eigentlich hatte ich schon beschlossen
Ein passendes Ende zu formulieren
Doch ich Idiot bin auf den Gedanken gestossen
auch in den Ferien noch meine Gefühle zu zitieren
Dieser Beschluss wurde mir zum Verhängnis
Jetzt fühl ich mich leer wie in einem Gefängnis
So viele neue Kenntnisse
und meine ernsten Geständnisse
Hunderte von Zeilen gingen mir verloren
Nur weil ich zu blöd war auf sie aufzupassen
In diesem Moment blieb mir echt nichts anderes übrig als mich selbst zu hassen
Und in meinen Frust hatte ich mir geschworen
Von jetzt an liess ich’s wieder bleiben
All meine Gedanken aufzuschreiben
Mich einfach irgendwo hinzusetzen
Um nach Klarheit in meinem Innern zu lechzen.
Doch diese Zeit war viel zu heftig
Habe mich Monate lang mit Dir beschäftigt
Ich merkte wie ich mich dadurch veränderte
Auf einmal zählten in meinen Leben andere Werte
Nie zuvor gab’s jemanden für den ich so schwärmte
Bis zu dem Zeitpunkt wo ich dich kennenlernte
Nur du besitzt diese immense Kraft
Mich psychisch zu stärken
Das hab ich jetzt gerafft
Und werd es mir auf ewig merken
Im Nachhinein bleibt mir zu sagen
Dieser derbe Verlust gab mir noch mehr antrieb
Zeigte mir dass alles real war was ich aufschrieb
Möchte nun nicht weiter darüber klagen
Denn jetzt wo ich hier in meinem Bett sitze
Und wieder meinen Bleistift spitze
Geht’s mir prächtig in allen Belangen
Mit der Einsicht ich habe wieder mit dem schreiben angefangen
Mit Deinen Körper ich mich nun beschäftige
Werden meine Gedanken immer heftiger
Du bist der wahre Ausdruck von Schönheit
Ein Synonym für Königlichkeit
Dein Gang gleicht dem der Pferde
Den edelsten auf dieser Erde
Schritt für Schritt
Wie im besten Filmausschnitt
Deine Augen funkeln sogar im dunkeln
Stärker als die schönsten Smaragde
Scheinen wie die wertvollsten Diamanten
Öffnen und schliessen sich im Takte
Immer wieder komme ich auf Deinen Namen
Du bist der Samen
Der im Frühling zur prachtvollsten Rose wird
Die man dann einfriert
So dass in hundert Jahren
Auch unsere Kindeskinder noch erfahren
Welche Rose die Schönste war von allen
Viele Mensch werden vor diesem Gott der Pflanzen treten
Innehalten und sie anbeten
Bei ihrem Anblick verspürt man Hoffnung
Sie schenkt allen Menschen ihre Beachtung
Egal ob Schwarz oder Weiss
Sie ist für Alle der Beweis
Dass Liebe das oberste Gebot ist
und jeder der sie nicht hat dieses Gefühl vermisst
Schon nur die kleinste Berührung
Kommt mir vor wie eine Entführung
Gemeint ist nicht der körperliche Aspekt
sonder eher dieser Effekt
Du bringst mich ins Land der Engel wo mich niemand aufweckt
Einfach frei sein als würde ich schweben
Kein Boden unter den Füssen wenn ich mich erhebe
Alles basiert auf gefühlsvoller Ebene
Manchmal sitz ich stundelang vor einem Feuer
Das ist für mich das beeindruckendste aller Elemente
Denn es ist stärker und wilder als jedes Ungeheuer
Und in den Flammen spiegelt sich oft das was ich denke
Du hast für mich eine grosse Bedeutung
Bist für mich der Engel einer Erläuchtung
Als würdest Du escheinen
um mir einen Teil von Deiner Kraft zu verleihen
Werde weiterhin meine Reime für Dich erfassen
In die Natur pilgern und auch mal einen rauchen
Dort fühl ich mich wohl und bin gelassen
Lass mich von und mit Dir inspirieren um in eine andere Welt zu tauchen
Es ist kein Muss also keine Verpflichtung
Das was mit mir abgeht führt in eine völlig andere Richtung
Für Milliarden bist Du eine Frau
