Schwule die kinder adoptieren?

MicalLex

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So, sicherlich ist die Frage, ob man den Kampf um Toleranz auf dem Rücken kleiner Kinder austragen muß. Da bin ich ehrlich gesagt eher dagegen. Kinder stark machen, damit sie gegen Mobbing gefeit sind ist sehr utopisch. Klar kann man da was machen und das "Opfer" hat auch immer gewisse Eigenanteile bzw. Handlungsspielraum, aber ganz ehrlich, irgendwann bricht man. Je nach Rückhalt und persönlicher Stärke kann man das hinauszögern.

Was ist aber noch schlimmer finde (und da geh ich dann einher mit den Meinungen der anderen hier), ist zu sagen, daß man es lassen soll, weil keine Toleranz da ist. Genau da muß man eben doch ansetzen. Es ist ein harter und steiniger Weg, aber wie schon aufgezeigt, haben wir immerhin schon hinter uns, Homosexualität als Straftatbestand oder psychische Krankheit abzuschaffen. (Gut, einzelne mögen an dieser Ansicht festhalten) Ist ja nun mit etwas über 15 Jahren auch nicht gerade eine lange Zeit.

Das sind Prozesse, die parallel passieren müssen. Kinder, die mit homosexuellen Eltern aufwachsen und die Gesellschaft, die sich damit auseinandersetzt und Vorurteile abbaut. Von nichts kommt nichts. ;)
 

Idris

Star Wolf
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Oftmals reagieren ja viele Männer so aggressiv auf Homosexualität, weil sie in Wirklichkeit enorme Angst davor haben, selbst schwul zu sein. (Ist eine sehr tiefsitzende männliche Angst.)

@Topic: Letzten Endes muss die Frage gestellt werden, was das Beste für das Kind ist. Und ich persönlich meine, dass bei 2 gleichgeschlechtlichen Elternteile ein Aspekt fehlt, sei es jetzt der mütterliche oder der väterliche. Und im Gegensatz zu einer Scheidung, bei der diese Bindung "gewaltsam" getrennt wurde, konnte hier nie wirklich eine entstehen...
 

Zhao Yun

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@Topic: Letzten Endes muss die Frage gestellt werden, was das Beste für das Kind ist. Und ich persönlich meine, dass bei 2 gleichgeschlechtlichen Elternteile ein Aspekt fehlt, sei es jetzt der mütterliche oder der väterliche. Und im Gegensatz zu einer Scheidung, bei der diese Bindung "gewaltsam" getrennt wurde, konnte hier nie wirklich eine entstehen...


das klingt mir bissel zu weit hergeholt.
Ich zweifel dran dass man beides gezwungenermaßen braucht.
Und eine Scheidung muss nicht unbedingt dazu führen dass man einen Elternteil "verliert"
 
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@Topic: Letzten Endes muss die Frage gestellt werden, was das Beste für das Kind ist. Und ich persönlich meine, dass bei 2 gleichgeschlechtlichen Elternteile ein Aspekt fehlt, sei es jetzt der mütterliche oder der väterliche. Und im Gegensatz zu einer Scheidung, bei der diese Bindung "gewaltsam" getrennt wurde, konnte hier nie wirklich eine entstehen...
Darauf bin ich eigentlich schon einmal eingegangen. Dass es in Homosexuellen Beziehungen meist eine gewisse Rollenverteilung gibt. Der eine ist mehr männlich und der andere mehr weiblich. Und ich bezweifle, dass das Kind darunter leidet, wenn jetzt mal eine Geschlechterrrolle fehlt. Die kann man sich auch irgendwo anders herholen, wenn man sie unbedingt braucht. Meistens haben solche Paare ja auch Freunde und so weiter ;) Gibt also genug Material ^^

Und Leute, eine Studie hat ergeben, dass die Kinder genauso glücklich sind. Also kann das Alles, was ihr meint, gar nicht soooo schlimm sein.

