Was lest ihr zur Zeit?

Ashrak

Nachtmahr
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Ich habe letztens die drei Sonnen von Cixin Liu durchgelesen und lese jetzt wieder mal Schatten über Innsmouth von Lovecraft. Ist immer wieder gut für ein kleines Häppchen für zwischendurch.
 

Kirika1987

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Ich lese derzeit mal wieder Ein gutes Omen von Terry Pratchett und Neil Gaiman. Unter all den Büchern, die ich gelesen habe, ist es nach wie vor mein absolutes Lieblingsbuch. Die Verbindung der Schreibstile dieser beiden großartigen Autoren ist herrlich, die Geschichte schräg, die Charaktere sind fantastisch und es ist wunderbar gesellschaftskritisch, mit besonderem Schwerpunkt auf der Kritik an fundamental ausgelebter Religion.
Ich weiß ehrlich gesagt nicht, wie groß heute das Aufsehen um dieses Buch wäre, wenn es frisch erschiene und statt der christlichen z.B. die islamischen Glaubensrichtungen derart aufgreifen würde.
 

Tenwo

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Herr der Ringe Trilogie von J. R. R. Tolkien.
Das passt ja...

Ich lese meinen Töchtern jedes zweite Wochenende ein Kapitel aus "Der Hobbit" vor. Macht mir Spaß, meine Stimme entsprechend zu verstellen.

Ansonsten lese ich gerade überhaupt nicht. Irgendwo liegt der vierte Band von "Das Lied von Eis und Feuer" und wartet darauf, dass ich es mal wieder zur Hand nehme.
 

Ashura

Amazone und Meridian Child
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Ich lese gerade Die Braut des Magiers, interessanter Manga, schade das die nur ne 3-Episoden OVA machen wollen davon, da das Original soviel mehr an Stoff bietet.
 

Lord Duran

β
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Ein tatsächliches Buch, so aus Papier und mit bedruckt, habe ich seit längerem nicht mehr gelesen. Nicht, weil ich kein Interesse am Lesen hätte, aber vielmehr, weil mich das jetzt seit längerem nicht mehr fesseln konnte.

Zuletzt angefangen hatte ich "The Second Coming" von John Niven, zu deutsch "Gott Bewahre", in dem es darum geht, dass Gott von seinem Angelurlaub (in Himmelszeit gerade mal eine Woche, in Erdenzeit grob 400 Jahre) zurück kommt und nachdem er von seinen Mitarbeitern im Himmel auf den neusten Stand gebracht wurde, nur eine Frage im Kopf hat:
"Wir zur Hölle konnte all diese Sch**** passieren, als ich weg war?"

Nach altbewährten Rezept wird also der Sohnemann wieder runtergeschickt, um ein bisschen den richtigen Weg zu zeigen.

Geiles Buch. Also wirklich, allein auf den ersten 10-15 Seiten habe ich gelacht, wie lange nicht mehr, hab jetzt aber trotzdem seit Monaten nicht mehr weitergelesen, weil ich nicht wirklich in der passenden Stimmung war.
Schade, aber kommt bestimmt wieder.


Stattdessen haben es mir asiatische Online-Novels angetan. Nachdem ich da, zunächst über Manga, die Adaptionen eben solcher waren, drauf gestoßen bin, ist es mir extrem schwierig gefallen, meine Augen abzuwenden, wenn ich mal einen angefangen habe.

Die, die ich davon bisher komplett gelesen habe, waren Panlong/Coiling Dragon, Mushoku Tensei und Tate no Yuusha no Nariagari (The Rise of the Shield Hero), die anderen sind alle entweder noch nicht zu Ende geschrieben oder nicht zu Ende übersetzt, und da ich kaum ein Wort Chinesisch/Koreanisch/Japanisch spreche, ist es ein bisschen schwierig ohne Übersetzung damit fertig zu werden.
Aktuell hat es mir da I Shall Seal The Heavens angetan, den habe ich fast ununterbrochen für einen Monat lang gelesen. Wenn ich nicht gerade in der Uni war oder an Uni-Kram gearbeitet habe, habe ich da tatsächlich den ganzen Tag nur gelesen.

Aktuell scheint mir der auch der beste zu sein, den ich gelesen habe.
Ich habe an den Novels bisher noch nichts gelesen, was ich tatsächlich schlecht oder langweilig fand, aber I Shall Seal The Heavens scheint mir da tatsächlich noch mal eine kleine Stufe über den anderen zu stehen, die ich bisher kenne.