Die mit uns allen um die Sonne kreist
Doch für mich bist Du der stolzeste Pfau
Der mir meinen Lebensweg weist
In meinem ich
Bist Du einfach allgegenwärtig
Am meisten denk ich halt an Dich
Und damit bin ich noch lange nicht fertig
Du bist das Mass der Dinge
Raubst mir wahrhaftig alle meine Sinne
Sogar der meines Lebens ist in Deinem Banne
Fühle mich aber in keiner Hinsicht gefangen
Ganz im Gegenteil
Denn das was ich fühle hat echt Style
Nur dank Dir habe ich mit dem Dichten begonnen
Habe dadurch eine riesen Erfahrung gewonnen
Ich versuche meine Gefühle auf Papier zu bringen
Danach geh ich oft ins Grüne um diese Zeilen für Dich zu singen
Meine Gedanken schweifen
Als würden Traum und Realität ineinandergreiffen
Ich bin ausser Kontrolle
Denn meine Hand über Dein Gesicht gleitet
Es fühlt sich an wie feinste Baumwolle
Wie ein süsser Cocktail zubereitet
Die Zeit scheint Still zu stehn
In dem Moment wo Deine Augen in meine sehn
Nun seh ich zu wie sie sich schliessen
Um diese Berührung aufs Äusserste zu geniessen
Du sitzt auf meinem Schoss
Nur wir beide in einem alten Königsschloss
Draussen regnets ein heftiges Gewitter
Spüre Deinen Körper wie er beginnt zu zittern
Du Dich feste an mich presst
Vom Schweiss sind unsere Kleider voll durchnässt
Auf Deinen zarten Lippen
Sich Tropfen bilden
Mein Herz schlägt höher und höher
Weil unsere Köpfe sich langsam nähern
Kein Ton und kein Beraten
Denn jetzt wo sie aneinander geraten
Küsse ich den Tropfen weg
Auf meiner Zunge es nun etwas salzig schmeckt
Nur zu gerne würde ich Dich küssen
Doch da gibt’s andere die das müssen
Also halte ich Dich weiter feste in meinem Arm
Ich besitz ja schon alles denn du gibts mir warm
Ich denke es dauert nur noch wenige Jahre
Da finden Forscher eine Methode
Um einen Menschen zu klonen
Leider Tatsache aber eins wird mir dadurch klarer
Sie sind sich sicher
den perfekten Menschen zu erschaffen
Quasi en Unsterblicher
Und so schön das wirklich alle ihn begaffen
Doch ist dieses Wesen körperlich und äusserlich
Auch noch so perfekt
Ist es für mich sehr bedauerlich
Weil nichts in seiner Birne steckt
Ich meine auch wenn sie das Unmögliche erreichen
Die Menschen ihn als Gott bezeichnen
Kann man ihn nicht mals annähernd vergleichen
Mit einer Rarität like Deinesgleichen
Denn Du bist schlichtweg genial
Auch wärst Du wie andere etwas unproportional
Das scheint mir in dieser Hinsicht komplett egal
Sei froh und glücklich denn du bist Emotional
Du hast die Gabe erhalten
Dich in jede Richtung frei zu entfalten
Hast Deine eigene Lebensphilosophie
Bist die die Du bist keine billige Kopie.
Deine Kraft liegt im Mentalen
Daher logisch empfindest auch mal Qualen
Doch sind diese überwunden
Hast Du etwas viel stärkeres empfunden
Du besitzt Gefühle und diese werden bleiben
Lässt Dich von Deinem Herzen treiben.
Und um das alles zu verdeutlichen
Dass diese Geschicht das gewisse etwas hat
Wird ich es Dir nicht verheimlichen
Meine Schlussfolgerung in Form von einem Zitat
„Sind die Wissenschaftler auch noch so gerissen
Können sogar Deine Gedanken stehlen
Sie werden alles klonen nur nicht Dein Gewissen
Dein Herz und Deine Seele
Ich weiss du musst in deinem Leben sehr viel Energie aufwenden
Doch trotzdem findest du noch Kraft um deinen Freunden eine grosse Portion Liebe zu spenden
Trotz all Deinen körperlichen Sorgen
Hast du immer ein Lächeln zu borgen
Das Du auch andern Menschen helfen willst