Und was die Scheidung betrifft: Da ist nicht das Problem, dass der Elternteil wegfällt (klar, ein kleines Problem ist das schon), sondern eher, dass ein neuer Teil dazu kommt bzw. sich die Eltern, die sich mal liebten plötzlich nicht mehr leiden können und das Umfeld, das Zuhause, die eigene Welt einfach um einen herum zerbricht. Und meistens kommen neue Partner, die sich in die Erziehung einmischen. Meinen hier auf Stiefvater und Stiefmutter spielen zu müssen, obwohl sie eindeutig den Part eines Freundes übernehmen können. Ach ^^ Hab das Alles durchgemacht. Könnte noch Stunden darüber labbern. Aber das ist hier nicht wichtig.

Tatsache ist. Scheidung: Waren mal beide da, jetzt ist einer nur noch begrenzt da oder gar ned. Homopartnerschaft: War nie einer da, wird also nicht vermisst. Denkt immer daran: Man kann nur vermissen, was man kennt ;)
 
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Was genau ist für euch eigentlich "typisch männlich" und "typisch weiblich"?
Mein Vater zum Beispiel, ist auch so nie mit mir Fußball spielen gegangen, obwohl er eindeutig ein Mann ist.
Ob das für mich heute ein Problem ist, kann ich nicht sagen. Vielleicht schon.
Aber im Grunde ist es doch völlig gleich, was da für Eltern stehen. Nur weil es zwei Frauen sind heißt das noch lange nicht, dass keine von beiden Fußball mit dem Sohn spielt, oder ihm beibringen kann, wie man sich prügelt. Und nur weil da zwei Männer stehen, heißt es im Grunde nicht, dass keiner von beiden sich die Zeit nehmen würde der Tochter beim Einstieg ins Schminken zu begleiten. (Blödes Beispiel. :fies:)
Das Argument "ein Teil weiblich, ein Teil männlich" sollte also möglichst schnell beiseite geschoben werden. Du trittst damit den meisten "Homosexuellen" nämlich mächtig auf die Füße, meine liebe Kouji. =)
 

Szadek

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Oftmals reagieren ja viele Männer so aggressiv auf Homosexualität, weil sie in Wirklichkeit enorme Angst davor haben, selbst schwul zu sein. (Ist eine sehr tiefsitzende männliche Angst.)
Wo hast du den Unfug bitte her?

@Hanniball: Aufgrund unterschiedlicher Chromosomenkombinationen denken und empfinden Männer und Frauen auf verschiedene Art und Weise. Daher macht es schon einen Unterschied.
 
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Das Argument "ein Teil weiblich, ein Teil männlich" sollte also möglichst schnell beiseite geschoben werden. Du trittst damit den meisten "Homosexuellen" nämlich mächtig auf die Füße, meine liebe Kouji. =)
Das "liebe" klingt da gerade richtig fies oO Und ähm... es ist aber so XD Aber ich meine damit eigentlich, wie gesagt die Rollenverteilung. Ein homosexuelles Paar ergänzt sich genauso gut, wie ein heterosexuelles. Das will ich damit eigentlich sagen. Und es wie gesagt, da auch eine gewisse Rollenverteilung gibt. Wie bei den gegengeschlechtlichen Paaren. Klar, muss es ned sein, dass die Frau kocht und der Mann arbeiten geht. Gibt es auch Unterschiede. Aber sie bilden genauso eine Einheit, wie ein heterosexuelles. Und diese Einheit brauchen die Kinder ^^ Nicht mehr und nicht weniger ;)
 
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Naja, es gibt aber auch viele Leute, die ohne Vater aufwachsen. Und denen, die ich kenne hat es nicht wirklich schlecht getan.
 