Die, die ich viel lese, sind meistens Fantasy-Geschichten, die den Weg eines Sterblichen beschreiben, der sich durch sein Training immer mehr einer Gottheit annähert oder eine eben solche bekämpfen möchte oder ähnliches.
Dadurch dann dementsprechend auch relativ schnell eher übermenschlich als menschlich ist, was in den Welten allerdings auch nichts unübliches ist, wobei der Hauptcharakter selbstverständlich nicht nur einer von vielen ist, sondern aus unterschiedlichen Gründen eine Besonderheit darstellt.

Gerne wird in dem Fall auch mit Reinkarnation gearbeitet, so dass der Charakter ein altes Leben hinter sich hat und schon von seiner Kindheit an ein Ziel im Blick hat, für dass es sich dann zu arbeiten lohnt, um jede Sekunde des Lebens zu nutzen.
Diese Reinkarnations-Thematik kommt beispielsweise in Mushoku Tensei, Douluo Dalu und Tales of Demons and Gods vor, jedes Mal in sehr verschiedener Umsetzung.
 
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Keine Ahnung was ich in meinem letzten Post noch gelesen habe.

Habe diese Woche die "Codex Alera"-Reihe von Jim Butcher beendet.
In dieser Reihe wurden Teile des römischen Reiches auf einen neuen Kontinent versetzt und dort lernten die Menschen sich mit Elementaren zu verbinden und deren Kräfte zu nutzen. Tausend Jahre seit der Gründung von Alera, so nennen sie sich inzwischen, bricht ein Erbfolgekrieg aus, während die feindliche Invasoren am Rand auf ihre Chance zum Angriff warten.
Das Buch ist sehr unterhaltsam geschrieben. Es soll aufgrund einer Wette entstanden sein.

Aktuell lese ich nun wieder die "Dresden Files" oder besser bekannt als "Die dunklen Fälle des Harry Dresden" Band 8.
 

MicalLex

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Ich fand die Reihe leider nicht ganz so gut, vorallem, wenn man die Dresden Files als Vergleich hat. Der Start war nicht schlecht, aber später wurde mir die eine Partei viel zu übermächtig und ich habs eigentlich überwiegend noch gelesen, um es halt abzuschließen.

Kennst du die Cinders Spires "Reihe" von Jim Butcher? Gibt bisher nur das erste Buch, denke ich, ist aber auch ganz unterhaltsam. Bisher aber auch eher auf dem Niveau von Codex Alera.

Und zum eigentlichen Thema: Ich habe gerade Oliver Twist von Charles Dickes beendet. Es war eine englische Ausgabe in altem Englisch, was das Verstehen manchmal etwas schwierig machte. Ich kannte die Geschichte zuvor nicht, fand sie aber ganz gut, wobei das Ende durchaus seine Schwächen hatte. Aber ich las in jenem Buch, dass Herr Dickens seinen Schreibstil in späteren Werken verbesserte.
Hat mich auf jeden Fall an Les Miserables erinnert, es gab einige seichte Parallelen meiner Meinung nach.

Aktuell lese ich "Haare", vermutlich besser bekannt als "Hair". Mit dem eigentlichen Stück bin ich schon durch, es hat aber einen riesigen Anhang mit Kritiken zum Stück. Es weicht völlig vom Film ab, sollte den jemand gesehen haben und ist gerade in Hinblick darauf, dass es in Deutschland seine Premiere 1968 hatte, interessant. Man erfährt einiges über die damaligen Ansichten der Gesellschaft zu der Thematik und stösst auf die ein oder andere Überraschnung. (Zumindest ich stieß darauf).
 

Poe

Manaheld
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Aktuell lese ich "Haare", vermutlich besser bekannt als "Hair". Mit dem eigentlichen Stück bin ich schon durch, es hat aber einen riesigen Anhang mit Kritiken zum Stück. Es weicht völlig vom Film ab, sollte den jemand gesehen haben und ist gerade in Hinblick darauf, dass es in Deutschland seine Premiere 1968 hatte, interessant. Man erfährt einiges über die damaligen Ansichten der Gesellschaft zu der Thematik und stösst auf die ein oder andere Überraschnung. (Zumindest ich stieß darauf).
Das Buch habe ich bisher leider noch nie gelesen. Aber der Film ist genial. Vor Allem die Lieder haben es mir angetan. Sind ein paar richtige Ohrwürmer dabei. Die Texte sind mitunter vielleicht nicht ganz jugendfrei.
 