Zeigt noch deutlicher wie stark Du bist
Und das macht mich glücklich in meinem Leben
Denn ich weiss dass es noch Menschen gibt die Geben
Kein Herz ist so rein wie Deins
Keine Träne ist so echt wie Deine wenn Du mal weinst
Niemand fühlt so intensiv wie Du
Einzigartig halt eifach...die Katha!
Oft sitz ich so im Wald
Angelehnt an meinem Lieblingsbaum
Geniesse die Sonne die vom Himmel her durch die Blätter fällt
Und dann überholt mich oft der folgende Traum
Ein Tuch ausgebreitet an einem weissen Sandstrand
Die meine hält Deine Hand
Betrachten wir den Sonnenuntergang
Sind im Einglang des Rauschens vom Wassers dem Meeresklang
Du hast etwas was alle andern nicht haben
Bist sozusagen
Ein Individium
Und genau darum
Bin ich so fasziniert von Deiner Herrlichkeit
Tag und Nacht bereit
Mich von Dir treiben zu lassen
Dabei kein Gefühl wie ich könnte was verpassen
Nichts ist so wunderschön wie der Glaube an Dich
Es ist echt erstaunlich
Fühle mich in einen Engel verwandelt
Mein Körper entspannt von wohltuenden Massagen behandelt
Du bist glücklich
Lebst Dein Leben vorzüglich
Tja und ich versuche mich ins Rampenlicht zu bringen
Mit Worten Deine Aufmerksamkeit an mich zu ringen
Besser sollte ich aufhören
Auf andere Dinge schwören
Doch ich kann Dich nicht einfach so vergessen
Bin von Dir viel zu sehr angefressen
Darum auch kein halt schreibe Zeile um Zeile
Wörter schiessen heraus wie Robin Hoods Feuerpfeile
Kein Punkt erreicht wo ich mir sage so jetzt reichts
Denn ich lass mich völlig inspirieren
Befallen wie von ausserirdischen Viren
Wie die schönsten Instrumente
Geniesse ich diese Momente
Wo ich nur an Dich denke
Wie ein Lachen von Dir meine Traurigkeit beendet
Sich alles von einem auf den andern Moment zum guten wendet
Seh die Welt wieder aus ner anderen Sicht
Alle Probleme und Sorgen fallen aus dem Gewicht
Ein Lächeln drängt sich auf mein Gesicht
Ich spüre wie das Blut kocht in meinen Adern
Die Welt präsentiert sich in ihren prunkvollsten Farben
Wenn Du mit mir plauderst
Mich mit Deinem Scharm verzauberst
Deine Stimme mich trifft wie ein magischer Ton
Du bist meine lebende Inspiration
Willst wissen was sich in mir abspielt
Niemand da der mir irgendwas befiehlt
Bin frei auf meinem Wege
Es ist nur der Gedanke an Dich den ich pflege
Wenn ich von Dir träume
Mit Dir in Pose auf der Titanik versinke
Mich eine zeitlang vom realen Leben ausklinke
Mich auflöse wie Papier in Salzsäure
Von der Bildschrimfläche verschwinde
Just wonderful was ich empfinde
Hab noch nie die Ehre gehabt so einen Menschen wie Dich zu kennen
Für Dich würde ich wie Forest Gump drei mal um die Erde rennen
Wnns mir mal schlecht geht brauch ich nur an Dich zu denken
Päng fühl ich mich als würden mir Tausend Menschen ihre Liebe schenken
....Ich habe ein Gedicht geschriben.
Und dieses mal ists mir geblieben.
Befindest Dich an irgendeinem Orte
Liest nun die letzten Zeilen meiner Worte
Kennst nun meine wahren Gefühle
Weist wann wie und wo ich in meinen Gedanken wühle
Du bist mein Glücksstern
Hab Dich auf meine Art und Weise gern
Was bleibt zu sagen mein Werk ist vollendet
Hoffe dass es Dir noch zusätzliche Kraft spendet
Möchte mich noch bei Dir bedanken
Für diese eindrücklichen Gefühle und Gedanken
Glaube mir ich habe das Schreiben ausgiebig genossen
Jetzt bin ich fertig die Akte ist mit diesem Satz geschlossen
Du wirst alles wenn du willst
Du gibst alles wenn du gibst
Du bist alles wenn du liebst!!!!