Biquinho

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Naja, es gibt aber auch viele Leute, die ohne Vater aufwachsen. Und denen, die ich kenne hat es nicht wirklich schlecht getan.
Genau das ist es ja, was das Argument "bei homosexuellen Eltern, fehlt ein männlicher/weiblicher Aspekt" so schwach werden lässt. Es wachsen Millionen von Kindern ohne Vater und Mutter auf, also was soll denn da bitte schlimm sein, wenn die Eltern homosexuell sind? Lieber homosexuelle Eltern, als nur ein Elternteil. Warum dieses Argument sonst noch schwach ist:

1.) Gerade in der jetzigen Zeit haben Eltern immer weniger Zeit/Lust mit ihren Kindern über typisch männliche/weibliche Themen (z. B. die Sexualität) zu reden. Die Kinder erfahren in der Schule oder der Freizeit mit Freunden mehr zu diesen Themen als von den Eltern. Da macht es wenig Unterschied, ob die Eltern gleichgeschlechtig sind und somit dieser eine männliche/weibliche Aspekt fehlt.

2.) Dieser Aspekt muss doch gar nicht fehlen. Die Väter/Mütter ziehen sich doch nicht vor den Kinder nackt aus und sagen "gucke mal, dass da ist ein/e xyz". Man muss ja nicht zwingend vom gleichen Geschlecht sein, von welchem man dem Kind Dinge erklärt; Erwachsene sollten da gebildet genug sein auch zu wissen, wie das andere Geschlecht tickt. Das zur Sexualität.

3.) Zu der Vater/Mutter-Rolle bei gleichgeschlechtigen Eltern: Gerade bei homosexuellen Päärchen ist es bekannt und bewiesen, dass in den meisten Beziehungen/Ehen der eine Part eine männliche, der andere eine weibliche Rolle einnimmt. Dies mag nicht bei allen zutreffen und auch nicht das Top-Gegenargument für den "bei homosexuellen Eltern, fehlt ein männlicher/weiblicher"-Aspekt sein, aber es ist zumindest ein kleines Gegenargument, welches vor allem durch den ersten Absatz mit dem komplett fehlenden Elternteil verstärkt wird. Wie gesagt: Es ist doch viel besser für ein Kind zwei Elternteile zu haben, auch wenn sie gleichgeschlechtig sind, als nur ein Elternteil.

Was ist aber noch schlimmer finde (und da geh ich dann einher mit den Meinungen der anderen hier), ist zu sagen, daß man es lassen soll, weil keine Toleranz da ist.
Agreed. Wenn die homosexuellen niemals ihre Stimme erhoben hätten und nichts versucht hätten, wäre, wie Mical schrieb, Homosexualität immer noch eine Krankheit oder ein Verbrechen. Es mangelt "nur" noch an Toleranz und ich glaube daran, dass die Menschen irgendwann auch toleranter diesbezüglich sein werden, aber es wird noch einige Zeit dauern. Würden homosexuelle von Anfang an sagen, dass sie es lassen, wird es noch ewig dauern. Sollte aber eigentlich klar sein.
 

MicalLex

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Das Thema Rollenverteilung hatten wir doch auch schon ein paar Seiten vorher. Hanni hat es hier nochmal am besten formuliert. Was ist typisch männlich und was typisch weiblich? So starre Rollenbilder gibt es in der heutigen Zeit auch nicht mehr. Sicherlich gibt es Eigenschaften und Interessen, die eher Männern oder Frauen zugeordnet werden, aber die beruhen meistens auch nur auf Tradition und Klischees. Wenn ich mir zum Beispiel angucke, wie viele Frauen heutzutage zum Fußball gehen und Bier trinken, müßten wir ja nur noch Mannsweiber haben.
Rollenverteilung schön und gut, solange alles irgendwie abgedeckt ist, ist es völlig egal, um welches Geschlecht es sich handelt.

Und gehen wir mal vom anderen Fall aus. Bei lesbischen Pärchen ist es ohne größere Hindernisse möglich, Kinder zu kriegen. Sei es durch künstliche Befruchtung (können sogar Single-Frauen in Anspruch nehmen) oder eben der natürliche Weg. Sollte man denen die Kinder dann wegnehmen? Wäre zumindest der konsequente Weg, wenn man homosexuellen Pärchen verwehrt, Kinder zu adoptieren mit der Begründungen: Fehlender männlicher/weiblicher Part, das Kind wird gemobbt werden, etc...