Zack Nylander

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Moin,
Ich lese jetzt ein Buch von Terry Pratchet ,,Toller Dampf voraus".Habe positive Bewertungen über dieses Buch gehört
 

Jungle-Jazz

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Oi, diesen Thread gibts ja auch noch.

Nachdem ich etwas bei "Siddharta" von Herman Hesse hängengeblieben bin und kaum Motivation finde, mittendrin wieder einzusteigen, habe ich jetzt mit "Homo Faber" von Max Frisch begonnen. Kann noch nicht viel zu sagen, aber es scheint mir ganz interessant und ich bin sehr gespannt, auf was das Buch hinnauslaufen wird. Danach widme ich mich dann aber dem Rest von "Siddharta".
 

Tenwo

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Danach widme ich mich dann aber dem Rest von "Siddharta".
Besser Du fängst von vorne an. So lang ist das Buch ja nicht.
Für mich war es damals eine Offenbarung. Eines meiner absoluten Lieblingsbücher.


Momentan schaffe ich pro Woche sage und schreibe ein Kapitel von Das Lied von Eis und Feuer. Ich lese das immer, wenn ich mit meinem Sohn bei der Ergo bin. Fünfter Band und es macht immer noch Spaß.
 

Doresh

Forenpuschel
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Habe mir letztens mal Asimovs Foundation-Trilogie geholt.

Am lustigsten sind solche Klassiker ja, wenn man eigentlich keine Ahnung vom Inhalt hatte. Ich hätte jedenfalls im Leben nicht gerechnet, dass das quasi ein etwas ernsterer "Per Anhalter durch die Galaxis" ist XD
 

Poe

Manaheld
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Mein letztes Buch, oder vielmehr Lektüre, bestand aus "Generation beziehungsunfähig" von Michael Nast. Er präsentiert hier verschiedene Lebensweisheiten und Anekdoten aus allen Sparten des Alltags in teils ironischem Stil. Wirklich überzeugt hat mich das nicht. Hatte den "Bestseller" zum Glück nur geliehen, sonst hätte ich mich im Nachhinein über den Fehlkauf geärgert. Aber das ist nur meine persönliche Meinungen. Anderen mag das Werk sicher gut gefallen.
 

Idris

Papa Bär
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Besser Du fängst von vorne an. So lang ist das Buch ja nicht.
Für mich war es damals eine Offenbarung. Eines meiner absoluten Lieblingsbücher.
Ja, da gebe ich Dir vollkommen Recht. Und wenn Du einen kleinen Tipp von mir haben willst: Besorg Dir mal das Buch "Autobiografie eines Yogi" von Parahamansa Yogananda, das ist mindestens die gleiche Liga.

Momentan lese ich den gerade erschienenen 2. Teil der Nevernight-Saga. Ich liebe einfach den sarkastischen Erzählstil des Autors. ^^
 

Jungle-Jazz

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Ja, ist wohl besser, von vorne anzufangen. Werd ich so tun. (y)

Besorg Dir mal das Buch "Autobiografie eines Yogi" von Parahamansa Yogananda
Lustig, dass du es erwähnst, eine sehr gute Freundin liest das zur Zeit und hat es mir auch schon mehrere Male ans Herz gelegt. Steht auf jeden Fall auf meiner Liste.
 

MicalLex

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Es ist ein bisschen geschummelt, aber ich möchte hier "Herr Sonneborn geht nach Europa" nennen. Geschummelt deswegen, da ich es kürzlich (vorgestern)durchgelesen habe und schon beim nächsten Buch bin.

Was soll ich sagen, wer Martin Sonneborn oder die Partei "Die PARTEI" die letzten Jahre verfolgt hat, dürfte ein paar der Inhalte kennen. Ansonsten sind es interessante Einblicke ins Europaparlament und die (nationale) Politik, die zum einen amüsieren, aber auch schwer schockieren. Sehr empfehlenswert auf jeden Fall.
 

Poe

Manaheld
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Kristina Ohlsson fasziniert mich gerade mit ihrem vierten Thriller "Himmelschlüssel", das gekonnt die drei Vorgänger Aschenputtel, Tausendschön und Sterntaler fortsetzt. Jedem Liebhaber schwedischer Lektüre kann ich die Reihe nur empfehlen. Hab selten eine Buchreihe gelesen, die sich trotz abgeschlossener Fälle, mit jedem folgenden Titel nahtlos verwebt.
 
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