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Das wollte ich schon lange mal loswerden ;)
 
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Kinta

Rebusmind is dead
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06.08.2003
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2.661
Gibt es hier noch Gedichte-Freaks im Forum? Ich hoffe doch!
Ich starte jetzt mal den Versuch, diesen Thread wiederzubeleben!
Hier ein etwas neueres Gedicht von mir! Habt Spaß!


Kleiner Junge

Viele Menschen konnten es nicht verstehen
der kleine Junge, er ward nie mehr gesehen
Er ließ sein liebes Umfeld so plötzlich allein
die ihn rufenden Stimmen wurden langsam ganz klein
die Menschen versprachen ihn niemals zu vergessen
keines der anderen Kinder je an ihm zu messen
Doch wie, liebe Leut, konnt all das passieren
wie konnt so ein junger Spunt nur sein Leben verlieren
der eigene Verstand wurde zu seinem größten Feind
der üble Selbsthass war der Grund, wie es scheint
In der Nacht lief er fort, ein Seil im Gepäck
Er lief in den Wald, in sein heiliges Versteck
da stand eine Trauerweide, umgeben von düstern Klängen
denn auf dem Trauerkleide bracht sein Seil ihn zum Hängen
er hing dort für die ganze Nacht
dann hat man ihn nach Haus gebracht
die Mutter heulte sofort los
ihre Trauer war unendlich groß
doch der Vater stand nur verkrampft da
zu Berge stand sein graues Haar
er fragte sich in stillem Wahn:
"Wieso hab ich ihm das angetan?"




Denkt mal drüber nach...

Kinta
 

Rolante

Halbgott
Mitglied seit
21.09.2003
Beiträge
536
So ich will mal den treat wiederbeleben...

einsamkeit die mein herz umklammt
Sie die liebe von mir verbannt
Sie bringt mit hitziger glut
zu kochen mein restliche Menschen Blut

zum monster wurde ich
nachdem du mich liest im stich
ich durchwanderte steppen
und erklum unendlich viele treppen

mein herz durchwanderte unendliche qual
wie konntest du nur treffen eine andere Wahl
doch nun ich der liebe entsagt
in die dunkelheit mich wagt
die dunkelheit mich umhüllt
und
mit eisigerkälte gefüllt

(ich hab momentan eine depressive phase)
 

Nazgul

Mitey Pirabbite
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26.05.2002
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3.339
Da gab's mal in der Schule eine Aufgabe. Wir sollten ein Sonette dichten(freiwillig) und wenn es ein ECHTES Sonette ist(form, Versmaß, etc.), dann kriegen wir 'ne eins. Das Thema war wurscht.
Das hab ich gemacht:

"Sonette von Monkey Island" oder:
"Tief in der Karibik..."
Monkey Island, Monkey Island! Wie ich dich verfluche!
Dort ein steinerner Affenkopf!
Die Voodoosuppe kocht im Topf.
Monkey Island, Monkey Island! Die verdammte Suche!

Kannibalen, Geisterpiraten; das hast du zu bieten!
Big Whoop, Der Jahrmark des Bösen...
Dein Rätsel will ich nicht lösen!
Monkey Island, Monkey Island! Lass mich doch zu frieden!

Du Affenverseuchtes Höllenloch!
Von dir träum ich leider heute noch!
Vom Leben verderben, vestehst du viel!

Mit Elaine wurd gestritten
und viel wurd gelitten!
Doch ist's mir egal. Du bist nur ein Spiel!

Leider ist's kein Sonette, deswegen hab ich einen Alternativtitel. Trotzdem bin ich irgendwie stolz drauf... Wie findet ihr's?