Oder muß das der Weg sein, um Toleranz zu schaffen?
 

Szadek

Cash or Octopus
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Und gehen wir mal vom anderen Fall aus. Bei lesbischen Pärchen ist es ohne größere Hindernisse möglich, Kinder zu kriegen. Sei es durch künstliche Befruchtung (können sogar Single-Frauen in Anspruch nehmen) oder eben der natürliche Weg. Sollte man denen die Kinder dann wegnehmen? Wäre zumindest der konsequente Weg, wenn man homosexuellen Pärchen verwehrt, Kinder zu adoptieren mit der Begründungen: Fehlender männlicher/weiblicher Part, das Kind wird gemobbt werden, etc...

Oder muß das der Weg sein, um Toleranz zu schaffen?
Erstmal möchte ich dazu sagen, dass es ziemlich grausam ist, wenn Single Frauen sich künstlich befruchten lassen. Die machen das nur aus Selbstsucht. Ich denke bei solchen Fällen sind Kinder in Heimen etc. besser aufgehoben.
 

Lord_Data

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Erstmal möchte ich dazu sagen, dass es ziemlich grausam ist, wenn Single Frauen sich künstlich befruchten lassen. Die machen das nur aus Selbstsucht. Ich denke bei solchen Fällen sind Kinder in Heimen etc. besser aufgehoben.
Welches Kind kriegt man nicht aus Selbstsucht? Man möchte Kinder haben, weil man denkt, die erfüllen das Leben der Eltern, geben Glück, vllt. als Zeichen der Liebe zwischen zwei Partnern. Was wäre denn das gegenteil eines aus Selbstsucht gezeugten Kindes? "Der Staat zwingt mich ein Kind zu haben"?
 

Idris

Star Wolf
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Wo hast du den Unfug bitte her?
Tja, darüber hatte ich es mal mit meinem Psychologie-Prof. gehabt. Und das der in solchen Dingen Ahnung hat ist doch hoffentlich klar.


@Topic: Es stimmt schon, ich habe so manches gutes Gegenargument zu dem von mir gesagten gelesen. Es gibt zwar noch viel dazu zu sagen, doch sind hier auch, zumindest wegen der Scheidungssache, sehr viel persönlich Betroffene. Und da es ein heikles Thema ist und allzu leicht in den falschen Hals kommen bzw. alte Wunden aufreißen kann werde ich mich hier in Zurückhaltung üben. Wer möchte, kann mit mir darüber per PN weiter diskutieren.
 

Ashura

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Oftmals reagieren ja viele Männer so aggressiv auf Homosexualität, weil sie in Wirklichkeit enorme Angst davor haben, selbst schwul zu sein. (Ist eine sehr tiefsitzende männliche Angst.)

@Topic: Letzten Endes muss die Frage gestellt werden, was das Beste für das Kind ist. Und ich persönlich meine, dass bei 2 gleichgeschlechtlichen Elternteile ein Aspekt fehlt, sei es jetzt der mütterliche oder der väterliche. Und im Gegensatz zu einer Scheidung, bei der diese Bindung "gewaltsam" getrennt wurde, konnte hier nie wirklich eine entstehen...
Genau darum sehe ich das das "Problem" nicht...ich verhalte mich eher maskulin, starre öfter mal vor Dreck und habe kein Problem damit mir die Hände schmutzig zu machen(z.B. bei der Gartenarbeit), die eigentlich "feminine" Rolle hat mein Freund. Das ohne Lesben oder Schwulendasein...da müsste es ja genauso ein Problem geben, wenn ich mit meinem 6 Jährigen Sohn Fußballspielen gehe, um ihn aus Leibeskräften anzufeuern und der Vater ihm liebevoll in derselben Zeit ein Geburtstagsessen kocht...