EDIT:
Mal ein Klagegedicht der anderen Art
.
 
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3x4|d3r4n

Lord of the Flaim Kingdom
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02.07.2002
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Öh, ja tolles Thema :)

Without

Like a flame without the air.
Like a wolf without his teeth.
Like an ocean without its water.
Like a bear without his skin.
Like a night without the day.

So I feel without You.


Hmm irgendwie weiß ich nicht, ob es so klug ist bei einem
Liebesgedicht vom Fell eines Bären und den Zähnen eines
WOlfs zu sprechen, aber ich wusst auch nit so recht, was da
noch hätte hinkommen können :eek:ha:
 

KingLesane

Ritter
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03.12.2004
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alltag
ich steh morgens um 6 uhr auf
hoffe das meine mutter mir bald was zu essen kauft
meine mutter bekommt keine arbeit
egal wie sehr sie sich anstrengt
sie kann nicht mehr
sie ertängt
ich hab kein geld für den bus
11 kliomerter langen weg jeden tag
geh ich fuß
andere kinder spielen immer fangen nur ich nicht obwohl ich immer nett frag.
ich bekomm keine gute noten weil der lehrer mich nicht mag.
und das jeden tag
nur weil ich anders bin
müssen sie mir nicht den mittelfinger zeigen!
ich finde das nicht gerrecht
mir gehts immer schechter ich muss zum arzt doch er mag mich nicht
warum??
ich bin schwarz

gedicht für mein freund!! er hat harte zeiten durch gemacht weil er schwarz ist.
GEGEN RASISMUSS
 
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KaF

Held
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06.09.2001
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Sein Leben bezahlen

Hör nicht auf!
Hör nicht auf mich anzutreiben!
Ich weiß nicht, was du bist
Ich weiß nicht, woher du kamst
Ich weiß, dass ich dich brauche
Geh nicht weg! Bleib hier ...
für immer
Sonst werde ich ...
schwach

Du darfst mich nicht verlassen!
Sonst drohe ich zu scheitern
ich kann es nicht ertragen ...
zu versagen

Verlass mich nie, ohne dich geht es nicht!
Meine Mission würde hier schon enden
Lass das nicht zu!
ich würde lieber krepieren ...
statt zu verlieren

Ich weiß du schadest mir, doch ich muss ...
Ich kann nicht ohne dich
Ich muss das Schicksal erzwingen ...
Und mein Werk zu Ende bringen

Durch dich bin ich verhasst
Damit muss ich leben
Ich hab dich, und die anderen ...
Haben dich noch nie gefühlt
Diese dunkle Macht
Diese unglaubliche Macht
Und doch muss ich dich unterdrücken ...
Mein teurer Stolz
Damit du meine ...
Seele nicht verschlingst

Wenn du endest
Ende auch ich
Wenn ich dich verrate
Verliere ...
ich mein Gesicht
Und doch muss ich meine Stolz wahren
und diesen mit meiner ...
Seele bezahlen


KaF - 15.12.04
 

3x4|d3r4n

Lord of the Flaim Kingdom
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1.925
KingLesane schrieb:
alltag
ich steh morgens um 6 uhr auf
hoffe das meine mutter mir bald was zu essen kauft
meine mutter bekommt keine arbeit
egal wie sehr sie sich anstrengt
sie kann nicht mehr
sie ertängt
ich hab kein geld für den bus
11 kliomerter langen weg jeden tag
geh ich fuß
andere kinder spielen immer fangen nur ich nicht obwohl ich immer nett frag.
ich bekomm keine gute noten weil der lehrer mich nicht mag.
und das jeden tag
im bus muss ich stehen bleiben
nur weil ich anders bin
müssen sie mir nicht den mittelfinger zeigen!
ich finde das nicht gerrecht
mir gehts immer schechter ich muss zum arzt doch er mag mich nicht
warum??
ich bin schwarz

gedicht für mein freund!! er hat harte zeiten durch gemacht weil er schwarz ist.
GEGEN RASISMUSS
Gegen Rassismus ist cool
Du hast da aber nen kleinen Fehler drin,
erst sagst du, du ahst kein Geld fürn Bus,
aber dann stehst du drinne ;)
 

KingLesane

Ritter
Mitglied seit
03.12.2004
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14
Kori schrieb:
Gegen Rassismus ist cool
Du hast da aber nen kleinen Fehler drin,
erst sagst du, du ahst kein Geld fürn Bus,
aber dann stehst du drinne ;)
huh:wand:
den hab ich ger nicht gesehn thx hab ihn einfach mal rausgenommen:D

edit : hab mal noch ein gedicht

In mein herzen wird es warm
So warm wie noch nie
Ich frag mich wie kann das sein
Ich bin so allein da kann ich doch nicht verliebt sein
Es muss an was anderes liegen.
Doch für dieses Mädchen würde ich metal biegen
Also bin ich doch verliebt
Das es so was gibt?
Was soll ich nur machen
Weg fliegen wie ein Drachen
Oder zu ihr gehen und ihr alles gestehen
Was ist wen sie nein sagt
Doch ich muss es wagen und ihr es sagen


mir ist letztens was komisches passiert
ein kollege von mir hat ein gedicht im i-net gefunden
und wollte es erst mir (zur sicherheit das es nicht schlecht ist) und dann ein einer freundin schiken mit der er zusammen kommen will (per sms)
er hats mir geschickt doch das kannte ich schon den das hatte ich geschrieben:burn:
 

Zwirn

Newbie
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21.12.2004
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6
Hat mir meine Freundin mal erzählt^^


Draußen ziehen weiße Flocken
Durch die Nacht, der Sturm ist laut;
Hier im Stübchen ist es trocken,
Warm und einsam, stillvertraut.
Sinnend sitz ich auf dem Sessel,
An dem knisternden Kamin,
Kochend summt der Waserkessel
Längst Verklungne Melodien.
Und ein Kätzchen sitzt daneben,
Wärmt die Pfötchen an der Glut;
Und die Flammen schweben, weben,
Wundersam wird mir zu mut.
Dämmernd kommt heraufgestiegen
Manche längst vergeßne Zeit,
Wie mit bunten Maskenzügen
Und verblichner Herrlichkeit.
Schöne Fraun, mit kluger Miene,
Winken süßgeheimnisvoll,
Und dazwischen Harlekine
Springen, lachen, lustigtoll.
Ferne grüßen Marmorgötter,
Traumhaft neben ihnen stehn
Märchenblumen, deren Blätter
In dem Mondenlichte wehn.
Wackelnd kommt herbeigeschwommen
Manches alte Zauberschloß;
Hintendrein geritten kommen
Blanke Ritter, Knappentroß.

Und das alles zieht vorüber,
Schattenhastig übereilt -
Ach! da kocht der Kessel über,
Und das nasse Kätzchen heult.
 

Kinta

Rebusmind is dead
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06.08.2003
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2.661
@ Zwirn
Ein wunderschönes Gedicht! Hat deine Freundin das selbst geschrieben? Wenn ja, dann hat sie echt Talent!

Kinta
 

KaF

Held
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06.09.2001
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287
Die letzte Bastion

Die Welle der Feinde rückt näher
Die Außenposten sind längst gefallen
Unsere Nation ist dem Untergang geweiht
Ist dies alles meine Schuld?

Die Feinde vor den Toren wären nicht
Wäre ich nicht, Doch sie sind
Weil ich noch bin
Doch ich bin schon lange nicht mehr
Denn, die letzte Bastion
Fiel schon vor Jahren

Das Dunkel sucht mich heim
Doch etwas Unbekanntes schützt mich
Es ist kein Licht, ich kann es nicht sehen
Es ist keine Stimme, ich kann es nicht hören
Es ist da, irgendwie, irgendwo
Unfassbar, trotzdem fühlbar

Was bist du nur?
Lass mich in Frieden!