...völliger Quatsch also. Wer man ist, das bestimmt man selber...und wer damit nicht klar kommt, der kann einem nur leid tun. Rollenverteilungen Marke Frau steht am Herd ziehen heute nicht mehr.
o_O
 

Szadek

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@Idris: Eine schlechte Verallgemeinerung bleibt eine schlechte Verallgemeinerung, egal wer sie äußert.

@Data: Es gibt ganz verschiedene Stufen von Eigennutz. Einige sind schlimmer als andere. Fortbestehen der eigenen Gene ist eigennützig, aber durchaus logisch und nachvollziehbar.
 
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Das mit dem "In Wirklichkeit wollen sie nur von ihrer eigenen Homosexualität ablenken!" ist ganz einfach aus Freuds Abwehrmechanismen raus abgeleitet. Gibt da meines Wissens nichts, womit man das in irgendeiner Form belegen könnte.
 

Zhao Yun

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Existieren tun solche Fälle von Abwehr natürlich schon....
Aber es allgemein einfach als "Tatsache" abzustempeln ist kurzsichtig und kleingeistig ^^

Diese traditionelle Rollenverteilung gibt es zwar nichtmehr aber trotz allem gibt es diese Rollen.
Irgendjemand muss halt kochen ;)
Nunja, ich bin eh kein Freund von Tradition und allgemeinen Gewohnheiten.

Dass unsere Mitbürger mal toleranter werden hoffe ich zwar auch aber wirklich dran glauben tu ich ja nichtmehr.

:3 aber das Argument: "die werden gemobbt also darfs nicht passieren" kommt mir bekannt vor, das is wie wenn man Ausländern die Einreise verbietet weil sie gemobbt werden ^^

@Idris: die größten Idioten aller Zeiten können auch studieren =P
 

Redwolf

Folge der 8 bei den Palmen!
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Lord Duran hat gesagt.:
Das mit dem "In Wirklichkeit wollen sie nur von ihrer eigenen Homosexualität ablenken!" ist ganz einfach aus Freuds Abwehrmechanismen raus abgeleitet.
Alles schon selbst beobachtet. War auf einem Firmenausflug mit ein paar Leuten zu einer Vorführung von Kay Ray. Es war niemanden klar was für ein Programm dargeboten wurde. Danach fanden viele (vor allem Männer) sein Programm einfach nicht gut, verließen teils in der Pause den Saal und bezeichneten ihn als Gay Ray; Scheinbar einfach nur um sich zu positionieren um nicht als homosexuell zu gelten. Zumindest habe ich das so interpretiert. Gründe dafür müssen nicht in der homosexualität dieser Personen liegen, sondern einfach darin, dass diese Personen nicht als möglicherweise schwul betrachtet werden wollen und der aufkommende Gruppenzwang eine Positionierung erforderte um möglichen Zweifeln erhaben zu sein.

Wie schon gesagt. Welche Familien für eine Adoption in Betracht kommt soll die entsprechende Instanz danach entscheiden, wo das Kind am besten aufgehoben ist und wo es die besten Entwicklungschancen hat. Zudem sollten Wissenschaftliche Nachweise erbracht werden wieweit sich die gleichtgeschlechtliche Beziehung auf die Entwicklung des Kindes auswirkt und dies in die Entscheidung einbezogen werden. Und ja, auch ich halte das Mobbingarguement für falsch, da es ein Totschlagargument ist. IMO ist es nicht Sinn und Zweck einer Adoption den Bedürfnissen einer Partnerschaft nach einem Kind gerecht zu werden. Sondern den Bedürfnissen des Kindes nach einer Familie Gerecht zu werden.
 
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Zhao Yun

Friedensbewahrer des Silberhammers
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*das unbedingt mal in den Raum werfen muss*

In Griechenland dürfen vegetarische Paare keine Kinder adoptieren
 
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