Ich schickte dich fort
Ohne deine Wesen zu kennen
Deine Funktion war mir fremd
Ich wusste nicht, was ich tat
Es war mehr als nur Verrat

Nur ein Traum
Ich fühle nach, du bist noch da
Gott sei Dank! Denn ohne dich
Übernimmt das Chaos meinen Kopf
Chaos, verursacht durch eine Macht
Die ich nicht zu kontrollieren vermag

Ich schaue aus dem Fenster
Die Welt ist noch da
Ich schwöre den Eid,auf dass
Meine Vision nie eintritt

Unbekanntes, du erhältst von mir etwas
Was ich keinem Menschen zu geben vermag
Unfassbar, Unfühlbar
Unsichtbar, Unhörbar
Die letzte Bastion ist mein Vertrauen in dich
Enttäusche mich nicht!

Wenn du gehst, gehe auch ich
Und ich verfluche den Tag
An dem ich zum ersten Mal
Diese Macht gespürt.

Meine Vision vom Fall der letzten Bastion
Bist du das Ende dieser Nation?
Auf dass es nie soweit kommen mag


KaF
23.12.04

Freund oder Feind?

Bist du ein Freund
Nur weil du zu mir hältst?
Bist du ein Feind
Nur weil du gegen mich bist?

Bist du ein Freund
Weil du mir vertraust
Oder weil ich dir vertraue?
Bist du ein Freind
Weil du mein Vertrauen brachst
Oder weil ich dir vertraute?

Bist du ein Freund
Weil du mir folgst?
Bist du ein Feind
Nur weil du deinen Weg gehst?

Spielt das alles eine Rolle?
Bin ich in der Lage
Das zu erkennen?...Alleine?

KaF
01.01.05
 
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Rief

Himmlischer
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hier mal ein kleines zu harvest moon^^


Morgens in der Frühe
Melke ich die Kühe
Füttere die Hühner
Das Gras wird immer Grüner
Ja so ist das in meinem Leben
Ein Bauer eben!
 

Lord Duran

β
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21.07.2005
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2.682
Morgens in der Frühe,
da melke ich die Kühe,
da fütt're ich die Hühner,
das Gras wird immer grüner.
Ja, so ist mein Leben,
ein Bauer bin ich eben!

Wäre mein Vorschlag... klingt irgendwie schöner, find ich o_O

Aber mit "das Gras wird immer Grüner" bin ich trotzdem nicht so recht zufrieden, passt irgendwie nicht da rein.
 

Rief

Himmlischer
Mitglied seit
04.06.2006
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2.819
ja, das gedicht is auch schon älter^^'
hatte mir eh überlegt es umzuschreiben und zu verlängern, gibt ja auch genügend neue tiere, wie schafe, seidenraupen oder sträusse^^'
 

Appolyon

Manaheld
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14.03.2009
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1.263
Das hier habe ich vor langer Zeit mal in einer Deutschklausur geschrieben. Aus irgendeinem Grund blieb dieses spontan niedergeschriebene Gedicht mir besser im Gedächtnis, als so manches, dass ich davor oder danach auswendig gelernt habe.


Es
__________ ist
wohl eine ______ Gnade,
Dass ich kein Liebchen Habe.
Doch ist es auch nicht fein,
Immer allein zu sein.
Und müsste ich
mich binden,
werd ich die
richt'ge
finden

 

Lord Duran

β
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21.07.2005
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2.682
Ein paar Leute aus meiner Stufe und ich sind irgendwie dazu gekommen uns immer gegenseitig Gedichte unter irgendwelchen Synonymen zu schreiben, meistens irgendwie ironisch, zynisch, makaber oder sonstewas, aber nur bedingt gut...
Ich hab letzte Woche eines geschrieben (wobei dazugesagt werden muss, dass die immer innerhalb von 5-10 Minuten entstehen und meistens einfach aus den Fingern gesogen werden), was die wohl irgendwie mochten, wahrscheinlich einfach nur, weil es Englisch ist und sie Englisch nicht wirklich gut können... nunja
Auf jeden Fall ist mir grad langweilig und deshalb poste ich jenes Gedicht hier mal eben, auch, wenn ich genau weiß, dass es eindeutig besser hätte sein können.

Memories Of A Day

I remember it quite clear,
it was summer back then.
We sat there, just to hear
the story of this old man.

He told us an old tale
of memories and melodies
and we all stopped to inhale
listening tensely to these

words he spoke to us
but that's not what it's about
it's about the ancenstors
that drank a lot of stout.

His grandfather was said
to haunt the forest around
and we heard a sudden sound
and wanted to run back.

We abandoned the campfire
and ran to the old man's house
but we all felt the desire
to see what it was all about.

So we just went further inside
the forest, and we searched
through the forest, really wide
when I just suddenly purched

down on a stump.
I didn't know why
but i sat on the hump
and then I started to try,

Try to shout if one was there
all my friends came really fast
but a ghost really was nowhere
and silence soon did last.

We went back to the hut
the old man stayed inside
and then we saw the blood
that filled the veranda wide.

The man was lieing on the chair
an axe stuck in his head
a shadow disappeared into nowhere
but no one there was sad.

We hurried to our car
and promised to never go
away from home too far
the old man, now he haunts the forest and he really hates us so.

Feedback erwünscht, vielleicht schreib ich dann sogar mal was Gutes :D
 

MicalLex

Linksverwandter Grünmensch
Teammitglied
SDC-Team
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12.08.2003
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3.930
Hm, nicht schlecht, ehrlich, aber das Versmaß (ich hoffe, ich benutz jetzt nicht den falschen Begriff, aber ich bezieh mich auf Anzahl der Silben) paßt an einigen Stellen noch nicht so.

of memories and melodies
[...]
listening tensely to these
Bei der Stelle fiel es mir gleich auf. Vorgetragen klingt das doch recht holprig. Wenn du da eventuell noch ein bißchen was umstellst, klingt das alles flüssiger. Ansonsten gefällt mir das echt ganz gut.
 

Lord Duran

β
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2.682
Hier mal ein kleines Gedichtchen vom 30.11, also recht aktuell XD (Und zufälligerweise das längste, was ich je geschrieben hab :boah:)

Das zweite Gesicht

Der Mann liegt da, er wacht grad auf,
ein blutverschmiertes Hemd trägt er,
erinnern kann er sich nicht mehr,
warum denn klebt das Blut darauf.

In der Hand hält er ein Messer,
fragt sich, was denn wohl geschah,
er glaubt es nicht. Ist es denn wahr?
Neben ihm, da liegt ein Körper,

blutend, eines Mädchens Leiche.
Er versucht sich zu erinnern,
sieht in ihren Augen ein Schimmern,
sieht die junge Haut, die bleiche.

Sie zählt wohl grad erst zwanzig Jahr,
sie ist so kalt, ihr Blick so leer,
doch sagen ihre Augen mehr.
Er weiß nicht was, doch es ist da,

ein Gefühl in seinem Herzen.
Es sagt, er wollte sie nicht töten,
doch geleitet von seinen Schmerzen,
war es wirklich schon von Nöten.

Er erinnert sich nicht mehr an sie,
doch er liebt und hasst sie sehr,
er fragt sich eigentlich nur wie,
und wer sie denn nun war, wer?

Er steht auf, blickt sich um,
seine Wohnung, wie er sie kennt.
Es erscheint ihm wirklich dumm,
wie sein Blick durch's Zimmer rennt.

Was hat er letzte Nacht gemacht,
schwebt in seinem Kopfe,
seine Uhr, die zeigt halb 8,
Blut verschmiert auch ihren Schopfe.

Die Erinnerung, sie bleibt so fern,
warum nur hatte er sie gern?
Warum hat er sie umgebracht
und bei ihrer Leiche dann gewacht?

Das Blut in seinen Adern rast,
was hatte er sich angemaßt?
Ein Leben einfach zu beenden
und dann auch noch das einer Fremden.

Er wusste wohl, sie war nicht fremd,
sie trug sogar sein eigen Hemd,
wieso hat er sie vergessen,
warum war er nur so vermessen?

Trotzdem stand er ganz ruhig da,
dafür, dass er nun Mörder war,
vielmehr wollte er wissen warum,
die Leiche musste bleiben stumm.

Er ging ins Bad, wusch sein Gesicht,
im Spiegel sah er nicht wirklich sich,
ihn blickte an sein zweites Ich,
das seine Ketten schon wieder durchbricht.

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